Anraff

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Anraff
Gemeinde Edertal
Koordinaten: 51° 8′ 39″ N, 9° 8′ 30″ O
Höhe: 187 (185–221) m ü. NHN
Fläche: 3,36 km²[1]
Einwohner: 350 (15. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34549
Vorwahl: 05621
Die Kirche
Die Kirche

Anraff ist ein Ortsteil der Gemeinde Edertal im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen.

Lage und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf, erstmals 802 als „Antraffa“ erwähnt, ist einer der ältesten Orte im Edertal. Er liegt am Naturschutzgebiet „Ederauen“. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3086. In direkter Ortsnähe liegen die Anraffer Teiche.

Eingemeindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurde Anraff ein Ortsteil der neugegründeten Gemeinde Edertal.[3]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wurde 1827 anstelle einer Vorgängerkirche erbaut. Es handelt sich um eine mit Bruchsteinen ausgemauerte Fachwerkkirche. Der Turm ist in das Dachgebälk des Kirchenschiffes eingebaut und besteht aus einem Dachreiter. Nach der letzten Kirchensanierung wurden 2009 zwei künstlerische Objekte vom Atelier Lönne und Neumann in den jüngst wieder geöffneten Fenstern der Altarwand gestaltet.[4]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Anraff lag an der Bahnstrecke Wabern–Brilon Wald, die in diesem Abschnitt 2001 stillgelegt wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Friedrich Gallenkamp: Ortssippenbuch Anraff. Arolsen: Waldeckischer Geschichtsverein 2002 (= Waldecksche Ortssippenbücher 69)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anraff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Anraff, Landkreis Waldeck-Frankenberg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 17. Dezember 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Gemeinde Edertal, abgerufen im Februar 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 408.
  4. GJP (Götz J. Pfeiffer): Fenster vom Atelier Lönne und Neumann, in: Mut zum Gestalten. Kunstförderung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel, 2013, S. 54–55.