Basler Verbindungsbahn

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Basel SBB–Basel Bad Bf
Einfahrt eines deutschen ICE über die  Basler Eisenbahnbrücke  in den Übergang der Infrastrukturgrenze von SBB zur DB Netz
Einfahrt eines deutschen ICE über die Basler Eisenbahnbrücke
in den Übergang der Infrastrukturgrenze von SBB zur DB Netz
Streckennummer (DB):4404 (Reisezuglinie)
Kursbuchstrecke (DB):703 (Rheintalbahn; Offenburg – Basel SBB [1])
Fahrplanfeld:499 (Schweiz)
Streckenlänge:4,450 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Zweigleisigkeit:(durchgehend)
Strecke – geradeaus
Strecke von Strasbourg S 1
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0,000 Basel SBB S 1 S 3 S 6
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Jurabahn nach Biel/Bienne S 3
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Basler Tram
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1,300 Hauensteinstrecke nach Olten S 1 S 3
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Bahnstrecke Basel–Pratteln
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2,300 Verbindungskurve Gellert vom Rangierbahnhof Basel-Muttenz
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Basler Tram
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BSicon STR+GRZq.svgBSicon STR+GRZq.svg
3,461 Infrastrukturgrenze SBB/BEV
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Verbindungsbahnbrücke (Rhein; 216 m)
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Hochrheinbahn von Konstanz
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Wiesentalbahn von Zell im Wiesental S 6
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Basler Tram
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4,450 Basel Bad Bf S 6
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Rheintalbahn nach Mannheim

Die Basler Verbindungsbahn ist eine Eisenbahnstrecke in der schweizerischen Stadt Basel und verbindet den Badischen Bahnhof auf dem rechten Rheinufer mit dem Bahnhof SBB auf dem linken Ufer. Sie liegt vollständig auf Schweizer Hoheitsgebiet.

Die meisten deutschen Fernverkehrszüge auf der Rheintalbahn verkehren über diese hinaus bis Basel SBB und benutzen damit die Verbindungsbahn. Auch viele Regional-Express-Züge der Deutschen Bahn von oder nach Offenburg bzw. Freiburg im Breisgau und S-Bahnen der SBB GmbH (Regio-S-Bahn Basel) von oder nach Zell im Wiesental fahren über die Verbindungsbahn weiter nach Basel SBB. Wegen der staatsvertraglichen Regelung dieser Verkehre gilt auf der Verbindungsbahn das schweizerische Tarifsystem, allerdings wird auch das deutsche Baden-Württemberg-Ticket anerkannt. Die unentgeltliche Beförderung für Schwerbehinderte gilt hier ebenfalls, auch in Fernzügen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke wurde durch Artikel 4 des internationalen Vertrages vom 15. Oktober 1869, betreffend den Bau und Betrieb einer Gotthardeisenbahn, festgesetzt. Die Verbindungsbahn wurde am 14. März 1870 vom schweizerischen Bund konzessioniert. Am 3. November 1873 wurde die Bahn mit dem Herzstück, der einspurigen Rheinbrücke, deren Pfeiler aber schon mit Blick auf eine mögliche Verbreiterung auf Doppelspur gebaut worden waren, eröffnet. Infolge einer Vereinbarung zwischen der damaligen Schweizerischen Centralbahn und den Badischen Staatseisenbahnen bildete die Verbindungsbahn ein gemeinschaftliches Unternehmen beider. Das Baukapital wurde ausschliesslich von der Centralbahn aufgebracht, und als deren Rechtsnachfolgerin sind jetzt die Schweizerischen Bundesbahnen Eigentümerinnen der Bahn.

Seit der Bahnreform wird die Strecke infrastrukturseitig durch die SBB allein betrieben. Darüber verkehren SBB, DB und viele weitere Unternehmen im Netzzugang. Die Eigentumsgrenze ist bei Kilometer 3,461, am Nordkopf der Rheinbrücke. [Südkopf oder Nordkopf; siehe Linienband, das den Südkopf anzeigt].

Zwischen 2009 und 2012 entstand stromaufwärts neben dem bestehenden Rheinübergang eine zweite Brücke, die am 22. Oktober 2012 eingeweiht wurde.[3] Über sie verkehren die Züge des Personenverkehrs in Richtung Basel SBB, während der Güterverkehr zum Rangierbahnhof Basel über die alte Rheinbrücke abgewickelt wird, die jetzt saniert werden kann. Die frühere Verzweigung in beide Richtungen südlich der Brücken entfiel seit der Nutzung der neuen Brücke, da sämtliche dortigen Weichen in der Folge entfernt wurden. Daher wird der Personen- vom Güterverkehr derzeit bereits im Bahnhof Basel Bad Bf getrennt, bevor mit dem Umbau der Bahnhöfe Weil (Rhein) und Haltingen die Verkehre schon ab dort getrennt verlaufen können.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trennung der Bahnstromleitungen der beiden Staatsbahnen SBB und DB Netz.

Die Basler Verbindungsbahn einschliesslich der Bahnhöfe Basel Bad Bf, Basel SBB und Basel SBB RB ist so ausgestattet, dass sie von deutschen und schweizerischen Triebfahrzeugen ohne technische Sonderausrüstungen befahren werden kann. Die Signale sind mit deutscher (punktförmige Zugbeeinflussung) und schweizerischer (Integra-Signum) Zugsicherung ausgestattet. Die Strecke ist im Gleiswechselbetrieb befahrbar; anders als sonst im SBB-Netz üblich wird in der Regel rechts gefahren, um einen Gleiswechsel im Badischen Bahnhof zu vermeiden. Die Oberleitung kann mit Schweizer Stromabnehmern befahren werden (maximale Seitenabweichung 200 mm), das Lichtraumprofil lässt auch breite Stromabnehmer zu. Die Trennstelle zwischen den Oberleitungssystemen liegt an der Eigentumsgrenze. Der Stellbereich des Stellwerkes Basel Bad Bf reicht bis einschliesslich zur Verzweigung der Strecken nach Basel SBB und Basel Rangierbahnhof.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SBB Cargo (Hg.): Transit Basel: Die Basler Verbindungsbahn – Nadelöhr im europäischen Schienenverkehr. Christoph Merian Verlag, Basel 2004; ISBN 3-85616-231-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://kursbuch.bahn.de/hafas/kbview.exe/dn/KB703_H_Taeglich_G16012017.pdf?filename=KB703_H_Taeglich_G16012017.pdf&orig=sS
  2. https://www.oepnv-info.de/freifahrt/informationen/baden-wuerttemberg/tarife-und-besonderheiten-baden-wuerttemberg/fernverkehrszuege-auf-der-strecke-basel-bad-bf-basel-sbb#more-4256
  3. http://m.sbb.ch/news.newsdetail.2012-10-2210_3.html