Anna Katharina Emmerick

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Die ekstatische Jungfrau Katharina Emmerich, Gemälde von Gabriel von Max, 1885

Anna Katharina Emmerick (* um den 8. September 1774 in Coesfeld; † 9. Februar 1824 in Dülmen, Westfalen) war Augustiner-Chorfrau[1] und Mystikerin. Sie ist besonders für ihre Visionen bekannt, die der Schriftsteller Clemens Brentano verbreitete.

Am 3. Oktober 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 9. Februar. Sie wird auch als „Mystikerin des Münsterlandes“ bezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geburtshaus in Coesfeld-Flamschen
Hl. Kreuz Dülmen, Gedenkstätte (Krypta): rekonstruiertes Sterbezimmer mit Originaleinrichtung

Herkunft und Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Katharina Emmerick (auch: Emmerich) wurde in der Coesfelder Bauerschaft Flamschen als Kind armer Köttersleute geboren. Sie stammte aus der weitverzweigten jüdischen Familie Gomperz-Emmerich, aber ihre Vorfahren waren vom Judentum zum Katholizismus übergetreten. Ihre Eltern, Bernd und Anna geb. Hillers, hatten neben Anna Katharina noch weitere 8 Kinder.[2] Als ihr Geburtstag gilt der 8. September 1774, allerdings ist dies der Tag des Eintrags in das Taufregister von St. Jakobi (Coesfeld), wobei in einer Taufbescheinigung wegen eines Übertragungsfehlers der 30. September 1774 genannt wird. Der eigentliche Geburtstag hingegen ist unbekannt, dürfte jedoch nah an diesem Tag liegen.

Schon als Kind hatte „Anntrinken“, so ihr Kosename, einen engen Bezug zur Kirche und gute Bibel-Kenntnisse. Mehrmals in der Woche ging sie zur Kommunion und zu Andachten, auch erwähnte sie damals schon Visionen und Offenbarungen.[3] Ein zentrales Element ihrer Frömmigkeit bildete die Verehrung des Coesfelder Kreuzes und Kreuzweges.

Die Schule besuchte sie nur vier Monate. Mit 13 Jahren verdingte sie sich als Magd. Sie absolvierte zunächst eine Lehre als Näherin und arbeitete ab 1794 in der Umgebung von Coesfeld als Wandernäherin.[4]

Klostereintritt und Auszug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als sich eine vorteilhafte Heirat anbot, offenbarte sie ihren entsetzten Eltern, dass sie ins Kloster zu gehen beabsichtige. Nachdem ihre Eltern doch noch, wenn auch widerwillig, zugestimmt hatten,[5] und nach mehrjährigem erfolglosen Bemühen, bot sich ihr 1802 die Möglichkeit, als Schwester vom Gemeinsamen Leben in das Kloster Agnetenberg in Dülmen einzutreten, wo sie am 13. November 1802 als Novizin eingekleidet wurde. Nachdem die Gemeinschaft die strengere Augustinusregel angenommen hatte, legte Anna Katharina am 13. November 1803 ihre feierliche Profess als Augustiner-Chorfrau der Kongregation von Windesheim[6] in die Hände des damaligen Propstes des Windesheimer Augustiner-Chorherrenklosters in Frenswegen ab.

Während ihrer Zeit im Kloster wurde sie häufig krank und litt unter großen Schmerzen. Auch erfuhr sie Ausgrenzung und Ablehnung von ihren Mitschwestern, die Anstoß an ihrem Frömmigkeitseifer nahmen[7]. Als das Kloster im Zuge der Säkularisation im Dezember 1811 aufgehoben wurde, führte Anna Katharina den Haushalt des aus Frankreich emigrierten Priesters Jean Martin Lambert, der sich schon Jahre zuvor um sie gekümmert hatte. Bald wurde sie jedoch so krank, dass sie das Haus nicht mehr verlassen konnte.

An ihrem Körper waren – durch die Protokolle verschiedener Untersuchungen angeblich bestätigt[8] – die Wundmale Jesu Christi erschienen. Daneben hatte sie in den folgenden zwölf Jahren mystische Visionen, in denen sie an jedem Freitag die Passion Christi durchlitt. Außerdem sah sie Ereignisse aus der biblischen Schöpfungs- und Heilsgeschichte.

In dieser Zeit wurde sie von verschiedenen Personen besucht, darunter auch von bekannten Persönlichkeiten, wie vom bereits erwähnten Dichter Clemens Brentano, von der Schriftstellerin Luise Hensel, von der Fürstin Amalie von Gallitzin, von dem zum Katholizismus konvertierten Friedrich Leopold Graf von Stolberg, von Bischof Johann Michael Sailer, von Kardinal Melchior von Diepenbrock und von dem Pädagogen und Theologen Bernhard Overberg.[9]

Stigmatisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stigmata deuteten sich bereits vor der Aufhebung ihres Klosters an, ihr selbst zufolge während eines Gebets vor dem Coesfelder Kreuz.[10] Sie sind durch die Aufzeichnungen ihres Beichtvaters, des Dominikaners Alois Limberg bezeugt, der am 31. Dezember 1812 zum ersten Mal ihre Handrücken bluten sah. Später berichtete er auch von zwei Kreuzen auf der Brust, einem größeren und einem kleineren, außerdem von den Wundmalen unter den Füßen. Stichwunden an der Stirn bestanden wohl bereits früher; ein Stigmata der Seitenwunde wurde erst später bezeugt.[11]

Gegenüber dem Generalvikar des Bistums, Droste zu Vischering, sagte Anna Katharina Emmerick, die Stigmata seien ihr Kreuz und sie habe Gott um die Wegnahme der sichtbaren Male gebeten.[12]

Visionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mystischen Bilder Anna Katharinas schrieb der Schriftsteller Clemens Brentano auf etwa 16.000 Seiten nieder, in insgesamt sechs Jahren (1819–1824), die er fast durchweg in ihrer Nähe verbrachte. Nach ihrem Tod veröffentlichte er zunächst das Bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi, unter dem Namen Emmericks. Diese und die folgenden Veröffentlichungen Brentanos sind jedoch keine Transkriptionen der von der Seherin diktierten Worte. Es handelt sich um eine dichterische Gestaltung, in der der Autor den vorliegenden Stoff aus weiteren Quellen ergänzte und überarbeitete.

Die Visionen Anna Katharinas betrafen in ihrer Jugend hauptsächlich das Alte Testament. Seit der Ankunft Brentanos hatten sie zunächst das Leben von Heiligen zum Gegenstand, schließlich verstärkt das Leben und die Passion Christi. Das Buch vom Bitteren Leiden entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen religiösen Erbauungsbuch. Eine dreibändige Sammelausgabe der Visionen Jesu, Mariens und alttestamentarischer Bilder erschien 1881 bei Pustet.[13]

Zeitgenössische Untersuchungen von Anna Katharina Emmerick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die angeblichen Visionen und insbesondere die ab 1813 bezeugten Blutungen der Nonne erregten die Aufmerksamkeit der gläubigen Bevölkerung, aber auch von Zeitgenossen in Münster, die – durch Aufklärung und Rationalismus geprägt – von Betrug ausgingen. Daraufhin ordnete das Bistum Münster 1813 eine Rundum-Observierung der Nonne, eine breit angelegte Zeugenbefragung und zusammenfassenden Bericht an. Die Untersuchungskommission, der neben Geistlichen auch drei Ärzte, darunter der Medizinalrat und Professor Franz Ferdinand von Druffel angehörte, kam zu dem Ergebnis, dass die Wunden „auf keinerlei Weise künstlich entstanden, noch weniger künstlich unterhalten“ sein konnten. Ebenso schrieb Druffel, die Wunden stammten weder von einem „aufätzenden Mittel, noch von Ansaugung durch Blutwürmer“.[14] Zwar ging auch er von einer natürlichen Ursache aus, sah allerdings auch keine Belege für einen Betrug, da die Kranke weder mittel- noch unmittelbar Gewinn aus ihrer Krankheit zöge. Nach der Veröffentlichung dieser und anderer Aussagen in einer medizinischen Fachzeitschrift wurde Druffel scharf angegriffen.

Die Kontroversen führten dazu, dass 1817 das königliche preußische Ministerium die Regierung in Münster aufforderte, Erkundigungen einzuziehen, ob Anna Katharinas Krankheit „verderblichen Aberglauben“ oder „törichten Wunderglauben“ befördere. Schließlich wurde sie vom 7. bis 29. August 1819 von einer staatlichen Kommission im Hause des Hofkammerrats Clemens August Mersmann untersucht, wohin sie trotz ihrer Bettlägerigkeit verbracht und streng bewacht wurde.[15] Die teils schmerzhaften Untersuchungen und Befragungen vermochten jedoch nicht, sie zu einem Eingeständnis zu bewegen.[16] Der Untersuchungskommission, die unter der Leitung des preußischen Landrats des Kreises Coesfeld Clemens Maria Franz von Bönninghausen stand, gehörten fünf Ärzte an. Laut Bönninghausen kamen sie zu dem Schluss, die Stigmata der Nonne seien – unter dem Einfluss der verhassten französischen Fremdherrschaft – mit mechanischen Mitteln beigebracht worden und nicht übernatürlichen Ursprungs. Zudem seien diese Erscheinungen nie während der Untersuchungsperioden aufgetreten.[17][18]

„Nach diesen hier angeführten Gründen bin ich der subjektiven Überzeugung, deren objektive Begründung sich wegen der gänzlich verschwundenen Blutungen und Krusten an den Maalteilen freilich jetzt nicht strenge mehr erweisen läßt, daß die Jungfer A C E

  1. des Gebrauchs ihrer Vernunft, ihres Gedächtnißes und ihrer sonstigen Seelenkräfte völlig mächtig;
  2. schwach, aber nicht eigentlich krank sey, und endlich
  3. daß die früher da gewesenen, angeblich periodisch blutenden Wunden an Händen, Füßen, auf der Brust und um das Haupt weder Folge einer Krankheit, noch als außer der Sphäre der physischen Welt begründet anzusehen, sondern als erkünstelt und mit Vorsatz hervorgebracht, mithin als zu der Klasse der verstellten Krankheiten gehörend, zu betrachten sind.“
von Bönninghausen 1820[18]

Andere Ärzte und prominente Zeitzeugen wie Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg, Bernhard Overberg und Clemens Brentano, welche selbst die Nonne aus der Nähe beobachtet hatten, distanzierten sich von Art und Ergebnis der staatlichen Untersuchung[19].

Entschieden schärfer reagierte der – nicht an einer der Untersuchungen beteiligte, jedoch Anna Katharina kurz besuchende – Professor Johann Bernhard Bodde, Medizinalrat und Chemiker, der die kirchliche Obrigkeit wegen ihres Umgangs mit diesem Fall angriff.[20]

Letzte Lebensjahre und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1819 und 1824 hielt sich der Schriftsteller Clemens Brentano dauernd in Dülmen auf, besuchte die kranke und sehr schwach gewordene Nonne regelmäßig und stellte ihr Fragen zu ihren Visionen. Die Ergebnisse dieser Befragungen, die von einem Interesse Brentanos an einer möglichst zusammenhängenden Darstellung der biblischen Geschichte geleitet waren, schrieb er in umfangreichen Aufzeichnungen nieder, die er später zu Büchern ausarbeitete.[21]

Anna Katharina Emmerick starb 1824 und wurde auf dem neuen Friedhof vor den Toren der Stadt Dülmen beerdigt. Ihr Nachlass wurde von der religiösen Dichterin Luise Hensel gesichtet und geordnet. Nach Wiederaufnahme des Seligsprechungsprozesses wurden ihre Gebeine 1975 in die Krypta der 1938 neben dem Friedhof errichteten Heilig-Kreuz-Kirche umgebettet. Im Jahr 2010 wurde in der Kirche St. Pankratius in Buldern bei der Vorbereitung einer Zeremonie mit einer Reliquie des heiligen Pankratius zufällig eine mumifizierte Frauenhand gefunden, von der in Kirchenkreisen vermutet wird, sie stamme von Emmerick. Luise Hensel könnte bei einer ersten Exhumierung der Leiche, die sie in ihrem Tagebuch beschreibt, diese Hand an sich genommen haben.[22] Die Echtheit dieser möglichen Reliquie wurde bislang nicht bestätigt.

Clemens Brentanos Emmerick-Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinen umfangreichen Aufzeichnungen mischte Brentano die Aussagen Anna Katharina Emmericks mit eigenen Hinzufügungen und Ausgestaltungen, weshalb es unmöglich ist, die Exaktheit der Aufzeichnungen hinsichtlich der dokumentarischen Wiedergabe der emmerickschen Visionen abschließend zu bewerten. In Folge verfasste er die vier Werke Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi, das Leben der hl. Jungfrau Maria, das Leben Jesu sowie eine von Karl Erhard Schmöger vervollständigte Biographie der Anna Katharina Emmerick.

Die Aufdeckung dieser Bearbeitungen, die unter anderem durch Winfried Hümpfner, Hermann Cardauns und Joseph Adam geleistet wurden, hat in der Einschätzung von Brentanos Emmerick-Büchern zu unterschiedlichen Auffassungen geführt. Teils wird einfach unterschlagen, dass er und nicht Anna Katharina Emmerick der Verfasser der Bücher ist, teils werden die Werke wie die übrigen literarischen Schriften des Autors als Teil seines Werkes behandelt und nach literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht.[23]

Die Berichte über die Visionen der Emmerick, die nur in der Wiedergabe Brentanos erhalten sind, weckten teils den Glauben, hier liege eine neue Offenbarung vor, teils wurden diese Berichte – innerhalb der katholischen Kirche, aber auch von Brentanos engsten Freunden und Angehörigen – von Anfang an bezweifelt. In Frage steht dabei vor allem die Glaubwürdigkeit der Wiedergaben Brentanos, der seine Berichte nachweislich mit anderen Legenden und historischen Quellen abgeglichen hat.[24]

Animiert durch die Darstellung der Visionen Anna Katharina Emmericks in Brentanos postum veröffentlichten Buch Das Leben der hl. Jungfrau Maria versuchten französische Geistliche in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, das von Emmerick beschriebene Sterbehaus Marias in der Nähe von Ephesus zu lokalisieren. Auf einem Hügel südlich der antiken Stadt wurde 1891 ein Haus entdeckt, das von Gläubigen als Haus Mariens interpretiert wurde. Dort nahm man erfolglos Ausgrabungen vor, um das Grab der Gottesmutter zu finden. Das Haus ist bis heute ein bekanntes Pilgerziel in der Türkei.

Eine andere Vision, die sich auf einen wirklich existierenden Gegenstand beziehen soll, ist die vom Trauring Mariens, der aufgrund der Beschreibung Emmericks mit dem Santo Anello, dem sog. Heiligen Ring identifiziert wurde, welcher in Perugia in Italien verehrt wird.[25]

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seligsprechung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel über den Prozessbeginn in der Dülmener Zeitung vom 23. Januar 1892

Ein erster Prozess zur Seligsprechung Anna Katharina Emmericks wurde 1892 von dem in Coesfeld geborenen Pater Thomas a Villanova Wegener (1831–1918) als Postulator eingeleitet und 1928 zunächst eingestellt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass Clemens Brentanos Aufzeichnungen und Bücher nicht verwertbar waren. Der Seligsprechungsprozess wurde am 18. Mai 1973 neu eröffnet und 2004 abgeschlossen. Am 3. Oktober 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Die zuständige Kommission erklärte, die Seligsprechung betreffe lediglich die Heiligkeit der Person Emmerick und gebe kein Urteil über den Wahrheitsgehalt der Bücher von Clemens Brentano ab. Seit dem Tag der Seligsprechung befindet sich eine Reliquie Anna Katharina Emmericks beim Heiligen Stuhl.

In seiner Predigt während der Seligsprechungsfeierlichkeiten hob Papst Johannes Paul II. den Reichtum von Anna Katharina Emmericks innerem Leben hervor, sowie „die Geduld im Ertragen ihrer körperlichen Schwäche“, neben ihrer „charakterlichen Stärke“ und der „Festigkeit im Glauben.“[26]

Verehrung und Andenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hl. Kreuz Dülmen, Krypta: Grab

Das Grab wird in der Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen in der Krypta verehrt. Dort befindet sich auch eine Anna-Katharina-Gedenkstätte. Die über Clemens Brentano mit Anna Katharina befreundete Dichterin Luise Hensel schrieb 1825 als Reaktion auf den Tod ihrer Freundin das Gedicht „An ihrem Grabe“.[27]

Der in Dülmen ansässige Emmerick-Bund e.V. veröffentlicht zweimal jährlich die sog. „Emmerickblätter“ und kümmert sich um die Bewahrung und Verbreitung des Andenkens an die seliggesprochene Ordensfrau.[28]

Die Visionen Emmericks inspirierten den Film The Passion (2004) von Mel Gibson.[29]

In Borken, Coesfeld und Dülmen sind Straßen nach Anna Katharina Emmerick benannt.[30]

Gedenkstätte und Pilgerweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte des Pilgerweges

Der Anna-Katharina-Weg führt in Dülmen zu den Lebensstationen der Mystikerin.

Der Anna-Katharina-Weg (Pilgerweg) verbindet als Rad- und Wanderweg die Lebensorte in Coesfeld, Flamschen und Dülmen. Ausgangspunkt dieses Weges ist Coesfeld. Dort beginnt der Pilgerweg unter dem Coesfelder Kreuz in der St.-Lamberti-Kirche. Er führt anschließend über den Marktplatz, an dem Anna Katharina eine Weile gewohnt hat, zur St.-Jakobi-Kirche. Dort befindet sich der Taufstein, an dem sie 1774 getauft wurde. Der Pilgerweg führt durch die Stadt in die Bauerschaft Flamschen zum Emmerick-Haus (Anna Katharinas Geburtshaus) und von dort an der Flamschener Freilichtbühne vorbei auf eher abgelegenen Feldwegen in die Nähe von Lette. Auf dem weiteren Weg zwischen Merfeld und Dülmen sind mehrere Findlinge aufgestellt, auf denen Zitate der „Seherin aus dem Münsterland“ angebracht wurden. Abschließend führt der Weg durch den Wildpark in die Dülmener Innenstadt zum Standort des ehemaligen Augustinerinnenklosters Agnetenberg in der Nähe der St.-Viktor-Kirche. Die Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen, in deren Krypta sich die Grabstätte Anna Katharina Emmericks befindet, stellt den Endpunkt des Pilgerweges dar.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitgenössische Ärzte kamen bei der Untersuchung der Wunden zu gegensätzlichen Einschätzungen. Einige moderne Autoren deuten die Stigmatisierungserscheinungen im Rahmen des Gesamtbefunds als Krankheitssymptome. Sie stützen sich auf ICD-10-codierte Diagnosen aus dem somatischen Bereich, wie unter anderem Tuberkulose, Leberzirrhose (die auch Hautblutungen und Palmarerytheme erklären könnte) und Rachitis, sowie psychiatrische Befunde aus dem dissoziativen Formenkreis sowie Anorexia nervosa.[31]

Der katholische Theologe Josef Hanauer vertrat die Ansicht, dass Emmerick sich die Male aus Nachahmungstrieb selbst zugefügt haben könnte, dies jedoch nicht in betrügerischer Absicht, sondern um Christus ähnlicher zu werden. Oft genug sei bewiesen worden, dass derartige Stigmata mit Wundern nichts zu tun hätten.[32]

Ebenso Emmerick keinen Betrug unterstellend, befindet die Medizinhistorikerin Wurm, dass das Einsetzen der Blutungen für die kranke, jahrelang allein lebende und von ihren Klosterschwestern nur widerwillig gepflegte Emmerick mit einem großen Zuwachs an Ansehen verbunden war, da sie medizinische Aufmerksamkeit und externe Anerkennung, ja Bewunderung erhielt. Doch selbst die zahlreichen Quellen würden keine seriösen Aussagen über die Umstände und Ursachen der Stigmatisation zulassen.[33] Vielmehr zeige sich bei den Ärzten, Geistlichen und anderen Akteuren, überdies nicht zwangsläufig konfessionsgebunden, ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Medizin, Politik, Naturphilosophie und Religion.[34]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regisseur Dominik Graf thematisierte 2007 die Begegnung von Clemens Brentano und Anna Katharina Emmerick in seinem Film Das Gelübde, der auf dem gleichnamigen Roman von Kai Meyer basiert.[35]

Mel Gibsons Film Die Passion Christi (2004) stützt sich auf die von Brentano verfassten Visionen Anna Katharina Emmericks.[36]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellenausgaben
  • Clemens Brentano: Das Leben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Hg. v. Friedrich Pustet, Regensburg, 3 Bände 1858–1860.
  • Clemens Brentano, Carl Erhard Schmöger (Hrsg.): Das arme Leben und bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter Maria nebst den Geheimnissen des alten Bundes. Friedrich Pustet, Regensburg 1881.
  • Clemens Brentano: Lehrjahre Jesu. Hrsgg. von Jürg Mathes, W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1982–1983 (Frankfurter Brentano-Ausgabe, Bd. 24,1–2), ISBN 3-17-007338-9, ISBN 3-17-008658-8.
  • Clemens Brentano: Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi. Hg. v. Bernhard Gajek und Irmengard Schmidbauerm W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1980–1995 (Frankfurter Brentano-Ausgabe, Bd. 26 und 27,2) ISBN 3-17-012652-0, ISBN 3-17-004917-8
  • Clemens Brentano: Materialien zu nicht ausgeführten religiösen Werken. Anna Katharina Emmerick-Biographie. Hg. v. Jürg Mathes, Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1981 (Frankfurter Brentano-Ausgabe, Bd. 28).
  • Clemens Brentano/Anna-Katharina Emmerick: Visionen aus dem Tagebuch Brentanos. In erstmaliger Veröffentlichung der Urtexte, hg. v. Jozef de Raedemaeker, Privatdruck, Mechelen/Belgien 1998ff. (Veröffentlichung der Aufzeichnungen Brentanos, aus denen die späteren Emmerick-Bücher zusammengestellt worden sind)
Lexikonartikel
Forschungsliteratur und Sachbücher
  • Thomas Wegener: Das wunderbare innere und äußere Leben der Dienerin Gottes Anna Katharina Emmerich aus dem Augustinerorden. Laumann, Dülmen 1891.
  • Winfried Hümpfner: Akten der kirchlichen Untersuchung über die stigmatisierte Augustinerin Anna Kath. Emmerick, nebst zeitgenössischen Stimmen. St. Rita Verlag, Würzburg 1929.
  • Oskar Katann: Die Glaubwürdigkeit von Clemens Brentanos Emmerick-Berichten. Zum gegenwärtigen Stand der Quellen und der Forschung. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Neue Folge, Bd. 7 (1966), S. 149–194.
  • Jürg Mathes: Brentanos Vorlagen zum „Lebensumriss der Erzählerin“. A.K. Emmerick. In: Detlev Lüders (Hrsg.): Clemens Brentano: Beiträge des Kolloquiums im Freien Deutschen Hochstift, 1978. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1980 (Reihe der Schriften / Freies Deutsches Hochstift; 24), ISBN 3-484-10369-8, S. 163–191.
  • Wolfgang Frühwald: Die Emmerick-Schriften Clemens Brentanos. Versuch einer Bestimmung von Anlaß und literarischer Intention. In: Clemens Engling u. a. (Hrsg.): Emmerick und Brentano. Dokumentation eines Symposiums der bischöflichen Kommission ‚Anna Katharina Emmerick‘. Laumann, Dülmen 1983, ISBN 3-87466-053-2, S. 13–33.
  • Hans-Walter Schmidt: Erlösung der Schrift: Zum Buchmotiv im Werk Clemens Brentanos. Passagen-Verlag, Wien 1991, ISBN 3-900767-63-7 [Darin: „Das Aufschreibesystem mit Anna Katharina Emmerick“, S. 161–261].
  • Joseph Adam, Clemens Engling (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick. Die Mystikerin des Münsterlandes. Symposium 1990. Mit Beiträgen von Joseph Adam, Winfried Freund, Elmar Klinger, Leo Scheffczyk, Josef Sudbrack, Josef Voß. Laumann-Verlag, Dülmen 1991, ISBN 3-87466-145-8.
  • Clemens Engling: Unbequem und ungewöhnlich. Anna Katharina Emmerick – historisch und theologisch neu entdeckt. Echter-Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-429-02674-1.
  • Ulrike Landfester: Halb Wunderthier, halb Aschenbrödel. Zum ästhetischen Programm von Clemens Brentanos Biographie der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick. In: Alexander von Bormann (Hrsg.): Romantische Religiosität. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005 (Stiftung für Romantikforschung; 30), ISBN 978-3-8260-2999-8, S. 163–183.
  • Clemens Engling: Anna Katharina Emmerick: Mystikerin Der Nächstenliebe. Topos Plus, Kevelaer 2011, ISBN 978-3-8367-0739-8.
  • Clara Wurm: Medizinische Konzepte zur religiösen Stigmatisation im 19. Jahrhundert. Dissertation am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Köln, Köln 2012 (pdf).
  • Clemens Engling, Hermann Flothkötter, Peter Nienhaus (Hrsg.): Die besondere Mystik der Anna Katharina Emmerick: 2. Symposion nach der Seligsprecheung am 15./16. Februar 2013 im Franz Hitze Haus in Münster. Laumann-Verlag, Dülmen 2013, ISBN 978-3-89960-400-9.
  • Astrid Albert: Wem gehören diese Wunden? Die Deutung Anna Katharina Emmericks im Spanungsfeld von Bistumsleitung Münster, preußischer Provinzialregierung, Medizin und Romantik (1813–1852). Aschendorff, Münster 2022, ISBN 978-3-402-24915-4.
Erbauliche Schriften und Führer
  • Anna Katharina Emmerick. Ihr Leben. Ihre Seligsprechung. Ihre Ausstrahlung. Hrsg. im Auftrag des Bistums Münster. Dialogverlag, Münster 2004. ISBN 3-933144-96-5
  • Friedrich-Wilhelm Hemann, Ludger Hillermann und Peter Nienhaus (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick. Spuren. Gemeinsame Sonderausgabe der Dülmener Heimatblätter und der Emmerickblätter. Dülmen 2004. ISSN 1615-8687
  • Anna und Joachim: eine christlich-mystische Lebensskizze; nach d. Betrachtungen der gottseligen Anna Catharina Emmerich u. anderer Klosterjungfrauen; zum Besten der Bücheler'schen Arbeit- u. Kleinkinderschule. Düsseldorf 1853. (Digitalisat)
  • Erik Potthoff, Dietmar Rabich: Dülmen – gestern und heute. 1. Auflage. Laumann-Verlag, Dülmen 2013, ISBN 978-3-89960-397-2, Sonderthemen, Anna Katharina Emmerick, S. 160 ff.
  • Gregor Schwake: Annthrinken Emmerick, zwei Teile: Annthrinken, vertell us wat, 1952, und Wat ut Annthrinken wuoern is, 1953 (am 8. September 1954 vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) als „Hörbild“ gesendet)[37]
  • Markus Trautmann, Bärbel Stangenberg: Anna Katharina Emmerick – Ein Bilderbuch für Jung und Alt. Hrsg. vom Emmerick-Bund e.V. Dülmen, Dialogverlag, Münster 2014. ISBN 978-3-944974-02-6
Esoterik und Fiction
  • Georg Veit: An den Enden der Treppe. Ein Roman um Anna Katharina Emmerick. Waxmann, Münster 2008. ISBN 978-3-8309-2000-7
  • Judith von Halle: Anna Katharina Emmerick. Eine Rehabilitation, Verlag für Anthroposophie, Dornach 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anna Katharina Emmerick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clemens Engling: Unbequem und ungewöhnlich. Anna Katharina Emmerick – historisch und theologisch neu entdeckt. Echter Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-429-02674-1.
  2. Heinrich Mussinghoff: "Sie entfaltete unbewusst missionarische Wirksamkeit". In: Bistum Münster (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick. Ihr Leben. Ihre Seligsprechung. Ihre Ausstrahlung. dialogverlag, Münster 2004, S. 39.
  3. Franz Ferdinand von Druffel: Nachricht von ungewöhnlichen Erscheinungen bey einer mehrjährigen Kranken. In: Beylage zu N. 9 der medicinisch-chirurgischen Zeitung, Ausgabe vom 31. Januar 1814, S. 145–158. (Digitalisat)
  4. Heinrich Mussinghoff: "Sie entfaltete unbewusst missionarische Wirksamkeit". In: Bistum Münster (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick: Ihr Leben - Ihre Seligsprechung - Ihre Ausstrahlung. dialogverlag, Münster 2004, ISBN 3-933144-96-5, S. 40+41.
  5. Tagebuch des Dr. med. Franz-Wilhelm Wesener über die Augustinerin Anna Katharina Emmerick, Band I, Paul Pattloch, Aschaffenburg 1973.
  6. Propstei St.Michael zu Paring † Orden der Augustiner-Chorherren. In: propstei-paring.de. Abgerufen am 8. Februar 2019.
  7. Heinrich Mussinghoff: "Sie entfaltete unbewusst missionarische Wirksamkeit". In: Bistum Münster (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick: Ihr Leben - Ihre Seligsprechung - Ihre Ausstrahlung. dialogverlag, Münster 2004, ISBN 3-933144-96-5, S. 42–43.
  8. Bericht des Generalvikars Clemens August Droste zu Vischering über das Ergebnis der Beweiserhebung an die französische Regierung 1819 (Wegener, Thomas: Anna Katharina Emmerick, Christiana-Verlag Stein a. Rhein 1990)
  9. Heinrich Mussinghof: "Sie entfaltete unbewusst missionarische Wirkung." In: Bistum Münster (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick. Ihr Leben - Ihre Seligsprechung - Ihre Ausstrahlung. dialogverlag, Münster 2004, ISBN 3-933144-96-5, S. 45–46, 49–51, 56–57.
  10. Clemens Engling: Anna Katharina Emmerick (1774–1824), die Mystikerin des Münsterlandes. Zugänge zu ihrer Person und Frömmigkeit. (PDF) Online als Druckfassung (2005), S. 111.
  11. Clemens Engling: Anna Katharina Emmerick. Mystikerin der Nächstenliebe. Topos, Kevelaer 2011, S. 22–23.
  12. Clemens Engling: Anna Katharina Emmerick. Mystikerin der Nächstenliebe. Topos, Kevelaer 2011, S. 26
  13. Veröffentlichung der Visionen. In: duelmen.de. Abgerufen am 6. November 2022.
  14. Franz Ferdinand von Druffel: Nachricht von ungewöhnlichen Erscheinungen bey einer mehrjährigen Kranken. In: Beylage zu N. 9 der medicinisch-chirurgischen Zeitung, Ausgabe vom 31. Januar 1814, S. 145–158 Digitalisat
  15. Clara Wurm: Medizinische Konzepte zur religiösen Stigmatisation im 19. Jahrhundert. Dissertation am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Köln 2012, S. 52
  16. Wegener, Thomas: Anna Katharina Emmerick, Christiana-Verlag Stein a. Rhein 1990, S. 95 ff., 131 ff.
  17. Geschichte und vorläufige Resultate der Untersuchung über die Erscheinungen an der ehemaligen Nonne A.C. Emmerich zu Dülmen mitgetheilt von dem ehemaligen Dirigenten derselben C[lemens] v[on] Bönninghausen, Landräthlichen Kommissair des Kreises Coesfeld, Hamm (Schultz und Wundermann) 1819.
  18. a b Dritte und hoffentlich letzte Nachschrift zu meiner Geschichte der Untersuchung der Nonne A.C. Emmerich zu Dülmen mit autentischen Belägen von C[lemens] v[on] Bönninghausen, Landräthlichen Kommissar des Kreises Coesfeld, Coesfeld (Wittneven) 1820.
  19. Wegener, Thomas: Anna Katharina Emmerick, Christiana-Verlag Stein a. Rhein 1990
  20. Johann Bernhard Bodde: Sendschreiben an den Herrn Rensing, Dechant und Pfarrer zu Dülmen, worin derselbe einer Theilnahme an der Erkünstelung der Wundmaale der Jungfer Emmerich nicht beschuldigt, das Wundersame der Wundmaale aber standhaft verneint wird, von Bernard Bodde, Medizinalrath und Professor, Hamm (Schultz und Wundermann) 1819. Digitalisat der Uni-Münster
  21. Wolfgang Frühwald: Das Spätwerk Clemens Brentanos (1815–1842). Romantik im Zeitalter der Metternich’schen Restauration, Niemeyer, Tübingen 1977.
  22. Westfälische Nachrichten, 13. Juli 2010: Mumifizierte Hand gibt Rätsel auf: Eine Reliquie der Anna Katharina?
  23. Clemens Engling u. a. (Hrsg.): Emmerick und Brentano. Dokumentation eines Symposiums; Dülmen/Westfalen: Laumann, 1983.
  24. Winfried Hümpfner: Clemens Brentanos Glaubwürdigkeit in seinen Emmerick-Aufzeichnungen; Würzburg 1923.
  25. Donald H. Calloway: Consecration to St. Joseph. The Wonders of our Spiritual Father. Marian Press, Stockbridge, MA 2020, ISBN 978-1-59614-431-6, S. 136–138.
  26. Papst Johannes Paul II: "Ein Werk der göttlichen Gnade" (Predigtauszug). In: Bistum Münster (Hrsg.): Anna Katharina Emmerick. Ihr Leben. Ihre Seligsprechung. Ihre Ausstrahlung. Dialogverlag, Münster 2004, S. 24.
  27. Luise Hensel: „An ihrem Grabe“. 1825, abgerufen am 17. November 2022.
  28. Der Emmerick-Bund in Dülmen. Emmerick-Bund e.V., abgerufen am 13. November 2022.
  29. Björn Krondorfer: MEL GIBSON'S ALTER EGO: A Male Passion for Violence. In: CrossCurrents. Band 54, Nr. 1, 2004, ISSN 0011-1953, S. 16–21, JSTOR:24460739.
  30. emmerick - onlinestreet-Suche. In: onlinestreet.de. Abgerufen am 28. Dezember 2022.
  31. Peter Groth: Die stigmatisierte Nonne Anna Katharina Emmerick 1774–1824. Eine Krankengeschichte im Zeitalter der Romantik – zwischen preußischer Staatsraison und „katholischer Erneuerung“, 1998 (PDF).
  32. Josef Hanauer: Die stigmatisierte Seherin Anna Katharina Emmerick. Bock und Herrchen, Bad Honnef 1979, ISBN 3-88347-042-2.
  33. Clara Wurm: Medizinische Konzepte zur religiösen Stigmatisation im 19. Jahrhundert. Dissertation am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Köln 2012, S. 78
  34. Clara Wurm 2012, S. 82
  35. Das Gelübde. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).
  36. Björn Krondorfer: MEL GIBSON'S ALTER EGO: A Male Passion for Violence. In: CrossCurrents. Band 54, Nr. 1, 2004, ISSN 0011-1953, S. 16–21, JSTOR:24460739.
  37. Marcel Albert: Pater Gregor Schwake – Mönch, Musiker und Dichter. In: Heimatpflege in Westfalen, Jg. 18 (2005), Heft 2, S. 1–12, hier S. 12.