Tomaszów Mazowiecki
| Tomaszów Mazowiecki | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Łódź | |||
| Landkreis: | Tomaszów | |||
| Fläche: | 41,7 km² | |||
| Geographische Lage: | 51° 31′ N, 20° 2′ O51.51666666666720.033333333333Koordinaten: 51° 31′ 0″ N, 20° 2′ 0″ O | |||
| Höhe: | 179 m n.p.m | |||
| Einwohner: | 65.623 (30. Jun. 2012)[1] |
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| Postleitzahl: | 97-200 bis 97-205 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 44 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | ETM | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Warschau–Prag | |||
| Nächster int. Flughafen: | Łódź-Lublinek | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Fläche: | 41,7 km² | |||
| Einwohner: | 65.623 (30. Jun. 2012)[2] |
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| Bevölkerungsdichte: | 1574 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 1016011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Bürgermeister: | Rafał Zagozdon | |||
| Adresse: | ul. Polskiej Organizacji Wojskowej 10/16 97-200 Tomaszów Mazowiecki |
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| Webpräsenz: | www.tomaszow-maz.pl | |||
Tomaszów Mazowiecki [tɔˈmaʃuf mazɔˈvʲɛtski] ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Łódź.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Stadt liegt 110 km südlich von Warschau und 55 km südöstlich von Łódź. Sie liegt an der E 67, die Warschau mit Prag verbindet.
Geschichte [Bearbeiten]
Eine Siedlung an der Stelle des heutigen Tomaszów Mazowiecki wurde 1788 durch den Grafen Tomasz Ostrowski gegründet, als hier Eisenerz gefunden wurde. In seinem Palast ist heute das städtische Museum untergebracht. 1789 wurde die Siedlung als Kuźnice Tomaszowskie bezeichnet. 1824 erhielt der Ort den Status als Handels- und Industriesiedlung. Das Stadtrecht erhielt der Ort am 6. Juli 1830 als Tomaszów Mazowiecki. Der Anschluss an das Schienennetz erfolgte 1885. Der Ort war einer der wichtigsten Textilproduktionsstandorte neben Łódź.
Vor dem Ersten Weltkrieg lebten dort 40.000 Menschen. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Erlöser-Kirche, welche 1903 als evangelisch-lutherisches Gotteshaus geweiht wurde und vorrangig von den 3.000 deutschstämmigen Bewohnern Tomaszóws und des näheren Umlandes genutzt wurde.
Tomaszów war bis zum Ersten Weltkrieg ein Teil Russisch-Polens. Nach der Wiedererrichtung eines polnischen Staates im Jahre 1919 wurde die Stadt Sitz eines Powiats.
Während der deutscher Besatzung wurde in der Stadt im Mai 1940 ein Ghetto eingerichtet. Die Rote Armee erreichte Tomaszów Mazowiecki am 18. Januar 1945.
Bildung [Bearbeiten]
Ein Teil der Universität Łódź befindet sich in der Stadt. In der Stadt befindet sich ebenfalls die bekannte Tanzschule Cantinero, welche auf mehrere Erfolge auf nationaler Ebene (polnische Meisterschaften) zurückblicken kann.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Cezary Pazura (* 1962) - polnischer Schauspieler
- Heidi Knake-Werner (* 1943) - deutsche Politikerin (Die Linke)
- Antoni Szymanowski (* 1951) - ehemaliger polnischer Fußballspieler
- Sławomir Piechota (* 1960), polnischer Politiker
- Marcin Kuźba (* 1977) - polnischer Fußballspieler
- Oskar Lange (1904-1965) - Ökonom, Wirtschaftsminister von Polen
Verweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 16. Januar 2013.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 16. Januar 2013.
