A4-Format

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DIN A4 innerhalb der Papierformate von DIN und ISO

Das A4-Format (oft auch DIN A4 genannt) ist das weltweit gebräuchlichste und eines der in DIN-Norm DIN 476 und in ISO-Norm DIN EN ISO 216 genormten Formate für Schreibpapiere. Sein Name bezieht sich darauf, dass es nach viermaligem mittigen Falten des Bezugsformates A0 (1189 mm × 841 mm = 1 m²) entsteht.

Das A4-Format ist 297 mm hoch und 210 mm breit. Die Maße ergeben sich nach Rundung aus der Formel:

Daraus ergibt sich also eine Fläche von 116 m² beziehungsweise 625 cm².

Die genormten Reihen von Papierformaten (Reihen A, B, C und D) haben immer ein entsprechendes Seitenverhältnis von:

Beim Falten entlang der Verbindungslinie zwischen den beiden Mittelpunkten der langen Rechteckseiten des Formats verkürzen sich beide neuen Seiten immer um diesen Faktor, und die Fläche halbiert sich somit.

Beim viermaligen Falten des Bezugsformates A0 (Fläche gleich ein Quadratmeter) verringert sich die Fläche auf ein Sechzehntel. Somit wiegt ein A4-Blatt bei typischer Grammatur von 80 g/m² (80 Gramm pro Quadratmeter) 5 Gramm.

Dem vorwiegenden Gebrauch des A4-Formats sind die meisten Aktenmappen und Schnellhefter und die meisten Drucker und Kopierer angepasst.

DIN 476 entstand 1922, wobei Walter Porstmann auf eine Idee von Georg Christoph Lichtenberg aus dem Jahr 1786 zurückgriff.[1] Später entstand daraus die internationale Norm ISO 216, die in fast allen Staaten der Welt befolgt wird (Ausnahmen: USA, Kanada und weitere; siehe Papierformat#Nordamerika).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A format - Eine deutsche Erfindung, die den Alltag erleichtert. auf: goethe.de