Torne älv
| Torne älv Torneälv, Torneälven, Tornionjoki |
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| Daten | ||
|---|---|---|
| Gewässerkennzahl | FI: 67 | |
| Lage | Norrbottens län (Schweden), Lappland (Finnland) |
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| Flusssystem | Torne älv | |
| Vereinigung | mehrerer Flüsse in Lappland | |
| Mündung | Bei Haparanda und Tornio in den Bottnischen Meerbusen65.80833333333324.1458333333330Koordinaten: 65° 48′ 30″ N, 24° 8′ 45″ O 65° 48′ 30″ N, 24° 8′ 45″ O65.80833333333324.1458333333330 |
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| Mündungshöhe | 0 m | |
| Länge | 470 km | |
| Einzugsgebiet | 40.131,4 km²[1] | |
| Abfluss[2] | MQ |
381 m³/s |
| Linke Nebenflüsse | Muonio älv, Tengeliönjoki | |
| Rechte Nebenflüsse | Abiskojåkka | |
| Durchflossene Seen | Torneträsk | |
| Kleinstädte | Haparanda, Tornio, Pajala, Kolari | |
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Kukkolaforsen/Kukkolankoski-Stromschnellen, Blick auf das schwedische Ufer |
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Der Torne älv [ˈtɔˌɳə ɛlv] auch Torneälv oder Torneälven (schwedisch) bzw. Tornionjoki [ˈtɔrniɔnjɔki] (finnisch) ist ein 410 km langer Fluss in Lappland. Er ist der Abfluss des Torneträsk, eines großen Sees im schwedisch-norwegischen Grenzgebirge in Lappland.
Inhaltsverzeichnis |
Verlauf [Bearbeiten]
Der Fluss vereinigt sich im Unterlauf auf Höhe der Stadt Pajala mit dem Muonio älv/Muonionjoki, durchfließt als Grenzfluss zwischen Schweden und Finnland das Tornedalen und mündet bei Haparanda und Tornio in den Bottnischen Meerbusen, den nördlichsten Teil der Ostsee. Auf Höhe von Junosuando rund 150 km vor seiner Mündung teilen sich die Wasser des Flusses in einer Bifurkation. Der östliche der so entstandenen Flussarme behält den Namen Torne älv, während der westliche den Namen Tärendöälven (finnisch Tärennönjoki) trägt. Der Tärendöälven mündet nach einer Länge von 30 km in den Kalixälven.
Namensdeutung [Bearbeiten]
Der Name des Flusses stammt aus dem Häme-Dialekt der finnischen Siedler, die sich ab dem 9. Jahrhundert n. Chr. an seinem Unterlauf niederließen, und leitet sich von tornio, einem alten Wort für „Speer“ ab, welches seinerseits eine frühe skandinavische Entlehnung ist.[3]
Besonderheiten [Bearbeiten]
Aus dem Eis des Torne Älv wird jeden Winter in Jukkasjärvi in Nordschweden ein Eishotel errichtet.[4] Die Eisblöcke werden zudem weltweit exportiert und für diverse Events verwendet, insbesondere für die Icebars des Spirituosenherstellers Absolut Vodka in mehreren europäischen Städten sowie in Shanghai und Tokio.[5]
Kurz vor der Mündung quert in Verlängerung der Bahnstrecke Boden–Haparanda die Eisenbahnbrücke über den Torne älv, die ein Vierschienengleis in Normalspur und finnischer Breitspur trägt, den Fluss.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ finn. Umweltministerium - Suomen päävesistöalueet -taulukko
- ↑ Statistik om älvar
- ↑ J. Vahtola: Tornion nimi ja sen asutushistoriallinen tausta. Eripainossarja 27. Oulun yliopisto, historian laitos, Oulu 1976.
- ↑ Eishotel-Website
- ↑ Icebar-Website
