Austen Rowland

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Basketballspieler
Austen Rowland
Spielerinformationen
Geburtstag 30. Juli 1981
Geburtsort Hyattsville (MD), USA
Größe 186 cm
Position Point Guard
College Lehigh
Vereinsinformationen
Verein BC Orchies
Liga LNB Pro B
Trikotnummer 8
Vereine als Aktiver
1999–2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delaware Fightin’ Blue Hens (NCAA)
2003–2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lehigh Mountain Hawks (NCAA)
2004–2005 DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern
2005–2006 DeutschlandDeutschland erdgas Baskets Jena
2006–2007 DeutschlandDeutschland ratiopharm Ulm
2007–2008 DeutschlandDeutschland TBB Trier
000002009 OsterreichÖsterreich BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld
200900000 DeutschlandDeutschland LTi GIESSEN 46ers
2009–2010 DeutschlandDeutschland ratiopharm Ulm
2010–2011 FrankreichFrankreich ESSM Le Portel
2011–2012 FrankreichFrankreich ALM Évreux Basket
2012–2013 FrankreichFrankreich SOM Boulogne-sur-Mer
Seit 0 2013 FrankreichFrankreich BC Orchies

Austen Rowland (* 30. Juli 1981 in Hyattsville, Maryland) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Nach dem Studium in seinem Heimatland begann Rowland eine Karriere als Profi, in der er zunächst bis auf ein Jahr in Österreich, wo er mit den Fürstenfeld Panthers österreichischer Pokalsieger werden konnte, von 2004 bis 2010 in Deutschland spielte. Seit 2010 spielte er in der zweiten französischen Liga LNB Pro B, zuletzt in der Saison 2013/14 für den Aufsteiger BC Orchies.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rowland wechselte zum Studium 1999 an die University of Delaware, wo er für die Hochschulmannschaft Fightin’ Blue Hens in der America East Conference der NCAA Division I spielte. Die Blue Hens, die in den 1990er Jahren viermal diese „Conference“ gewonnen hatten, verloren 2000 und 2001 jeweils das Endspiel und verpassten damit eine Teilnahme an der prestigeträchtigen landesweiten NCAA-Endrunde. Nachdem die Blue Hens 2001 in die spielstärkere Colonial Athletic Association gewechselt waren, stagnierten Rowlands individuelle Statistiken und er wechselte 2002 noch einmal die Hochschule, was nach den Regularien der NCAA eine einjährige Pause von Meisterschaftsspielen bedeutete. Nach drei Spielzeiten für die Blue Hens durfte er für die Mountain Hawks der Lehigh University nur noch eine weitere, abschließende vierte NCAA-Spielzeit absolvieren. Mit den Hawks gewann er 2004 das Meisterschaftsturnier der Patriot League und damit den ersten Titelerfolg der Hawks in dieser Conference. Dabei wurde er nach der Auszeichnung als Spieler des Jahres der Patriot League auch zum „MVP“ des Finalturniers ernannt und bekam eine „Honorable Mention“ in der „All-American“-Bewertung von Associated Press.[1] In einem Ausscheidungsspiel vor Beginn der NCAA-Endrunde mussten sich die Hawks mit den Rattlers der Florida A&M University um das Teilnahmerecht an der Endrunde auseinandersetzen, doch sie verloren das Spiel mit 15 Punkten Unterschied.

Nach seiner abschließenden vierten NCAA-Spielzeit wurde Rowland 2004 Profi. Trotz seiner erfolgreichen letzten Collegesaison reichte es zunächst nur zu einem Vertrag bei der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern in der 2. Basketball-Bundesliga 2004/05. Die in der Vorsaison abstiegsbedrohten „Lauterer“ verbesserten sich auf einen vierten Platz, was die beste Platzierung nach dem Aufstieg 2002 in die Gruppe Süd war. Nachdem Rowland für die folgende Saison zunächst in Litauen vorspielte, kehrte er für die 2. Basketball-Bundesliga 2005/06 schließlich nach Deutschland zurück und spielte für den Ligakonkurrenten erdgas Baskets aus Jena, die auf dem zweiten Platz der Abschlusstabelle nur knapp den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse verpassten. Für die folgende Basketball-Bundesliga 2006/07 wurde Rowland dann vom Aufsteiger ratiopharm aus Ulm unter Vertrag genommen. Der Südmeister der 2. BBL erreichte als Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga auf dem zwölften Platz eine nahezu ausgeglichene Bilanz von 16 Siegen in 34 Spielen. Rowland selbst war bester Vorlagengeber dieser Spielzeit in der höchsten Spielklasse mit sechs Assists pro Spiel, wobei er mit 18 Assists auch die Bestleistung in einem Spiel hielt. Für die darauffolgende Saison wechselte er zum etablierteren Ligakonkurrenten TBB Trier. Den zuvor schon hinter den Ulmern platzierten Trierern missriet aber die Basketball-Bundesliga 2007/08 nahezu völlig und sie erreichten als Tabellenvorletzter nur sieben Siege in 34 Spielen. Einzig Rowlands ehemalige Mannschaft aus Jena, die zuvor ebenfalls in die erste Bundesliga aufgestiegen war, rangierte noch hinter den Trierern. Während Trier sich über den Erwerb einer „Wild Card“ doch noch den Klassenerhalt in der ersten Liga sicherte, verließ Rowland den Verein und zunächst auch die Bundesliga.

Anfang Januar 2009 bekam Rowland schließlich einen Vertrag beim österreichischen Meister BSC Raiffeisen Panthers aus Fürstenfeld, mit dem er den nationalen Pokalwettbewerb gewinnen konnte. In der ÖBL 2008/09 reichte es für den Titelverteidiger am Ende noch zum Erreichen der Play-off-Halbfinalserie, in der man den gegen den späteren Meister WBC Kraftwerk Wels ausschied. Für die folgende Spielzeit kehrte Rowland nach Deutschland zurück und bekam zu Saisonbeginn der Basketball-Bundesliga 2009/10 einen schließlich bis Jahresende befristeten Vertrag bei den 46ers aus Gießen.[2] Diesen beendete er bereits Anfang Dezember, nachdem er ein Vertragsangebot seines ehemaligen Vereins und Ligakonkurrenten aus Ulm vorliegen hatte. Mit den Ulmern, die in der Vorsaison erstmals nach dem Aufstieg die Play-offs der besten acht Mannschaften erreicht hatten, reichte es nach 13 Saisonsiegen insgesamt noch zum 13. Platz in der Abschlusstabelle. In der Saison 2010/11 bekam Rowland dann einen Vertrag beim französischen Zweitligisten Étoile Sportive Saint-Michel aus Le Portel an der Atlantikküste. Mit dessen Mannschaft erreichte er auf dem achten Platz noch die Play-offs um den Aufstieg, in denen man jedoch in der ersten Runde ausschied. Für die folgende Spielzeit bekam er dann einen Vertrag beim Ligakonkurrenten ALM Basket aus Évreux ebenfalls in Nordfrankreich, der mit dem gleichen Ergebnis die Saison beendete wie Le Portel eine Spielzeit zuvor. Für die Saison 2012/13 kehrte Rowland in die Region Nord-Pas-de-Calais zurück und erreichte mit SOM Basket aus Boulogne-sur-Mer diesmal einen vierten Platz in der LNB Pro B. In den Play-offs scheiterte man jedoch aus Rowlands Sicht erneut im Viertelfinale am späteren Sieger und Aufsteiger Antibes Sharks. Für die Spielzeit 2013/14 bekam er einen Vertrag beim Zweitliga-Aufsteiger Orchésien BC aus Orchies ebenfalls in Nord-Pas-de-Calais.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lehigh's Austen Rowland Named AP Honorable Mention All-America. Patriot League, 24. März 2004, abgerufen am 2. November 2013 (englisch, Medien-Info).
  2. Austen Rowland als Williams-Ersatz. Schoenen-Dunk.de, 21. Oktober 2009, abgerufen am 2. November 2013 (Medien-Info LTi GIESSEN 46ers).