Elsenztalbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Neckargemünd–Bad Friedrichshall
Strecke der Elsenztalbahn
Streckennummer (DB): 4110 (Neckargemünd–Meckesheim)
4114 (Meckesheim–Bad Fr’hall)
Kursbuchstrecke (DB): 706
Streckenlänge: 46,4 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: CE (Meckesheim–Grombach)
D4 (restliche Strecke)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: ca. 22 
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Zweigleisigkeit: Neckargemünd–Meckesheim
Strecke – geradeaus
Neckartalbahn von Heidelberg S 1S 2S 5S 51
Bahnhof, Station
9,760 Neckargemünd 124 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Neckartalbahn nach Bad Friedrichshall S 1S 2
   
12,370 Waldhilsbach
Haltepunkt, Haltestelle
14,260 Bammental (ehem. Bf) 128 m
Brücke über Wasserlauf (groß)
14,600 Elsenz
Haltepunkt, Haltestelle
15,058 Reilsheim 131 m
   
15,200 Reilsheim Industriestammgleis (Awanst)
Brücke über Wasserlauf (groß)
15,282 Elsenz
Haltepunkt, Haltestelle
17,660 Mauer (b Heidelberg) 135 m
Bahnhof, Station
19,800
0,000
Meckesheim 141 m
   
ehem. Strecke nach Wiesloch (bis 1922)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Strecke nach Aglasterhausen S 51
Haltepunkt, Haltestelle
2,809 Zuzenhausen 150 m
Bahnhof, Station
6,095 Hoffenheim 152 m
Bahnhof, Station
9,993 Sinsheim (Elsenz) Hbf S 42 158 m
Bahnhof, Station
12,080 Sinsheim Museum/Arena (Bft; seit 1995)
Bahnhof, Station
12,913 Steinsfurt 168 m
Brücke über Wasserlauf (groß)
13,010 Elsenz
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Strecke nach Eppingen S 5
Bahnhof, Station
19,900 Grombach 244 m
Haltepunkt, Haltestelle
24,866 Babstadt (ehem. Bf) 251 m
Bahnhof, Station
27,884 Bad Rappenau 230 m
Haltepunkt, Haltestelle
28,830 Bad Rappenau Kurpark (seit 1. Mai 2015)
Haltepunkt, Haltestelle
30,864 Bad Wimpfen-Hohenstadt 188 m
Bahnhof, Station
33,802 Bad Wimpfen 168 m
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
35,000 Bad Wimpfen Solvay (Awanst)
Haltepunkt, Haltestelle
35,305 Bad Wimpfen im Tal (seit 1. Mai 2015)
   
Bad Wimpfen Neckarbrücke (1947–1952)
Brücke über Wasserlauf (groß)
35,700 Neckar (211 m)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Neckartalbahn von Heidelberg S 41
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Frankenbahn von Würzburg
Bahnhof, Station
36,350 Bad Friedrichshall Hbf 155 m
   
ehem. Untere Kochertalbahn nach Ohrnberg (bis 1993)
Strecke – geradeaus
Frankenbahn nach Stuttgart S 41S 42

Die Bahnstrecke Neckargemünd–Bad Friedrichshall ist eine teilweise zweigleisig ausgebaute und elektrifizierte Hauptbahn in Baden-Württemberg. Sie führt von Neckargemünd über Meckesheim und Sinsheim nach Bad Friedrichshall und folgt dabei bis Steinsfurt dem Fluss Elsenz, weshalb sie auch als Elsenztalbahn bezeichnet wird.

Die Bahnhöfe wurden bis 2008 mit mechanischen Stellwerken gesteuert, heute erfolgt dies über ein Elektronisches Stellwerk. Das Empfangsgebäude in Bad Wimpfen ist das einzige Süddeutschlands im Stil der Neugotik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde am 23. Oktober 1862 von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen als Teil der badischen Hauptbahn von Heidelberg nach Mosbach im Abschnitt NeckargemündMeckesheim eröffnet.[1] Der Abschnitt von Meckesheim nach Bad Rappenau folgte im Jahr 1868 mit der Eröffnungsfahrt am 18. Juni[2] und der Aufnahme des Regelverkehrs am 25. Juni.[3][2] Nach Jagstfeld ging es ab dem 5. August 1869.[4] Durch die Nachfolgeregelungen ist sie heute Eigentum der DB Netz.

Im Zweiten Weltkrieg wurde am 2. Februar 1945 die Neckarbrücke zwischen Bad Wimpfen und Jagstfeld durch Sprengbomben schwer beschädigt, weshalb die Strecke ab Kilometer 35,52 bis 1952 gesperrt war.[2] Als Behelfslösung wurde am 5. Oktober 1947 der Haltepunkt „Bad Wimpfen Neckarbrücke“ eingerichtet, von wo aus per Fähre die andere Neckarseite unweit des Bahnhofs Jagstfeld erreicht werden konnte.[2]

Am 28. Mai 1995 wurde der Haltepunkt „Sinsheim Museum“ in Betrieb genommen.[2][5]

Regionalbahn nach Heidelberg in Steinsfurt (April 2007), vor der Elektrifizierung

Die Regionalbahn-Durchbindung Richtung Mannheim, Speyer und Bruchsal entfiel 2003 zunächst aufgrund der Einführung der S-Bahn RheinNeckar.

Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab März 2008 wurde die Strecke zur Erweiterung der angrenzenden S-Bahn-Netze modernisiert. Das rund 81,5 Millionen Euro kostende[6] Projekt „Elektrifizierung und Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur auf der Elsenztal- und Schwarzbachtalbahn“ sah neben der Elektrifizierung einen Neubau/Umbau aller Bahnsteige und eine Modernisierung der Stationen ab Neckargemünd vor, da diese neben anderen Anpassungen auf eine Bahnsteighöhe von 76 Zentimeter gebracht werden mussten, um den Standards der S-Bahn RheinNeckar zu entsprechen. Der Ausbau gliederte sich in die Abschnitte:

  1. Neckargemünd – Meckesheim
  2. Meckesheim – Sinsheim-Steinsfurt – Eppingen
  3. Meckesheim – Aglasterhausen

Parallel zum Streckenausbau[7] wurde vom 24. Oktober bis zum 1. November 2008 das Elektronische Stellwerk (ESTW) „Elsenztal“ in Betrieb genommen.[2][8] Dieses steuert heute über die abgesetzten Stellrechner (ESTW-A) Waibstadt, Sinsheim, Grombach und Bad Rappenau die gesamte Strecke samt der Zweigstrecken nach Aglasterhausen und Eppingen und wird von den Fahrdienstleitern Meckesheim 1 (bis inklusive Sinsheim Hbf) und Meckesheim 2 aus der Betriebszentrale Karlsruhe bedient.

Die Elektrifizierung, für die etwa 1180 Oberleitungsmasten gesetzt wurden,[6] begann erst im Herbst 2009, da zuvor Sonderzüge zu Fußballspielen verkehren sollten.[2]

Der Haltepunkt Sinsheim Museum wurde in „Sinsheim Museum/Arena“ umbenannt. Bei dem Umbau für die S-Bahn wurde im Bahnhof Steinsfurt das Gleis 3 samt der eingleisigen Elsenzbrücke vollständig entfernt.

Nichtmal zwei Jahre später wurde bis 12. Juni 2011[2] der Haltepunkt Sinsheim Museum/Arena zu einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof ausgebaut und zu einem Bahnhofsteil von Steinsfurt. Dort wurde ein neues Gleis 3 als Neben- und Stumpfgleis bis vor dem Bahnübergang ohne Bahnsteigkante errichtet. Durch diese Konstellation können Fußballsonderzüge direkt von der Verkehrsstation Museum/Arena als Rangierfahrt in das Abstellgleis fahren bzw. aus diesem dort bereitgestellt werden.

Im Rahmen des Ausbaus der Heilbronner Stadtbahnverbindung Nord war die Teilstrecke Bad Rappenau – Bad Friedrichshall in der Zeit vom 7. Januar 2014 bis 30. März 2015[9] durchgehend gesperrt. An Wochenenden und Feiertagen verkehrten auch zwischen Steinsfurt und Bad Rappenau keine Züge. Der Bahnhof Bad Wimpfen wurde während dieser Bauarbeiten zu einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof ausgebaut und die Brücke über die L530 als zweigleisige Brücke neu erstellt. Zeitgleich entstanden die neuen Haltepunkte „Bad Rappenau Kurpark“ und „Bad Wimpfen Im Tal“.[10]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte der 1950er Jahre wurden die Dampfzüge durch die Verbrennungstriebwagenbaureihen VT 95 und VT 98 abgelöst.[2]

Ende 1988 wurde auf der Strecke ein Taktfahrplan eingeführt.[11] Seit da fuhren bis zur Elektrifizierung der Strecke die Regionalexpresse mit n-Wagen und Dieselloks der Baureihe 218, viele der Regionalbahnen mit Verbrennungstriebwägen der Baureihe 628. Anfangs wurden einzelne Nahverkehrszüge von der SWEG mit NE 81 gefahren.[11][2] Ab 28. September 1997 wurden für die Regionalexpresse die Baureihe 611 eingesetzt,[2] durch deren Neigetechnik die Fahrzeiten verkürzt werden sollten. Aufgrund der Störanfälligkeit hielt sich dieser Einsatz jedoch nicht lange.[2]

Vor Betriebsaufnahme der S-Bahn fuhren die Regionalexpresse ähnlich wie auch heute noch. Die Regionalbahnen von Heidelberg nach Sinsheim fuhren 2008 im Stundentakt, der nachmittags durch fünf weitere Züge in Richtung Sinsheim zu einem ansatzweisen Halbstundentakt verdichtet wurde. Die Regionalbahnen brauchten für den Abschnitt Neckargemünd – Sinsheim etwa drei Minuten länger als die heutige S-Bahn, für den Abschnitt Sinsheim – Bad Friedrichshall vier Minuten länger. Die letzten Züge erreichten Sinsheim bereits kurz nach 22 Uhr statt um etwa 1 Uhr. Die Regionalbahnen fuhren zur geraden Stunde nach Bad Friedrichshall-Jagstfeld weiter, zur ungeraden nach Eppingen, also jeweils zweistündlich.

S-Bahn-Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Neckargemünd und Steinsfurt besteht mit der S5 der S-Bahn RheinNeckar meist ein Stundentakt, in der Hauptverkehrszeit verkehrt sie bis Sinsheim im Halbstundentakt. Unter Einbeziehung auch der Neckartalbahn besteht für Heilbronn ein Regional-Express-Stundentakt Richtung Mannheim mit Intercity-Express-Anschluss. Diese Züge werden mit Elektrotriebzügen der Baureihe 425 gefahren, einzelne Regionalexpresse als Wendezüge mit einer Lokomotive der Baureihe 111 und fünf n-Wagen.

Im Abschnitt Heidelberg – Meckesheim verkehrt außerdem werktags die Linie S51 im Stundentakt, die ab Meckesheim weiter nach Aglasterhausen führt. Durch die Überlagerung der Linien S5 und S51 ergibt sich auf dem Abschnitt Heidelberg – Meckesheim ein Halbstundentakt. In den Hauptverkehrszeiten werden beide S-Bahn-Linien im Abschnitt Meckesheim – Aglasterhausen bzw. Heidelberg – Sinsheim auf einen Halbstundentakt verdichtet, durch die Flügelung ergibt sich im Abschnitt Heidelberg – Meckesheim dennoch nur ein Halbstundentakt.[12]

Seit 14. Dezember 2014 verkehrt auf der Strecke von Sinsheim Hauptbahnhof nach Bad Friedrichshall-Jagstfeld und weiter nach Heilbronn die Linie S42 der Stadtbahn Heilbronn mit Zweisystemstadtbahnwagen des Typs ET 2010, jedoch bis zum 1.  Mai 2015 von Bad Rappenau bis Neckarsulm im Schienenersatzverkehr, da die Brücke in Bad Wimpfen noch nicht fertiggestellt war.[2]

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 sollen die AVG-Stadtbahnen nach Sinsheim stündlich fahren, nachdem von der Stadt Bad Rappenau die „unsägliche“ Umsteigesituation in Grombach kritisiert wurde.[13] Die Stadt hätte sich ohne diese Fahrplanverbesserungen nicht an den Betriebskosten beteiligen wollen, auch weil eineinhalb Jahre nach Betriebsaufnahme noch keine Fahrgastzahlenerhebung stattfand.[13] Für den Betrieb im Jahr 2015 würde die Stadt Bad Rappenau 190 k€ zahlen sollen.[13]

Auf der Strecke verkehren täglich somit tagsüber drei verschiedene Zuggattungen:

  • RE 2 Mannheim – Heidelberg – Meckesheim – Sinsheim – Bad Friedrichshall – Heilbronn (Zweistundentakt)
  • S 42 Sinsheim – Steinsfurt – Grombach – Bad Rappenau – Bad Wimpfen – Bad Friedrichshall – Neckarsulm – Heilbronn (Zweistundentakt; Zwei Zweistundentakte ab Grombach; Halbstundentakt ab Bad Rappenau)
  • S 5 Heidelberg – Neckargemünd – Meckesheim – Sinsheim – Steinsfurt – Eppingen (Stundentakt; HVZ Halbstundentakt bis Sinsheim)
  • S 51 Heidelberg – Neckargemünd – Meckesheim – Waibstadt – Aglasterhausen (Stundentakt; HVZ Halbstundentakt)

Güterverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Konzeptes „MORA C“ wurde die Bedienung des letzten im Güterverkehr bedienten Bahnhofs Meckesheim zum 31. Dezember 2001 eingestellt, allerdings wurden hier noch bis 2009 von Mannheim aus zwei Mal wöchentlich mit Holz beladene Güterwagen ausgetauscht, die entlang der Schwarzbach- und Krebsbachtalbahn beladen wurden.[14] Seit dem S-Bahn-Ausbau der Strecke, wodurch in Meckesheim nur noch 3 Gleise zur Verfügung stehen, und der vorläufigen Stilllegung der Krebsbachtalbahn 2009, finden diese Holzverkehre nicht mehr statt. Von Heilbronn aus wird regelmäßig das Bad Wimpfener Solvay-Chemiewerk bedient.[15]

Regelmäßiger durchgehender Güterverkehr findet nicht statt, da die Strecke im Gegensatz zur Neckartalbahn teilweise nur eingleisig ist sowie über ein ungünstigeres Höhenprofil verfügt.

In Ausnahmefällen werden Güterzüge mit Lademaßüberschreitung über die Strecke geleitet, die nicht über andere Strecken fahren können.

Betriebsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neckargemünd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Neckargemünd

Im Bahnhof Neckargemünd zweigt die Neckartalbahn von der Strecke an den Weichen 1 und 12 ab. Praktisch und nach La-Strecken ist diese jedoch die durchgehende Strecke; Zu dieser sind die jeweiligen Regelgleise mit Streckengeschwindigkeit befahrbar.

Bammental[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltepunkt Bammental

Der Haltepunkt Bammental liegt nordöstlich der Altstadt des gleichnamigen Ortes. Die beiden Außenbahnsteige sind mittels einer Fußgängerbrücke mit Aufzügen miteinander verbunden. Im Empfangsgebäude befindet sich heute ein Heimatmuseum.

Reilsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Reilsheim befindet sich zwischen der Bammental-Reilsheimer Vorstadt und einem großen Wohngebiet im Osten des Doppelortes. Somit liegt er nördlich der Reilsheimer Altstadt und des Reilsheimer Industriegebiets.

An beiden Bahnsteigenden der Außenbahnsteige führen Rampen hinab zu den umliegenden Straßen. Am südlichen Ende sind diese mittels der Unterführung der Kreisstraße 4160 „Reilsheimer Straße/Industriestraße“ miteinander verbunden, nördlich führt eine Fußgängerunterführung unter der Strecke hindurch. Von der nordöstlichen Rampe ausgehend führt eine Brücke über die Straße zu einer längeren Treppe, die hinter dem Feuerwehrgebäude vorbei direkt ins höher gelegene Wohngebiet führt.

Nordwestlich des Haltepunkts befindet sich das Schulzentrum „Elsenztalschule“. Nordöstlich ist an der Industriestraße die zugehörige Bushaltestelle.

Mauer (b Heidelberg)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nebengebäude und Empfangsgebäude in Mauer

Der Haltepunkt Mauer (b Heidelberg) liegt an der Straße zwischen Mauer und Schatthausen um den Bahnübergang km 17,660 herum mit Bahnsteigen jeweils hinter diesem. Die nähesten Gebäude des eigentlichen Ortes sind etwa 200 Meter weiter nördlich. Südlich der Strecke ist allerdings ein inzwischen etwa 23 Hektar großes Wohngebiet sowie das Industriegebiet „Silberberg-Bette“ entstanden. Südöstlich befindet sich rechts der Bahn ein Kalksteinbruch. Im ehemaligen Stellwerk am südlichen Bahnsteig befindet sich inzwischen eine Pralinenmanufaktur, in einem Nebengebäude nahe dem früheren Empfangsgebäude am nördlichen Bahnsteig ein kleines Restaurant.

Meckesheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Meckesheim

Im Bahnhof Meckesheim zweigt die heutige Nebenbahn nach Aglasterhausen ab. Aus historischer Sicht (als Teil der badischen Odenwaldbahn) und nach Einteilung der VzG-Strecken ist jedoch die Strecke nach Jagstfeld die abzweigende, wodurch hier die weitere Kilometrierung der Strecke ihren Nullpunkt hat.

Der Bahnhof befindet sich westlich der Altstadt und ähnlich wie in Mauer etwa 200 Meter vom eigentlichen Ortsrand auf der anderen Elsenzseite entfernt. Jedoch hat sich in Meckesheim ein größeres Gewerbe- und Industriegebiet um die Bahnstrecke herum und ein Wohngebiet insbesondere westlich davon gebildet.

Zuzenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Zuzenhausen befindet sich ziemlich zentral im Ort.

Hoffenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Empfangsgebäude und Bahnsteige in Hoffenheim vor dem Umbau

Sinsheim Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Friedrichshall Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Wolfgang Scharf: Eisenbahnen zwischen Neckar, Tauber und Main. Band 1: Historische Entwicklung und Bahnbau. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2001, ISBN 3-88255-766-4.
  • Hans-Wolfgang Scharf: Eisenbahnen zwischen Neckar, Tauber und Main. Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2001, ISBN 3-88255-768-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elsenztalbahn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Reichsbahn: Die deutschen Eisenbahnstrecken in ihrer Entwicklung 1835–1935. Berlin 1935, 1862/23. (Nachdruck: Dumjahn, Mainz 1984, ISBN 3-921426-29-4)
  2. a b c d e f g h i j k l m Garrelt Rippelmeier: Sinsheim (Elsenz) Hbf (= Erich Preuß [Hrsg.]: Bahnhöfe A – Z: Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe. Nr. 5). GeraMond Verlag GmbH.
  3. Deutsche Reichsbahn: Die deutschen Eisenbahnstrecken in ihrer Entwicklung 1835–1935. Berlin 1935, 1868/11. (Nachdruck: Dumjahn, Mainz 1984, ISBN 3-921426-29-4)
  4. Deutsche Reichsbahn: Die deutschen Eisenbahnstrecken in ihrer Entwicklung 1835–1935. Berlin 1935, 1869/18. (Nachdruck: Dumjahn, Mainz 1984, ISBN 3-921426-29-4)
  5. Hans-Wolfgang Scharf: Eisenbahnen zwischen Neckar, Tauber und Main. Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2001, ISBN 3-88255-768-0, S. 118.
  6. a b Elektrifiziertes Netz in Baden-Württemberg legt kräftig zu. In: NetzNachrichten 03/08. DB Netz AG, 2008, S. 6, abgerufen am 19. März 2017 (PDF; 558 KiB).
  7. PM des VRN: Elektrifizierung und Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur im Elsenz- und Schwarzbachtal – Unterzeichnung des Bau- und Finanzierungsvertrages
  8. Elektronisches Stellwerk (ESTW) Elsenztal geht in Betrieb - Zugverkehr im Elsenztal ruht eine Woche – Ersatzverkehr mit Bussen vom 25. Oktober bis zum 1. November 2008. Deutsche Bahn AG, 16. Oktober 2008, archiviert vom Original, abgerufen am 21. März 2017 (Pressemitteilung).
  9. @1@2Vorlage:Toter Link/www.avg.info Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven: Änderungen bei der Inbetriebnahme der Stadtbahn Heilbronn Nord
  10. Info-Flyer der Deutschen Bahn: Schienenersatzverkehr (Sinsheim –) Bad Rappenau – Neckarsulm
  11. a b Hans-Wolfgang Scharf: Eisenbahnen zwischen Neckar, Tauber und Main. Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2001, ISBN 3-88255-768-0, S. 113.
  12. Streckenfahrplan Elsenz- und Schwarzbachtalbahn (PDF; 529 kB) (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)
  13. a b c Unterschriftsverweigerung bringt befriedigenden Fahrplan. In: Rhein-Neckar-Zeitung. Nr. 230, 4. Oktober 2016, S. 6 (rnz.de).
  14. der schienenbus. 6/2005, S. 79
  15. cargonautus.de