Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre

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Der seit 2013 vergebene Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre soll die besondere Bedeutung der Lehre im Wissenschaftsbetrieb betonen. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) zeichnet damit jährlich Lehrende an öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen in Österreich aus.

Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bei seiner Einführung 2013 mit 5.000 Euro dotierte Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre richtete sich zunächst an Lehrende der öffentlichen Universitäten Österreichs. Er wurde in den fünf Fachkategorien (1) Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, (2) Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften (MINT), (3) Medizin und Gesundheitswissenschaften, (4) Wirtschaft und Recht und Kunst, (5) Musik und Gestaltung sowie in zwei weiteren thematischen Kategorien verliehen.[1] Der damalige Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle beschrieb die Bedeutung des Preises folgendermaßen: „Mit dem Staatspreis für exzellente Lehre wollen wir für den Wert der Lehre Bewusstsein schaffen. Auch, weil die Qualität der Lehre entscheidend für ein Studium ist und es viele engagierte Lehrende gibt, die genau in diesem Sinne agieren.“[2] Eine international besetzte Fachjury ist für die Vorschläge und Nominierungen zuständig.[1]

Seit 2014 werden Lehrende an Fachhochschulen und Privatuniversitäten, seit 2019 auch Lehrende an Pädagogischen Hochschulen mit einbezogen. Das macht den Ars Docendi zur bundesweit einzigen „Auszeichnung für herausragende Lehrleistungen an allen vier Hochschulsektoren.“[1] 2016 wurde das Preisgeld auf je 7.000 Euro erhöht. Seither werden nicht mehr fachbezogene Kategorien, sondern innovative Lehrkonzepte in fünf wechselnden thematischen Kategorien ausgeschrieben.[1]

Preisträgerinnen und Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013:

2014:

2015:

2016:

2017:

2018:

2019:

2020:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen. In: Atlas der guten Lehre. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  2. a b "Lehren ist eine Kunst" – Sieben ausgezeichnete Lehrende erhalten Staatspreis "Ars docendi". In: APA. 23. Juni 2013, abgerufen am 28. Februar 2021.
  3. Ars Docendi – Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs Fachhochschulen und Privatuniversitäten 2014: Steckbriefe Preisträger/innen. In: Atlas der guten Lehre. 2014, abgerufen am 28. Februar 2021.
  4. ARS DOCENDI-Staatspreisfür exzellente Lehrean Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten2015: Steckbriefe der Preisträgerinnen und Preisträger. In: Atlas der guten Lehre. 2015, abgerufen am 28. Februar 2021.
  5. ARS DOCENDI-Staatspreisfür exzellente Lehrean Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten 2016: Steckbriefe der Preisträgerinnen und Preisträger. In: Atlas der guten Lehre. 2016, abgerufen am 28. Februar 2021.
  6. Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten: Steckbriefe der Preisträgerinnen und Preisträger. 2017, abgerufen am 28. Februar 2021.
  7. Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten: Steckbriefe der Preisträgerinnen und Preisträger. In: Atlas der guten Lehre. 2018, abgerufen am 28. Februar 2021.
  8. Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen: Steckbriefe der Preisträgerinnen und Preisträger. In: Atlas der guten Lehre. 2019, abgerufen am 28. Februar 2021.
  9. Ars Docendi 2020 Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen. In: Atlas der guten Lehre. 2020, abgerufen am 28. Februar 2021.