Wrestedt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Uelzen | |
| Samtgemeinde: | Aue | |
| Höhe: | 51 m ü. NN | |
| Fläche: | 140,8 km² | |
| Einwohner: |
6.616 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 47 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 29559 | |
| Vorwahl: | 05802 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UE | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 60 028 | |
| Gemeindegliederung: | 24 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Langdoren 4 29559 Wrestedt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinz-Hermann Schulze (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Wrestedt im Landkreis Uelzen | ||
Wrestedt ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen, sie ist Mitgliedsgemeinde und Verwaltungssitz der Samtgemeinde Aue.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Wrestedt besteht aus den Ortschaften Bollensen, Breitenhees, Drohe, Emern, Esterholz, Gavendorf, Groß Pretzier, Hamborg, Kallenbrock, Klein Bollensen, Klein London, Klein Pretzier, Könau, Kroetze, Kroetzmühle, Lehmke, Nettelkamp, Niendorf II, Nienwohlde, Ostedt, Stadensen, Stederdorf, Wieren und Wrestedt. Diese waren bis zur Gemeindereform in Niedersachsen, die im Altkreis am 1. März 1974 in Kraft trat, selbstständige Ortschaften, die dann zu den Gemeinden Wrestedt, Wieren und Stadensen zusammengeschlossen wurde, die wiederum 2011 zu Wrestedt fusionierten.
[Bearbeiten] Geschichte
Den ersten schriftlichen Hinweis auf die Gemeinde findet man in einer Urkunde, als König Arnulf von Kärnten am 30. Juni 892 dem Grafen Ekbert u. a. 36 Hufen im Bardengau in Wrestedt schenkte.
Bei dem großen Brand in Wrestedt, in der Nacht vom 15./16. August 1855, wurden 28 Wohnhäuser und 34 Nebengebäude, einschließlich der Wrestedter Kapelle, der Schule und vieler Wirtschaftsgebäude, eingeäschert.[2]
Zum 1. November 2011 wurde die Gemeinde aufgelöst und bildete zusammen mit Wieren und Stadensen die neue Gemeinde Wrestedt. Gleichzeitig wurde die Samtgemeinde Wrestedt aufgelöst und Wrestedt wurde Teil und Sitz der neugegründeten Samtgemeinde Aue.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Wrestedt setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
| CDU | SPD | Grüne | Schwarz (Einzelbewerber) | Gesamt | |
| 2006 | 6 | 5 | 1 | 1 | 13 Sitze |
| 2011 | 9 | 8 | 2 | 0 | 19 Sitze [4] |
Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist zurzeit Heinz-Hermann Schulze.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Schleuse Uelzen
Unweit von Wrestedt, in Esterholz, findet man die Schleuse Uelzen. Sie besteht aus einer alten Schleuse (Uelzen I) aus der Bauzeit des Kanals und einer neuen Schleuse (Uelzen II), die im Dezember 2006 eröffnet wurde. Beide sind als Sparschleusen ausgeführt und haben eine Nutzlänge von 185 m und eine Fallhöhe von 23 m. Die neue Schleuse Uelzen II ist mit 12,50 m einen halben Meter breiter als die alte und gilt als die größte Sparschleuse der Welt.[5]
[Bearbeiten] Sonstiges
[Bearbeiten] Geiselnahme
Bundesweite Bekanntheit erlangte Wrestedt im April 2002, als dort zwei Frauen bei einem Banküberfall als Geiseln genommen wurden. Die drei Täter waren anschließend mit ihnen quer durch Europa geflohen. Eine Geisel konnte bei einem Tankstopp in Polen zu einem Polizeifahrzeug flüchten, die zweite wurde in der ukrainischen Stadt Riwne freigelassen. Gut eine Stunde später stellten sich die Männer der ukrainischen Polizei. Die Täter, Artur F., Heinrich K. und Vitali H., drei junge Männer aus dem Raum Uelzen, saßen daraufhin sechs Monate lang in Kiew in Untersuchungshaft und wurden dann an Deutschland ausgeliefert. Artur F. erhielt wegen erpresserischen Menschenraubes in Tateinheit mit schwerer räuberischer Erpressung und Geiselnahme sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eine Haftstrafe von acht Jahren und neun Monaten. Seine beiden Mittäter wurden mit jeweils sechs Jahren und neun Monaten bestraft.
[Bearbeiten] Literatur
- Ilse Nitt, Harald Benecke, Gerhard Driesselmann: Wrestedt: Bilder erzählen aus vergangener Zeit. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1997
- Wrestedt: Wichtiges und Nützliches für Gäste und Bürger. Wrestedt 2002
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Ausführlich: Blazek, Matthias, Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 211, ISBN 978-3-00-019837-3.
- ↑ Gesetz über den Zusammenschluss der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt und über die Neubildung der Gemeinde Wrestedt, Landkreis Uelzen. Vom 13. April 2011
- ↑ Ergebnis Kommnunalwahl 2011
- ↑ www.wsa-uelzen.wsv.de.
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