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Gençlerbirliği Ankara

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gençlerbirliği Ankara
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Basisdaten
Name Gençlerbirliği Spor Kulübü
Sitz Ankara, Türkei
Gründung 14. März 1923
Farben rot-schwarz
Präsident Arda Çakmak
Website genclerbirligi.org.tr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Volkan Demirel
Spielstätte Eryaman Stadyumu
Plätze 22.000
Liga Süper Lig
2025/26 14. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Gençlerbirliği Ankara (dt.: Jugendvereinigung bzw. Jugendunion Ankara) ist ein Fußballverein aus der türkischen Hauptstadt Ankara. Die Mannschaft spielt in der Süper Lig, der höchsten Spielklasse der Türkei. Der Verein spielte in den 1970er, 1980er, 2000er und 2010er Jahren insgesamt 49 Spielzeiten in der Süper Lig und befindet sich in deren Ewiger Tabelle auf dem 7. Platz.[1] Er trägt seine Heimspiele im Eryaman Stadyumu aus, welches mit dem Lokalrivalen MKE Ankaragücü geteilt wird. Der Verein ist landesweit als Talentschmiede bekannt.[2]

Der Verein wurde am 14. März 1923 gegründet. Von 1977 bis Januar 2017 war İlhan Cavcav Präsident des Clubs, der den Verein durch gutes Management zu einer der Topadressen der Türkei machte. Bekannt ist der Verein durch gute Talentsichtung junger europäischer und afrikanischer Spieler. Von den 1990er Jahren bis hin zur Mitte der 2000er konnte sich der Verein zumeist in der oberen Tabellenhälfte der Liga behaupten; ab den Jahren 2007/08 folgten eher schwache Saisonleistungen, wo der Verein unter anderem in der Saison 2008/09 dem Abstieg nur knapp entging. In den Jahren 1987 und 2001 holte die Mannschaft zweimal den Pokaltitel.

Gençlerbirliği bezwang im Achtelfinale um den türkischen Pokal der Saison 1996/97 Galatasaray Istanbul nach Elfmeterschießen mit einem rekordverdächtigen Ergebnis von 17:16. Das Spiel inklusive des Elfmeterschießens dauerte etwa drei Stunden. Ein ähnlich torreiches Elfmeterschießen folgte im Jahre 2008, als der Verein das türkische Pokalfinale gegen Kayserispor mit 10:11 verlor.

International sorgte die Mannschaft in der Saison 2003/04 für Furore. Nachdem sie im UEFA-Cup favorisierte Vereine wie Sporting Lissabon, Blackburn Rovers und den FC Parma ausgeschaltet hatte, erreichten sie das Achtelfinale. Dort besiegte der Verein im Hinspiel den FC Valencia (der in derselben Saison den UEFA-Cup gewann) mit 1:0, schied jedoch im Rückspiel mit 0:2 nach Verlängerung aufgrund des Silver Goals aus.

In der Saison 2015/16 beschäftigte Gençlerbirliği im ersten Halbjahr fünf Trainer.[3]

Nach dem Ende der Partie zwischen Gençlerbirliği und Galatasaray Istanbul ereignete sich am 13. März 2016 unweit des Fußballgeschehens ein Autobombenanschlag in der Innenstadt Ankaras.

Am Ende der Saison 2017/18 stieg Gençlerbirliği Ankara nach 29-jähriger Zugehörigkeit zur Süper Lig als Tabellenvorletzter ab. In der darauffolgenden Saison 2018/19 gelang jedoch der sofortige Wiederaufstieg als Tabellenzweiter in die höchste Fußballliga der Türkei.[4]

Die meisten Erstligaspiele
RangNameEinsätzeZeitraum
1. Tevfik Kutlay2951959–1970
2. Zeynel Soyuer2711959–1970
3. Avni Okumuş2591983–1993
4. Selçuk Çakmaklı2561959–1970
5. Nihat Baştürk2551994–2005
6. Metin Diyadin2321989–1998
7. Mehmet Şimşek2141993–2001
8. Orhan Yüksel2051959–1966
9. Erkan Sözeri1861992–1998
10. İhsan Temen1851959–1966
Stand: 10. März 2019[5]
Die meisten Erstligatore
RangNameTorEinsätzeTor/Spiel
1. Andre N’Gole651360,48
2. Orhan Yüksel572050,28
3. Avni Okumuş542590,21
4. Souleymane Youla501120,45
5.  Ümit Karan491370,36
6. Zeynel Soyuer462710,17
7. Tevfik Kutlay392950,13
8. Abdullah Çevrim341220,28
 Bogdan Stancu910,37
10. Isaac Promise29930,31
Stand: 10. März 2019[5]

Ligazugehörigkeit

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  • 1. Liga: 1959–1970, 1983–1988, 1989–2018, 2019–2021, ab 2025
  • 2. Liga: 1970–1979, 1980–1983, 1988–1989, 2018–2019, 2021–2025
  • 3. Liga: 1979–1980

Kader der Saison 2025/26

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  • Letzte Aktualisierung: 3. Januar 2026[6][7]
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
1Gökhan Akkan1. Jan. 199520252027
18Erhan Erentürk30. Mai 199520242027
19Berk Deniz Çukurcu2. Jan. 200820252027
24PortugalRicardo Velho20. Aug. 199820252026
33Ebrar Aydın3. Sep. 200020232026
Abwehr
2Thalisson7. Mai 199820252027
4Žan Žužek26. Jan. 199720242026
6GriechenlandDimitrios Goutas4. Apr. 199420252027
13PortugalPedro Pereira22. Jan. 199820252027
23Matej Hanousek2. Juni 199320252026
25Umut İslamoğlu11. Jan. 200720242026
77Abdurrahim Dursun1. Dez. 199820252027
88Fıratcan Üzüm4. Juni 199920242026
90Sinan Osmanoğlu9. Jan. 199020242026
93Yiğit Hamza Aydar20. Sep. 200820252028
Abdullah Şahindere9. Juni 200320192026
Emirhan Ünal4. Feb. 200520242027
Mittelfeld
5Oghenekaro Etebo9. Nov. 199520232026
8Samed Onur15. Juli 200220242026
15Tom Dele-Bashiru17. Sep. 199920252026
35Oğulcan Ülgün11. Mai 199820252027
53Dal Varešanović23. Mai 200120252026
61Ensar Kemaloğlu5. Okt. 199820232027
81Moussa Kyabou18. Apr. 199820252027
Sturm
7Henry Onyekuru5. Juni 199720252027
10Metehan Mimaroğlu7. Juli 199420242027
11Göktan Gürpüz22. Jan. 200320252026
16Ayaz Özcan1. Okt. 200920252028
17Kevin Csoboth20. Juni 200020252026
21DeutschlandDilhan Demir28. Juni 200320252028
22Sékou Koïta28. Nov. 199920252026
29M'Baye Niang19. Dez. 199420252027
70ItalienFranco Tongya13. März 200220252027
91SchwedenElias Durmaz21. Apr. 200020242026
3 
interimsweise

Bekannte ehemalige Spieler

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Commons: Gençlerbirliği Ankara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Stand: Saisonbeginn 2025/26
  2. 10. Mai 1996, Milliyet, S. 32: „G.Birliği fabrikası“
  3. Türkischer Fußballklub: Fünfter Gençlerbirligi-Trainer seit Saisonbeginn entlassen spiegel.de 29. Dezember 2015
  4. Denizlispor und Genclerbirligi in der Süper Lig!. Auf: gazetefutbol.de, 13. Mai 2019. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  5. 1 2 Mackolik.com: Statistikdatenbank, abgerufen am 10. März 2019.
  6. Genclerbirligi Ankara - Kader im Detail 25/26 (Detailansicht). Abgerufen am 3. Januar 2026.
  7. Futbolcular. Abgerufen am 3. Januar 2026.