23. Flak-Division

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Die 23. Flak-Division war ein Großverband der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst als Divisionsstab 22. Luftwaffen-Felddivision am 1. Oktober 1943 unter dem Kommando von Oberst Hans-Wilhelm Fichter aufgestellt, unterstand die nunmehr umbenannte 23. Flak-Division ab dem 7. Dezember 1943 dem Feld-Luftgaukommando XXVII im rückwärtigen Armeegebiet der Ostfront mit Gefechtsstand südlich von Minsk. Dort war sie mit der Führung der im Bereich der Luftflotte 6 liegenden Flakverbände vertraut worden. Mit Stichtag zum 1. Januar 1944 unterstanden der 23. Flak-Division folgende Regimenter:

Wie bei den Luftwaffen-Flak-Divisionen üblich, unterlag auch die 23. Flak-Division mit den ihr unterstellten Regimentern einer ständigen Fluktuation. So war am 1. März 1944 das Flakregiment 125 schon wieder aus der Division herausgelöst worden. An seine Stelle trat das Flakregiment 23. Im Juni 1944 war die Division östlich von Warschau in Kämpfe mit sowjetischen Einheiten verwickelt. Sie war dabei im Rahmen der 9. Armee tätig und verfügte über eine Stärke von:

  • 22 schweren Batterien,
  • 16 schwere Heimat- und Alarm-Flak-Batterien,
  • 14 mittlere und leichte Batterien sowie über
  • 4 Scheinwerferbatterien.

Zum 1. Juli 1944 verließ auch das Flakregiment 101 den Befehlsbereich der Division, in dessen Folge das Flakregiment 80 dem Divisionskommando unterstellt wurde. Am 20. August 1944 verließ der bisherige Kommandeur Fichter die Division. Seine Nachfolge trat am darauffolgenden Tag Generalleutnant Walter Kathmann an, der jedoch das Kommando am 21. Oktober 1944 schon wieder abgab. Im November 1944 wurde dann Oberst Oskar Vorbrugg neuer Kommandeur, der die Geschicke der Division bis 30. Januar 1945 innehatte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Regimenter der 23. Flak-Division hohe Verluste erlitten. Einzelne Truppenteile der Division kämpften am 20. Januar noch in der Festung Posen. Vor diesem Hintergrund gab es einen letzten Führungswechsel. So übernahm am 30. Januar 1945 Generalmajor Kurt Andersen die Führungsgewalt der 23. Flak-Division. Inzwischen waren im Zuge der Absatzbewegungen die Kräfte der Division in den Raum Schwerin verlegt worden. Ihr Gefechtsstand lag in Ende Januar 1945 in Willigsee. Von dort aus führte der Divisionsstab die Flakkräfte im Raum NeusalzZehden, deren Kräfte bis Anfang Februar 1945 noch auf 50 schwere Batterien zunahmen, allerdings nur noch mit 10 mittleren und leichten Batterien sowie einer einzigen Luftsperrbatterie. Die 23. Flak-Division war zu diesem Zeitpunkt immer noch der 9. Armee unterstellt. Im Februar wurde der Gefechtsstand des Führungsstabes erneut verlegt, diesmal nach Bad Saarow. Mit letztem bekanntem Stand vom 16. April 1945 verfügte die Division über folgende Gliederung:

Mit dem Zusammenbruch der Oderfront und der Zerschlagung der 9. Armee war auch das letzte Kapitel der 23. Flak-Division aufgeschlagen worden. Ihre Rester gerieten zusammen mit denen der 9. Armee infolge der weiteren Kampfhandlungen mit der Roten Armee in den Kessel von Halbe und wurden dort fast vollständig zerschlagen. Gefechtsstand war in den letzten Kriegstagen dann Döberitz gewesen. Wann der Führungsstab der Division in Gefangenschaft geriet und ob überhaupt, ist nicht klärbar.[1]

Kriegsende und Verbleib ihrer Regimenter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flakregiment 7: unbekannt, vermutlich zerschlagen,
  • Flakregiment 23: unbekannt,
  • Flakregiment 34: unbekannt,
  • Flakregiment 35: unbekannt,
  • Flakregiment 53: zerschlagen,
  • Flakregiment 140: im Kessel von Halbe zerschlagen,
  • Flakregiment 182: vor Kriegsende nach Ludwigslust verlegt, dort im Mai in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten,
  • leichte Flakabteilung 85: unbekannt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945. Ihre Großverbände und Regimenter. VDM, Zweibrücken 2010, ISBN 978-3-86619-048-1, S. 100 f.
  2. Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945. Ihre Großverbände und Regimenter. VDM, Zweibrücken 2010, ISBN 978-3-86619-048-1, S. 200, 225, 243, 269, 358, 377.