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Ausbauzustand

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Der Ausbauzustand (auch Ausbauqualität) eines Verkehrsweges, z. B. einer Straße, bezeichnet den baulichen Zustand einer bestehenden Straße oder einer neuen Straße. Dies umfasst die Linienführung, den Straßenquerschnitt und die Lage von Knotenpunkten. Der Ausbauzustand eines Streckenabschnittes ist abhängig von der Verkehrsbelastung, der geschichtlichen Entwicklung und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln der Straßenbaubehörde.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden vier Ausbauzustände unterschieden:

  • Ein Vollausbau bezeichnet den aus Sicht der Richtlinien und Vorschriften endgültigen Ausbau einer Straße.
  • Der Teilausbau nähert sich in Stufen an den Vollausbau an, besitzt aber noch in Teilen den alten Ausbaustandard. Dies ist oftmals notwendig, wenn der Ausbau unter Verkehr vollzogen werden muss und die Straße nicht vollständig gesperrt werden kann. Dieses Verfahren wird häufig bei Autobahnen angewendet.
  • Ein Zwischenausbau stellt eine Zwischenlösung dar, bei der nur die Fahrbahn verbreitert und der Oberbau verstärkt wird. Die Linienführung wird beibehalten, sodass Gefahrenstellen wie enge Kurven oder Knotenpunkte, nicht beseitigt werden. Dieses Verfahren wird häufig bei überlasteten Bundes- und Landesstraßen angewendet.
  • Bei der Fahrbahndeckenerneuerung wird nur die Fahrbahndecke erneuert, ohne dass weitere Änderungen erfolgen. Der Straßenquerschnitt wird beibehalten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pietzsch, Neuwied: Straßenplanung. Werner Ingenieur Texte, 7.Auflage 2004, ISBN 3-8041-5003-9.
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