Bezirk Gäu
| Bezirk Gäu | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Amtei: | Thal-Gäu |
| Hauptort: | Oensingen |
| BFS-Nr.: | 1101 |
| Fläche: | 62,05 km² |
| Höhenbereich: | 399–1034 m ü. M. |
| Einwohner: | 23'379[1] (31. Dezember 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | 377 Einw. pro km² |
| Karte | |

Der Bezirk Gäu («das Gäu» genannt) im Kanton Solothurn ist Teil des solothurnischen Gäus. Bezeichnung 1841–1987: Bezirk Balsthal-Gäu.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gäu wird im Norden durch die erste Kette des Juragebirges und im Süden durch die Aare begrenzt. Es wird von den zwei wichtigsten Autobahnen der Schweiz durchschnitten: der Ost-West-Achse A1 und der Nord-Süd-Achse A2, die sich im Autobahndreieck Härkingen kreuzen. Entlang den Autobahnen und der Eisenbahnlinie Olten–Solothurn haben sich in den letzten Jahrzehnten verschiedene Logistikzentren angesiedelt. Abseits der Hauptverkehrsachsen hat das Gäu seinen ländlichen Charakter weitgehend bewahrt.
Bezirkshauptort ist Oensingen. Der Bezirk Gäu bildet zusammen mit dem Bezirk Thal die Amtei Thal-Gäu, deren Hauptort Balsthal ist. Der Bezirk ist nicht zu verwechseln mit dem Solothurnischen Gäu, das auch Teile des heutigen Bezirks Olten umfasst.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zweimal geteilt von Rot, Silber und Schwarz
Einwohnergemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Wappen | Name der Gemeinde | Einwohner (31. Dezember 2024) |
Fläche in km² [2] |
Einwohner pro km² |
|---|---|---|---|---|
| Egerkingen | 4311 | 6,95 | 620 | |
| Härkingen | 1781 | 5,51 | 323 | |
| Kestenholz | 1884 | 8,59 | 219 | |
| Neuendorf | 2396 | 7,14 | 336 | |
| Niederbuchsiten | 1341 | 5,49 | 244 | |
| Oberbuchsiten | 2406 | 9,39 | 256 | |
| Oensingen | 6817 | 12,10 | 563 | |
| Wolfwil | 2443 | 6,88 | 355 | |
| Total (8) | 23'379 | 62,05 | 377 | |
Veränderungen im Gemeindebestand
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gemeinden bis 2024
- 2024: Gebietsänderung Neuendorf und Oberbuchsiten
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Erich Schenker: Gäu. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).

