Burgess Meredith

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Burgess Meredith (1938)

Oliver Burgess Meredith (* 16. November 1907 in Cleveland, Ohio; † 9. September 1997 in Malibu, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Biografie[Bearbeiten]

Oliver Burgess Meredith wurde als Sohn von der US-Amerikanerin Ida Beth, geborene Burgess, und des kanadischen Arztes William George Meredith geboren.[1][2][3] Er machte 1926 seinen Abschluss an der Hoosac School in Hoosick Falls und schloss sein Studium 1931 am Amherst College ab. Während des Zweiten Weltkrieges diente er in der United States Army Air Forces und erreichte den Rang eines Captains. Er wurde 1944 entlassen, um den berühmten Kriegsreporter Ernie Pyle in dem Kriegsfilm The Story of G.I. Joe spielen zu können.[4]

Bereits 1930 hatte Meredith sein Broadway-Debüt in William Shakespeares Romeo und Julia gegeben. 1933 wurde Meredith Mitglied von Eva Le Galliennes Theatergesellschaft Civic Repertory Theatre in New York City. 1932 debütierte er in dem Spielfilm Freaks.

Meredith war zweimal als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Bei der Oscarverleihung 1976 erhielt er die Nominierung für seine Rolle des Harry Greener in dem Filmdrama Der Tag der Heuschrecke und 1977 für seine Figur des Trainers Mickey Goldmill an der Seite von Sylvester Stallone in dem Erfolgsfilm Rocky. Letztere Rolle verkörperte er auch in den Fortsetzungen Rocky II, Rocky III – Das Auge des Tigers und Rocky V. Da Mickey in der Mitte des dritten Films verstirbt, wurden Archivaufnahmen für Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts und Rückblenden für Rocky V gedreht, während für den sechsten Teil Rocky Balboa wiederum, anhand des Todes Meredith, Archivaufnahmen benutzt wurden.

Für seine Fernsehrollen wurde er mehrfach nominiert und ausgezeichnet, darunter eine Nominierung des Emmys für Hallmark Hall of Fame und eine Emmy-Auszeichnung für Tail Gunner Joe. In der Fernsehserie Batman verkörperte er in 21 Episoden von 1966 bis 1968 genauso wie in dem Spielfilm Batman hält die Welt in Atem den Schurken Pinguin. Von vielen Kritikern wurde auch sein Auftritt als der Urgroßvater Gustavson in dem Film Ein verrücktes Paar und der Fortsetzung Der dritte Frühling – Freunde, Feinde, Fisch & Frauen gelobt, in dem er den Vater von Jack Lemmon spielt.

Seine deutsche Synchronsstimmen wurde ihm von Hans Hessling, unter anderem in Rocky und Rocky II und Friedrich W. Bauschulte, wie in Kampf der Titanen, geliehen.

Am 9. September 1997 verstarb Meredith an Komplikationen der Alzheimer-Krankheit und Schwarzen Hautkrebses.[1] Er war vier Mal verheiratet. Die Ehen mit Helen Derby Berrien (1932–1935), der Schauspielerin Margaret Perry (1936–1938) und Paulette Goddard (1944–1949) blieben kinderlos, während er mit seiner letzten Ehefrau Kaja Sundsten, mit der er von 1951 bis zu seinem Tod 1997 verheiratet war, zwei gemeinsame Kinder hatte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Meredith als Pinguin.

Filme[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Burgess Meredith: So far, so good : a memoir. Little Brown & Co., Boston 1994, ISBN 978-0316567176.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Burgess Meredith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Burgess Meredith, 89, Who Was at Ease Playing Good Guys and Villains, Dies, The New York Times, 11 September 1997.
  2. Burgess Meredith obituary, CNN.com, September 10, 1997.
  3. Burgess Meredith genealogy by Robert Battle, hosted at freepages.rootsweb
  4. TCM/AFI Notes: The Story of G.I. Joe. Turner Classic Movies/TCM.com. Abgerufen am 16. September 2011.