Burgstall Külsheim

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Burgstall Külsheim
Alternativname(n): Schloss Külsheim
Entstehungszeit: Mittelalterlich
Burgentyp: Ortslage
Erhaltungszustand: Burgstall, überbaut
Ort: Bad Windsheim-Külsheim
Geographische Lage 49° 30′ 51,8″ N, 10° 25′ 24,3″ OKoordinaten: 49° 30′ 51,8″ N, 10° 25′ 24,3″ O
Burgstall Külsheim (Bayern)
Burgstall Külsheim

Der Burgstall Külsheim, auch Schloss Külsheim genannt, ist eine abgegangene mittelalterliche Burganlage in Külsheim, einem heutigen Stadtteil von Bad Windsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern.

Die Burg wurde auf den Resten einer ehemaligen keltischen Fliehburg errichtet, vermutlich eine Wallanlage aus der Zeit etwa 450 v. Chr. Die Burg war Sitz der Ritter von Külsheim, einem gegen Ende des 10. Jahrhunderts angesehenen Geschlechts, die Lehensleute der Herren von Hohenlohe waren. 1348 bis 1350 wird ein Friedrich Esel, Ritter zu Külsheim genannt. 1381 wurde die Burg durch Truppen der Reichsstadt Windsheim wegen Raubrittertums zerstört als sich das Volk gegen den Adel auflehnte. Um 1413 waren die Ritter von Külsheim ausgestorben. Im 19. Jahrhundert wurde die Burgstelle mit einem Haus überbaut, das Schlösschen genannt wird.[1][2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruth Bach-Damaskinos, Jürgen Schabel, Sabine Kothes: Schlösser und Burgen in Mittelfranken. Eine vollständige Darstellung aller Schlösser, Herrensitze, Burgen und Ruinen in den mittelfränkischen kreisfreien Städten und Landkreisen. Verlag A. Hoffmann, Nürnberg 1993, ISBN 3-87191-186-0
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 135.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Külsheim bei mgoesswein.de
  2. Eintrag zu Burg Külsheim in der privaten Datenbank „Alle Burgen“.