Berge (Neu-Eichenberg)

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Berge
Koordinaten: 51° 23′ 4″ N, 9° 53′ 40″ O
Höhe: 257 (245–285) m ü. NHN
Fläche: 6,38 km²[1]
Einwohner: 141 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 37249
Vorwahl: 05504
Blick von Westen auf Berge
Blick von Westen auf Berge

Berge ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Neu-Eichenberg im Werra-Meißner-Kreis in Hessen. Zu Berge gehört auch der Weiler Neuenrode.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berge liegt am Dreiländereck der deutschen Bundesländer Hessen, Thüringen und Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wehrkirche in Berge

Berge wird im 12. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Der Ort gehörte im Spätmittelalter den Herren von Plesse und den Herzögen von Braunschweig. Von diesen trugen im 15. Jahrhundert die nach dem Ort benannten Herren von Berge und die Familie von Bischoffshausen den Ort zu Lehen. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Herren von Bischoffshausen bestimmend für das Dorfgeschehen. In der Wehrkirche sind einige Familienmitglieder begraben.[3]

Der Ort gehörte bis 1821 zum hessischen Amt Ludwigstein/Witzenhausen und danach zum Landkreis Witzenhausen. Während der französischen Besetzung gehörte der Ort zum Kanton Friedland im Königreich Westphalen (1807–1813).

Am 1. Februar 1971 wurde die Gemeinde Berge mit vier weiteren Orten zur Gemeinde Neu-Eichenberg zusammengeschlossen.[4]

Das nordwestlich vom Ort gelegene Gut Neuenrode ist bereits seit dem 10. Jahrhundert bekannt.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berge gibt es das Familienzentrum Neu-Eichenberg e. V..

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berge, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 17. März 2016)
  2. Aktuelle Einwohnerzahlen der Gemeinde Neu-Eichenberg, abgerufen im März 2016.
  3. Geschichte von Neu Eichenberg auf der Internetseite der Gemeinde, abgerufen am 13. August 2012
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 409.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]