Wehre

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Fluss Wehre. Für den Ortsteil von Schladen in Niedersachsen, siehe Wehre (Schladen).
Wehre
Gewässerkennzahl DE: 418
Lage Werra-Meißner-Kreis, Hessen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Werra → Weser → Nordsee
Quellgebiet im Kaufunger Wald bei Rommerode
im Exbergsee
51° 14′ 18,3″ N, 9° 46′ 49,5″ O51.2384166666679.7804194444444438.5
Quellhöhe 438,5 m ü. NN [1]
Mündung nördlich von Eschwege-Niederhone
in die Werra51.20950833333310.016666666667155Koordinaten: 51° 12′ 34″ N, 10° 1′ 0″ O
51° 12′ 34″ N, 10° 1′ 0″ O51.20950833333310.016666666667155
Mündungshöhe ca. 155 m ü. NN [1]
Höhenunterschied ca. 283,5 m
Länge 36,4 km [2]
Einzugsgebiet 451,703 km² [2]
Abfluss[2][3] MNQ
MQ
1,327 m³/s
4,147 m³/s
Rechte Nebenflüsse siehe unten
Linke Nebenflüsse siehe untenVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Wehre, im Oberlauf auch Wohra genannt, ist ein 36,4 km[2] langer, linker bzw. südlicher Zufluss der Werra im Nordostteil von Nordhessen (Deutschland).

[Bearbeiten] Verlauf

Die Wehre entspringt im Südosten des Kaufunger Waldes. Sie entfließt dem Exbergsee (438,5 m ü. NN[1]), der rund 2 km ostsüdöstlich des Hirschbergs (643,4 m ü. NN) und direkt nördlich des Exbergs (505,5 m ü. NN) nordöstlich des Dorfs Rommerode (südlicher Stadtteil von Großalmerode) liegt.

Anfangs fließt sie als Wohra in Richtung Süden nach Walburg, einem östlichen Stadtteil von Hessisch Lichtenau, das westlich des Hohen Meißners liegt. Nach Durchfließen des Dorfs verläuft das nun Wehre genannte Fließgewässer nach Südosten, wobei es südwestlich des Meißnermassivs die Wehretalbrücke (530 m lang) der A 44 unterquert und danach – im Flussabschnitt zwischen Küchen (zu Hessisch Lichtenau), Hasselbach und Harmuthsachsen (beide zu Waldkappel) – entlang der Bundesstraße 7 durch den Südostteil des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald verläuft. Danach fließt der Bach durch den Waldkappeler Kernort und dann ostwärts entlang des Abschnitts Waldkappel–Wehretal der Kanonenbahn und durch dessen Ortsteil Bischhausen.

Bei Oetmannshausen, einem Gemeindeteil von Wehretal, wo ihr von Süden das Wasser der Sontra zufließt, knickt die Wehre nach Norden ab, um fortan der Bahnstrecke Bebra–Göttingen und der Bundesstraße 27 zu folgen. Danach passiert sie das östlich gelegene Dorf Reichensachsen und die westlich befindlichen Dörfer Niddawitzhausen und Eltmannshausen (westliche Stadtteile von Eschwege). Anschließend verläuft sie – nach Abzweigen der Alten Wehre – durch das Eschweger Dorf Niederhone.

Schließlich mündet die Wehre – nach Unterqueren der Bundesstraße 249 – etwas unterhalb bzw. nördlich von Niederhone von Süden kommend auf rund 155 m ü. NN[1] in den östlichen Weser-Quellfluss Werra; ihrer Mündung liegt nördlich gegenüber und damit jenseits der Werra Jestädt (westlicher Gemeindeteil von Meinhard).

[Bearbeiten] Einzugsgebiet und Zuflüsse

Zu den Zuflüssen der Wehre, deren Einzugsgebiet 451,703 km² umfasst, gehören mit orographischer Zuordnung (l = linksseitig, r = rechtsseitig), Gewässerlänge, Mündungsort mit Wehreflusskilometer und – wenn bekannt – Einzugsgebiet (flussabwärts betrachtet) [2]/[1]:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz
  2. a b c d e Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  3. Abflusswerte beziehen sich auf 436,7 km² Einzugsgebiet
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