Schernikau (Bismark)

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52.62777777777811.76638888888935Koordinaten: 52° 37′ 40″ N, 11° 45′ 59″ O

Schernikau
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 13,19 km²
Einwohner: 448 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39579
Vorwahl: 039320
Schernikau (Sachsen-Anhalt)
Schernikau
Schernikau
Lage von Schernikau in Sachsen-Anhalt

Schernikau ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf Schernikau in der südöstlichen Altmark liegt etwa sechs Kilometer westlich von Stendal in einem leicht hügeligen Gebiet, das nach Süden und Osten allmählich zum Uchtetal abfällt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Schernikau wird in einer Urkunde des Jahres 1292 erstmals erwähnt. Der Name lässt sich aus dem Slawischen herleiten: cernekowe = „Schwarzenhaus“ – belkowe = „Weißenhaus“ (heutiger Ortsteil Belkau, erstmalige Erwähnung 1283).

Bis zum 31. Dezember 2009 war Schernikau eine selbstständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Belkau.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden

dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Stadt Bismark (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Schernikau wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Schernikau war Margitta Rohst.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Schernikau liegt an der Landesstraße 15, der Verbindung von Bismark (Altmark) nach Stendal. Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus. Der nächste Bahnhof befindet sich im Nachbarort Steinfeld (Altmark) an der Bahnstrecke Stendal–Uelzen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Alexander Schrader (* 1887), Reichstagsabgeordneter der NSDAP und Sturmbannführer der SS

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 17/2009 Seite 192-201 (PDF; 7,1 MB)