Bonneuil-sur-Marne

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Bonneuil-sur-Marne
Bonneuil-sur-Marne (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Val-de-Marne (94)
Arrondissement Créteil
Kanton Saint-Maur-des-Fossés-2
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Grand Paris Sud Est Avenir
Koordinaten 48° 46′ N, 2° 28′ OKoordinaten: 48° 46′ N, 2° 28′ O
Höhe 32–74 m
Fläche 5,54 km²
Einwohner 18.062 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 3.260 Einw./km²
Postleitzahl 94380
INSEE-Code

Lage Bonneuils im Département Val-de-Marne

Bonneuil-sur-Marne ist eine französische Gemeinde mit 18.062 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Val-de-Marne in der Region Île-de-France; sie gehört zum Arrondissement Créteil und zum Kanton Saint-Maur-des-Fossés-2. Die Einwohner werden Bonneuillois genannt. Nachbargemeinden von Bonneuil sind Saint-Maur-des-Fossés im Norden, Sucy-en-Brie im Osten, Boissy-Saint-Léger im Südosten, Limeil-Brévannes im Süden und Créteil im Westen.

Geschichte und Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonneuil gehörte schon im frühen 7. Jahrhundert zum Besitz der merowingischen Herrscher. 616 muss es dort bereits eine Art Königshof gegeben haben, in dem König Chlothar II. eine Versammlung von Adligen leitete. Die erste sichere urkundliche Erwähnung findet sich 834, als sich Kaiser Ludwig der Fromme hier mit mehreren Grafen traf.[1] 841 hielt sich Kaiser Lothar I. „in Bonoilo villa“ auf, um einem verarmten Kloster verlorene Güter zurückzugeben,[2] und 847 wurde sogar eine Reichsversammlung in den Ort einberufen, deren Durchführung aber nicht gesichert ist.[3] 855 fand allerdings eine Synode unter der Leitung des Erzbischofs von Tours statt.[4] Schließlich bestätigte Papst Leo IX. persönlich 1049 dem Kloster Breteuil seinen Besitz in Bonneuil.[5] Später ging der Ort in den Besitz des Klosters St. Dénis bei Paris über.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962: 7.090
  • 1968: 12.317
  • 1975: 16.180
  • 1982: 14.593
  • 1990: 13.626
  • 1999: 15.889
  • 2006: 16.361

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Val-de-Marne. 2. Auflage. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1994, ISBN 2-908958-94-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bonneuil-sur-Marne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regesta Imperii I., 926n
  2. Regesta Imperii I., 1090
  3. Lupus Epp. in Regesta Imperii I., 573
  4. Monumenta Germaniae Historica conc. III., 34
  5. Regesta Imperii III., 630