St. Ruprecht-Falkendorf

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St. Ruprecht-Falkendorf
Wappen von St. Ruprecht-Falkendorf
St. Ruprecht-Falkendorf (Österreich)
St. Ruprecht-Falkendorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Politischer Bezirk: Gemeindekennzahl fehlt!
Hauptort: Sankt Ruprecht ob Murau
Koordinaten: 47° 6′ N, 14° 1′ O47.114.02900Koordinaten: 47° 6′ 0″ N, 14° 1′ 12″ O
Höhe: 900 m ü. A.
Postleitzahlen: 8862, 8811, 8831
Vorwahl: 03534
Gemeindekennziffer: Gemeindeschlüssel fehlt!
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindeamt
8862 St. Ruprecht ob Murau
Website: www.st-ruprecht-murau.steiermark.at
Politik
Bürgermeister:

Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Bezirk unbekannt

St. Ruprecht-Falkendorf ist eine ehemalige Gemeinde mit 467 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Sie entstand 2005 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Sankt Ruprecht ob Murau und Falkendorf.[2]

Am 1. Jänner 2015 wurde sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Sankt Georgen ob Murau zusammengeschlossen. Die daraus entstandene neue Gemeinde führt den Namen Sankt Georgen am Kreischberg.[3]

Geographie[Bearbeiten]

St. Ruprecht-Falkendorf liegt im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark.

Gliederung[Bearbeiten]

Das ehemalige Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[4]):

  • Falkendorf (181)
  • St. Ruprecht ob Murau (292)

Die ehemalige Gemeinde bestand aus den Katastralgemeinden

  • Falkendorf und
  • St. Ruprecht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinden St. Ruprecht ob Murau und Falkendorf als autonome Körperschaften entstanden 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kamen die Gemeinden zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 waren sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. Per 1. Jänner 2005 wurden St. Ruprecht und Falkendorf zusammengelegt, der Name der Gemeinde lautet St. Ruprecht-Falkendorf.

Politik[Bearbeiten]

Letzte Bürgermeisterin war bis zur Auflösung der Selbständigen Gemeinde Michaela Seifter (ÖVP).

Der mit 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat setzte sich nach der Gemeinderatswahl von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP und 3 SPÖ

Wappen[Bearbeiten]

Seit 2006 führte die ehemalige Gemeinde folgendes Wappen: „Zwischen grünen mit je drei silbernen Getreidegarben zu je drei Halmen belegten Flanken in Silber ein allseits anstoßender aus einem Band und Perlen bestehender roter Langpaß von einer oblongen Raute mit angesetzten Kreisbögen, darin ein roter Bischofsstab, umgeben von rotem Blattwerk.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Ruprecht-Falkendorf
  • Steirisches Holzmuseum
  • jahrhundertealte Bergbauernhöfe in Falkendorf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Ruprecht-Falkendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 8. November 2004 über die Vereinigung der Gemeinde St. Ruprecht ob Murau und der Gemeinde Falkendorf, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt, ausgegeben 29. November 2004, Nr. 76/2004, 28. Stück, ZDB-ID 705127-x. S. 292.
  3. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Sankt Georgen ob Murau und St. Ruprecht-Falkendorf, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 128, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 634, in der Fassung der Änderung (Namenszusatz „am Kreischberg“ statt „ob Murau“) durch die Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014, mit der die Kundmachung über die Vereinigung der Gemeinden Sankt Georgen ob Murau und St. Ruprecht-Falkendorf, beide politischer Bezirk Murau, geändert wird, Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 40. S. 1
  4. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011