Verbandsgemeinde Wallmerod

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Wallmerod
Verbandsgemeinde Wallmerod
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Wallmerod hervorgehoben
50.4838147.954035Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Fläche: 82,93 km²
Einwohner: 14.664 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 43 5008
Verbandsgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Gerichtsstraße 1
56414 Wallmerod
Webpräsenz: www.wallmerod.de
Bürgermeister: Klaus Lütkefedder (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwaldkreis
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod

Die Verbandsgemeinde Wallmerod ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 21 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Wallmerod.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Arnshöfen 2,94 148
Berod bei Wallmerod 3,92 539
Bilkheim 2,65 477
Dreikirchen 3,70 1.033
Elbingen 2,29 293
Ettinghausen 2,38 314
Hahn am See 3,70 386
Herschbach (Oberwesterwald) 4,63 929
Hundsangen 7,63 2.081
Kuhnhöfen 1,68 158
Mähren 1,59 246
Meudt 14,69 1.882
Molsberg 3,65 435
Niederahr 4,03 815
Oberahr 4,27 544
Obererbach 2,60 515
Salz 4,96 868
Steinefrenz 4,86 774
Wallmerod 2,66 1.433
Weroth 2,52 615
Zehnhausen bei Wallmerod 1,57 179
Verbandsgemeinde Wallmerod 82,93 14.664

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Wallmerod wurde auf der Grundlage des Zwölften Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 1. März 1972 am 22. April 1972 aus 15 Ortsgemeinden des Oberwesterwaldkreises und fünf Ortsgemeinden des Unterwesterwaldkreises neu gebildet und wirkte somit anfangs auf dem Gebiet zweier Landkreise, was sich erst änderte, als im Jahr 1974 der Westerwaldkreis neu entstand. Der Ort Wallmerod wurde als Verwaltungssitz gewählt, weil er bereits über eine Tradition als Sitz eines Amtsgerichts verfügte.

Die Gemeinde Hundsangen wollte 1970 aufgrund der starken Bindungen in den Raum Limburg-Hadamar zum Nachbarland Hessen wechseln, was allerdings im Januar 1972 an dem Nichtausstellen der entsprechenden Genehmigung von Seiten Rheinland-Pfalz scheiterte, da man eine Sogwirkung für weitere Gebiete befürchtete.[2]

Die Gemeinden Elbingen und Mähren (Westerwald), die bei der Bildung der Verbandsgemeinde Wallmerod noch die Gemeinde Elbingen-Mähren bildeten, wurden am 1. Januar 1994 wieder zu selbständigen Gemeinden. Beide Gemeinden verblieben in der Verbandsgemeinde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Wallmerod; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 5.671
1835 7.489
1871 8.011
1905 7.915
1939 8.823
1950 9.602
Jahr Einwohner
1961 9.677
1970 11.026
1987 11.714
1997 14.114
2005 14.918
2012 14.664

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Wallmerod besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 5 15 2 1 5 28 Sitze
2009 5 16 2 1 4 28 Sitze
2004 5 18 1 4 28 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Geviert von Silber und Blau

  1. ein durchgehendes, rotes Balkenkreuz
  2. ein aufrecht schreitender, rotbewehrter, goldener Löwe
  3. ein schrägliegender, silberner Tonspaten mit wachsendem, goldenem Stiel
  4. eine wachsende Gruppe von vier, 1 : 2 : 1 aufeinandergerückten, schwarzen Basaltsäulen mit sechseckigen Querschnitten“.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Vor allem Ton-, aber auch Basaltvorkommen waren über viele Jahre hinweg von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft im Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde.

Bildung[Bearbeiten]

Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es acht Kindergärten, sechs Grundschulen und die Realschule plus Salz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Karl Wiedemann: Nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Gemeinde Hundsangen (Hrsg.): Hundsangen - ein Westerwalddorf in neun Jahrhunderten, Hundsangen 1996, ISBN 3-00-000520-X, S. 152
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen