Wolfsanger
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Wolfsanger |
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| Koordinaten | 51° 19′ 58″ N, 9° 31′ 52″ O51.3327777777789.5311111111111162Koordinaten: 51° 19′ 58″ N, 9° 31′ 52″ O | ||||||
| Höhe | 162 m ü. NHN | ||||||
| Fläche | 7,37 km² (5/23) | ||||||
| Einwohner | 6732 (31. Dez. 2010) (15/23) | ||||||
| Bevölkerungsdichte | 913,4 Einwohner/km² (5/23) | ||||||
| Ausländeranteil | 7 % (31. Dez. 2010) (17/23) | ||||||
| Eingemeindung | 1936 | ||||||
| Neugründung | 811 | ||||||
| Postleitzahl | 34125 | ||||||
| Vorwahl | 0561 | ||||||
| Website | Stadtteilinfo Wolfsanger | ||||||
| Politik | |||||||
| Ortsvorsteher | Alfred Langner (SPD) | ||||||
| Sitzverteilung (Ortsbeirat) | |||||||
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| Quelle: Stadtverwaltung im Internet | |||||||
Das ehemalige Dorf Wolfsanger ist seit 1936 ein Ortsteil der Stadt Kassel in Nordhessen. Zahlreiche größere Höfe prägten noch bis vor wenigen Jahrzehnten das Ortsbild.
[Bearbeiten] Geschichte
Wolfsangers erste Erwähnung, als „Vulvisanger“, erfolgte in einer Urkunde Kaiser Karls des Großen vom 1. Dezember 811, ausgestellt zu Aachen. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits eine ansehnliche Siedlung im Grenzbereich des sächsischen und fränkischen Stammesgebiets. Zwei Jahre später wurde der erste bekannte Angehörige des Geschlechts der Esikonen, der sächsische Edle Hiddi, der als Anhänger Karls des Großen sein Land hatte verlassen müssen, von Karl bei Wolfsanger als Graf im sächsischen Hessengau eingesetzt. Wolfsanger ist damit der älteste urkundlich bezeugte Teil Kassels und über 100 Jahre älter als Kassel selbst. In Wolfsanger entstand durch die Ansiedlung sächsischer Flüchtlinge eine fränkisch-sächsischen Doppelsiedlung mit einer alten fränkischen Taufkirche, die Johannes dem Täufer geweiht wurde. Wolfsanger war Gerichtsstätte, und schon um 1100 wurde dort Recht gesprochen.
1841 wurde eine Kaltwasserheilanstalt mit ärztlicher Betreuung eingerichtet. Bad Wolfsanger genoss einige Jahrzehnte lang einen guten Ruf.
Am 3. Oktober 1943, dem Erntedanktag, wurden Kassel, Wolfsanger und weitere Orte des Umlandes durch Bombenangriffe der alliierten Luftwaffe zerstört. Wolfsanger sah wie die Altstadt von Kassel nach dem Bombenangriff vom 22. Oktober 1943 aus, verbrannt und zerbombt. Nur 28 Häuser standen noch. Der dörfliche Charakter Wolfsangers ging damit nahezu verloren.
[Bearbeiten] Sport
Der Stadtteil Wolfsanger hat ein vielfältiges und zahlreiches Sportangebot zu bieten. Der größte Verein ist der TSV Wolfsanger mit über 1000 Mitglieder. Er bietet Turn-, Fußball-, Handball-, Judo- und Tischtennisangebote an. Die Turnabteilung bietet zudem ein großes Angebot an Kursen für jedermann. Am Stadtrand befindet sich das Fitnesscenter Campus am Wolfsanger. Es bietet Fitnessgeräte, Tennis-, Squash-, Badminton- und Indoorsoccerplätze.
[Bearbeiten] Weblinks
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