Beykoz

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Dieser Artikel beschreibt den Stadtteil von Istanbul. Für den türkischen Fußballspieler siehe Ali Beykoz.

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Beykoz
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte der Türkei, Position von Beykoz hervorgehoben
Basisdaten
Provinz (il): İstanbul
Koordinaten: 41° 8′ N, 29° 6′ O41.12529.105555555556Koordinaten: 41° 7′ 30″ N, 29° 6′ 20″ O
Einwohner: 219.960[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 212 (europäischer Teil)
(+90) 216 (asiatischer Teil)
Postleitzahl: 34 xxx
Kfz-Kennzeichen: 34
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Yücel Çelikbilek (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Beykoz
Einwohner: 243.454[1] (2008)
Fläche: 239 km²
Bevölkerungsdichte: 1.019 Einwohner je km²
Kaymakam: Aydın Ergün
Webpräsenz (Kaymakam):

Beykoz ist ein Stadtteil auf der asiatischen Seite von İstanbul. Beykoz ist auch ein Landkreis der türkischen Provinz İstanbul. Der Landkreis Beykoz hatte laut der letzten Volkszählung 243.454 Einwohner (Stand Ende Dezember 2008).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Beykoz ist eine der letzten grünen Lungen von İstanbul. In keinem anderen Stadtteil von İstanbul gibt es so viele Waldflächen und Villen. Einige der Sehenswürdigkeiten in Beykoz sind der ägyptische Turm (Hıdiv Kasrı) von Abbas II., der osmanische Sommerpalast Küçük Su Kasrı, die alte Burganlage in Anadolu Hisarı und der Vehbi-Koç-Naturpark.

„Kiraz“-Festival in Polonezköy

Außerhalb Beykoz an der Straße zum Badeort Riva befindet sich eines der Kuriosa İstanbuls, Polonezköy (polnisch Adampol), das Polendorf. Gegründet wurde es nach dem Krimkrieg von polnischen, tschechischen und böhmischen Soldaten, die beschlossen, nicht in die Heimat zurückzukehren. Sie bauten ihr Dorf nach heimischer Art mit Fachwerkhäusern und umzäunten Gärten, in die sie vertraute Obstbäume und Sträucher pflanzten. Die Einwohner pflegen bis heute ihre Sprache und beliefern die in İstanbul lebenden Nichtmuslime mit Schweinefleisch, das sonst kaum erhältlich ist. Polonezköy ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden, doch mit dem Zustrom der Besucher geht die einstige Idylle langsam verloren. Heute wohnt auch eine geringe Anzahl Bosporus-Deutscher dort.

Der Weg vom Zentrum İstanbuls nach Norden ist umsäumt von einer Reihe Yalıs, die aufwändig restauriert worden sind. In Anadolu Hisarı befindet sich die erste osmanische Festung, die der Eroberung von Byzanz dienen sollte. Sie wurde im Jahre 1395 vom Sultan Bayezid I. erbaut. Die Festung ist gut erhalten.

In Beykoz entsteht derzeit die Deutsch-Türkische Universität.

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballclub Beykozspor kommt aus diesem Stadtteil und spielt momentan in der dritthöchsten türkischen Liga.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beykoz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 17. November 2009