Medizinische Universität Wien

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Medizinische Universität Wien
Logo
Gründung 2004
Trägerschaft staatlich
Ort Wien Wappen.svg Wien
Bundesland WienWien Wien
Land OsterreichÖsterreich Österreich
Rektor Markus Müller[1]
Studierende ca. 8000 (SoSe 2019)[2]
Mitarbeiter ca. 5750[3]
Website www.meduniwien.ac.at

Die Medizinische Universität Wien ist die größte medizinische Lehranstalt in Österreich, zählt zu den bedeutendsten Forschungsinstitutionen Europas und stellt das gesamte Ärztepersonal für das Wiener AKH.[4]

Die Medizinische Universität Wien ging 2004 aus der Medizinischen Fakultät der Universität Wien hervor, die 1365 von Rudolf IV. gegründet worden war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultät der Universität Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medizinische Universität in der Währinger Straße
Medizinische Universität Wien – Bauteil 87

Als Bestandteil der 1365 gegründeten Alma Mater Rudolphina war die medizinische Fakultät bereits im Mittelalter eine weithin anerkannte Instanz in Fragen des Gesundheitswesens. Ab dem Jahre 1399 sind Fakultätsakten erhalten, die belegen, dass sie bei Streitigkeiten zwischen Badern, Hebammen und Grundherren als Schlichtungsstelle angerufen wurde.

Die erste Anatomievorlesung hielt der gegen Ende des 14. Jahrhunderts an die Wiener Universität berufene Arzt Galeazzo di Santa Sofia (gestorben 1427) aus Padua im Jahr 1404 (Galeazzo war zudem Leibarzt von Herzog Albrecht IV. von Österreich).[6] Dabei führte er auch Lehrsektionen aus, die ersten nördlich der Alpen.

Zu Zeiten der Regierung Maria Theresias erlangte die Wiener Medizin erstmals internationale Bedeutung. Die Habsburgerin berief den Holländer Gerard van Swieten nach Wien. Er legte den Grundstein zur „ersten Wiener Medizinischen Schule“. Kapazitäten wie Anton de Haen, Maximilian Stoll, Johann Lorenz Gasser, Anton von Störck oder der Entdecker der Perkussion, Leopold Auenbrugger, lehrten und forschten nun in Wien. Auf der Grundlage von bereits weit zurückreichenden Traditionen wurde das heute so bezeichnete Bedside-Teaching in dieser Zeit zur paradigmatischen Methode in der Ausbildung.

Das 1784 eröffnete Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien wurde für die Mediziner zu einer neuen Wirkungsstätte, die sich mehr und mehr zum wichtigsten Forschungszentrum entwickelte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand durch Ärzte wie Carl von Rokitansky, Josef Skoda, Ferdinand von Hebra oder auch Ignaz Philipp Semmelweis die zweite Wiener Medizinische Schule. Die Grundlagenwissenschaft in der Medizin wurde ausgebaut und die Spezialisierung vorangetrieben: Die ersten Haut-, Augen- und Hals-Nasen-Ohren-Kliniken der Welt wurden in Wien gegründet.

Leopold Oser, später Ordinarius, spezialisierte sich auf die Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und galt als „einziger und bester Magenspezialist Österreichs“. Sein wesentlicher Beitrag in diesem Bereich war 1875 die Einführung eines flexiblen Magenschlauchs zur Gastroskopie („Magenspiegelung“) anstelle eines starren Rohrs, das der Heidelberger Gastroenterologie Adolf Kußmaul 1867 entwickelt hatte.[7]

Anfang des 20. Jahrhunderts zählte die Medizin in Wien zur internationalen Spitzenklasse. Clemens von Pirquet definierte die Begriffe der Allergie und der Serumkrankheit, Ernst Peter Pick führte bedeutende Versuche zur chemischen Spezifität der immunologischen Reaktionen durch. Alle vier Nobelpreise, die in den nächsten Jahrzehnten an (ehemalige) Wiener Mediziner vergeben wurden – Robert Bárány (1914), Julius Wagner-Jauregg (1927), Karl Landsteiner (1930), Otto Loewi (1936) – fußten auf grundlegenden Arbeiten aus dieser Zeit. Als letztes erreichte noch die Wiener Schule der Zahnmedizin (gegründet von Bernhard Gottlieb) in den 1920er Jahren ihren Höhepunkt.

Diese Tradition strahlte noch in die Erste Republik aus. Die American Medical Association of Vienna wurde gegründet, und gut besuchte postpromotionelle Kurse für Ärzte aus aller Welt wurden noch bis in die 1930er Jahre organisiert.

Erste bekannte Mediziner wie Landsteiner verließen Wien bereits nach dem Ersten Weltkrieg, der größte personelle Aderlass erfolgte jedoch rund um den Zweiten Weltkrieg. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurden politische Gegner und jüdische Lehrende, Ärzte und Studierende entlassen, vertrieben oder deportiert. Nach dem Krieg wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. 1949 wurden rund 75 Prozent der medizinischen Hochschullehrer an der Universität Wien wegen nationalsozialistischer Belastung entlassen.

Von der Fakultät zur Universität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Universitätsgesetz 2002, das mit 1. Jänner 2004 voll wirksam wurde, schuf die Medizinische Universität Wien als eigenständige Universität und Rechtsnachfolgerin der bis dahin bestehenden Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Im 2014-15 Times Higher Education Ranking ist die Medizinische Universität Wien unter den besten 50 Universitäten der Welt im Bereich Clinical, Pre-Clinical and Health angeführt.[8]

Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität setzt mit Forschung, Lehre, Facharztausbildung und Patientenbetreuung auf vier Standbeine.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf folgende Bereiche:

  • Allergologie/Immunologie/Infektiologie
  • Krebsforschung/ Onkologie
  • Neurowissenschaften
  • Vaskuläre Medizin
  • Imaging

Dazu kommen fünf klinische Forschungsprogramme:

  • Grundlagenforschung/Diagnose/Bildunterstützung
  • Organversagen/Organersatz/Transplantationen
  • Intensivmedizin (Critical Care genannt)
  • Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin
  • Muskuloskeletale Erkrankungen

Die molekularbiologische Forschung wird schwerpunktmäßig an den Max F. Perutz Laboratories, einer gemeinsamen Gesellschaft mit der Universität Wien, gebündelt.

Fachübergreifend wird die Beschäftigung mit geschlechtsspezifischen Aspekten der Medizin in allen Forschungsbereichen wie auch im Lehrangebot intensiviert.

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Studien werden angeboten:

(N090) Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft (Doctor scientiae medicae)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft dauerte vier Semester und strebt eine Weiterentwicklung der Fähigkeiten zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten an. Bedingung zur Zulassung ist der Abschluss eines medizinischen Studiums (Humanmedizin, Zahnmedizin, Medizin) oder eines facheinschlägigen Studiums (Biologie, Chemie, Ernährungswissenschaften, Molekularbiologie, Pharmazie, Physik, Psychologie, Sportwissenschaften) auf Magisterstufe (Diplom- oder Magistertitel), in dem Fall in Verbindung mit dem Ablegen eines medizinischen Propädeutikums. Das Studium ist abgeschlossen, sobald die Dissertation approbiert und das Rigorosum erfolgreich absolviert wurden. Das Doktoratsstudium der medizinischen Wissenschaft N090 ist ein Auslaufmodell. Seit dem Zulassungs-/Inskriptionszeitraum für das Wintersemester 2007/08 sind keine Neuaufnahmen möglich, wohl aber die Zulassung oder der Umstiegs in das neue N790-Studium.[9]

(N094) Ph.D-Studium (Doctor philosophiae)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Alternative zum Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft und für Interessierte aus verwandten wissenschaftlichen/akademischen Ausbildungsgruppen wird das sechs Semester dauernde Ph.D.-Studium angeboten, welches auf höherem Niveau ähnliche Kenntnisse mit internationalen Aspekten und ausschließlich in englischer Sprache abgehaltenen Kursen vermittelt. Ph.D.-Programme an der Medizinischen Universität Wien (Stand Sommersemester 2011)[10]:

  • Offene Programme
    • Molecular Signal Transduction
    • Molecular Mechanisms of Cell Biology
    • Medical Physics
    • Neuroscience
    • Malignant Diseases
    • Endocrinology and Metabolism
    • Vascular Biology
    • Immunology
    • Medical Informatics, Biostatistics & Complex Systems
  • „Self Contained“ Programme (mit persönlichem Anmeldungsprozess)
    • Inflammation and Immunity (IAI)
    • Cell Communication in Health and Disease (CCHD)
    • Molecular Mechanisms of Cell Signaling
    • Structure and Interaction of Biological Macromolecules
    • RNA-Biology

(N201) Doktoratsstudium Medizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Doktoratsstudium der Medizin ist der Studiengang zur Ausbildung zum Doktor bzw. zur Doktorin der gesamten Heilkunde nach altem Studienplan und kann nur noch beendet, jedoch nicht mehr neu angefangen werden. Es dauert 12 Semester, davon umfassen das I. Rigorosum vier, das II. Rigorosum drei und das III. Rigorosum fünf Semester. Typisch für die bisherigen Medizinstudien Österreichs ist, dass für die Erlangung des medizinischen Doktorgrades wahlweise entweder eine Dissertation vorzulegen oder eine vertiefte Ausbildung in einem Fach des Studiums zu absolvieren war.[11]

(N202) Diplomstudium Humanmedizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Diplomstudium Humanmedizin an der MedUni Wien dauert 12 Semester und umfasst ein Gesamtstundenausmaß von 274,5 Semesterwochenstunden (aSWS). Davon entfallen 259,5 Semesterstunden auf Pflichtfächer. Zusätzlich sind 15 Semesterstunden freie Wahlfächer zu belegen und Famulaturen im Ausmaß von 12 Wochen zu absolvieren. Bis zum Ende des Studiums muss jeder/jede Studierende eine eigenständige Diplomarbeit verfassen. Im Jahr 2014 bewarben sich 6.016 Kandidaten für die 740 Studienplätze.[12] Das Zulassungsverfahren MedAT wird gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Graz durchgeführt.

Das Studium ist in 3 Studienabschnitte gegliedert. Davon umfasst der 1. Studienabschnitt zwei Semester, der 2. Studienabschnitt sechs Semester und der 3. Studienabschnitt vier Semester.

  • Der erste Abschnitt ist gleichzeitig auch die Studieneingangsphase und dauert 2 Semester. Inhalt sind allgemeine Anatomie, Sozialmedizin, Biochemie, Molekulare Zellbiologie, Genetik und Physiologie. Der Jahresstoff wird im Rahmen der SIP (Summative integrierte Prüfung) 1 abgeprüft. Das Bestehen der SIP 1 ermöglicht den Wechsel in den 2. Studienabschnitt.
  • Im zweiten Abschnitt, der 6 Semester dauert, werden sämtliche Organfachrichtungen in einzelnen Blöcken abgehandelt. Nach jedem 2. Semester findet erneut eine SIP statt. Die Diplomarbeit wird in diesem Abschnitt begonnen. Um in den 3. Studienabschnitt zu wechseln sind alle 3 SIPs (SIP 2, 3, 4a) positiv zu absolvieren.
  • Der dritte Studienabschnitt umfasst Praxis in den wichtigsten klinischen Fächern. Auch hier ist im fünften Jahr (SiP 5a) eine SIP abzulegen. Das sechste Studienjahr wird auch als Klinisch-praktisches Jahr (KPJ) bezeichnet.
  • Neben der Diplomarbeit gibt es noch 3 Diplomprüfungen, die jeweils mit den Abschlussprüfungen des 1., 2. und 3. Abschnittes, also SIP 1, 4 und 6, gleichzusetzen sind.[13]

(N203) Diplomstudium Zahnmedizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Diplomstudium Zahnmedizin an der MedUni Wien dauert 12 Semester, die in drei Studienabschnitte zu zwei, vier bzw. sechs Semestern unterteilt sind, und hat ein Gesamtstundenausmaß von 218,1 aSWS. Die ersten vier Semester entsprechen, bis auf ein zahnmedizinisches Propädeutikum, dem Studium der Humanmedizin (N202) – der Unterricht wird daher auch für Angehörige beider Studienrichtungen gemeinsam abgehalten. Im dritten Abschnitt ist ein Praktikum im Umfang von 72 Wochen zu absolvieren und eine Diplomarbeit zu verfassen.[14]

(N300) Master of Public Health[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Wintersemester 2005 wird zum ersten Mal von der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien gemeinsam der Universitätslehrgang Master of Public Health angeboten. Der Lehrgang ist ein berufsbegleitendes, postgraduales Studium, das vier Semester dauert und die Studenten im Bereich der integrativen Prävention und Lebensstilmedizin ausbildet, sodass sie Führungspositionen im öffentlichen Gesundheitswesen einnehmen können.

(N790) Doktoratsstudium der angewandten medizinischen Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Doktoratsstudium der angewandten medizinischen Wissenschaft (N790) wurde als Ersatz von N090 eingeführt und dauert ebenso wie das PhD-Studium (N094) sechs Semester. Strukturell ist es an dieses angelehnt, hat jedoch einige wesentliche Unterschiede. Es schließt nicht mit dem PhD ab, sondern mit einem "Dr.scient.med.". Außerdem muss die wissenschaftliche Arbeit unter N790 nicht in einem peer-reviewed journal veröffentlicht werden, ebenso ist es nicht verpflichtend vom eingereichten Projekt bezahlt zu werden. Dies ermöglicht es, im Gegensatz zu N094, N790 neben einer Facharztausbildung zu absolvieren.[15]

(N936) Masterstudium Medizinische Informatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abschluss eines Bachelorstudiums in (medizinischer) Informatik an einer beliebigen Universität besteht die Möglichkeit, an der MedUni Wien einen Master in Medizinischer Informatik zu erwerben. Gegliedert ist diese Studienrichtung in 4 Semester, am Ende ist eine Masterarbeit anzufertigen. Nach positiver Absolvierung aller Lehrveranstaltungen und der positiven Beurteilung der Masterarbeit wird der akademische Titel „Diplom-Ingenieur“ (Dipl-Ing) verliehen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobelpreisträger (als Fakultät der Universität Wien)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Bárány

Julius Wagner-Jauregg

Karl Landsteiner

Otto Loewi

Konrad Lorenz

Allvar Gullstrand[16]

Carl Ferdinand Cori[17]

George Hoyt Whipple[18]

Corneille Heymans[19]

Nobelpreisträger (als Medizinische Universität Wien)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emmanuelle Charpentier (Max Perutz Labs Vienna der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien)[20]

Sonstige Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodor Billroth - Begründer der Bauchchirurgie

Viktor Frankl - Psychiater, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse

Sigmund Freud - Psychiater, Begründer der Psychoanalyse

Ferdinand von Hebra - Begründer der Dermatologie

Joseph Hyrtl - Anatom

Siegmund Exner-Ewarten - Physiologe

Moriz Kaposi - Dermatologe, Beschreiber des Kaposi-Sarkoms

Richard von Krafft-Ebing - Neurologe und Psychiater

Carl von Rokitansky - Pathologe, Begründer der wissenschaftlich orientierten Medizin

Gerard van Swieten - Niederländischer Mediziner, Reformer, Begründer der ersten Wiener Medizinischen Schule

Ignaz Semmelweis - Gynäkologe

Mihály Ignác von Lenhossék - Physiologe

Lorenz Böhler - Wegbereiter der modernen Unfallchirurgie

Carl Ludwig (Mediziner) - Anatom und Physiologe

Josef von Škoda - Internist, Weiterentwickler von Auskultation und Perkussion

Arthur Schnitzler - Psychiater und Neurologe, Schriftsteller

Hans Asperger - Pädiater, Erstbeschreiber des Asperger-Syndrom

Clemens von Pirquet - Erstbeschreiber der Allergie

Leopold Oser - Gastroenterologe, Erfinder des flexiblen Gastroskops

Theodor Meynert - Neuroanatom

Hans Horst Meyer - Pharmakologe

Adolf Fercher - Mitentwickler der Optischen Kohärenztomografie[21]

Oleh Hornykiewicz - Pharmakologe, Begründung der Levodopa Behandlung bei Parkinsonpatienten

Kenndaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (AKH Wien) bildet die Medizinische Universität Wien das größte medizinische Versorgungszentrum Österreichs.

  • 27 Universitätskliniken und 3 Klinische Institute
  • 12 medizinisch-theoretische Bereiche
  • 49.028 Operationen p. a.
  • 103.076 stationäre Behandlungen p. a.
  • 553.235 ambulante Behandlungen p. a.[22]

Gremien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitätsleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsleitung besteht seit dem 1. Oktober 2015 aus folgenden Personen:

  • Markus Müller (Rektor)
  • Michaela Fritz (Vizerektorin für Forschung)
  • Volkan Talazoglu (Vizerektor für Finanzen)
  • Anita Rieder (Vizerektorin für Lehre)
  • Oswald Wagner (Vizerektor für Klinische Angelegenheiten)

Universitätsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Universitätsrat der MedUni Wien setzt sich seit 1. März 2018 aus folgenden Personen zusammen:[23][24]

  • Eva Dichand, Medienmanagerin (Vorsitzende)
  • Brigitte Ettl, Ärztliche Direktorin des Krankenhauses Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel
  • Reinhart Waneck, Ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit
  • Thomas Zeltner, Sonderbotschafter der WHO und ehemaliger Leiter des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz

Senat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Senat der Medizinischen Universität Wien besteht aus 26 Personen. Dem Senat gehören 13 Vertreter der Universitätsprofessoren, 6 Vertreter der Universitätsdozenten sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb, eine Vertreterin des allgemeinen Universitätspersonals und 6 Vertreter der Studierenden an, die gemäß § 25 UG 2002 durch Wahl bzw. Entsendung (Studierende) bestellt worden sind. Vorsitzender des Senats ist der Vorsitzende der Curriculumdirektion Humanmedizin, Univ. Prof. Dr. Harald Sitte.

Universitätsvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) Medizin Wien ist seit dem 1. Jänner 2004 durch die Autonomie der MedUni Wien von einer Fakultätsvertretung zur Universitätsvertretung aufgestiegen und vertritt sämtliche Studierendenangelegenheiten gegenüber der Universität und dem Wissenschaftministerium.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Medical University of Vienna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/organisation/universitaetsleitung/rektorat/
  2. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/facts-figures/
  3. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/facts-figures/
  4. Größte und traditionsreichste medizinische Forschungsinstitution in Österreich. Medizinische Universität Wien. Abgerufen am 25. Dezember 2014.
  5. Das Professorenkollegium der medizinischen Fakultät der Universität Wien, Wien 1908-1910. Bildnachweis: Sammlungen der Medizinischen Universität Wien – Josephinum, Bildarchiv; Zugehörige Personenidentifikation.
  6. Gundolf Keil: Galeazzo (di) Santa Sofia (Galeatius, Galeatus de Sancta Sophia). In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 446.
  7. Karger, Leopold Oser. Abgerufen am 7. Juli 2020.
  8. Top 100 universities for Clinical, pre-clinical and health 2014-15. Times Higher Education. Abgerufen am 25. Dezember 2014.
  9. Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft N090 (Memento vom 5. Januar 2012 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  10. Thematic Programs – N090 (Memento vom 13. März 2011 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  11. Doktoratsstudium Medizin N201 (Memento vom 23. September 2013 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  12. Neuer Rekord bei Medizinstudenten. Der Standard. Abgerufen am 25. Dezember 2014.
  13. Diplomstudium Humanmedizin – Human Medicine (N202) (Memento vom 28. April 2012 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  14. Diplomstudium Zahnmedizin (N203) – Dentistry (Memento vom 15. Februar 2012 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  15. Doctoral Program of Applied Medical Science N790 (Memento vom 10. November 2013 im Internet Archive), aufgerufen am 2. November 2011
  16. The Nobel Prize in Physiology or Medicine 1911. Abgerufen am 16. Oktober 2020 (amerikanisches Englisch).
  17. Carl and Gerty Cori and Carbohydrate Metabolism. Abgerufen am 16. Oktober 2020 (englisch).
  18. Leon L. Miller: George Hoyt Whipple 1878—1976. Hrsg.: National Academies Press. Washington D.C. 1995.
  19. The Nobel Prize in Physiology or Medicine 1938. Abgerufen am 16. Oktober 2020 (amerikanisches Englisch).
  20. Congratulations to Emmanuelle Charpentier on the Nobel Prize for Chemistry. Abgerufen am 9. Oktober 2020 (englisch).
  21. Medizinischen Universität Wien: MedUni Wien trauert um Adolf Fercher | MedUni Wien. Abgerufen am 16. Oktober 2020.
  22. Facts & Figures. Medizinische Universität Wien. Abgerufen am 25. Dezember 2014.
  23. Der Universitätsrat der MedUni Wien. Abgerufen am 1. März 2018.
  24. orf.at: Uniräte: FPÖ schickt Ex-Regierungsmitglied, ÖVP Dichand. Artikel vom 20. Februar 2018, abgerufen am 1. März 2018.

Koordinaten: 48° 13′ 12″ N, 16° 21′ 5″ O