Wolfgang Hollegha

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Wolfgang Hollegha, o. T., 2007

Wolfgang Hollegha (* 4. März 1929 in Klagenfurt, Kärnten) ist ein österreichischer Maler.

Biografie[Bearbeiten]

Von 1947 bis 1954 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky and Herbert Boeckl. Im Jahre 1956 gründete er mit Josef Mikl, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die „Malergruppe St. Stephan“. 1960 wurde er von Clement Greenberg nach New York eingeladen,um dort an einer Gruppenausstellung abstrakter Maler teilzunehmen. 1964 beteiligte er sich an der Documenta 3 in Kassel. Seit 1962 lebt und arbeitet er auf dem Rechberg (Steiermark), wo er ein 15 Meter hohes Atelier aus Holz nach seinen Plänen bauen ließ. Von 1972 bis 1997 war er Professor und Leiter einer Meisterklasse an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Werk[Bearbeiten]

Wolfgang Hollegha gilt als einer der bedeutendsten abstrakten Maler Österreichs. Der Reiz seiner Werke wurde, anlässlich einer Ausstellung in der Galerie St. Stephan (1959) von einem seiner wichtigsten Promotoren, dem Monsignore Otto Mauer, als „mozarteisch“ bezeichnet, „das heißt: erhaben, ohne pontifikal zu sein“. Seine Werke finden sich in vielen Privatsammlungen, sowie in Museen in aller Welt (z. B. Albertina, Wien; Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Museum of Art, Portland, Oregon; Carnegie Museum of Art, Pittsburgh).

Öffentliche Sammlungen[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Hollegha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien