Europa-Universität Viadrina

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Dieser Artikel behandelt die 1991 gegründete Europa-Universität Viadrina; zur historischen Brandenburgischen Landesuniversität (1506 - 1811) siehe Alma Mater Viadrina.
Europa-Universität Viadrina
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Motto Ex oriente lux (Aus dem Osten (kommt) das Licht)
Gründung Juli 1991
Trägerschaft Stiftung öffentlichen Rechts
Ort Frankfurt (Oder)
Bundesland Brandenburg
Staat Deutschland
Präsident Gunter Pleuger
Studenten 6.716 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter 520 (2012)[2]
davon Professoren 69 (2011)[2]
Website www.europa-uni.de
Gesamtansicht der Viadrina vom Oderturm aus (2012)

Die Europa-Universität Viadrina ist eine Universität in Frankfurt (Oder). Sie bietet Studiengänge in Kulturwissenschaften, Jura und Wirtschaftswissenschaften an.

Im Sommersemester 2012 waren an der Universität 6.267 Studierende immatrikuliert: 76 % davon sind Deutsche, 12 % Polen und 12 % verteilten sich auf insgesamt 84 weitere Herkunftsländer.[2]

Die Universität sieht sich in der Tradition der 1506 gegründeten und 1811 geschlossenen ersten brandenburgischen Landesuniversität Alma Mater Viadrina, deren Namensbestandteil Viadrina sie auch trägt. Sie wurde 1991 im Zuge des Neuaufbaus und der Neustrukturierung der Universitätslandschaft in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung neugegründet. Die Viadrina bietet einen vergleichsweise schmalen, auf die Geistes- und Sozialwissenschaften konzentrierten Fächerkanon, der nicht dem Umfang der klassischen Volluniversität entspricht, hat aber das Promotions- und Habilitationsrecht. Im März 2008 wurde die Änderung der Rechtsform der Viadrina in eine Stiftungsuniversität beschlossen. Präsident der Viadrina ist der ehemalige Diplomat Gunter Pleuger.

Leitbild und Schwerpunkte[Bearbeiten]

Die Denkschrift über die Neugründung der Viadrina im Jahr 1991 betont, dass ihr vier spezifische Aufgaben aufgetragen worden sind:

  • Sie soll als Reformuniversität wirken. Das Neue sollte vornehmlich in ihrer Internationalität und ihrer Interdisziplinarität liegen.
  • Sie soll zur Entwicklung der Region diesseits und jenseits der Oder beitragen.
  • Sie soll die deutsch-polnische Zusammenarbeit insbesondere auf dem Gebiet der Wissenschaft und der Kultur fördern.
  • Sie soll der gesamteuropäischen Integration Impulse geben.

Hinsichtlich der Internationalität legt die Viadrina ihren Schwerpunkt auf Europa, insbesondere Polen, Mittelosteuropa und die Europäische Union (einschließlich der Anrainerregionen bis nach Zentralasien). Allerdings schließt die Konzentration auf Europa den Bezug auf außereuropäische Länder nicht aus – so unterhält die Viadrina weltweit zu ca. 200 Universitäten Kontakte (beispielsweise nach Russland, Nord- und Südamerika, Südafrika oder Australien). Im Lehrangebot äußert sich dieser Schwerpunkt im Angebot von mehrsprachigen Studiengänge, dem Studierendenaustausch, internationalen Lehrveranstaltungen sowie der Sprachausbildung nach europäischen Standards (UNIcert).

Die Interdisziplinarität schlägt sich in fakultätsübergreifenden Studiengängen wie der Master of „European Studies“ oder der Master „Schutz Europäischer Kulturgüter“ sowie interdisziplinär konzipierte Lehrveranstaltungen und Studiengangsordnungen nieder. Im Bereich der Forschung findet sich die Interdisziplinarität in drei Forschungsinstituten der Viadrina verankert: im Interdisziplinären Zentrum für Ethik (IZE), das vornehmlich Fragen der Gerechtigkeit in der Transformation sowie bioethische und mit medizinethische Fragen bearbeitet; im Frankfurter Institut für Transformationsforschung (FIT), in dem Mitglieder aller drei Fakultäten zusammenarbeiten und das sich gerade auch mit Transformationsphänomenen im grenznahen Bereich befasst; und im Heinrich-von-Kleist-Institut, das Literaturwissenschaft und Politik miteinander verbindet.

Hinsichtlich der deutsch-polnischen Zusammenarbeit ist zuerst die Kooperation mit der Partneruniversität in Posen (der Adam-Mickiewicz-Universität), in der deutsch-polnischen Juristenausbildung (Bachelor sowie Masterof German and Polish Law“) und vor allem das mit der Posener Universität gemeinsam betriebene Collegium Polonicum in Słubice zu nennen. Darüber hinaus unterhält die Viadrina zu einer großen Zahl anderer polnischer Universitäten Kontakte.

Die Einrichtung eines Masterstudienganges Komplementäre Medizin – Kulturwissenschaften – Heilkunde am Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften führte 2010 zu kontroversen Diskussionen in Stiftungsrat, Ministerien und Medien, ob esoterische Inhalte mit dem Namen einer öffentlichen Hochschule verknüpft werden dürften und sollten.[3] Die Zeit schrieb dazu „Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt“.[4]

Fakultäten und Studienangebot[Bearbeiten]

Kulturwissenschaftliche Fakultät[Bearbeiten]

Die Fakultät ist mit rund 2000 Studierenden die größte Fakultät der Viadrina. Ihr Studienangebot umfasst:

Grundständige Studiengänge (Bachelor of Arts):

  • Kulturwissenschaften
  • Interkulturelle Germanistik

Die konsekutiven Masterstudiengänge (Master of Arts):

  • Europäische Kulturgeschichte
  • Soziokulturelle Studien
  • Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas
  • Literaturwissenschaft: Ästhetik – Literatur – Philosophie
  • Intercultural Communication Studies, mit den Studiengangsoptionen:
    • Medien Kommunikation Kultur (trilateraler Abschluss)
    • Lengua Española y Lingüística (bilateraler Abschluss)

Nicht-konsekutiven Masterstudiengänge (Master of Arts):

  • European Studies (interdisziplinärer Studiengang aller drei Fakultäten)

Weiterbildende Masterstudiengänge (Master of Arts):

  • Schutz europäischer Kulturgüter
  • Kulturmanagement und Kulturtourismus

Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften[Bearbeiten]

Das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina (IntraG) ist ein im Jahre 2007 gegründetes Institut der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder unter Leitung von Harald Walach. Das IntraG bietet einen Masterstudiengang „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ (KWKM) an, der 2008 akkreditiert wurde und 2009 seinen Betrieb aufnahm. Bis 2012 hieß der Studiengang „Komplementäre Medizin – Kulturwissenschaften – Heilkunde“ (KMKH). Abgeschlossen wird der Studiengang mit dem akademischen Grad eines Master of Arts. [5] Die Stiftungsprofessur wird durch die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH finanziert, einer der finanzstärksten Vertreter der Homöopathie-Pharmaindustrie.

Die Inhalte können in der Studienordnung eingesehen werden.[6] Eine öffentliche Debatte über das Institut fand durch eine Masterarbeit aus dem Jahr 2012 statt, die sich mit dem sogenannten Kozyrew-Spiegel befasst, durch den Hellseherei oder Kontakte zu Außerirdischen und Verstorbenen möglich sein sollen.[7] Die Arbeit [8] kritisiert ein Autor in der SZ als eine „Entgleisung akademischer Qualitätsstandards“[9] Im Juni 2012 empfahl die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg "nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges 'Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin'". Weiterhin wurde die Weiterführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften weder als In-Institut noch als An-Institut befürwortet. [10] Die Welt berichtete im November 2012, der Präsident der Universität versuche diesen Streit "mit einem Maulkorb für seine Professoren einzudämmen". Gemäß einem Rundschreiben vom Juni desselben Jahres seien sämtliche Presseanfragen vor der Beantwortung mit der Hochschulleitung abzustimmen.[11]


Die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg kritisierte in ihrem am 8. Juni 2012 vorgelegten Abschlussbericht das Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina. Im Bericht heißt es:

„Gegen das Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der EUV bestehen seitens der Kommission durchgreifende strukturelle Bedenken. Das Institut besitzt nur in begrenztem Umfang Bezüge zu den fachlichen Schwerpunkten der Universität. Zugleich besteht in seiner Aufstellung und der Konzeption des über das Institut angebotenen weiterbildenden MA-Studienganges ‚Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin‘ dabei aus Sicht der Kommission eine qualitative Problematik.

Eine in der Zielsetzung des Instituts formulierte geisteswissenschaftliche Reflexion an den Rändern der naturwissenschaftlichen Medizin ist zwar grundsätzlich wünschenswert. Auch in den medizinischen Fakultäten deutscher Universitäten finden sich (zweifellos nicht in dem wünschenswerten Ausmaß) Reflexionen medizinischen Handelns und Entscheidens. Es erscheint jedoch äußerst zweifelhaft, dass diese Reflexion im Rahmen des Instituts in geeigneter Weise erfolgen kann. Denn die Befassung mit komplementärer Medizin erfordert zwingend die enge Verbindung mit der naturwissenschaftlichen Seite, der Medizin, da sie nicht alleine als kulturwissenschaftliches Thema wissenschaftlich und praktisch bearbeitet werden kann. Komplementarität bedarf notwendigerweise des Zusammenwirkens von zwei sich gleichwertig einbringenden Komponenten. Die personellen Voraussetzungen hierfür sind allerdings an der EUV nicht gegeben.

Die personelle Ausstattung des Studienganges findet auf der Seite der naturwissenschaftlichen Medizin nahezu ausschließlich über Lehrbeauftragte, überwiegend aus niedergelassenen Praxen, statt. Ein wissenschaftlicher Hintergrund vom Range universitärer Medizin lässt sich dabei nicht in ausreichendem Maße feststellen. Die Zielgruppe der Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten, an die sich das Studienangebot ‚Komplementäre Medizin‘ des Instituts besonders richtet, wird insgesamt von einem Lehrkörper betreut, dem überwiegend medizinische Kenntnisse fehlen. Dies gilt besonders für die Forschung, die der Lehre zugrunde liegen sollte.

Insgesamt ist die für eine der Themenstellung adäquate Forschung im universitären Rahmen erforderliche personelle wie sachliche Ausstattung des Instituts aus Sicht der Kommission nicht erkennbar. Auch erschließt sich der Wert des seitens des Instituts formulierten ‚Praktika-basierten Forschungszweckes‘ nicht.

Mit Blick auf das Gesamtprofil der EUV erscheint schließlich auch die Feststellung angezeigt, dass keine Hinweise auf eine Internationalisierung des MA-Studienganges erkennbar sind. Insbesondere liegt auch keine sichtbare internationale Anbindung an die naturwissenschaftliche Medizin vor.

Die Hochschulstrukturkommission empfiehlt der EUV dementsprechend nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges ‚Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin‘. Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.“[12]

Die Viadrina hat im Februar 2013 beschlossen, sich über die Empfehlung der Hochschulstrukturkommission hinwegzusetzen und das Institut weiterzuführen. Das Institut soll innerhalb der nächsten 2 Jahre eine Kooperation mit einer bisher nicht genannten medizinischen Fakultät eingehen.[13] [14]

Juristische Fakultät[Bearbeiten]

An der Juristischen Fakultät sind zum Wintersemester 2010/2011 rund 2000 Studierende immatrikuliert. Die Juristische Fakultät bietet den Studiengang Rechtswissenschaften (Erste Juristische Prüfung) sowie folgende Master-Studiengänge an:

  • Mediation (M.A.)
  • Master of International Human Rights and Humanitarian Law (LL.M.)
  • Master’s Program „Human Rights & Genocide Studies“ (M.A.)
  • Magister-legum-Studiengang (LL.M.)

Eine Besonderheit stellt des Weiteren die deutsch-polnische Juristenausbildung, der Bachelor und Master of German and Polish Law, dar, den die Viadrina zusammen mit der Adam-Mickiewicz-Universität anbietet.

Weiterhin sind an der Juristischen Fakultät das Institut für Konfliktmanagement, das Frankfurter Institut für das Recht der Europäischen Union und das Interdisziplinäres Zentrum für Ethik angesiedelt.

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät[Bearbeiten]

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sind im Wintersemester 2010/2011 mehr als 1.400 Studierende immatrikuliert. Das Studienangebot der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät umfasst die Studiengänge:

  • Internationale Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Science, B.Sc.)
  • Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)
  • Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)
  • International Business Administration (B.Sc./ Master of Science, M.Sc.)
  • Management for Central and Eastern Europe (Master of Business Administration, MBA)
  • International Business Informatics (Master of International Business Informatics, MBI).

Forschungsinstitute[Bearbeiten]

  • Frankfurter Institut für Transformationsstudien
  • Heinrich-von-Kleist-Institut für Literatur und Politik
  • Interdisziplinäres Zentrum für Ethik
  • Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften
  • Institut für Konfliktmanagement
  • Frankfurter Institut für das Recht der Europäischen Union

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität wurde im Juli 1991 gegründet und startete im Oktober 1992 in ihr erstes akademisches Jahr. Gründungsrektor der Universität war Knut Ipsen (1991–1993). Von 1993 bis 1999 folgte Rektor Hans Weiler, bis im Jahr 1999 Präsidentin Gesine Schwan das Amt übernahm.

Im Jahr 2004 erlangte die Europa-Universität zusätzliche Bekanntheit durch die Nominierung ihrer Präsidentin Gesine Schwan zur Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten durch die Sozialdemokraten und Bündnis 90/Die Grünen.

500 Jahre Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), Deutsche Briefmarke (2006)

Im Sommersemester 2006 wurden an der Viadrina die Feierlichkeiten zur 500-Jahr-Feier der Universität begangen, wobei Bezug auf die 1811 geschlossene Universität Alma Mater Viadrina genommen wurde, und gleichzeitig der 15. Geburtstag der 1991 gegründeten Universität gefeiert.[15]

Standorte[Bearbeiten]

Die meisten Gebäude und Wohnheime der Viadrina sind im Kern der Stadt, direkt am Fluss und in der Nähe der Grenzbrücke, gelegen. Zusätzlich zu den 5 Studentenwohnheimen in der Stadt selbst, ist den Studierenden der Viadrina die Möglichkeiten gegeben, Wohnheime in der polnischen Nachbarstadt Słubice zu beziehen. Die Studentenwohnheime in Frankfurt Oder sind durch das Tramsystem direkt mit der Universität verbunden.

Hauptgebäude[Bearbeiten]

Portal des Hauptgebäudes

Im über hundert Jahre alten, ehemaligen Regierungsgebäude im Stadtzentrum befinden sich die Universitätsbibliothek, Seminarräume sowie die Büros des Präsidenten, vieler Lehrstühle und große Teile der Universitätsverwaltung.

Bibliothek[Bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek wurde terrassenartig in den Innenhof des Hauptgebäudes gebaut. Der konventionelle Medienbestand der Bibliothek umfasst ca. 523.000 Bände und fast 1.200 laufende Zeitschriften. Weiterhin bietet sie 408 Benutzerarbeitsplätze. Die Bibliothek hat den Status eines Europäischen Dokumentationszentrums und ist Mitglied des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV).

Gräfin-Dönhoff-Gebäude[Bearbeiten]

Gräfin-Dönhoff-Gebäude: Hörsaal- und Mensakomplex der Universität
Das Gräfin-Dönhoff-Gebäude

Das Gräfin-Dönhoff-Gebäude, benannt nach Marion Gräfin Dönhoff, ist ein Neubau. Hier befinden sich die Mehrheit der Hörsäle und Seminarräume sowie die Haupt-Mensa.

Auditorium maximum[Bearbeiten]

Im Auditorium maximum befinden sich u. a. das Studentensekretariat, mehrere Seminarräume, Lehrstühle, das Internationale Büro der Uni, Verwaltungseinheiten und der größte Hörsaal der Universität (Platz für 600 Studierende).

Seminargebäude August-Bebel-Straße[Bearbeiten]

Im Westteil der Stadt befindet sich in der ehemaligen Kaserne in der August-Bebel-Straße ein nah gelegener Nebencampus (Sprachenzentrum). Hier finden die meisten Sprachkurse der Universität statt.

Viadrina-Preis[Bearbeiten]

Alljährlich vergibt die Europa-Universität den Viadrina-Preis an Personen, die sich um die deutsch-polnische Verständigung verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger sind u.a. Karl Dedecius, Adam Michnik, Günter Grass, Janusz Reiter, Markus Meckel, Włodzimierz Borodziej, Rudolf von Thadden, Adam Krzemiński, Tadeusz Mazowiecki, Krzysztof Penderecki und Hans-Dietrich Genscher.

Universitätspräsidenten[Bearbeiten]

Studentische Organisationen[Bearbeiten]

Studenten auf der nahe an der Universität gelegenen Insel Ziegenwerder

Die studentischen Organisationen und Initiativen der Viadrina hatten ihren Sitz seit 29. Juni 2006 in der Studentenloge, kurz auch nur Loge. Durch den Umbau des Logenhauses entstand ab 2011 das Projekt Studierendenmeile, in dem der AStA der Viadrina verlassene Gebäude im Gebiet Große Scharrnstraße anmietet und für die Initiativen nutzbar macht.

Studentische Initiativen[Bearbeiten]

  • Absolventennetzwerk Viadrin@lumni
  • Active Portfolio Management
  • Akademische Chor
  • Amnesty International
  • Basswood 7 (Studentenclub)
  • Bundesverband deutscher Volks- und Betriebswirte
  • DEINStudent
  • ELSA-Frankfurt (Oder) e.V.
  • GFPS
  • Institut für angewandte Geschichte
  • Interstudis
  • Kunstgriff: Sieć kulturalna – Netzwerk für Kultur e. V.
  • Rotaract Club Frankfurt (Oder) – Slubice
  • Students in Free Entreprises (SIFE)
  • Unicef
  • Viadrina Arbeitskreis Sicherheitspolitik (VIAS)
  • Viadrina Consulting Group e. V. (VCG)
  • ViaFunk (Universitätsradio)
  • Viamun – Viadrina Model United Nations
  • Viasion Medien&Kunst – Unifernsehen, Fotografie, Musical
  • Viaphoniker
  • vivadrina – Studierendenmagazin

Parteinahe studentische Organisationen (zum Teil nicht sicher, inwieweit die genannten Organisationen sich an den Parteien nur orientieren oder doch offiziell dazugehören):

Studentenverbindungen:

Organe der verfassten Studierendenschaft[Bearbeiten]

  • Allgemeiner Studentischer Ausschuss – AStA
  • Studierendenparlament
  • Fachschaftsrat Jura
  • Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften
  • Fachschaftsrat Kulturwissenschaften
  • Sprachenbeirat

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (Hrsg.): Denkschrift der Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder. Frankfurt/Oder 1993
  • Daniel Becker u.a. (Hrsg.): Ansichtssache: Alternative Festschrift: 18 Semester studentisches Leben an der Europa-Universität Viadrina. Frankfurt/Oder 2001.
  • Gundula Gwenn Hiller: Interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschen und Polen an der Europa-Universität Viadrina: Eine empirische Analyse von critical incidents. Frankfurt/Main 2007, ISBN 978-3-88939-890-1.
  • Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): „Blütenträume“ und „Wolkenkuckucksheim“ in „Timbuktu“ – 10 Jahre Europa-Universität Viadrina. scrîpvaz, Berlin 2001
  • Richard Pyritz, Matthias Schütt (Hrsg.): Die Viadrina. Eine Universität als Brücke zwischen Deutschland und Polen. Europa-Universität Viadrina, bebra, Berlin 2009, ISBN 978-3-937233-57-4 (Universität Frankfurt/Oder).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Europa-Universität Viadrina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. a b c Zahlen und Fakten Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), April/Juni 2012. Abgerufen am 12. September 2012.
  3. Sebastian Herrmann: Viadrina: Komplementäre Medizin. Immer mehr Spinner. (Version vom 2. September 2010 im Internet Archive) Süddeutsche.de, 31. August 2010. Abgerufen am 12. September 2012.
  4. Bernd Kramer: Pseudowissenschaften – Der akademische Geist. In: Die Zeit. 31. Mai 2011
  5. Masterstudiengang Kulturwissenschaften — Komplementäre Medizin Europa-Universität Viadrina.
  6. [1] Studienordnung des Masterstudiengangs
  7. Hellseherei in Masterarbeit „belegt“, Der Standard, 8. Mai 2012
  8. P. Conrad: Der Konzyrew-Spiegel in der Praxis. Masterarbeit, Frankfurt/Oder: 2012, S.11
  9. Esoterik an der Uni Viadrina - Zu tief in die Röhre geschaut. Süddeutsche Zeitung: 10. Mai 12
  10. Abschlussbericht der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg (PDF; 4,0 MB), dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg vorgelegt am 8. Juni 2012
  11. Hokuspokus an der Hochschule. In: "Die Welt." 4. November 2012
  12. Abschlussbericht der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg vom 8. Juni 2012, S. 196 ff.
  13. [2]
  14. [3]
  15. Die Viadrina feiert 500. und 15. Geburtstag! (PDF; 1,7 MB) Unizeitung Uni On Nr. 49, April 2006