Udo Dirkschneider

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Udo Dirkschneider live 2005 auf dem Wacken Open Air

Udo Dirkschneider (* 6. April 1952 in Wuppertal) ist ein deutscher Heavy-Metal-Sänger, der früher als Sänger der Metal-Band Accept tätig war. Nach seinem Ausstieg bei Accept 1987 gründete Dirkschneider die Band U.D.O.. Diese Band pausierte zwischenzeitlich, während Dirkschneider kurz zu Accept zurückgekehrt war. Udo Dirkschneider ist bekannt für seine „Reibeisenstimme“ wie auch für seine kleine Statur.

Jugendzeit[Bearbeiten]

Im Alter von 12 Jahren erhielt Dirkschneider die Beatles-Platte I’m Down. Von da an begann seine Obsession für die Musik. Nach dem Hören der Rolling Stones wirkten die Beatles wie „Waschlappen“ auf ihn.[1] Mit 14 Jahren erhielt Dirkschneider ein Keyboard. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch kein Interesse am Gesang. Ein Klassenkamerad Dirkschneiders war der spätere Produzent Michael Wagener. Dieser begann zur gleichen Zeit mit dem Spielen der E-Gitarre, so dass beide eine Band gründeten. Später entschied sich Dirkschneider zu singen, anstatt Keyboard zu spielen. Nachdem die Beiden drei Jahre lang in Klubs gespielt hatten, änderten sie 1971 den Namen ihrer Band in Accept.

Karriere[Bearbeiten]

Dirkschneider gelang es dank des Produzenten Dieter Dierks, mit seiner Band Accept in den frühen 80er Jahren zum Aushängeschild des deutschen Metals zu avancieren. Weltweite Erfolge und über 2 Millionen verkaufte Exemplare des Albums Balls to the Wall festigten den Status der Band.

Im Jahre 1987 verließ er die Band in Freundschaft, da seine Stimme nicht als massenkompatibel genug angesehen wurde und der Rest der Band sich nun an Musik im Stile der Scorpions versuchen wollte.[2]

Dirkschneider gründete daraufhin die Band U.D.O. in der er auch die einzige Konstante ist. Mit U.D.O. blieb er dem klassischen Heavy Metal treu, und mit dem ersten Album Animal House knüpfte er an den Stil von Balls to the Wall an. 1990 musste die Tour der Band wegen körperlicher Probleme Dirkschneiders abgebrochen werden. Ein Jahr später trennte sich die Band dann ganz. In den Jahren 1992–1996 verbrachte Udo Dirkschneider seine Zeit mit Reunion seiner alten Band Accept. Als sich die Gruppe wieder trennte, reaktivierte er die Band U.D.O.. Am 16. Oktober 2013 erwirkte Accept für Dirkschneider und dessen Band U.D.O. ein Hallenverbot für das Christmas Metal Festival am 15. Dezember 2013 in Geiselwind.[3]

Zusammenarbeit mit anderen Musikern[Bearbeiten]

Udo Dirkschneider 2004

Im Jahre 1999 nahm Hammerfall eine Version des Helloween-Klassiker I Want Out, auf der Udo Dirkschneider und Kai Hansen Gastauftritte hatten. Dirkschneider sang die Back-Up Vocals, während Kai Hansen und Joacim Cans die Lead Vocals sangen. Dirkschneider sang ebenfalls als Gastsänger auf der Hammerfall-Version des Accept-Songs Head Over Heels.

Ebenfalls zu sehen ist er in einem Musik Video für den Song Shtil' (Штиль) der Russischen Heavy Metal Band Arija (Ария).[4]

Dirkschneider nahm im Jahre 1983 ebenfalls eine Version des Songs Born to Be Wild zusammen mit der NWOBHM-Band Raven auf. Eine bekannte Kollaboration ist das Duett auf der Rock-Ballade Dancing with an Angel mit Doro Pesch. In 2006 nahm er mit der Band Lordi den Song They Only Come out at Night für ihr Album The Arockalypse auf. Zwei Jahre später sang er diesen Song beim Wacken Open Air zusammen mit Lordi live. Mr. Lordi selbst sagte in einem Kerrang!-Interview, dass die Songs Don't Look Back und Blitz Of Lightning von U.D.O. sein Leben veränderten.

Dirkschneider ist Gastsänger bei dem Lied "Addicted to Metal" auf dem gleichnamigen Album von Kissin' Dynamite. Udo Dirkschneider wird im Dezember 2013 mit dem 32-köpfigem Magnum Opum Rockestra unter Leitung von Marcel Heijnen auf eine spezielle Christmas Metal Symphony Tour gehen. Andere Sänger dieses Projekts sind Michael Kiske, Joey Belladonna, Chuck Billy, Joacim Cans und Floor Jansen.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

Accept[Bearbeiten]

U.D.O.[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Charakter Dark Schneider in der Japanischen Manga- und Anime Serie Bastard!! ist nach Udo Dirkschneider benannt.
  • Skid Rows Sebastian Bach erklärte, dass Dirkschneider den „the most metal name of all time“ (den am meisten nach Metal klingenden Namen aller Zeiten) habe.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Udo Dirkschneider auf der offiziellen Bandhomepage im Abschnitt Band
  2. http://www.laut.de/wortlaut/artists/u/udo/biographie/index.htm
  3. Hallenverbot für Udo Dirkschneider Accept vs U.D.O.
  4. http://www.youtube.com/watch?v=T64trY99pK0
  5. http://blabbermouth.net/news.aspx?mode=Article&newsitemID=192541

Weblinks[Bearbeiten]