SKN St. Pölten (Frauenfußball)

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SKN St. Pölten
Logo des SKN St. Pölten
Basisdaten
Name SKN St. Pölten
Sitz St. Pölten, Niederösterreich
Gründung 6. Juli 2000
SKN-Gründung
Frauenabteilungen: 1996: SC Stattersdorf
2006: FSK St. Pölten
Farben blau-gelb-rot
Präsident Gottfried Tröstl
Vereinspräsident Wilfried Schmaus,
(SKN St. Pölten Frauen)
Sportliche Leiterin Celia Liese
Brancao-Ribeiro
Website skn-stpoelten.at
Erste Mannschaft
Trainer Fanny Vágó
Spielstätte NV Arena
Plätze 8.000
Liga ÖFB Frauen Bundesliga
2017/18 1. Platz
Heim
Auswärts

SKN St. Pölten ist ein Fußballverein aus St. Pölten. Die Frauenfußballabteilung des SKN St. Pölten besteht seit dem 1. Juli 2016 durch die Eingliederung der Frauenfußballabteilung des FSK St. Pölten, vormals ASV Spratzern. Für das sportliche und wirtschaftliche Management ist der SKN St. Pölten Frauen verantwortlich. Die erste Mannschaft spielt seit jeher in der ÖFB Frauen Bundesliga, die zweite Mannschaft tritt in der 2. Liga Ost/Süd an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte als SC Stattersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996–2001
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
NÖ Landesliga
1996/97SC1[1] 01. (8) 14 14 00 00 73:07 42
2. Division
1997/98[2] 05. (8) 14 07 0 07 34:28 21
1996/97[3] 10. (11) 20 02 04 14 29:73 10
1999/2000[4] 01. (8) 14 12 01 01 57:08 37
Frauen Bundesliga – 1. Division
2000/01[5] 09. (10) 18 03 03 12 26:62 12
Legende
Meister / Aufstieg
SC1 1996/97: Saison wurde als SC Stattersdorf gespielt

Der SC Stattersdorf gründete eine Frauenmannschaft, die in der Saison 1996/07 in der Niederösterreichischen Landesliga startete und den ersten Platz erreichte. In den folgenden Jahren kletterte die Mannschaft in den Ligen hinauf bis sie in der Saison 2000/01 in der höchsten österreichischen Frauen Bundesliga spielte.

Spielgemeinschaft mit ASV Spratzern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001–2006
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Frauen Bundesliga – 1. Division
2001/02AS1[6] 10. (11) 20 02 04 14 23:101 10
2002/03AS2[7] 09. (10) 18 05 03 10 27:43 18
2. Division Ost
2003/04[8] 06. (10) 18 07 02 09 39:42 23
2004/05AS3[9] 02. (10) 18 11 05 02 57:20 38
2005/06[10] nicht teilgenommen
Legende
Meister / Aufstieg
Abstieg
AS1 2001/02: Saison wurde als SG SG Spratzern/Stattersdorf gespielt
AS2 2002/03: Umbenennung in ASV Spratzern
AS3 2004/05: Spratzern spielte mit der 2. Mannschaft von SV Neulengbach in einer Spielgemeinschaft

Im Jahr 2001 gründete man eine Spielgemeinschaft mit dem im Jahre 1920 gegründete ASV Spratzern, der das Team im nächsten Jahr übernahm und bis 2005 in der 2. Division Ost in einer Spielgemeinschaft mit der 2. Mannschaft von SV Neulengbach spielte.

Gründung FSK St. Pölten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinslogo FSK St. Pölten
2006–2016
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Frauen Gebietsliga West
2006/07FSK1[11] 01. (8) 14 14 00 00 89:05 042
NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler
2007/08[12] 05. (10) 18 08 05 05 035:25 029
2008/09[13] 01. (10) 18 14 03 01 076:08 045
2. Liga Ost
2009/10[14] 01. (12) 22 20 01 01 124:12 061
2010/11K1[15] 01. (20) 20 18 02 02 102:13 054
ÖFB Frauenliga
2011/12[16] 02. (10) 18 13 03 02 051:13 042
2012/13[17] 02. (10) 18 17 00 01 068:08 051
ÖFB Frauen Bundesliga
2013/14K1 FSK2[18] 02. (10) 18 16 00 02 073:17 056
2014/15[19] 01. (10) 18 17 01 00 085:08 052
2015/16FSK3[20] 01. (10) 18 17 01 00 077:15 052
Eingliederung der Kampfmannschaft in SKN St. Pölten
Legende
Meister / Aufstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
FSK1 Saison wurde als ASV Spratzern gespielt
FSK2 Umbenennung in FSK St. Pölten-Spratzern
FSK3 Auflösung des FSK St. Pölten-Spratzern

In der Saison 2005/06 nahm der Verein an der Frauenmeisterschaft nicht teil, um 2006 eine Frauenmannschaft zu gründen, die auf Anhieb Meister der Gebietsliga West wurde. In der folgenden Spielzeit 2008/09 gewann der ASV die Meisterschaft in der niederösterreichischen Landesliga und schaffte den Sprung in die zweitklassige 2. Division Ost.

Mit nur einer Saisonniederlage wurde Spratzern auch hier Meister, scheiterte aber in der Relegation an Union Kleinmünchen. Schließlich gelang im Jahre 2011 der Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga, nachdem sich der ASV in der Relegation gegen den SC/ESV Parndorf durchsetzen konnte.

Als Aufsteiger in die höchste österreichische Spielklasse wurde die Mannschaft auf Anhieb Vizemeister hinter dem SV Neulengbach. In der Saison 2012/13 reichte es erneut nur zur Vizemeisterschaft. Die Saison wurde punktgleich mit dem SV Neulengbach abgeschlossen, jedoch hatte der ASV das schlechtere Torverhältnis. Im Pokalwettbewerb revanchierte sich Spratzern mit einem 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen an Neulengbach.

In der UWCL 2013/14 schied man gegen den italienischen Meister ASD Torres Calcio mit einem Gesamtscore von 3:5 (Heim 2:2; Auswärts 3:1 verloren) aus dem Bewerb. Die Saison 2013/14 wurde abermals mit dem Vizestaatsmeistertitel hinter Neulengbach beendet. Der ÖFB Ladies Cup Pokal konnte mit einem 4:3-Finalsieg gegen den NÖSV Neulengbach zum zweiten Mal nach St.Pölten geholt werden.

In der Saison 2014/15 gewann St. Pölten erstmals den Meistertitel und den Pokal.[21] In der UWCL wurde der italienische Vertreter ASD CF Bardolino gezogen. Nach zwei sehr guten Spielen musste sich aber der österreichische Meister 4:5 und 2:2 knapp geschlagen geben.

2015/16 konnten die Meisterschaft und der Pokalsieg wiederholt werden.

Kooperation mit SKN St. Pölten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

seit 2016
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
ÖFB Frauen Bundesliga
2016/17SKN1[22] 01. (10) 17 16 01 00 088:9 049
2017/18[23] 01. (10) 18 17 00 01 074:3 051
Legende
Meister / Aufstieg
SKN1 Saison wurde als SKN St. Pölten gespielt

Am 17. Juni 2016 wurde FSK St. Pölten als Frauenfußball-Abteilung in den SKN St. Pölten eingegliedert und eine Kooperation zwischen beiden Vereinen vereinbart.[24] Gegen Brøndby IF (DEN) gab es in der UWCL zu Hause eine 0:2-Niederlage und auswärts ein 2:2 und damit schied SKN St. Pölten Frauen aus dem Bewerb aus.

In der Saison 2016/17 gewann der Verein erneut die Meisterschaft und den ÖFB Ladies Cup. In der UWCL-Saison 2017/18 wurde der SKN St. Pölten ins Sechzehntelfinale gelost. Dort siegte Manchester City W.F.C. mit 6:0.

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident von SKN St. Pölten seit 2016

  • seit 1. Juli 2016: Gottfried Tröstl

Präsident von SKN St. Pölten Frauen seit 2013

  • seit 1. Juli 2013: Wilfried Schmaus

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer der Kampfmannschaft seit 2012 (inkl. ASV Spratzern und FSK St. Pölten)

  • 1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013: Brigitte Entacher
  • 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2016: Johannes Spilka
  • seit 1. Juli 2016: Fanni Vágó

Team-Manager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team-Manager der Kampfmannschaft:

  • seit 1. Juli 2016: Celia Liese Brancao-Ribeiro

Kampfmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielertrainerin Fanny Vágó
Kampfmannschaft im März 2017

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
UngarnUngarn Fanny Vágó Trainer (Spielertrainerin)
OsterreichÖsterreich Lisa Sanin Co-Trainer
OsterreichÖsterreich Bianca Reischer Torfrau-Trainerin
OsterreichÖsterreich Adin Mehmedovic Torfrau-Trainerin
OsterreichÖsterreich Christoph Reisinger Athletik-Trainer
OsterreichÖsterreich Lisa Preisinger Physiotherapeutin
OsterreichÖsterreich Tobias Schmidt Physiotherapeut
OsterreichÖsterreich Dr. Franz Wiesauer Teamarzt
BrasilienBrasilien Celia Liese Brancao-Ribeiro Team-Manager

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 16. August 2017[25]

Nr Name Geburtsdatum Nationalität im Verein seit
Tor
1 Jasmin Boisits 01.01.1992 OsterreichÖsterreich 2010
32 Isabella Kresche 28.11.1998 OsterreichÖsterreich 2016
30 Melissa Abiral 18.07.1994 OsterreichÖsterreich 2017
33 Lucia El-Dahaibiová 22.01.1989 SlowakeiSlowakei 2017
Verteidigung
4 Sarah Wronski 09.11.1993 OsterreichÖsterreich 2017
5 Gina Babicky 16.04.1993 OsterreichÖsterreich 2011
14 Alexandra Biroova 13.07.1991 SlowakeiSlowakei 2015
19 Julia Tabotta 25.07.1994 OsterreichÖsterreich 2011
26 Laura Wienroither 13.01.1999 OsterreichÖsterreich 2017
Mittelfeld
8 Nadine Prohaska 15.08.1990 OsterreichÖsterreich 2011
9 Claudia Wasser 01.06.1995 OsterreichÖsterreich 2016
17 Jennifer Klein 11.01.1999 OsterreichÖsterreich 2017
24 Mateja Zver 15.03.1988 SlowenienSlowenien 2015
27 Jasmin Eder 08.10.1992 OsterreichÖsterreich 2013
28 Sandrine Sobotka 08.10.1998 OsterreichÖsterreich 2017
29 Sandra Mayrhofer 28.06.1999 OsterreichÖsterreich 2017
Angriff
7 Fanny Vágó 23.07.1991 UngarnUngarn 2015
9 Viktoria Pinther 16.10.1998 OsterreichÖsterreich 2015
22 Evelin Kurz 15.07.2000 OsterreichÖsterreich 2015
23 Bernadett Zágor 31.01.1990 UngarnUngarn 2017
31 Stefanie Enzinger 25.11.1990 OsterreichÖsterreich 2017
34 Laura Krumböck 14.09.1999 OsterreichÖsterreich 2016

Zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2. Frauenmannschaft des SKN St. Pölten spielt in der 2. Liga Ost/Süd.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 4 × UEFA Women’s Champions League-Teilnehmer 2013/14, 2015/16, 2016/17, 2017/18
  • 3 × Österreichischer Vizemeister:: 2012, 2013, 2014
  • 2 × Meister Niederösterreich Frauen Landesliga: 1997, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellen Archiv, Tabellen von 1990–2000, Tabellen der Saison 1996–1997. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  2. Tabellen Archiv, Tabellen von 1990–2000, Tabellen der Saison 1997–1998. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  3. Tabellen Archiv, Tabellen von 1990–2000, Tabellen der Saison 1998–1999. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  4. Tabellen Archiv, Tabellen von 1990–2000, Tabellen der Saison 1999-00. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  5. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2000-01. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  6. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2001-02. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  7. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2002-03. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  8. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2003-04. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  9. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2004-05. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  10. Tabellen Archiv, Tabellen von 2000–2010, Tabellen der Saison 2005-06. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  11. Saison 2006/07, ÖFB-Frauen, Frauen Gebietsliga West, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  12. Saison 2007/08, NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  13. Saison 2008/09, NÖN-Frauenliga Teamsport Güttler, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  14. Saison 2009/10, 2. Division Ost, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  15. Saison 2010/11, 2. Liga Ost, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  16. Saison 2011/12, ÖFB Frauenliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  17. Saison 2012/13, ÖFB Frauenliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  18. Saison 2013/14, ÖFB-Frauen Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  19. Saison 2014/15, ÖFB-Frauen Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  20. Saison 2015/16, ÖFB-Frauen Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  21. derstandard.at: St.Pölten-Spratzern ist erstmals Meister
  22. Saison 2016/17, ÖFB-Frauen Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  23. NOFV, Frauenfußball, ÖFB-Frauen Bundesliga, aktuelle Saison. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  24. Spratzerner Frauen spielen künftig für den SKN
  25. Teams, Bundesliga. Abgerufen am 16. August 2017.