California Golden Seals

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California Golden Seals
Logo der California Golden Seals
Gründung 1967
Auflösung 1978
Geschichte California Seals
1967
Oakland Seals
19671970
California Golden Seals
19701976
Cleveland Barons
19761978
Stadion Oakland-Alameda County Coliseum Arena
Standort Oakland, Kalifornien
Teamfarben Royalblau, Kellygrün, Weiß
1967 – 1970
Kellygrün, Goldgelb, Schneeweiß
1970 – 1974
Dunkeltürkis, Gold, Weiß
1974 – 1976
Stanley Cups keine
Conferencetitel keine
Divisiontitel keine

Die California Golden Seals (IPA: [kælɨˈfɔrnjə ˈɡoʊl.dən siːls]) waren ein professionelles Eishockeyteam in der National Hockey League (NHL), das von 1967 bis 1976 in Oakland auch unter den Namen California Seals und Oakland Seals spielte. Von 1976 bis 1978 spielten sie noch als Cleveland Barons.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Logo der Seals (1967-1974)

Als die NHL 1966 ankündigte nach der Zeit der „Original Six“ die Liga zur Saison 1967/68 um sechs Teams zu erweitern, sollten auch zwei Teams aus Kalifornien dabei sein. Neben Los Angeles wollte man auch ein Team aus der Gegend von San Francisco. Barry van Gerbig kaufte hierzu die San Francisco Seals aus der Western Hockey League und, da es in San Francisco keine passende Eishalle gab, zog er mit ihnen ein paar Kilometer weiter nach Oakland. Dort spielte man unter dem Namen California Seals in der Oakland Arena. Man hoffte auf den Bau einer passenden Arena in San Francisco und nannte das Team auch mit Rücksicht auf die bisherigen Fans California Seals. Die Farben des Teams waren blau, grün und weiß. Die Hallenpläne platzten und schon nach einem Monat, am 8. November 1967, wurde das Team in Oakland Seals umbenannt. Der Zuschauerzuspruch war mäßig und das Team enttäuschte sportlich. Nachdem Pläne platzten, das Team nach Vancouver umzuziehen, wurde es nach der Saison umgekrempelt. Nur sieben der 20 Spieler durften bleiben. Das neue Team qualifizierte sich in den beiden darauf folgenden Jahren für die Play-Offs.

Vor der Saison 1970-71 wurde das Team an den Besitzer der Oakland Athletics, Charlie O. Finley verkauft, der das Team in California Golden Seals umbenannte und die Team-Farben denen der Athletics (grün, gold und weiß) anglich. Der sportliche Erfolg blieb aus und im Februar 1974 übernahm die NHL die Kontrolle über das Team. Als der erneute Versuch scheiterte, das Team nach San Francisco in eine neue Halle umzuziehen, wurde es 1976 nach Cleveland verkauft, wo es als Cleveland Barons noch bis zum Ende der Saison 1977/78 spielte, ehe es mit den Minnesota North Stars fusionierte.

Saisonstatistik[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Saison GP W L T Pts GF GA PIM Platz Playoffs
1967/68 74 15 42 17 47 153 219 787 6., Western Division nicht qualifiziert
1968/69 76 29 36 11 69 219 251 811 2., Western Division Niederlage im Viertelfinale, 3:4 (Los Angeles)
1969/70 76 22 40 14 58 169 243 845 4., Western Division Niederlage im Viertelfinale, 0:4 (Pittsburgh)
1970/71 78 20 53 5 45 199 320 937 7., Western Division nicht qualifiziert
1971/72 78 21 39 18 60 216 288 1007 6., Western Division nicht qualifiziert
1972/73 78 16 46 16 48 213 323 840 8., Western Division nicht qualifiziert
1973/74 78 13 55 10 36 195 342 651 8., Western Division nicht qualifiziert
1974/75 80 19 48 13 51 212 316 1101 4., Adams Division nicht qualifiziert
1975/76 80 27 42 11 65 250 278 1058 4., Adams Division nicht qualifiziert
Gesamt 698 182 401 115 479 1826 2580 8037 2 Playoff-Teilnahmen
2 Serien: 0 Siege, 2 Niederlagen
11 Spiele: 3 Siege, 8 Niederlagen

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten]

  • Playoff Teilnahme 1969 und 1970

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bill Masterton Memorial Trophy: Ted Hampson war 1969 der einzige Spieler in der Geschichte, der mit einer persönlichen Trophäe ausgezeichnet wurde.


Hall of Famers[Bearbeiten]

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten]

  • 1967–1968 Bobby Baun
  • 1968–1971 Ted Hampson
  • 1970–1972 Carol Vadnais
  • 1971–1973 Bert Marshall
  • 1972–1975 Joey Johnston
  • 1975–1976 Jim Neilson
  • 1975–1976 Bob Stewart