Tschistyje Prudy (Kaliningrad)

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Siedlung
Tschistyje Prudy
Tollmingkehmen (Tollmingen)

Чистые Пруды
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Nesterow
Gegründet 1539
Frühere Namen Tollmingkehmen (bis 1938)
Tollmingen (1938–1945)
Bevölkerung 562 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 120 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40144
Postleitzahl 238022
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 224 816 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 28′ N, 22° 26′ O54.46666666666722.433333333333120Koordinaten: 54° 28′ 0″ N, 22° 26′ 0″ O
Tschistyje Prudy (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Tschistyje Prudy (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
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Lage in der Oblast Kaliningrad‎
Bahnhof Tschistyje Prudy

Tschistyje Prudy (russisch Чи́стые Пруды́; übersetzt „Saubere Teiche“, prußisch Tolmingkaims, deutsch Tollmingkehmen bzw. 1938–1945 Tollmingen, litauisch Tolminkiemis) ist ein Dorf mit 700 Einwohnern in der Oblast Kaliningrad im Rajon Nesterow. Der Ort ist Verwaltungssitz der Landgemeinde Tschistoprudnenskoje.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Ort befindet sich nordwestlich der Rominter Heide unweit der Grenzen zu Litauen und Polen. Der prußische Name beschreibt die Lage des Ortes: weit entfernt - am Wasser - Dorf. Bis zum nordöstlich gelegenen Nachbarort Iljinskoje (Kassuben) sind es neun, bis zum südlich gelegenen Krasnolessje (Rominten) sieben Kilometer.

Bis 1945 befand sich hier der Knotenpunkt der Eisenbahnen von Gumbinnen (heutiges Gussew) nach Goldap und von Angerburg Węgorzewo nach Stallupönen (Nesterow). Sämtliche Strecken außer der nach Nesterow wurden mittlerweile abgebaut.

Ortsname[Bearbeiten]

Der russische Name Tschistyje Prudy, zu deutsch "Saubere Teiche", war zunächst eigentlich dem Ort Nassawen, russisch dann Lessistoje, zugedacht und bezog sich auf die beiden Nassawer Seen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gemeindeamt Tschistyje Prudy

Der Überlieferung nach gründete ein Mann namens Tolmein oder Talmin das „Dorf am Wasser“, als dessen Gründungsjahr das Jahr 1539 gilt. Der Ort gehörte zum Landkreis Goldap, zwischenzeitlich von 1818 bis 1841 zum Landkreis Stallupönen, im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. In dem Kirch- und Amtsdorf lebten 1910 318 Einwohner[2], im Jahre 1933 waren es 437 und 1939 noch 395[3].

Im Jahr 1947 wurde Tschistyje Prudy Sitz eines Dorfsowjets und im Jahr 2008 Sitz einer Landgemeinde.

Amtsbezirk Tollmingkehmen (Tollmingen)[Bearbeiten]

Von 1874 bis 1945 war Tollmingkehmen Namensgeber und Verwaltungssitz eines Amtsbezirks, den am 18. März 1874 14 Landgemeinden bzw. Gutsbezirke bildeten[4]:

Name (bis 1938) Name (1938–1946) Russischer Name Bemerkungen
Landgemeinden:
Deeden Deeden --
Jessatschen Grimbach --
Kaszeleken,
ab 1936 Kaseleken
Neumagdeburg --
Kiaunen Rodenheim Wetrjak
Kubillen Nordenfeld --
Martischken -- -- 1928 in die neue Landgemeinde Ballupönen (ab 1938 Wittigshöfen) eingemeindet
Motzkuhnen Motzken --
Oszeningken,
ab 1936 Oscheningken
Pfalzrode Karpinskoje
Tollmingkehmen Tollmingen Tschistyje Prudy
Werxnen Grünhügel --
Gutsbezirke:
Ballupönen Wittigshöfen Dubowaja Roschtscha ab 1928 Landgemeinde
Kublischken -- -- 1928 nach Kiaunen eingemeindet
Samonienen Reiterhof Dokutschajewo 1928 in die Landgemeinde Tollmingkehmen eingemeindet
Tollmingkehmen -- -- 1928 in die Landgemeinde Tollmingkehmen eingemeindet

Am 25. Juli 1939 wurde der Amtsbezirk Tollmingkehmen - wie ein Jahr zuvor bereits das Amtsdorf - in „Amtsbezirk Tollmingen“ umbenannt. Zu ihm gehörten per 1. Januar 1945 die zehn Gemeinden: Deeden, Grimbach, Grünhügel, Motzken, Neumagdeburg, Nordenfeld, Pfalzrode (heute Karpinskoje), Rodenheim (Wetrjak) Tollmingen (Tschistyje Prudy) und Wittigshöfen (Dubowa Roschtscha), von denen heute nur noch fünf als in Russland „Siedlungen“ (possjolok) genannte Ort existieren.

Dorfsowjet/Dorfbezirk Tschistoprudnenski 1947–2008[Bearbeiten]

Der Dorfsowjet Tschistoprudnenski (ru. Чисторпудненский сельский Совет, Tschistoprudnenski selski Sowet) wurde im Sommer 1947 eingerichtet. Gemäß Erlass sollte sein Sitz im ehemaligen Nassawen sein; vor Ort wurde er aber in Tollmingkehmen/Tollmingen eingerichtet, was sich auch auf den geografischen Zuschnitt des Dorfsowjets auswirkte.[5] Im Jahr 1951 wurde der Dorfsowjet Krasnolessenski an den Dorfsowjet Tschistoprudnenski angeschlossen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion trug die Verwaltungseinheit den Namen Dorfbezirk Tschistoprudnenski (ru. Чисторпудненский сельский округ, Tschistoprudnenski selski okrug). Im Jahr 2008 wurden die verbliebenen Orte des Dorfbezirks in die neu gebildete Landgemeinde Tschistoprudnenskoje übernommen.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Bulawino (Булавино) Uszpönen/Uschpönen, 1938–1945:"Grundfeld" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Dmitrijewka (Дмитриевка) Iszlaudszen, 1938–1945:"Schönheide" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski. Er wurde vor 1976 verlassen.
Dokutschajewo (Докучаево) Samonienen, 1938–1945:"Reiterhof" Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Dubowaja Roschtscha (Дубовая Роща) Ballupönen, 1938–1945:"Wittigshöfen" Der Ort wurde 1947 (zunächst in Dobroljubowo) umbenannt.
Karpinskoje (Карпинское) Oszeningken/Oscheningken, 1938–1945:"Pfalzrode" Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Kolzewoje (Кольцевое) Budszedehlen/Budschedehlen[6], 1938–1945:"Salzburgerhütte" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Korsunskoje (Корсунское) Martischken, 1938–1945:"Langenacker" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Krasnolessje (Краснолесье) Groß Rominten, 1938–1945:"Hardteck" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst der Verwaltungssitz des Dorfsowjets Krasnolessenski.
Krasny Log (Красный Лог) Pallädszen/Pallädschen, 1938–1945:"Frankeneck" Der Ort wurde 1950 umbenannt und 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Mitschurinskoje (Мичуринское) Schackeln Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Oserki (Озерки) Warnen Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Petrowskoje (Петровское) Klein Jodupp, 1938–1945:"Kleinschelden" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski. Er wurde vor 1976 verlassen.
Prochladnoje (Прохладное) Schuiken, 1938–1945:"Spechtsboden" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski. Er wurde vor 1976 verlassen.
Raduschnoje (Радужное) Jagdhaus Rominten Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski. Er wurde vermutlich um 1990 verlassen.
Retschiza (Речица) Matzutkehmen, 1938–1945:"Matzhausen" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Sadowoje (Садовое) Elluschönen, 1938–1945:"Ellern" Der Ort wurde vor 1976 umbenannt.
Simonowo (Симоново) Eckertsberg Der Ort wurde 1950 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski. Er wurde vor 1976 verlassen.
Sosnowka (Сосновка) Szeldkehmen/Scheldkehmen, 1938–1945:"Schelden" Der Ort wurde 1947 umbenannt und lag zunächst im Dorfsowjet Krasnolessenski.
Stepnoje (Степное) Waldaukadel Der Ort wurde 1950 umbenannt und 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Swetloje (Светлое) Langkischken, 1938–1945:"Langenwasser" Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Tichwino (Тихвино) Pickeln Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Tjumenskoje (Тюменское) Serguhnen Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Tokarewka (Токаревка) Makunischken, 1938–1945:"Hohenwaldeck" Der Ort wurde 1947 umbenannt und gehörte zunächst zum Dorfsowjet Krasnolessenski.
Tschistyje Prudy (Чистые Пруды) Tollmingkehmen, 1938–1945:"Tollmingen" Verwaltungssitz
Wetrjak (Ветряк) Kiaunen, 1938–1945:"Rodenheim" Der Ort wurde vor 1976 umbenannt.
Wyssokoje (Высокое) Didszullen/Didschullen, 1938–1945:"Schwadenfeld" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.

Der im Jahr 1950 umbenannte Ort Jemeljanowka (Schackummen/Eichkamp), der zunächst ebenfalls in den Dorfsowjet Tschistoprudnenski eingeordnet worden war, kam dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Kalininski.

Landgemeinde Tschistoprudnenskoje[Bearbeiten]

Lage der Landgemeinde Tschistoprudnenskoje im Rajon Nesterow

Die Landgemeinde Tschistoprudnenskoje (ru. Чистопрудненское сельское поселение, Tschistoprudnenskoje selskoje posselenije) wurde im Jahr 2008 eingerichtet.[7] Zu ihr gehören 19 Siedlungen, die vorher den Dorfbezirken Kalininski und Tschistoprudnenski angehörten.

Ortsname deutscher Name Ortsname deutscher Name
Borowikowo (Боровиково) Szinkuhnen (Schenkenhagen) Oserki (Озерки) Warnen
Dmitrijewka (Дмитриевка) Iszlaudszen (Schönheide) Pugatschowo (Пугачево) Groß Schwentischken (Schanzenort)
Dokutschajewo (Докучаево) Samonienen (Reiterhof) Sadowoje (Садовое) Elluschönen (Ellern)
Dubowaja Roschtscha (Дубовая Роща) Ballupönen (Wittigshöfen) Snamenka (Знаменка) Leegen
Iljinskoje (Ильинское) Kassuben Sosnowka (Сосновка) Szeldkehmen (Schelden)
Kalinino (Калинино) Mehlkehmen (Birkenmühle) Tokarewka (Токаревка) Makunischken (Hohenwaldeck)
Karpinskoje (Карпинское) Oszeningken (Pfalzrode) Uwarowo (Уварово) Ribbenischken (Ribbenau)
Krasnolessje (Краснолесье) (Groß) Rominten (Hardteck) Tschistyje Prudy (Чистые Пруды) Tollmingkehmen (Tollmingen)
Lessistoje (Лесистое) Nassawen Wetrjak (Ветряк) Kiaunen (Rodenheim)
Mitschurinskoje (Мичуринское) Schackeln

Kirche[Bearbeiten]

Die ehemalige Kirche in Tschistyje Prudy, heute "Christian-Donalitius-Museum"
Das Kircheninnere

Kirchengebäude[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche von Tollmingkehmen wurde 1589 erbaut und 1682 erneuert. Im Jahre 1759 erfolgte ein Nachfolgeneubau aus Feldsteinen und Ziegeln. Bis 1856 wurden hier Gottesdienste in litauischer Sprache gehalten, danach in Deutsch.

In den 1950er Jahren wurde die Kirche, die den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hatte, durch einen Brand vernichtet. Sie ist die einzige Kirche im gesamten Gebiet, die nach Zerstörung und Verfall noch zu Sowjetzeiten (zwischen 1971 und 1979) wieder aufgebaut wurde. Bewirkt wurde dies durch eine Initiative aus der Litauischen SSR, denn Tollmingkehmen war der Wirkungsort von Christian Donalitius, eines Pioniers der litauischen Literatur, die ihre Anfänge im preußischen Kleinlitauen hatte. Die Kirche dient heute als Museum für den Pfarrer und Literaten. Die Gottesdienste finden jetzt in einem angemieteten Raum statt.

Evangelische Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Einst zur Inspektion Insterburg (heute russisch: Tschernjachowsk) gehörig, war das von einer überwiegend evangelischen Bevölkerung bewohnte Kirchspiel Tollmingkehmen vor 1945 in den Kirchenkreis Goldap (heute polnisch: Gołdap) eingegliedert und gehörte zur Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Im Jahre 1944 umfasste das Kirchspiel 23 Gemeinden mit etwa 4200 Gemeindegliedern.

Während der Zeit des Sozialismus in der Sowjetunion brach das kirchliche Leben ein. Erst in den 1990er Jahren entstand eine fast ausschließlich aus Russlanddeutschen bestehenden kleine evangelische Gruppe, die heute eine eigene Gemeinde innerhalb der Propstei Kaliningrad in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland bildet. Das zuständige Pfarramt ist das an der Salzburger Kirche in Gussew (Gumbinnen), wo zwei Geistliche tätig sind.

Pfarrer 1589–1945[Bearbeiten]

Zwischen 1589 und 1945 amtierten in Tollmigkehmen/Tollmingen 24 evangelische Geistliche:

  • David Marcianus, ab 1589
  • Gottfried Bierfreund
  • Johann Rehsa, 1600–1621
  • Severin Wirczinsius, 1621–1633
  • Salomo Wirczinsius, 1633–1667
  • Jacob Neukirche, 1658–1668
  • Johann Sperber, 1668–1696
  • Benjamin Mühlpfordt, 1696–1705
  • Heinrich Behrendt, 1705–1709
  • Johann Friedrich Falck, 1709–1710
  • Gabriel Engel, 1710
  • Johann Jacob Pauli, 1711–1715
  • Christoph Geystadt, 1715–1725
  • Franc. Albert Beilstein, 1725–1739
  • Johann Friedrich von Essen,
    1740–1743
  • Christian Donalitius, 1743–1780
  • Friedrich Daniel Wermke, 1780–1788
  • Johann Ephraim Janson, 1789
  • Christian Benedikt Lovin,
    1789–1818
  • Johann Bernhard Wach, 1818–1819
  • Friedrich Monich, 1819–1849
  • Carl Leopold M. Knobbe, 1849–1886
  • C. W. Hugo Freyberg, 1886–1916
  • Emil Moysich, 1916–1945

Russisch-Orthodoxe Kirche[Bearbeiten]

Die meisten heutigen Einwohner in der Region sind heute, sofern konfessionell gebunden, Angehörige der russisch-orthodoxen Kirche. Tschistyje Prudy liegt auf dem Territorium der Diözese Kaliningrad und Baltijsk.

Persönlichkeiten des Ortes[Bearbeiten]

mit dem Ort verbunden[Bearbeiten]

  • Christian Donalitius (1714–1780), seit 1743 Pfarrer, Dichter und Schriftsteller in litauischer Sprache in Tollmingkehmen und hier am 18. Februar 1780 verstorben

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. Russen und Deutsche in Tollmingkehmen, Ostpreußen. In: Adrian von Arburg, Wlodzimierz Borodziej und Jurij Kostjaschow (Hrsg.): Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-62204-5, S. 221-282
  • Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968
  • Dr. Wolfgang Rothe: Samonienen / Tollmingkehmen - Über die bäuerliche Zucht der Warmblutpferde Trakehner Abstammung - mit dem Deckregister 1944 der Station Tollmingkehmen des Landgestüts Georgenburg, Selbstverlag, ca. 250 S. 900 Fotos, Luftaufnahmen, Abbildungen, Tabellen, Karten.2. verbesserte Auflage 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tschistyje Prudy (Kaliningrad) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Tolminkiemis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis
  3. Michael Rademacher, Deutsch-österreichisches Ortsbuch
  4. Rolf Jehke, Amtsbezirk Tollmingkehmen/Tollmingen
  5. Vermutlich wurden (annähernd) die beiden Dorfsowjets Kalinowski und Tschistoprudnenski miteinander vertauscht.
  6. Vermutlich, wenn überhaupt, nur der Ortsteil von Budszedehlen/Salzburgerhütte östlich der Rominte
  7. Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 258 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования "Нестеровский городской округ"» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 258: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung "Stadtkreis Nesterow")