Verbandsgemeinde Wallmerod

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Wallmerod
Verbandsgemeinde Wallmerod
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Wallmerod hervorgehoben
50.4838147.954035Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Fläche: 82,93 km²
Einwohner: 14.718 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 43 5008
Verbandsgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Gerichtsstraße 1
56414 Wallmerod
Webpräsenz: www.wallmerod.de
Bürgermeister: Klaus Lütkefedder (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwaldkreis
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod

Die Verbandsgemeinde Wallmerod ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 21 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Wallmerod.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Arnshöfen 2,94 146
Berod bei Wallmerod 3,92 548
Bilkheim 2,65 483
Dreikirchen 3,70 1.062
Elbingen 2,29 307
Ettinghausen 2,38 327
Hahn am See 3,70 401
Herschbach (Oberwesterwald) 4,63 883
Hundsangen 7,63 2.079
Kuhnhöfen 1,68 162
Mähren 1,59 235
Meudt 14,69 1.887
Molsberg 3,65 441
Niederahr 4,03 800
Oberahr 4,27 540
Obererbach 2,60 511
Salz 4,96 892
Steinefrenz 4,86 787
Wallmerod 2,66 1.439
Weroth 2,52 607
Zehnhausen bei Wallmerod 1,57 181
Verbandsgemeinde Wallmerod 82,93 14.718

(Einwohner am 31. Dezember 2013)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Wallmerod wurde auf der Grundlage des Zwölften Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 1. März 1972 am 22. April 1972 aus 15 Ortsgemeinden des Oberwesterwaldkreises und fünf Ortsgemeinden des Unterwesterwaldkreises neu gebildet und wirkte somit anfangs auf dem Gebiet zweier Landkreise, was sich erst änderte, als im Jahr 1974 der Westerwaldkreis neu entstand. Der Ort Wallmerod wurde als Verwaltungssitz gewählt, weil er bereits über eine Tradition als Sitz eines Amtsgerichts verfügte.

Die Gemeinde Hundsangen wollte 1970 aufgrund der starken Bindungen in den Raum Limburg-Hadamar zum Nachbarland Hessen wechseln, was allerdings im Januar 1972 an dem Nichtausstellen der entsprechenden Genehmigung von Seiten Rheinland-Pfalz scheiterte, da man eine Sogwirkung für weitere Gebiete befürchtete.[2]

Die Gemeinden Elbingen und Mähren (Westerwald), die bei der Bildung der Verbandsgemeinde Wallmerod noch die Gemeinde Elbingen-Mähren bildeten, wurden am 1. Januar 1994 wieder zu selbständigen Gemeinden. Beide Gemeinden verblieben in der Verbandsgemeinde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Wallmerod; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 5.671
1835 7.489
1871 8.011
1905 7.915
1939 8.823
1950 9.602
Jahr Einwohner
1961 9.677
1970 11.026
1987 11.714
1997 14.114
2005 14.918
2013 14.718

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Wallmerod besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 5 15 2 1 5 28 Sitze
2009 5 16 2 1 4 28 Sitze
2004 5 18 1 4 28 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Wallmerod e.V.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Geviert von Silber und Blau

  1. ein durchgehendes, rotes Balkenkreuz
  2. ein aufrecht schreitender, rotbewehrter, goldener Löwe
  3. ein schrägliegender, silberner Tonspaten mit wachsendem, goldenem Stiel
  4. eine wachsende Gruppe von vier, 1 : 2 : 1 aufeinandergerückten, schwarzen Basaltsäulen mit sechseckigen Querschnitten“.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Vor allem Ton-, aber auch Basaltvorkommen waren über viele Jahre hinweg von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft im Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde.

Bildung[Bearbeiten]

Im Gebiet der Verbandsgemeinde gibt es acht Kindergärten, sechs Grundschulen und die Realschule plus Salz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Karl Wiedemann: Nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Gemeinde Hundsangen (Hrsg.): Hundsangen - ein Westerwalddorf in neun Jahrhunderten, Hundsangen 1996, ISBN 3-00-000520-X, S. 152
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen