Verbandsgemeinde Unkel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Unkel
Verbandsgemeinde Unkel
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Unkel hervorgehoben
50.67.2166666666667Koordinaten: 50° 36′ N, 7° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Fläche: 26,53 km²
Einwohner:

12.866 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 485 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 38 5007
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Linzer Straße 4
53572 Unkel
Webpräsenz: www.verbandsgemeinde-unkel.de
Bürgermeister: Werner Zimmermann (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Unkel im Landkreis Neuwied
Neuwied Buchholz (Westerwald) Asbach (Westerwald) Windhagen Neustadt (Wied) Rheinbreitbach Unkel Bruchhausen (Landkreis Neuwied) Erpel Vettelschoß Linz am Rhein Kasbach-Ohlenberg Ockenfels Sankt Katharinen (Landkreis Neuwied) Dattenberg Leubsdorf (am Rhein) Bad Hönningen Rheinbrohl Hammerstein (am Rhein) Leutesdorf Isenburg (Westerwald) Kleinmaischeid Großmaischeid Stebach Marienhausen Dierdorf Oberdreis Woldert Rodenbach bei Puderbach Ratzert Niederwambach Steimel Döttesfeld Puderbach Dürrholz Hanroth Raubach Harschbach Niederhofen Dernbach (Landkreis Neuwied) Urbach (Westerwald) Linkenbach Breitscheid (Westerwald) Waldbreitbach Roßbach (Wied) Hausen (Wied) Datzeroth Niederbreitbach Hümmerich Oberhonnefeld-Gierend Oberraden Straßenhaus Kurtscheid Bonefeld Ehlscheid Rengsdorf Melsbach Hardert Anhausen Rüscheid Thalhausen Meinborn Nordrhein-Westfalen Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Ahrweiler Landkreis Mayen-Koblenz Koblenz Marienhausen WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Die Verbandsgemeinde Unkel liegt im Nordwesten des Landkreises Neuwied in Rheinland-Pfalz. In ihr sind vier Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Die Verbandsgemeinde entstand am 1. Oktober 1968 im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform aus der gebietsmäßig deckungsgleichen und seit 1816 bestehenden Bürgermeisterei Unkel (seit 1927 Amt Unkel). Ihren Sitz hat die Behörde in der namensgebenden Stadt Unkel.

Die Verbandsgemeinde liegt rechts des Rheins, direkt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Ihr Gebiet erstreckt sich vom Ufer des Mittelrheins im Westen bis zu den Ausläufern des Westerwalds im Osten und hat Anteil am Naturpark Rhein-Westerwald. Im Norden grenzt sie an die nordrhein-westfälische Stadt Bad Honnef, im Osten und Süden an die Verbandsgemeinden Asbach und Linz am Rhein sowie im Westen an die verbandsfreie Stadt Remagen. Die Verbandsgemeinde wird in Nord-Süd-Richtung von der Bundesstraße 42 und der Rechten Rheinstrecke durchquert, die weitgehend parallel zueinander im Rheintal verlaufen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verbandsangehörige Gemeinden

  Gemeinde Fläche (km²) Einwohner
1. Bruchhausen 2,58 913
2. Erpel 9,21 2566
3. Rheinbreitbach 6,58 4442
4. Unkel, Stadt 8,16 4945
    26,53 12.866

Stand vom 31. Dezember 2010[2]
Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat von Unkel besteht aus 28 gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im gewählten Verbandsgemeinderat:[3]

   SPD   CDU   FDP  GRÜNE LINKE  FWG  Gesamt
2009 9 12 2 2 1 2 28 Sitze
2004 9 15 2 1 - 1 28 Sitze

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein grüner Schrägwellenbalken, gespalten von Rot und Gold. Vorn zwei schräggestellte goldene Schlüssel mit abgewendeten Bärten, bewinkelt von vier silbernen Sechsecken; hinten eine rote Weintraube mit zwei grünen Blättern.“

Der Wellenbalken weist auf die Lage am Rhein hin. Im Wappen von Rheinbreitbach wird ebenfalls ein Wellenbalken abgebildet. Die Petrusschlüssel und die Sechskantsteine sind dem Wappen der Stadt Unkel entnommen. Im Wappen von Erpel werden ebenfalls die Petrusschlüssel abgebildet. Die rote Traube symbolisiert den Weinanbau im Verbandsgemeindegebiet, insbesondere den Unkeler Rotwein. Im Wappen von Bruchhausen ist ebenfalls eine Weintraube abgebildet. Rechtsgültig seit 21. September 1949.

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Verbandsgemeinderat

[Bearbeiten] Weblinks

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