Krakauschatten

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f3f0f1

Krakauschatten ()
Ortschaft
Katastralgemeinde Krakauschatten
Krakauschatten (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Murau (MU), Steiermark
Gerichtsbezirk Murau
Pol. Gemeinde Krakau
Koordinaten 47° 10′ 56″ N, 13° 58′ 43″ O47.18227513.978508Koordinaten: 47° 10′ 56″ N, 13° 58′ 43″ Of1
Einwohner d. Ortsch. 316 (2011) (k.A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 104 (2001) f2
Fläche d. KG 13,02 km²
Postleitzahl 8854f1f0
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15991
Katastralgemeindenummer 65211
Zählsprengel/ -bezirk Krakauschatten (61437 002)
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Krakauschatten ist eine ehemalige, bis 31. Dezember 2014 selbständige Gemeinde mit Ungültiger Metadaten-Schlüssel 61406 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Seit 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Krakauhintermühlen und Krakaudorf zur neuen Gemeinde Krakau zusammengeschlossen.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Krakauschatten liegt im Krakautal im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark.

Das Krakautal ist ein Hochplateau, welches sich im südlichen Teil der Schladminger Tauern auf drei Katastralgemeinden Krakaudorf, Krakauhintermühlen und Krakauschatten mit insgesamt etwa 1500 Einwohnern erstreckt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ab dem 6. Jahrhundert rodeten slawische Siedler das Gebiet. Ab dem 9. Jahrhundert kamen auch bairische Siedler in das Krakautal. Im Mittelalter gab es verschiedenste Grundherren. Ab dem 17. Jahrhundert war das Gebiet überwiegend im Besitz der Fürsten Schwarzenberg. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.


Politik[Bearbeiten]

Letzter Bürgermeister war bis 31. Dezember 2014 Gerhard Stolz (ÖVP). Der Gemeinderat, der ebenfalls mit 31. Dezember 2014 aufgelöst wurde, setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP und 3 SPÖ.

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juni 1982.
Wappenbeschreibung: Im erhöht von Grün und Silber geteilten Schild über einer schwarzen Krähe balkenweise zwei anstoßende Rechenbänke, die obere silberne mit aufwärts gekehrten silbernen Zähnen, die untere rote mit gestürzten roten Zähnen.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1984 Josef Krainer (* 1930), Landeshauptmann
  • 2010 Otto Esterl (*1945), Alt-Bürgermeister

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Krakaudorf, Krakauhintermühlen und Krakauschatten, alle politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 114, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 629.
  2. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 33, 1983, S. 36

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krakauschatten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien