Bonaire

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Bonaire
Besondere Gemeinde der NiederlandeNiederlande Niederlande
Flagge Bonaires
Wappen Bonaires
Flagge Wappen
Amtssprache Niederländisch, Papiamentu[1]
Hauptstadt Kralendijk
Staatsform parlamentarische Monarchie
Regierungssystem Besondere Gemeinde der Niederlande
Staatsoberhaupt König Willem-Alexander
Regierungschef Gezaghebber Edison Rijna[2]
Fläche 288 km²
Einwohnerzahl 18.413 (2014)[3]
Bevölkerungsdichte 60 Einwohner pro km²
Währung US-Dollar (USD)[4]
Gründung 10. Oktober 2010, durch Auflösung der Niederländischen Antillen
Nationalhymne Tera di Solo y suave biento
Zeitzone UTC-4, Atlantic Time Zone
Kfz-Kennzeichen NL; Regionalcode B
ISO 3166 BQ-BO, NL-BQ1
Internet-TLD .nl, .bq (z.Zt. nicht genutzt)[5], .an (bis 31. Juli 2015)[6]
Telefonvorwahl +599-7
ÄgyptenTunesienLibyenAlgerienMarokkoMauretanienSenegalGambiaGuinea-BissauGuineaSierra LeoneLiberiaElfenbeinküsteGhanaTogoBeninNigeriaÄquatorialguineaKamerunGabunRepublik KongoAngolaDemokratische Republik KongoNamibiaSüdafrikaSwasilandMosambikTansaniaKeniaSomaliaDschibutiEritreaSudanRuandaUgandaBurundiSambiaMalawiSimbabweBotswanaÄthiopienSüdsudanZentralafrikanische RepublikTschadNigerMaliBurkina FasoJemenOmanVereinigte Arabische EmirateSaudi-ArabienIrakIranKuwaitKatarBahrainIsraelSyrienLibanonJordanienZypernTürkeiAfghanistanTurkmenistanPakistanGriechenlandItalienMaltaFrankreichPortugalSpanienMauritiusRéunionMayotteKomorenSeychellenMadagaskarSao Tome und PríncipeSri LankaIndienIndonesienBangladeschVolksrepublik ChinaNepalBhutanMyanmarKanadaDänemark (Grönland)IslandMongoleiNorwegenSchwedenFinnlandIrlandVereinigtes KönigreichNiederlandeBelgienDänemarkSchweizÖsterreichDeutschlandSlowenienKroatienTschechische RepublikSlowakeiUngarnPolenRusslandLitauenLettlandEstlandWeißrusslandMoldawienUkraineMazedonienAlbanienMontenegroBosnien und HerzegowinaSerbienBulgarienRumänienGeorgienAserbaidschanArmenienKasachstanUsbekistanTadschikistanKirgisistanRusslandVereinigte StaatenMaledivenJapanNordkoreaSüdkoreaRepublik China (Taiwan)SingapurMalaysiaPhilippinenThailandVietnamLaosKambodschaIndienVenezuelaGuyanaSurinameFrankreich (Französisch-Guayana)BrasilienKap VerdeSpanien (Kanaren)Dominikanische RepublikPuerto RicoDominkanische RepublikBahamasJamaikaKubaMexikoMexikoVenezuelaGuyanaSurinameFrankreich (Französisch-Guayana)BrasilienKap VerdeSpanien (Kanaren)Dominikanische RepublikPuerto RicoDominkanische RepublikBahamasJamaikaKubaMexikoMexikoDänemark (Färöer)Bonaire in its region.svg
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Kartenbeilage der Encyclopaedie van Nederlandsch West-Indië
Kartenbeilage der Encyclopaedie van Nederlandsch West-Indië
Karte 1:20,000 (1915)
Karte 1:20,000 (1915)

Die Insel Bonaire ist geographisch Teil der Kleinen Antillen. Politisch ist sie zusammen mit ihrer unbewohnten Nebeninsel Klein Bonaire eine Besondere Gemeinde der Niederlande. Sie ist die zweitgrößte der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao). Touristisch attraktiv ist die Insel vor allem durch die Unterwasserwelt.

Die Gesamtfläche beträgt 288 Quadratkilometer, die Bevölkerungszahl etwa 18.000. Inselhauptstadt ist Kralendijk (eine Degeneration von Koralendijk (dt. Korallendeich)); die älteste Siedlung ist Rincon.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stern der Flagge hat sechs Spitzen, diese Spitzen stehen für die sechs Wijken (Bezirke). Der Bezirk Playa wird mit der Hauptstadt Kralendijk gleichgesetzt. Durch das starke Wachstum und die daraus resultierenden Wohngebietsvergrößerungen sind vier dieser Gebiete mit Playa/Kralendijk zusammengewachsen. Der Ort Rincon liegt rund 7 bzw. 11 km nordwestlich von Kralendijk bzw. seinen Vororten.

Wijk/District Fläche
km²
Bevölkerung
2007
Bevölkerung
2011
Playa [Kralendijk] ... 1963 2065
Tera Cora (Tera Kora) ... 1610 1861
Nikiboko ... 2633 2932
Entrejol (Antriol) ... 3947 4406
Noord Saliña (Nort Salinja) ... 2378 2561
Rincon ... 1788 1841
Bonaire 288 14319 15666

Die Bezirke werden weiter in 22 Buurten/Neighborhoods untergliedert.[7][8]

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtssprachen sind Niederländisch und Papiamentu.[9] Letztere ist die bei der Bevölkerung am häufigsten gesprochene Sprache (etwa 75 % der Bevölkerung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionelle Hütte

Die Caiquetíos, ein Stamm der Arawak, waren die ersten Siedler auf Bonaire. Sie gaben der Insel den Namen Bonay („tiefes Land“). Erste Europäer landeten 1499 unter Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci auf den ABC-Inseln und nahmen sie für Spanien unter dem Namen islas inútiles („nutzlose Inseln“) in Besitz, da sie auf den Inseln nichts Verwertbares fanden und die Insel sich nicht für Landwirtschaft eignete. Sie nannten Bonaire auch islas de los gigantes („Inseln der Riesen“), denn die Bewohner waren im Schnitt einen Kopf größer als die Eroberer. Zwischen 1513 und 1515 wurden alle Indianer als Sklaven nach Hispaniola verschleppt und Bonaire blieb entvölkert und menschenleer zurück.

1526 wurden einige der überlebenden Ureinwohner zurückgebracht, wo sie für die Viehzucht eingesetzt wurden. Sie wurden freigelassen, da sie so weniger kosteten. Das Vieh war von den Spaniern ausgesetzt worden und wurde ab und zu zusammengetrieben und „ausgedünnt“. In erster Linie diente dies der Lederproduktion, in geringerem Umfang der Gewinnung von Fleisch, aus dem mit Hilfe des Salzes aus den natürlichen Salinen auf der Südhälfte der Insel Pökelfleisch gemacht wurde.

Erst später wurde Salz in großem Maßstab gewonnen, denn noch fehlten Arbeitskräfte. Eine Besiedlung durch Europäer wurde von Spanien nicht gefördert, weil das Land keinen ausreichenden Schutz gegen Piraten bieten konnte.

Die älteste europäische Siedlung auf der Insel heißt Rincón („Winkel“) und liegt im kühleren Norden vom Meer aus sichtgeschützt zwischen den Hügeln, wo schon Caiquetios lebten. Diese Gemeinschaft bestand hauptsächlich aus Verurteilten und Kriegsgefangenen. Später verlagerte sich der Schwerpunkt weiter nach Süden, aber immer noch in der Nordhälfte und in gebührendem Abstand des gefährlichen Meeres. Das Dorf Al Interior („im Landesinneren“) wurde von Spaniern gegründet, die von niederländischen Piraten auf Bonaire ausgesetzt worden waren. Heute heißt es Antriol.

1633 nahmen die Holländer die Insel erstmals in Besitz. Sie brauchten die ABC-Inseln nicht nur wegen ihrer strategischen Lage, sondern besonders Bonaire auch wegen vorhandener, aber kaum ausgebauter Salinen. Das Salz wurde in Holland nicht nur für die Konservierung von Lebensmitteln gebraucht, sondern in zunehmendem Maße für die Industrie, besonders für Keramik (Delft) und Glas (Leerdam).

Nachdem Spanien seinen Salzlieferanten Portugal 1580 eingegliedert hatte, bezogen die Holländer ihr Salz zunächst aus Punto de Arraya an der venezolanischen Küste. Nachdem 1621 hier die Spanier durch den Bau einer Festung („Fort Kostverloren“) das Geschäft verdorben hatten, besetzten sie die ABC-Inseln. Sie bauten als erstes die Salinen aus. Die Arbeitssklaven wurden aus Afrika importiert. Spanier führten die Plantagenwirtschaft ein und fällten Färbeholz (Brasilholz, Haematoxylon brasiletto Karst. Das portugiesische Wort brasil bedeutet „glutrot“ und gab dem Land Brasilien seinen Namen.) und extrem hartes Holz für Holzzahnräder (Windmühlen), Ruderpinnen und medizinische Zwecke (Wayacá, span. Guaiacó, Guaiacum officinale). Durch den Raubbau wurde es auf Bonaire fast ausgerottet.

Während der Französischen Revolution übernahmen die Engländer Bonaire, aber letztlich wurde es nach der Niederlage Napoleons, im Vertrag von Paris 1816, endgültig den Niederlanden zugesprochen.

Im Königreich der Niederlande gibt es seit 1954 das Statuut voor het Koninkrijk der Nederlanden. Die karibische Kolonie, darunter Bonaire, wurde als Niederländische Antillen ein autonomes Land. Bonaire bildete innerhalb dieser Struktur ein eilandgebied („Inselgebiet“).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz der Regierung in Kralendijk

Referendum 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Ungewissheit über die politische Zukunft stimmten vier von fünf Ländern für eine Loslösung der Niederländischen Antillen. Einige hatten das Bestreben nach mehr Autonomie, während andere eine striktere Integration befürworteten.[10] Das Referendum für Bonaire wurde für den 26. März 2010 angesetzt, jedoch bereits im Februar abgesagt. Die Abstimmung wurde zunächst auf September und dann in den Oktober verschoben.[11] Schließlich wurde es am 17. Dezember 2010 durchgeführt und ergab eine Mehrheit von 84 % für einen Anschluss an die Niederlande. Da jedoch die 35 % Wahlbeteiligung unter den benötigten 51 % lag, wurde die Abstimmung für ungültig erklärt. Das Ergebnis war dennoch richtungsweisend.[12]

Auflösung der Niederländischen Antillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung des Landesverbandes der Niederländischen Antillen am 10. Oktober 2010 wurde die Insel, wie auch Saba und Sint Eustatius, als openbaar lichaam und bijzondere gemeente (öffentliche Körperschaft und besondere Gemeinde) in die Niederlande eingegliedert. Anstatt – wie sonst in niederländischen Gemeinden üblich – eines Bürgermeisters und eines Gemeinderats gibt es einen gezaghebber und einen eilandsraad (Inselrat, mit neun gewählten Volksvertretern). Die Verwaltung wird durch ein bestuurscollege, ein vom Inselrat zu kontrollierendes, ausführendes Organ, geleitet. In beiden Gremien führt der durch die Krone für eine Amtszeit von sechs Jahren ernannte gezaghebber den Vorsitz.

Mit der Auflösung der Niederländischen Antillen wurde auch deren Polizeibehörde, das Korps Politie Nederlandse Antillen (KPNA) aufgelöst. Für die BES-Inseln trat an seine Stelle das Korps Politie Caribisch Nederland (KPCN). Der Sitz des KPCN ist in Kralendijk.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilde Esel auf Bonaire

Die Insel besteht aus zwei Teilen, dem grüneren, hügeligen nördlichen Teil und der flachen Südhälfte.

Der Hauptort Kralendijk befindet sich im Übergangsgebiet. Auf der ganzen Insel findet man wilde Esel und Leguane. Die meisten Esel sind inzwischen aber im Eselreservat in der Nähe des Flughafens untergebracht.

Es wachsen auf der ganzen Insel baumgroße Säulen- und Kandelaberkakteen. Die Säulenkakteen wurden und werden als Material für ziegensichere Hecken verwendet.

Im Norden trocknen Sonne und Wind den Boden weniger stark aus, darum ist die Vegetation dichter und artenreicher. Hier ist menschliche Besiedlung, hier befanden sich die heute verlassenen Plantagen. Die Bewohner bewirtschaften hier und da noch private Miniplantagen, die sie ihren „Knuku“ nennen.

Bonaires Unterwasserwelt

Durch Abholzung hat die Insel ihre ursprüngliche Vegetation verloren, besonders in der englischen Zeit (Französische Revolution). Der Norden ist aber heutzutage immer noch grün. Eine sehr charakteristische Baumart ist der Divi-Divi-Baum, der seine Krone wie eine Fahne nach dem Passatwind richtet. Der nordwestliche Teil der Insel ist ein Naturpark (Washington-Slagbaai-Nationalpark). Sie ist das Gebiet der ehemaligen Plantage Washington, einschließlich des natürlichen Hafens Slagbaai (Schlachtbucht), von wo aus Pökelfleisch verschifft wurde. Die Südhälfte war immer schon eine Kakteenwüste. Hier waren die natürlichen Salzseen, die zu Salinen ausgebaut wurden. Mittlerweile wird im Süden ein Viertel der gesamten Landfläche der Insel zur Salzgewinnung genutzt. Mitten in diesem Gebiet können Flamingos beobachtet werden, denen man dort ein Schutzgebiet für den Bau ihrer Schlammnester eingerichtet hat. Da dieses Sanktuarium mitten in diesen Salinen liegt, ist es ruhig und wird von den Flamingos gut angenommen. Der Salzsee im Norden, das Gotomeer, ist Teil des „Washington Nationaal Park“ und als solches geschützt. Auch hier können Flamingos beobachtet werden.

Auf der Ostseite der Insel, dem ewig wehenden Nord-Ost-Passat zugewandt, ist die Küste schroff und felsig und das Meer rau, hier und da unterbrochen von schönen sandigen Buchten. Die größte Bucht ist Lac mit einem Mangrovenwald. Hier wurden in vergangenen Jahrhunderten große Meeresschnecken (Carcós) gefischt (heute verboten), deren Schalen dort noch in großen Haufen herumliegen.

Bonaire Marine Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tauchurlauber sind ein Wirtschaftsfaktor

Im Jahre 1971 wurde der Bonaire Marine Park gegründet mit dem Ziel, die Unterwasserwelt der Gegend zu schützen. 1997 erklärte ihn die Regierung offiziell zum Naturschutzgebiet. Die intakten Riffe und das klare Wasser ziehen jedes Jahr etwa 50.000 Touristen zum Tauchen und Schnorcheln an. Bonaire wurde 2007 von Forbes Traveller auf den vierten Platz der weltweit besten Tauchgebiete gewählt.[13] Um dieses Paradies nicht zu gefährden, wurden strenge Regeln zum Schutze der Unterwasserwelt eingeführt.

Die Tauchplätze der Hauptinsel sind fast allesamt vom Strand aus erreichbar. Bootstransport ist nur für spezielle Divesites auf der Insel Klein-Bonaire nötig. Die Tauchplätze sind am Straßenrand mit gelben Steinen markiert. Besondere Tauchplätze auf Bonaire sind zum Beispiel im Norden 1000 Steps und im Süden Angel City sowie das Wrack der Hilma Hooker.

Vor der Westküste liegt die unbewohnte kleine Insel Klein Bonaire. Im Februar 1997 wandte sich der Tauchpionier Hans Hass in einem offenen Brief erfolgreich an die Behörden von Bonaire, als die Frage diskutiert wurde, auf Klein Bonaire ein Hotel zu eröffnen. Das Vorhaben wurde daraufhin fallen gelassen.[14]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus richtet sich hauptsächlich auf Taucher aus, da sehr wenige Sandstrände existieren und eine die Insel umfassende Korallenlandschaft vorhanden ist. Sie zählt zu den besten Tauchregionen der Welt.[15] Außerdem ist es ein beliebtes Reiseziel für Schnorchler und Windsurfer. Tourismus ist ganzjährig möglich und konzentriert sich auf Resorts. Es existieren auch einige Bed-and-Breakfast-Pensionen. Die meisten Resorts haben eine eigene Tauchbasis.

Währung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Währung ist seit dem 1. Januar 2011 der US-Dollar, welcher den Niederländische-Antillen-Gulden als gesetzliches Zahlungsmittel auf der Insel ablöste. Die alte Währung wurde auf den drei Inseln Bonaire, Saba und Sint Eustatius innerhalb eines Monats ungültig.[16]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonaire – Flamingo Airport

Der erste Flughafen der Insel wurde 1936 errichtet. Nach der Landung US-amerikanischer Soldaten auf Bonaire wurde festgestellt, dass der Flughafen nicht den Kriterien der Streitkräfte entspricht und es wurde auf Befehl des Kommandeurs im Dezember 1943 ein neuer Flughafen errichtet. Dieser wurde 1945 eröffnet und mit einem Terminal ausgestattet, das bis in die 1980er-Jahre Verwendung fand.[17] Schließlich wurde er stückweise modernisiert.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM nutzt den Flughafen Bonaire dreimal wöchentlich zu Zwischenstopps auf Flügen von und nach Südamerika. Seit dem Winterflugplan ab 1. November 2011 wird Bonaire täglich von KLM direkt von Amsterdam aus angeflogen.[18] Der Flughafen ist mit einem Hangar, einem Terminal und einer Flughafenfeuerwehr ausgerüstet, die seit Ende 2014 modernisiert wird.

Die Betreibergesellschaft hat 2008 einen 15-Jahres-Plan zur Modernisierung und Zukunftsplanung des Flughafens vorgelegt. Die Regierung der Insel hat diesen 2009 bewilligt und die erste Phase dieses Plans, die Modernisierung der Start-/Landebahn, wurde bereits 2011 abgeschlossen. Die zweite Phase sieht den Neubau des Towers und die Errichtung zweier neuer Rollbahnen vor. In der dritten Phase soll schließlich ein neues Terminal realisiert werden.[19]

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Rincon
Fort Oranje in Kralendijk

Die einzigen Siedlungen mit Stadtstatus sind Kralendijk (die Hauptstadt) und Rincon.

Kralendijk hat viele Vororte, welche jedoch nicht genau voneinander abgegrenzt werden können. Zu ihnen gehören:

  • Antriol
  • Belnem
  • Hato
  • Lima
  • Noord Salina
  • Nikiboko
  • Republiek
  • Sabadeco
  • Sabana
  • Santa Barbara
  • Tera Cora

Andere kleinere Ortschaften sind:

  • Fontein
  • Lagoen
  • Sorobon
  • Spelonk
  • Wanapa

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Relaisstation von Trans World Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trans World Radio betreibt auf Bonaire eine Relaisstation, die auf Mittelwelle sendet. Der Mittelwellensender der Station ist der leistungsstärkste Mittelwellensender des amerikanischen Kontinents. Er verwendet als Sendeantenne vier im Quadrat angeordnete 231,6 m hohe Sendemasten und wird auf 800 kHz mit 500 kW oder 100 kW betrieben. Der Standort liegt bei 12°6'23"N 68°17'1"W.

Relaisstation von Radio Nederland Wereldomroep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio Nederland Wereldomroep (RNW) betrieb bis zum Jahre 2012 ein Kurzwellenrelais bei 12°12'48"N 68°19'23"W. Die Sendungen auf Kurzwelle konnten auch in Europa häufig empfangen werden, bis sich RNW dazu entschloss, seine Kurzwellensendungen zu beenden und damit auch die Sendestation auf Bonaire zu schließen und abreißen zu lassen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bonaire – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bonaire – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wetten.nl - Regeling - Invoeringswet openbare lichamen Bonaire, Sint Eustatius en Saba - BWBR0028063. In: overheid.nl. wetten.overheid.nl; abgerufen am 29. November 2016.
  2. Caribischnetwerk Gouverneur, Abgerufen März 2015
  3. [statline.cbs.nl/StatWeb/publication/?DM=SLNL&PA=80534NED&D1=0&D2=0&D3=0&D4=1&D5=l&VW=T Statistisches Amt der Niederlande, Abgerufen März 2015]
  4. Staatsbank der Niederlande, Abgerufen März 2015
  5. Datenbank über Top-Level-Domains, Abruf 29. Juni 2016
  6. Internetextensie .AN per 31 juli definitief uit de lucht - Versgeperst.com Curacao. In: Versgeperst.com Curacao. 7. Juli 2015; abgerufen am 29. Juni 2016 (niederländisch).
  7. Meredith Daantje-Cecilia und Frank van der Linden: Bevolkingssamenstelling in wijken op Bonaire, toen en nu
  8. Rijksdienst Caribisch Nederland
  9. wetten.nl - Regeling - Invoeringswet openbare lichamen Bonaire, Sint Eustatius en Saba - BWBR0028063. In: overheid.nl. wetten.overheid.nl; abgerufen am 29. November 2016.
  10. Auflösung der Niederländischen Antillen, Abgerufen März 2015
  11. Erneute Verschiebung des Referendums-Radio Netherlands, Abgerufen März 2015
  12. The Referendum that wasn't – Bonaire Reporter, 31. Dezember 2010, zuletzt abgerufen 1. Juni 2016.
  13. Anna Vander Broek: World's 10 best scuba spots. In: Forbes Traveller vom August 2007.
  14. Download des offenen Briefes von Hans Hass: [1]
  15. Anna Vander Broek: World's 10 best scuba spots. In: Forbes Traveller vom August 2007.
  16. De Nederlandsche Bank - Bonaire, Sint Eustatius, Saba (Niederländisch, Zugriff am 1. Januar 2011)
  17. Geschichte des Flughafens, Abgerufen März 2015
  18. Airlines am Flughafen, Abgerufen März 2015
  19. Ausbauplan für den Flughafen, Abgerufen März 2015

Koordinaten: 12° 11′ N, 68° 15′ W