Uenglingen

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52.61805555555611.81166666666743Koordinaten: 52° 37′ 5″ N, 11° 48′ 42″ O

Uenglingen
Stadt Stendal
Höhe: 43 m
Fläche: 11,38 km²
Einwohner: 948 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Eingemeindet nach: Hansestadt Stendal
Postleitzahl: 39576
Vorwahl: 03931
Uenglingen (Sachsen-Anhalt)
Uenglingen
Uenglingen
Lage in Sachsen-Anhalt

Uenglingen ist ein Ortsteil der Kreisstadt Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ortsteil Uenglingen liegt nur vier Kilometer von der Innenstadt der Hansestadt Stendal entfernt. Das Gebiet um Uenglingen liegt am Ostrand eines Endmoränenbogens, der sich in Richtung Westen über 30 Kilometer bis zur Mildeniederung hinzieht und zwischen Uenglingen und Stendal eine Höhe von 60 Meter über NHN erreicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Uenglingen wurde 1238 erstmals als Ungelinge in einer Lehensurkunde erwähnt. Die romanische Feldsteinkirche stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Das nordwestliche Stadttor Stendals heißt nach diesem Ort Uenglinger Tor.

In den letzten Jahren entwickelte sich Uenglingen zu einem attraktiven Wohnort, insbesondere für Bürger aus der nahen Stadt Stendal.

Bis zum 31. Dezember 2009 war Uenglingen eine selbstständige Gemeinde.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Uenglingen am 22. Juni 2009, dass die Gemeinde Uenglingen in die Stadt Stendal eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Nach der Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Uenglingen wurde Uenglingen Ortsteil der Stadt Stendal. Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Uenglingen und künftige Ortsteil Uenglingen wurde zur Ortschaft der aufnehmenden Stadt Stendal. In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Uenglingen wurde ein Ortschaftsrat mit neun Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für drei namentlich unbekannte Polen, darunter eine Frau, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Uenglingen war Harriet Tüngler. Seit der Eingemeindung in die Stadt Stendal ist Harriet Tüngler Ortsbürgermeisterin.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Landstraße (L 15) von der Hansestadt Stendal nach Bismark (Altmark) durchquert Uenglingen. Im nahen Stendal bestehen Anschlüsse an die Bundesstraßen 188 und 189. Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus.

Im nahen Stendal bestehen Bahnverbindungen nach Hannover, Berlin, Magdeburg und Schwerin.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Heinz Werner, (* 27. Dezember 1935), Fußballspieler und -trainer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreis Nr. 20/2009 Seite 279-281 (PDF; 1,4 MB)