Sockel 479

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sockel 479
Sockel 479
Spezifikationen
Einführung: März 2003
Bauart: ZIF
Kontakte: 479
Busprotokoll: AGTL+
Bustakt: 100 MHz (Quadpumped, FSB400)
133 MHz (Quadpumped, FSB533)
Betriebs­spannung: variabel
Prozessoren: Intel Pentium M
Intel Celeron M
VIA C7
VIA C8
VIA Nano

Der Sockel 479 ist der Prozessorsockel für Intels Mobilprozessoren der Baureihen Pentium M sowie für Celeron M auf Basis des Banias und Dothan. Obwohl immer ungesockelt, nutzen auch VIAs C7- und C8-Prozessoren die Sockel 479-pin Infrastruktur, jedoch mit dem eigenen VIA-V4 Busprotokoll. Somit sind diese zu Intels AGTL+ Chipsätzen inkompatibel. Für den VIA Eden entwickelte VIA ein NanoBGA2-Package auf Basis des Sockel 479 welches auch bei den VIA C7 und VIA C8 CPUs Verwendung findet. Mit der Einführung der Intel-Core-Prozessoren wurde der Sockel 479 durch den Sockel M abgelöst.

Der Sockel 479 weist trotz seiner Namensähnlichkeit zu seinem Pendant für Desktop-CPUs (Sockel 478) eine deutlich abweichende Pin-Belegung auf, ist also elektrisch nicht mit Sockel 478-Prozessoren kompatibel. Allerdings gibt es entsprechende Adapter-Kits, die den Betrieb von Mobilprozessoren (Intel Pentium M oder Celeron M) in dafür geeigneten Sockel 478-Mainboards ermöglichen. Auch gibt es Pentium-M-Gehäuse mit 478 Pins. Die Anordnung der Pins ist dabei allerdings so gestaltet, dass sich diese Gehäuse nicht in einen wie unter Sockel 478 gezeigten Sockel einsetzen lassen.