Wehre

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Fluss Wehre. Für den Ortsteil von Schladen-Werla in Niedersachsen, siehe Wehre (Schladen-Werla).
Wehre
Wohra (im Oberlauf)
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 418
Lage Werra-Meißner-Kreis, Hessen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Werra → Weser → Nordsee
Quellgebiet im Kaufunger Wald bei Rommerode
im Exbergsee
51° 14′ 18″ N, 9° 46′ 50″ O51.2384166666679.7804194444444438.5
Quellhöhe 438,5 m ü. NHN [1]
Mündung nördlich von Eschwege-Niederhone
in die Werra51.20950833333310.016666666667155Koordinaten: 51° 12′ 34″ N, 10° 1′ 0″ O
51° 12′ 34″ N, 10° 1′ 0″ O51.20950833333310.016666666667155
Mündungshöhe ca. 155 m ü. NHN [1]
Höhenunterschied ca. 283,5 m
Länge 36,4 km [2]
Einzugsgebiet 451,703 km² [2]
Abfluss am Pegel Bischhausen[3]
AEo: 149 km²
Lage: 13,5 km oberhalb der Mündung
NNQ (07.09.1991)
MNQ 1970/2008
MQ 1970/2008
Mq 1970/2008
MHQ 1970/2008
HHQ (04.06.1981)
174 l/s
453 l/s
1,56 m³/s
10,5 l/(s km²)
20,4 m³/s
63 m³/s
Abfluss (extrapoliert[4])[2][5]
AEo: 385,56 km²
Lage: 9,6 km oberhalb der Mündung
MNQ 1961/1990
MQ 1961/1990
Mq 1961/1990
1,177 m³/s
3,678 m³/s
9,5 l/(s km²)
Abfluss am Pegel Niddawitzhausen[3]
AEo: 430 km²
Lage: 5 km oberhalb der Mündung
NNQ (17.07.1960)
MNQ 1960/2008
MQ 1960/2008
Mq 1960/2008
MHQ 1960/2008
HHQ (02.01.1987)
540 l/s
1,25 m³/s
3,55 m³/s
8,3 l/(s km²)
18,7 m³/s
88,5 m³/s
Abfluss (extrapoliert)[2][5]
AEo: 451,7 km²
Lage: 0 m oberhalb der Mündung
MNQ 1961/1990
MQ 1961/1990
Mq 1961/1990
1,327 m³/s
4,147 m³/s
9,2 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse siehe unten
Rechte Nebenflüsse siehe untenVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Wehre, im Oberlauf auch Wohra[1] genannt, ist ein 36,4 km[2] langer, südlicher und orographisch linker Zufluss der Werra im Nordosten von Nordhessen (Deutschland).

Verlauf[Bearbeiten]

Die Wehre entspringt im Südosten des Kaufunger Waldes. Sie entfließt dem Exbergsee (438,5 m ü. NHN[1]), der rund 2 km ostsüdöstlich des Hirschbergs (643,4 m) und direkt nördlich des Exbergs (505,5 m) nordöstlich des Dorfs Rommerode, einem südlichen Stadtteil von Großalmerode, liegt.

Die Wehretalbrücke bei Walburg

Anfangs fließt sie als Wohra in Richtung Süden nach Walburg, einem östlichen Stadtteil von Hessisch Lichtenau, das westlich des Hohen Meißners (753,6 m) liegt. Nach Durchfließen des Dorfs verläuft der nun Wehre genannte Bach nach Südosten, wobei er südwestlich des Bergmassivs die Wehretalbrücke (530 m lang; Bundesautobahn 44) zusammen mit der Bundesstraße 7 unterquert. Danach fließt die Wehre – im Flussabschnitt zwischen Küchen (Ortsteil von Hessisch Lichtenau), Hasselbach und Harmuthsachsen (beides Ortsteile von Waldkappel) – entlang der B 7 durch den Südostteil des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald. Anschließend verläuft sie durch den Waldkappeler Kernort und dann ostwärts entlang des Abschnitts Waldkappel–Wehretal der Kanonenbahn und durch den Waldkappeler Ortsteil Bischhausen.

Bei Oetmannshausen, einem Gemeindeteil von Wehretal, wo ihr von Süden die Sontra zufließt, biegt die Wehre nach Norden ab, um nunmehr der Bahnstrecke Bebra–Göttingen und der Bundesstraße 27 zu folgen. Danach passiert sie das östlich gelegene Dorf Reichensachsen und die westlich befindlichen Dörfer Niddawitzhausen und Eltmannshausen (westliche Stadtteile von Eschwege). Anschließend verläuft sie – nach Abzweigen der Alten Wehre – durch den Eschweger Stadtteil Niederhone.

Schließlich mündet die Wehre – nach Unterqueren der Bundesstraße 249 – etwas nördlich von Niederhone auf rund 155 m[1] Höhe in den Weser-Quellfluss Werra; ihrer Mündung nördlich gegenüber und damit jenseits der Werra liegt Jestädt, ein westlicher Gemeindeteil von Meinhard.

Einzugsgebiet und Zuflüsse[Bearbeiten]

Zu den Zuflüssen der Wehre, deren Einzugsgebiet 451,703 km² groß ist, gehören mit orographischer Zuordnung (l = linksseitig, r = rechtsseitig), Gewässerlänge, Mündungsort mit Wehreflusskilometer und – wenn bekannt – Einzugsgebiet (flussabwärts betrachtet) [2]/[1]:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. a b c d e f Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  3. a b Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2008. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, 2012, abgerufen am 7. Oktober 2012 (PDF, deutsch, 6184 KB).
  4. bis einschließlich Sontra-Mündung
  5. a b Die MNQ-Werte umfassen den 20-jährigen Zeitraum 1979/1998.