Soltendieck

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Soltendieck
Soltendieck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Soltendieck hervorgehoben
52.87277777777810.76166666666777Koordinaten: 52° 52′ N, 10° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Aue
Höhe: 77 m ü. NHN
Fläche: 34,01 km²
Einwohner: 1027 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29594
Vorwahl: 05874
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 020
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Langdoren 4
29559 Wrestedt
Webpräsenz: www.soltendieck.com
Bürgermeister: Jürgen Wöhling (CDU)
Lage der Gemeinde Soltendieck im Landkreis Uelzen
Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelKarte
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Soltendieck ist seit dem 1. November 2011 eine Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Aue mit Sitz in Wrestedt im Landkreis Uelzen, Niedersachsen und liegt in der Lüneburger Heide. Die vorherige Samtgemeinde Bodenteich wurde aufgelöst.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Soltendieck besteht aus Soltendieck und den Ortschaften Bockholt, Heuerstorf, Kakau, Kattien, Müssingen, Thielitz und Varbitz.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bockholt, Heuerstorf, Kakau, Kattien, Müssingen, Thielitz und Varbitz eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Soltendieck setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Grüne WGA Gesamt
2011 5 (48,3 %) 3 (22,6 %) 1 (11,2 %) 2 (17,9 %) 11 Sitze [3]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

Bürgermeister / Verwaltung[Bearbeiten]

Der Bürgermeister ist Jürgen Wöhling (CDU). Bestellter Gemeindedirektor ist Frank Juchert.

Vereine, Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der historische Steinbackofen wurde vermutlich 1770 erbaut und in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts letztmals gewerblich genutzt. 1973 wurde er vor dem Verfall gerettet und wieder hergerichtet. Einmal jährlich steht er beim Soltendiecker Steinbackofenfest im Mittelpunkt.

Am 2.Oktober eines jeden Jahres findet die sogenannte Quer-Beet Party statt. Eine gut besuchte Feier der ortsansässigen Landjugendgruppe im Dorfgemeinschaftshaus.

Im Jahr 1927 gründete sich ein damals noch kleiner und im Wesentlichen auf Fußballspiel fokussierter, traditioneller Sportverein. Heute besteht der Turn- und Sportverein Soltendieck aus etwa 330 Mitgliedern, ist als gemeinnütziger Verein eingetragen und bietet insbesondere für Kinder und Jugendliche ein umfangreiches Sportprogramm. [4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Nimtz: Soltendieck: eine Dorfgeschichte 1289–1989, Soltendieck 1989

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Soltendieck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Soltendieck – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011
  4. TuS Soltendieck von 1927 e.V.