Nashville Predators

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Nashville Predators
Gründung 25. Juni 1997
Geschichte Nashville Predators
seit 1998
Stadion Bridgestone Arena
Standort Nashville, Tennessee
Teamfarben Marineblau, Gold, Weiß
Liga National Hockey League
Conference Western Conference
Division Central Division
Cheftrainer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Peter Laviolette
Mannschaftskapitän SchweizSchweiz Roman Josi
General Manager KanadaKanada David Poile
Besitzer Predators Holdings LLC
Kooperationen Milwaukee Admirals (AHL)
Cincinnati Cyclones (ECHL)
Stanley Cups keine
Conferencetitel 2016/17
Divisiontitel keine

Die Nashville Predators (IPA: ['næʃvil pre.də.tərs]) sind ein US-amerikanisches Eishockey-Franchise der National Hockey League aus Nashville im Bundesstaat Tennessee. Es wurde am 25. Juni 1997 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1998/99 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind Gold, Marineblau und Weiß. Der Beiname und das Logo des Teams erinnern an den Fund fossiler Überreste eines Säbelzahntigers in den frühen 1970er Jahren in der Stadt.

Die Predators tragen ihre Heimspiele in der Bridgestone Arena aus und sind eines der jüngsten der insgesamt 30 NHL-Teams. Der Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cups blieb dem Team trotz mehrerer Playoff-Teilnahmen bisher verwehrt, wobei die Predators in der Saison 2016/17 erstmals den Einzug in die Finalserie schafften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Start in der NHL (1996–2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. August 1996 haben die Leipold Hockey Holdings und Gaylord Entertainment Company eine Bewerbung für eine Expansion Franchise bei der National Hockey League eingereicht. Als Austragungsort der Eishockeyspiele wurde die Stadt Nashville angegeben. Craig Leipold, Besitzer der Leipold Hockey Holdings, war hauptverantwortlich für diese Bewerbung. Am 25. Juni 1997 gaben die NHL Board of Governors bekannt, dass Nashville eine von vier Städten ist die eine eigene NHL Expansion Franchise bekommt. Neben Nashville wurden Atlanta, Columbus und St. Paul eine Expansion Franchise zuerkannt. Am 1. Juli wurde Jack Diller zum ersten Präsidenten der Nashville Predators ernannt. Kurze Zeit später wurde David Poile als erster General Manager der Franchise Geschichte bekannt gegeben. Barry Trotz wurde am 6. August zum Trainer der Predators ernannt. Somit waren die wichtigsten organisatorischen Positionen der Predators schon früh besetzt.

Am 27. September 1997 gaben Craig Leipold und Jack Diller den Teamnamen „Predators“ bekannt, der Name wurde mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von den Fans gewählt. Am 13. November 1997 wurde das Klublogo im Wildhorse Saloon in Nashville präsentiert. Am 4. Mai 1998 wurden die Predators offiziell als 27. Team in die National Hockey League aufgenommen.

Im Juni 1998 wurde mit Marián Cisár der erste Spieler verpflichtet, am Ende des Monats fand dann der Expansion Draft statt, bei dem die Predators jeweils einen Spieler vom Gegner frei wählen konnten (natürlich nur die, die von den einzelnen Teams nicht gesperrt wurden). Die Predators entschieden sich unter anderem für Mike Dunham, Greg Johnson, Tomáš Vokoun und Scott Walker um die wichtigsten Spieler zu nennen. Noch vor der Saison gaben die Predators Torhüter Dominic Roussel an die Mighty Ducks of Anaheim ab und erhielten dafür Torwart Chris Mason und Verteidiger Marc Moro. Außerdem schickte man Goalie Michail Schtalenkow zu den Oilers im Tausch gegen Torwart Éric Fichaud und Verteidiger Drake Berehowsky.

Am 27. Juni fand der Entry Draft statt. Als erster Spieler wurde David Legwand an zweiter Stelle gezogen. Am 6. Juli wurde Tom Fitzgerald zum ersten Kapitän der Franchise ernannt. Das erste Spiel im „GEC“ bestritten die Predators gegen die Florida Panthers und verloren mit 0:1. Das erste Tor der Franchise-Geschichte erzielte Andrew Brunette gegen die Carolina Hurricanes im zweiten Spiel. Am Ende gewannen die Predators 3:2, was auch zugleich der erste Franchise-Sieg war. Am 15. Januar 1999 gelang Tomáš Vokoun das erste Shutout eines Torwarts der Nashville Predators. Vokoun stoppte 31 Schüsse beim 2:0-Sieg gegen die Phoenix Coyotes. Die Predators beendeten ihre erste Saison mit 28 Siegen, sieben Unentschieden und 47 Niederlagen, was den zwölften und vorletzten Platz in der Western Conference bedeutete. Insgesamt kamen 664.000 Zuschauer zu den 41 Heimspielen, was einen Schnitt von 16.202 Zuschauern pro Spiel bedeutet (Auslastung von 94 %). Topscorer der Mannschaft in der ersten Saison wurde Cliff Ronning, den man am Anfang der Saison aus Phoenix geholt hatte, mit 60 Punkten.

Das neue Jahrtausend (2000–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 1999/2000 konnte man, trotz sieben Punkten mehr als in der vergangenen Saison, diesmal in der Western Conference kein Team hinter sich lassen und belegte somit den dreizehnten und letzten Rang. Abermals wurde Cliff Ronning Topscorer und stellte mit 26 Toren und 62 Punkten gleich zwei Franchiserekorde auf. In der Saison 2000/01 machten die Predators den ersten richtigen Sprung nach vorne. Zwar wurden mit 34 Siegen und 80 Punkten die Play-offs wieder nicht erreicht, aber immerhin konnten sie gleich fünf Mannschaften aus der Western Conference hinter sich lassen, außerdem beendeten die Predators eine Saison erstmals nicht auf den letzten Platz in der Central Division. Topscorer war, wie in den beiden Saisons zuvor, Cliff Ronning, der mit 43 Assists einen neuen Franchiserekord aufstellte. In der Saison 2001/02 wurde Cliff Roning an die Los Angeles Kings abgegeben, ohne ihren Topscorer wirkten die Predators etwas hilflos und wurden fast zum „gern gesehenen Gegner“ in der Liga. Am Ende konnten sich die Predators nur über 28 Siege und 69 Punkte freuen, das waren gerade einmal sechs Zähler mehr als in ihrer ersten Saison.

Die Saison 2002/03 verlief nicht sehr viel anders, als die vorherige aufgehört hatte. Mit 27 Siegen und 183 Toren stellten sie einen neuen Franchise-Negativrekord mit den wenigsten Toren und Siegen in einer Saison auf. Doch langsam fingen die Predators an sich von den Rückschlägen zu erholen und ihre Devise, auf junge Spieler zu setzen, schien sich langsam bezahlt zu machen. In der Saison 2003/04 waren die Predators zum ersten Mal seit 2001 wieder auf den Weg in Richtung Play-offs. Leipold sah die große Chance erstmals in die Runde der letzten 16 zu kommen und holte deshalb mit Steve Sullivan neue Verstärkung aus Chicago. Mit der Unterstützung von Sullivan schafften den Predators mit Platz 8 in der Western Conference als letztes Team den Einzug in die Playoffs. Dort scheiterten sie an ihren Rivalen, den Detroit Red Wings. David Legwand erzielte dabei das erste Play-off Tor für die Predators. Obwohl die ersten beiden Spiele in der Joe Louis Arena klar an die Red Wings gingen, machten es die Preds spannend als sie im Gaylord Entertainment Center Spiel 3 und 4 gewannen. Nicht wenige Fans der Red Wings hatten Angst wieder in Runde 1 auszuscheiden. Doch die Red Wings konnten Spiel 5 und 6 für sich entscheiden und somit schieden die Preds mit 2:4 in der ersten Runde aus.

Während des Lockouts in der Saison 2004/05 begaben sich die Predators auf die Suche nach einem All-Star-Spieler. Sie hatten zwar mit Vokoun und Timonen Spieler, die schon ein All-Star-Spiel bestritten hatten, dennoch verpflichteten sie mit Paul Kariya einen Spieler, der gegen Ende der 1990er Jahre zu den Aushängeschildern der Liga zählte.

Zeit nach dem Lockout (2005–2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2005/06 legten die Predators durch Kariyas Unterstützung mit acht Siegen in Folge einen guten Start hin, lange kämpften die Preds ganz vorne mit. Teilweise übernahmen sie, wenn auch nur kurz, die Führung in der Western Conference, doch genau in dieser Phase kam es zu vielen Verletzungen. Mit Greg Johnson, Scott Walker, Steve Sullivan und David Legwand fielen immer wieder wichtige Spieler aus, nur Paul Kariya hielt als einziger Stürmer allen Verletzungen stand und spielte in allen Spielen. Am Ende der Saison gab es mit dem vierten Platz in der Western Conference, 49 Siegen und 106 Punkten einen neuen Franchise-Rekord. Paul Kariya sorgte mit 31 Toren, 54 Vorlagen und 85 Punkten für einen neuen Franchise-Rekord in jeder dieser drei Kategorien. Doch so gut diese Saison verlief, desto schlimmer wurde es in den Playoffs, in denen sie nur ein einziges Spiel in der ersten Runde gegen die San Jose Sharks gewannen.

In der Saison 2006/07 hat sich viel beim Kader der Preds geändert. Mit Greg Johnson wurde der Kapitän entlassen und mit Scott Walker dessen Alternative transferiert. Doch es gab mit Jason Arnott und Jean-Pierre Dumont auch zwei sehr starke Neuverpflichtungen. Die Predators ernannten Kimmo Timonen zum neuen Kapitän, Paul Kariya und Steve Sullivan übernahmen die Position der Assistenten. Am 9. Februar wurde Josef Vašíček zurück zu den Carolina Hurricanes für Éric Bélanger transferiert. Bereits am nächsten Tag, wurde Bélanger für Witali Wischnewski nach Atlanta geschickt. Die Predators hatten bis vor den Wischnewski-Transfer mit Shea Weber einen Verteidiger, der auch seinen Körper einsetzt, um die gegnerischen Angriffe zu stoppen.

Am Abend des 15. Februar 2007 wurde Peter Forsberg von den Philadelphia Flyers für Scottie Upshall, Ryan Parent – zwei frühere Erstrunden-Picks der Nashville Predators – sowie jeweils einem Erstrunden- und leistungsbedingten Drittrunden-Pick im NHL Entry Draft 2007 zu den Nashville Predators transferiert. Die Nashville Predators waren bis März auf dem besten Weg die Presidents’ Trophy zu gewinnen, doch wie in der vorherigen Saison mussten die Predators auf wichtige Spieler, wie Steve Sullivan, Martin Erat, Scott Hartnell und Scott Nichol verzichten. Diese Ausfälle konnte das Team nicht kompensieren und somit war es auch keine Überraschung, dass die Predators die letzten vier Spiele gegen den direkten Division-Rivalen, die Detroit Red Wings, verloren gingen. Somit wurden die Preds am Ende der Saison wieder nur Vierter, obwohl sie diesmal sogar die zweitmeisten Punkte in der gesamten Western Conference gesammelt hatten. In den Playoffs trafen die Predators wieder auf die San Jose Sharks. Die Nashville Predators konnten wie im Jahr zuvor nur ein Heimspiel gewinnen und somit war für die Predators zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde Endstation.

Verkauf der Franchise und Jahre der Stabilisierung (2007–2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Mai 2007 gab der bisherige Besitzer der Predators Craig Leipold bekannt, dass er mit Jim Balsillie eine Absichtserklärung über den Verkauf des Teams unterschrieben hat. Der aus Montreal kommende Balsillie muss nun bis zum 30. Juni die erforderlichen Formalitäten erfüllen. Für die Saison 2007/08 ist ein Verbleib des Teams in Nashville sichergestellt. Im darauffolgenden Jahr wäre ein Standortwechsel vorstellbar, wenn die Predators am Ende der Saison einen Zuschauerschnitt unter 14.000 aufweisen würden. Im Gespräch soll ein Standort im südlichen Ontario sein, wobei der Favorit die Stadt Hamilton ist. Jedoch entschied sich Leipold das Franchise doch nicht an Jim Balsillie zu verkaufen und begann mit William DelBiaggio, der die Predators nach Kansas City im US-Bundesstaat Missouri umsiedeln wolle, und einer Investorengruppe mit dem Namen Predators Holding LLC, die die Predators in Nashville halten wolle, zu verhandeln.

Leipold entschied sich für die Predators Holding LLC, die für das Franchise 193 Millionen US-Dollar zahlten. Eine Vereinbarung mit der Stadt Nashville soll den Verbleib des Franchise in Nashville für die nächsten fünf Jahre sicherstellen, im Gegenzug wird die Stadt Nashville in dieser Zeit Gelder in die Arena investieren. Falls das Franchise in den nächsten fünf Jahren, Nashville verlassen würde, müsste die Investorengruppe die investierten Gelder in die Arena zurückzahlen. Am 6. Dezember 2007 stimmte schließlich die Versammlung der NHL-Teambesitzer dem Verkauf des Franchise zu. David Freeman übernahm daraufhin den Vorsitz der Predators.

Als Folge dieses Verkaufs wird das Team langsam aber doch umgebaut, im Vordergrund steht wieder die Investition in Draftpicks, da den Predators nicht mehr soviele finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Am 18. Juni 2007 wurden die Rechte an den Spielern Kimmo Timonen und Scott Hartnell an den Philadelphia Flyers übergeben. Die Predators bekamen dafür ihren Erstrunden-Pick im NHL Entry Draft 2007 zurück, den sie für Peter Forsberg den Flyers gegeben hatten. David Poile, General Manager der Nashville Predators, gab am Ende Juni bekannt, dass er mit allen Mitteln versuchen wird Paul Kariya in Nashville zu halten, jedoch musste er dieses Vorhaben bald aufgeben, da Kariya bekannt gab, dass er sich zu erst am Free Agent Markt umsehen wird. Am 1. Juli 2007 wurde Paul Kariya ein Free Agent und entschied sich bereits am 2. Juli für die St. Louis Blues. David Poile reagierte auf die vielen Abgänge und lotste im Juli Greg de Vries für ein Jahr und Martin Gélinas für zwei Jahre nach Nashville. Die Predators hatten somit trotz der vielen Abgänge schon sehr früh ihren Kader für die Saison 2007/08 beisammen. Mit 29 Spielern war dies der kleinste Kader, den die Predators jemals gestellt hatten.

Am 24. August wurde bekannt, dass Steve Sullivan wegen einer Verletzung für mindestens drei Monate ausfallen wird, damit mussten die ohnehin schon sehr stark geschwächten Predators auf eine weitere Stütze verzichten. Am Ende konnte Sullivan wegen seiner Verletzung kein Spiel für die Predators in der Saison 2007/08 bestreiten. Durch die vielen Abgänge konnten die Predators ihre Ausgaben für Spielergehälter auf 35,446 Millionen US-Dollar herunterschrauben, damit gibt kein anderes NHL Team so wenig für Spielergehälter aus, als wie die Predators. Kurze Zeit bestand sogar die Gefahr, dass die Predators unter die von der NHL festgelegte Gehaltsuntergrenze fallen würde, da man überlegt hatte die Gehaltsober- sowie Gehaltsuntergrenze etwas zu erhöhen, doch zum Glück für die Predators wurde lediglich die Gehaltsobergrenze etwas weiter nach oben gesetzt.

In der regulären Saison durchlebten die Predators viele Hochs und Tiefs, was an den vielen Abgängen in der Saisonpause einerseits und an den schwankenden Leistungen von Torwart Chris Mason, der den nach Florida transferierten Vokoun ersetzte, andererseits lag. Aufgrund der unkonstanten Leistungen Masons, kam Dan Ellis, den die Predators aus Dallas geholt hatten, zu immer mehr Einsätzen. Mit der Hilfe von Ellis schafften die Predators schließlich als letzte Mannschaft doch noch den Sprung in die Playoffs. In den Playoffs trafen sie wie in der Saison 2003/04 auf die Detroit Red Wings. Nachdem die Predators die ersten beiden Spiele in Detroit verloren hatten, konnten die Predators aufgrund einer überragenden Leistung von Ellis die beiden Heimspiele in Nashville gewinnen und die Serie ausgleichen. Im fünften Spiel konnten sich die Red Wings in Overtime durchsetzen. Im sechsten und letztlich entscheidenden Spiel unterlief dem starken Ellis ein folgenschwerer Fehler, als er einen Weitschuss aus der gegnerischen Hälfte passieren ließ. Somit ging die Serie wie bereits in den Playoffs 2004 mit 4:2 an Detroit. Die Predators hatten somit im vierten Anlauf in Folge die erste Runde der Playoffs nicht überstanden.

In der Sommerpause 2008 sorgte Jungstar Alexander Radulow zunächst für Aufregung, da er trotz eines gültigen Vertrages mit den Predators einen Drei-Jahres-Vertrag bei den Salawat Julajew Ufa in der Kontinentalen Hockey-Liga unterzeichnet hatte. Da Radulow laut der IIHF mit der Unterzeichnung des Drei-Jahres-Vertrages gegen ein Abkommen zwischen der NHL und allen internationalen Eishockeyverbänden verstoßen hat, wurde Radulow von der IIHF am 18. Juli für internationale Spiele gesperrt. Mit entsprechend niedrigen Erwartungen wurde die Spielzeit 2008/09 in Angriff genommen. Dennoch blieb das Team bis zur letzten Woche der regluären Spielzeit im Kampf um die Playoff-Plätze, nicht zuletzt dank der Rückkehr von Steve Sullivan nach fast 2-jähriger Verletzungspause. Am Ende sprang der 10. Platz in der Western Conference heraus, wodurch die Predators erstmals seit fünf Spielzeiten wieder die Playoffs verpassten.

Mit den Verpflichtungen von Free Agent-Center Marcel Goc und Verteidiger Francis Bouillon hielten sich die Kaderveränderungen vor der Spielzeit 2009/10 in Grenzen. Eine weitere Verstärkung des Teams erwartete man durch den Erstrunden-Draftpick von 2008 und Toptalent Colin Wilson. Aufgrund einer im Trainingscamp erlittenen Leistenverletzung verbrachte Wilson jedoch die erste Saisonhälfte in der AHL beim Farmteam Milwaukee Admirals. Erst im Februar 2010 konnte Wilson sein Debüt geben. Er überzeugte mit 11 Punkten nach 15 Einsätzen, und beendete die Saison mit respektablen 15 Punkten in 35 Spielen. Eine regelrechte Leistungssexplosion zeigte dafür Patric Hornqvist, der letzte im 2005er Draft gezogene Spieler[1]. Nachdem er im Vorjahr nur zwei Tore erzielt hatte, gelangen dem 23 Jahre alten schwedischen Flügelstürmer in 2009/10 als erst viertem Predator (nach Steve Sullivan, Paul Kariya und Jason Arnott) 30 Tore in der regulären Spielzeit.

In der Endabrechnung platzierten sich die Predators als Siebte der Western Conference und mussten in der ersten Playoff-Runde gegen die Chicago Blackhawks mit den angehenden Starspielern Jonathan Toews und Patrick Kane antreten. Am 16. April 2010 gelang den von Jason Arnott angeführten Predators mit einem 4:1 im United Center der erste Playoff-Auswärtssieg der Vereinsgeschichte. Besonders dramatisch verlief die fünfte Partie in Chicago nachdem beide Teams zuvor je zwei Spiele für sich entschieden hatten. Bei einer Führung von 4:3 und Überzahlsituation unterliefen dem sonst so zuverlässigen Martin Erat gleich zwei schwerwiegende Puckverluste, die Patrick Kane letztlich 14 Sekunden vor Spielende zum Ausgleich nutzen konnte. In der anschließenden Verlängerung kassierten die Predators nach 4:07 Minuten den entscheidenden Gegentreffer. Nach dieser zermürbenden Niederlage verlor das Team aus Nashville auch das sechste Spiel und musste somit weiter auf seinen ersten Playoff-Rundensieg warten, während die Blackhawks den Durchmarsch zum Gewinn des Stanley Cups 2010 schafften.

Die Sommerpause 2010 brachte den leidgeprüften Predators-Fans ein Déja-Vu, als Leistungsträger wie Verteidiger Dan Hamhuis und Jason Arnott ihre auslaufenden Verträge nicht verlängerten und dem Verein den Rücken zukehrten. Glücklicherweise standen mit dem aufstrebenden Verteidiger-Duo Shea Weber, der Arnott als Kapitän beerbte, und Ryan Suter mehr als adäquate Nachfolger aus den eigenen Reihen bereit. Unterstützt von arrivierten Spielern wie Legwand, Erat und JP Dumont sowie jungen Eigengewächsen wie Hornqvist, Wilson, Kevin Klein und Cody Franson optimierte Cheftrainer Barry Trotz das auf defensiver Disziplin und körperlichem Einsatz beruhende Dump’n’Chase-Spielsystem, das in enger Zusammenarbeit mit dem Torwarttrainer-Guru Mitch Korn speziell auf den athletischen finnischen Torwartriesen Pekka Rinne, der Dan Ellis bereits in der Vorsaison den Rang angelaufen hatte, zugeschnitten wurde. Da Rinne aufgrund seiner exzellenten Fanghand vergleichsweise wenig Rebounds zuließ, konzentrierte sich das gesamte Team auf das Fernhalten der gegnerischen Angreifer vom eigenen Torraum, während in der Vorwärtsbewegung auf opportunistisches Torschießen aller vier Sturmreihen vertraut wurde. Mit dieser destruktiven Spielstrategie, bei der 30-40 Schüsse pro Spiel aufs eigene Tor keine Seltenheit waren, blieben die Predators trotz Verletzungspech (Legwand, Erat, Sullivan und Bouillon fielen zum Teil längerfristig aus, der Neuzugang Matthew Lombardi aus Phoenix praktisch die gesamte Saison) in der Spielzeit 2010/11 im Playoff-Rennen.

Angesichts positiver Zuschauerzahlen (in der Saison 2010/11 wurde erstmals seit den beiden Anfangsjahren die Marke von 16.000 Zuschauern pro Spiel überschritten) beschloss General Manager David Poile ein Zeichen zu setzen, und holte im Februar 2011 den starken Center Mike Fisher von den Ottawa Senators gegen mehrere Draftpicks nach Nashville. Dieser Schachzug sollte sich nicht nur auf dem Eis, sondern auch Marketing-technisch auszahlen, da Fisher zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem in Nashville lebenden Country-Star Carrie Underwood liiert war, wodurch die Small-Market-Franchise Nashville Predators in einer breiteren Öffentlichkeit präsent wurde. Mit Fisher als Toplinien-Center legte die Mannschaft einen beeindruckenden Endspurt hin. Mit 11 Siegen in den letzten 14 Spielen sicherten sich die Predators den zweiten Platz in der Central Division hinter den Erzrivalen aus Detroit, was ihnen die punktgleichen Anaheim Ducks als Erstrundengegner für die Playoffs bescherte. In sechs Partien setzten sich die Predators mit 4:2 durch, wobei in Predators-typischer Manier der NHL-Rookie und Ergänzungsspieler Nick Spaling im entscheidenden Spiel mit zwei Toren zum Playoff-Helden wurde[2]. Damit gelang den Predators erstmals in der Vereinsgeschichte der Einzug ins Western Conference Halbfinale. Dort schied die Mannschaft aus der „Music City“ allerdings gegen das punktbeste Team der regulären Saison, die Vancouver Canucks, um die kongenialen Zwillinge Daniel und Henrik Sedin mit 2:4 aus.

Das Ende der Ära Trotz (2011–2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Predators in der Spielzeit 2011/2012 mit dem Einzug in die zweite Runde des Stanley Cups den Vorjahreserfolg wiederholen konnten, verpasste das Team in den beiden darauffolgenden Spielzeiten jeweils die Qualifikation für die Playoffs. Infolgedessen wurde Cheftrainer Barry Trotz in der Sommerpause 2014 entlassen. Sein Nachfolger wurde Peter Laviolette, der bereits 2006 mit den Carolina Hurricanes den Stanley Cup gewonnen hatte.

Cheftrainer Peter Laviolette (seit 2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Predators gleich in Peter Laviolettes erster Saison als Cheftrainer in die Playoffs zurückgekehrt waren, erzielten sie in der Spielzeit 2016/2017 ihren bislang größten Erfolg, als das Team um den finnischen Torhüter und dreimaligen Vezina-Kandidaten Pekka Rinne das Stanley Cup-Finale erreichte, dort jedoch gegen die favorisierten Pittsburgh Penguins um Superstar Sidney Crosby mit 2:4 verlor.

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Zuschauerschnitt
1998/99 16.194
1999/2000 16.599
2000/01 15.767
2001/02 14.788
2002/03 13.228
2003/04 13.157
2004/05
2005/06 14.428
2006/07 15.259
2007/08 14.910
2008/09 15.010
2009/10 14.979
2010/11 16.142
2011/12 16.691
2012/13 16.974
2013/14 16.600
2014/15 16.854
2015/16 16.971
Quelle:hockeydb.com
Die Bridgestone Arena in Nashville

Die Nashville Predators spielen seit ihrer Gründung in der Nashville Arena, die von 1997 bis März 2007 den Namen Gaylord Entertainment Center trug, und eine Kapazität von 17.113 bei Eishockeyspielen hat. Am 21. und 22. Juni 2003 fand hier der NHL Entry Draft statt. Von März 2007 bis Mai 2007 hieß die Spielstätte wieder Nashville Arena. Am 18. Mai 2007 kaufte sich die Sommet Group die Namensrechte, wodurch der Arenaname in Sommet Center geändert wurde. Seit 2010 hält Bridgestone die Namensrechte an der Bridgestone Arena.

Zuschauerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten beiden Saisons waren die Heimspiele der Predators noch sehr gut besucht. Während in der ersten Saison durchschnittlich 16.194 Zuschauer die Heimspiele der Predators besuchten, waren es in der darauffolgenden Saison sogar 16.599. Diese Bestmarke wurde bis dato nicht mehr annähernd erreicht, denn dies war zugleich auch die vorerst letzte Saison der Preds mit einem Zuschauerschnitt über 16.000. In den darauffolgenden Saisons kamen kontinuierlich immer weniger Zuschauer zu den Heimspielen der Predators, nur die Spiele gegen die Detroit Red Wings waren nach wie vor jede Saison ausverkauft. Den Tiefpunkt erreichten die Predators in der Saison 2003/04 und das obwohl dies die erste Saison war, in der sich die Preds für die Playoffs qualifizieren konnten. Nach dem Lockout stieg der Zuschauerschnitt erstmals wieder an, dies hing auch mit der Verpflichtung von bekannten Spielern wie Paul Kariya und Peter Forsberg zusammen. Trotzdem war der Zuschauerschnitt verglichen mit den anderen Teams in der NHL relativ niedrig. Die niedrigen Zuschauerzahlen waren auch ein Grund für den Verkauf der Franchise. In der Saison 2007/08 spielte für eine bestimmte Zeit der Zuschauerschnitt für den Verbleib der Predators in Nashville eine sehr wichtige Rolle, denn falls Leipold das Franchise an Jim Balsillie verkauft hätte, hätte dieser das Franchise sofort nach Hamilton übersiedeln können, wenn der Zuschauerschnitt in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten unter 14.000 Zuschauer pro Spiel gelegen hätte. Da Leipold das Franchise nicht an Jim Balsillie verkauft hat, wurde diese Vereinbarung überflüssig, außerdem wäre man mit einem Schnitt von 14.979 Zuschauern pro Spiel deutlich über der vorgelegten Marke gewesen. Ab der Saison 2010/11 stieg die durchschnittliche Zuschauerzahl dauerhaft auf über 16.000 Zuschauer pro Spiel, wobei in der Saison 2012/13 mit 16.974 Zuschauern ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt werden.

Besitzer und Farmteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Farmteam Liga
1998/99–1999/2000 Hampton Roads Admirals ECHL
seit 1998/99 Milwaukee Admirals AHL
2000/01 New Orleans Brass ECHL
2001/02 Cincinnati Cyclones ECHL
2002/03–2003/04 Toledo Storm ECHL
2006/07–? New Mexico Scorpions CHL
seit 2007/08 Cincinnati Cyclones ECHL

Zu den Predators, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in unterklassigen Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Nashville Predators sind dies derzeit die Milwaukee Admirals aus der American Hockey League und die Cincinnati Cyclones aus der ECHL.

Diverses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die „Raubtiere“ existieren in der National Hockey League seit 1998, der Ursprung des Logos ist dagegen jahrtausendealt. 1971 wurden in Nashville bei Erdaushebungen für den Bau eines Wolkenkratzers die fossilen Überreste eines seit über 10.000 Jahren ausgestorbenen Säbelzahntigers gefunden, was landesweit für Schlagzeilen sorgte. Team-Gründer Craig Leipold wollte mit dem Logo, das einen Säbelzahntiger-Kopf zeigt, an den Fund erinnern.[3]

Maskottchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gnash!, ein anthropomorpher Säbelzahntiger, ist seit 1998 das Maskottchen des Teams. Das Franchise entwickelte über die Jahre auch eine Geschichte rund um ihr Maskottchen. Die Geschichte des Maskottchens beginnt damit, dass bei den Bauarbeiten zur Nashville Arena, der heutigen Bridgestone Arena, unter der Oberfläche ein Säbelzahntiger in einem Eisblock gefunden wurde. Die Arbeiter stellten den Eisblock in die Arena, wo das Eis langsam zu schmelzen begann. Als die Arbeiter am nächsten Tag wieder zur Arena kamen, war das gesamte Eis geschmolzen und der Säbelzahntiger verschwunden. Trotz intensiver Suche wurde er nicht gefunden und man ging davon aus, dass er die Stadt verlassen hatte. Der Säbelzahntiger machte sich vergebens auf die Suche nach Artgenossen. Als er seine Hoffnungen bereits aufgegeben hatte, hörte er am 10. Oktober 1998 wieder das Gebrüll von Säbelzahntigern. Das Gebrüll kam aus der Nashville Arena, wo er feststellte, dass es sich dabei um die Fans der Nashville Predators handelt. Noch heute lebt er in den dunklen Ecken des Stadions, die er nur verlässt, wenn er das Gebrüll der Predators-Fans hört.

Gnash! tritt nicht nur bei den Heimspielen der Predators auf, sondern auch im Laufe des Jahres bei über 300 Veranstaltungen jeglicher Art (Geburtstagsfeiern, Schulen, Paraden, Hochzeiten etc.) innerhalb der Gemeinde. Des Weiteren ist das Maskottchen der Predators ein wichtiger Bestandteil des Delta Dental Kid’s Club, dem Klub für alle Kinder die Fans der Predators sind.[4]

Trikotdesign und Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. Februar 1998 präsentierten Barry Trotz, Trainer der Predators und sein Assistenztrainer Paul Gardner das Heim- und Auswärtstrikot der Predators vor 2.000 Fans in der Cool Springs Galleria. Am 21. November 2001 wurde das Alternativtrikot beim Spiel gegen die Chicago Blackhawks präsentiert. Das Logo auf den Schultern des Alternativtrikots wurde später auch auf das Heim- und Auswärtstrikot übertragen, wo zuvor noch die Skyline in Nashville abgebildet war. In der Saison 2007/08 präsentierten die Predators im Zuge eines Ausrüsterwechsels innerhalb der NHL ein neues Heim- und Auswärtstrikot.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chicago Blackhawks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätestens seit der Saison 2013/14 verbindet die Predators und die Chicago Blackhawks eine Rivalität. Diese liegt vor allem darin begründet, dass die Predators versuchten, die Fans der Blackhawks aus der Arena fernzuhalten, indem sie beispielsweise Karten nur im Paket für weitere Spiele der Predators verkauften oder den Dauerkartenbesitzern ein größeres Kontingent einräumten.[5] Dies führte zu Unmut bei den Anhängern der Blackhawks, die wiederum versuchten, durch Trickkäufe trotzdem Karten für die Spiele in Nashville zu erwerben. Die Playoff-Serie in der ersten Runde der Stanley-Cup-Playoffs 2015 trug weiter zu einem Zerwürfnis der beiden Fanlager bei. Nach zweimaligem Ausscheiden gegen die Blackhawks (2010 und 2015) gelang den Predators in den Stanley-Cup-Playoffs 2017 der erste Triumph über die Rivalen aus Illinois, wobei es den Predators als erste Mannschaft in der NHL überhaupt gelang, als 8. platziertes Team der Playoff-Setzliste die Nummer 1 der Setzliste mit einem glatten 4:0-Seriensieg auszuschalten (ein sog. ‚Sweep‘)[6].

Detroit Red Wings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Predators sind noch ein relativ junges Team, trotzdem gab es bereits seit der Gründung eine Rivalität zu den Detroit Red Wings. Viele Menschen aus Detroit sind im Laufe der Zeit nach Tennessee ausgewandert, so dass es teilweise nicht überraschend war, dass in den ersten Saisons bei den Heimspielen gegen Detroit die Red-Wings-Fans in der Überzahl waren. Diese Zahl änderte sich über die Jahre langsam zu Gunsten der Predators-Fans. Die Spiele zwischen den Predators und den Red Wings sind in Nashville meistens ausverkauft. Beim Spiel gegen die Red Wings am 13. November 2003 warfen die Fans vier Welsartige auf das Eis, nachdem Nashville das erste Tor erzielt hatte. Diese Aktion ging auf ein Ritual der Detroit Red Wings zurück. Doch auch in sportlicher Hinsicht hat sich über die Jahre eine Rivalität zu den Red Wings aufgebaut. In den letzten drei Spielzeiten kämpften beide Teams um den Titel der Central Division. Auch in den Playoffs trafen die Predators zwischen 2005 und 2008 zwei Mal auf die Red Wings. Jedoch scheiterten die Predators beide Male. In den Playoffs der Saison 2011/12 trafen beide Teams aufeinander, dieses Mal setzten sich allerdings die Predators mit 4:1 Siegen durch. Durch die Neuanordnung der Liga zur Saison 2013/14 spielen beide Teams nun in unterschiedlichen Conferences, so dass es nur noch zu zwei Spielen zwischen beiden Mannschaften kommt, weswegen die Rivalität zwischen beiden Mannschaften nicht mehr so groß ist wie noch in der Zeit zuvor.

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zunächst vorhandenen Anlaufschwierigkeiten, konnten sich die Predators als sportlich stabiles Franchise in er NHL etablieren. So erreichte man sechs zweite Plätze in der Central Division seit der Spielzeit 2005/06. Des Weiteren gelang in der Saison 2003/04 erstmals die Qualifikation für die Playoffs. Jedoch unterlag man direkt in der ersten Runde den Detroit Red Wings. In den folgenden Spielzeiten konnte man sich mit Ausnahme von drei Saisons immer für die Playoffs qualifizieren und gewann in der Saison 2010/11 gegen die Anaheim Ducks erstmals die erste Runde.

Auch wenn das Franchise bisher keinen Divisiontitel erringen konnte, erreichte man in der Saison 2016/17 das Finale um den Stanley Cup, nachdem man die Western Conference gegen die Ducks gewinnen konnte.

Clarence S. Campbell Bowl
Saison
2016/17

NHL Awards und All-Star Team-Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnung Name Saison
Bill Masterton Memorial Trophy Steve Sullivan 2008/09
Lester Patrick Trophy David Poile 2000/01
NHL Foundation Player Award Mike Fisher 2011/12
NHL General Manager of the Year Award David Poile 2016/17
Mark Messier Leadership Award Shea Weber 2015/16
Roger Crozier Saving Grace Award Dan Ellis 2007/08
First All-Star Team Shea Weber 2010/11
Second All-Star Team Pekka Rinne
Shea Weber
2010/11
2013/14, 2014/15
All-Rookie Team Filip Forsberg 2014/15

NHL All-Star Game-Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Name
1999 Sergei Kriwokrassow
2000 Kimmo Timonen*
2002 Scott Hartnell**
David Legwand**
2003 Adam Hall**
2004 Kimmo Timonen
Tomáš Vokoun
Dan Hamhuis**
2007 Kimmo Timonen
Alexander Radulow**
Shea Weber**
Barry Trotz***
2008 Jason Arnott
Jahr Name
2009 Shea Weber
Pekka Rinne**
2011 Shea Weber
2012 Ryan Suter
Shea Weber
2015 Filip Forsberg
Shea Weber
Pekka Rinne*
Peter Laviolette***
2016 Roman Josi
James Neal
Pekka Rinne
Shea Weber
2017 P. K. Subban

* Absage wegen Verletzung
** Teilnahme am YoungStars Game
*** Teilnahme als Trainer

Insgesamt wurden bisher 18 Spieler der Nashville Predators von den Fans aufgrund ihrer Beliebtheit ins All-Star Game gewählt oder aufgrund ihrer Leistungen von den Trainern nominiert. 1999 wurde der Russe Sergei Kriwokrassow als erster Spieler der Franchisegeschichte für das All-Star Game nominiert und lief für die Mannschaft der Welt All-Stars aufs Eis, wobei er punktlos blieb. Ein Jahr später erhielt Verteidiger Kimmo Timonen eine Nominierung, verpasste allerdings das Spiel verletzungsbedingt. 2002 und 2003 stellten die Predators lediglich Spieler für das YoungStars Game, ehe ein Jahr später mit Kimmo Timonen und Tomáš Vokoun erstmals zwei Spieler aus Nashville aufgrund ihrer Leistungen in den Kader aufgeboten wurden. Beide gingen für die Mannschaft der Western Conference aufs Eis, Vokoun stand im zweiten Drittel des Spiels im Tor und kassierte vier Gegentore.[7]

Da die Saison 2004/05 aufgrund eines Lockouts abgesagt wurde und im Folgejahr die Olympischen Winterspiele 2006 ausgetragen wurden, fand das nächste NHL All-Star Game erst 2007 statt. Abermals wurde Timonen nominiert, neben ihm erhielt auch Cheftrainer Barry Trotz eine Nominierung, da die Predators ihre bisher beste Saison absolvierten. Trotz betreute die Mannschaft der Western Conference als Assistenztrainer. 2008 erzielte Jason Arnott als erster Spieler der Franchisegeschichte einen Scorerpunkt im All-Star Game. Ein Jahr später war erstmals Shea Weber nominiert. Auch 2011 war Shea Weber der einzige nominierte Spieler der Predators und in diesem Spiel mit vier Torvorlagen erfolgreich.[8] Insgesamt wurde Weber bisher fünf Mal nominiert und hält damit den Franchise-Rekord.

Beim NHL All-Star Game 2016 fungierten die Predators als Gastgeber und waren mit insgesamt vier Akteuren vertreten.

Saisonstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime bzw. Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore

Saison GP W L T OTL Pts GF GA Platz Playoffs
1998/99 82 28 47 7 63 190 261 4., Central Division nicht qualifiziert
1999/2000 82 28 40 7 7 70 199 240 4., Central Division nicht qualifiziert
2000/01 82 34 36 9 3 80 186 200 3., Central Division nicht qualifiziert
2001/02 82 28 41 13 0 69 196 230 4., Central Division nicht qualifiziert
2002/03 82 27 35 13 7 74 183 206 4., Central Division nicht qualifiziert
2003/04 82 38 29 11 4 91 216 217 3., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Detroit)
2004/051
2005/06 82 49 25 8 106 259 227 2., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 1:4 (San Jose)
2006/07 82 51 23 8 110 272 212 2., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 1:4 (San Jose)
2007/08 82 41 32 9 91 230 229 2., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Detroit)
2008/09 82 40 34 8 88 213 233 5., Central Division nicht qualifiziert
2009/10 82 47 29 6 100 225 225 3., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Chicago)
2010/11 82 44 27 11 99 213 190 2., Central Division Sieg im Conference-Viertelfinale, 4:2 (Anaheim)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 2:4 (Vancouver)
2011/12 82 48 26 8 104 237 210 2., Central Division Sieg im Conference-Viertelfinale, 4:1 (Detroit)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 1:4 (Phoenix)
2012/132 48 16 23 9 41 111 139 5., Central Division nicht qualifiziert
2013/14 82 38 32 12 88 216 242 6., Central Division nicht qualifiziert
2014/15 82 47 25 10 104 232 208 2., Central Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Chicago)
2015/16 82 41 27 14 96 224 213 4., Central Division Sieg im Conference-Viertelfinale, 4:3 (Anaheim)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 3:4 (San Jose)
2016/17 82 41 29 12 94 240 224 4., Central Division Sieg im Conference-Viertelfinale, 4:0 (Chicago)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:2 (St Louis)
Sieg im Conference-Finale, 4:2 (Anaheim)
Niederlage im Stanley-Cup-Finale, 2:4 (Pittsburgh)
Gesamt 1442 686 560 60 136 1568 3842 3906 10 Playoff-Teilnahmen
16 Serien: 6 Siege, 10 Niederlagen
92 Spiele: 42 Siege, 50 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 2012/13 verkürzt

Franchiserekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Legwand hält diverse Franchise-Rekorde
Name Anzahl
Meiste Spiele David Legwand 956 (in 15 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Kārlis Skrastiņš 269 (21. Februar 2000 bis 6. April 2003)
Meiste Tore David Legwand 210
Meiste Vorlagen David Legwand 356
Meiste Punkte David Legwand 566
Meiste Strafminuten Jordin Tootoo 725
Meiste Shutouts Pekka Rinne* 43

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2016/17

Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2005/06 stellte Paul Kariya diverse Rekorde auf
Name Anzahl Saison
Meiste Tore Jason Arnott
Filip Forsberg
33 2008/09
2015/16
Meiste Vorlagen Paul Kariya 54 2005/06
Meiste Punkte Paul Kariya 85 (31 Tore + 54 Vorlagen) 2005/06
Meiste Punkte als Rookie Filip Forsberg 63 (26 Tore + 37 Vorlagen) 2014/15
Meiste Punkte als Verteidiger Roman Josi 61 (14 Tore + 47 Vorlagen) 2015/16
Meiste Strafminuten Patrick Côté 242 1998/99
Meiste Siege als Torhüter Pekka Rinne 43 2011/12

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Pts % GC W L
Barry Trotz 1998–2014 1196 557 479 60 100 1274 .533 50 19 31
Peter Laviolette seit 2014 246 129 81 36 294 .598 42 23 19

Stand: Nach der regulären Saison 2015/16

Von der Aufnahme des Spielbetriebs in der Premierensaison 1998/99 bis zur Saison 2013/14 war der Kanadier Barry Trotz als Cheftrainer im Franchise tätig. Während seiner Amtszeit führte er die Predators sieben Mal in sechzehn Spielzeiten in die Play-offs und beendete mit Ausnahme der ersten fünf Spieljahre und der wegen des Lockouts verkürzten Saison 2012/13 die Saison jeweils mit einer positiven Bilanz. Trotz hält den NHL-Rekord für die meisten als Trainer bestrittenen Spiele für ein Team seit dessen Gründung und war bis zu seiner Entlassung im April 2014 der dienstälteste Trainer in der NHL.

Sein Nachfolger wurde Peter Laviolette. Dieser beendete seine ersten drei Spielzeiten jeweils mit einer positiven Bilanz und führte die Predators jeweils in die Playoffs. In seiner ersten Saison schied man in der ersten Runde gegen den späteren Stanley Cup-Sieger Chicago aus. Im Folgejahr verloren die Predators in der zweiten Runde denkbar knapp mit 3:4 gegen die San Jose Sharks. In seiner dritten Saison führte Laviolette sein Team gar bis ins Stanley Cup-Finale, wo man gegen die Pittsburgh Penguins 2:4 verlor.

General Manager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Saison
David Poile seit 1998/99

Die Position des General Managers hat seit der Premierensaison 1998/99 der Kanadier David Poile inne. Für seinen Beitrag zur Etablierung der Nashville Predators als sportlich erfolgreiches NHL-Franchise wurde David Poile 2017 mit dem NHL General Manager of the Year Award ausgezeichnet.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 1. Juli 2017

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum in Org. seit Geburtsort
SchwedenSchweden Anders Lindbäck G 03. Mai 1988 2017 Gävle, Schweden
35 FinnlandFinnland Pekka Rinne G 03. November 1982 2005 Kempele, Finnland
74 FinnlandFinnland Juuse Saros G 19. April 1995 2015 Forssa, Finnland
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anthony Bitetto D 15. Juli 1990 2012 Island Park, New York, USA
14 SchwedenSchweden Mattias Ekholm – A D 24. Mai 1990 2011 Borlänge, Schweden
4 KanadaKanada Ryan Ellis – A D 03. Januar 1991 2010 Hamilton, Ontario, Kanada
52 KanadaKanada Matt Irwin D 29. November 1987 2016 Brentwood Bay, British Columbia, Kanada
RusslandRussland Alexei Jemelin D 25. April 1986 2017 Toljatti, Russische SFSR
59 SchweizSchweiz Roman Josi – C D 01. Juni 1990 2010 Bern, Schweiz
76 KanadaKanada P. K. Subban D 13. Mai 1989 2016 Toronto, Ontario, Kanada
7 SchweizSchweiz Yannick Weber D 23. September 1988 2016 Morges, Schweiz
38 SchwedenSchweden Viktor Arvidsson RW 08. April 1993 2014 Kusmark, Schweden
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Bonino C 20. April 1988 2017 Hartford, Connecticut, USA
56 SchweizSchweiz Kevin Fiala LW 22. Juli 1996 2014 St. Gallen, Schweiz
9 SchwedenSchweden Filip Forsberg – A RW 13. August 1994 2013 Östervåla, Schweden
17 KanadaKanada Scott Hartnell LW 18. April 1982 2017 Regina, Saskatchewan, Kanada
19 SchwedenSchweden Calle Järnkrok C 25. September 1991 2014 Gävle, Schweden
92 KanadaKanada Ryan Johansen – A C 31. Juli 1992 2016 Vancouver, British Columbia, Kanada
55 KanadaKanada Cody McLeod LW 26. Juni 1984 2017 Binscarth, Manitoba, Kanada
20 FinnlandFinnland Miikka Salomäki RW 09. März 1993 2013 Raahe, Finnland
10 KanadaKanada Colton Sissons RW 05. November 1993 2012 North Vancouver, British Columbia, Kanada
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Craig Smith RW 05. September 1989 2011 Madison, Wisconsin, USA
51 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Austin Watson LW 13. Januar 1992 2011 Ann Arbor, Michigan, USA

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Name
1998–2002 Tom Fitzgerald
2002–2006 Greg Johnson
2006–2007 Kimmo Timonen
2007–2010 Jason Arnott
2010–2016 Shea Weber
2016–2017 Mike Fisher
seit 2017 Roman Josi

In der Geschichte der Nashville Predators gab es bisher sieben verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns innehatten.

Wayne Gretzky, Träger der berühmten Trikotnummer 99

Mitglieder der Hockey Hall of Fame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Aufnahmedatum Position
Paul Kariya 2017 LW

Gesperrte Trikotnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als einzige Trikotnummer ist die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky ligaweit seit dem 6. Februar 2000 gesperrt und wird somit nicht mehr an einen Spieler vergeben.

Nr. Name Sperrungsdatum
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

Erstrunden-Wahlrechte im NHL Entry Draft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
David Legwand 1998 2.
Brian Finley 1999 6.
Scott Hartnell 2000 6.
Dan Hamhuis 2001 12.
Scottie Upshall 2002 6.
Ryan Suter 2003 7.
Alexander Radulow 2004 15.
Ryan Parent 2005 18.
Name Jahr Draft-Position
Jonathon Blum 2007 23.
Colin Wilson 2008 7.
Chet Pickard 18.
Ryan Ellis 2009 11.
Austin Watson 2010 18.
Seth Jones 2013 4.
Kevin Fiala 2014 11.
Dante Fabbro 2016 17.
Name Jahr Draft-Position
Eeli Tolvanen 2017 30.

Seit 1998 hatten die Predators 17 Wahlrechte in der ersten Runde des NHL Entry Draft, davon sieben Stück unter den ersten zehn des jeweiligen Jahrgangs.

Da die Nashville Predators am 22. Juni 2007 das Erstrunden-Wahlrecht der Florida Panthers gemeinsam mit den Zweitrunden-Wahlrechten im NHL Entry Draft 2007 und 2008 im Austausch für Tomáš Vokoun erhielten, besaßen die Predators erstmals in ihrer Geschichte das Recht zwei Spieler in der ersten Runde des NHL Entry Draft auszuwählen.

Lediglich in den Ausgaben der Veranstaltung in den Jahren 2006, 2011 und 2012 verfügte das Franchise über kein Erstrunden-Wahlrecht, da sie diese zuvor in Transfergeschäften abgegeben hatten.

Franchise-Top-Punktesammler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2016/17 und der Playoffs 2017.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
David Legwand C 1998/99–2013/14 956 210 356 566 0,59
Martin Erat RW 2001/02–2012/13 723 163 318 481 0,65
Shea Weber D 2005/06–2015/16 763 166 277 443 0,58
Kimmo Timonen D 1998/99–2006/07 573 79 222 301 0,53
Jean-Pierre Dumont RW 2006/07–2010/11 388 93 174 267 0,69
Steve Sullivan LW 2003/04–2010/11 317 100 163 263 0,83
Scott Walker RW 1998/99–2005/06 410 96 151 247 0,60
Roman Josi D seit 2011/12 406 64 175 239 0,59
Greg Johnson C 1998/99–2005/06 502 93 145 238 0,47
Ryan Suter D 2005/06–2011/12 542 38 200 238 0,44

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
David Legwand C 47 13 15 28 0,60
Shea Weber D 59 13 15 28 0,47
Filip Forsberg LW 42 15 11 26 0,62
Colin Wilson LW 47 13 11 24 0,51
Roman Josi D 52 8 16 24 0,46
Mike Fisher C 59 9 14 23 0,39
Martin Erat RW 46 8 15 23 0,50
James Neal RW 42 14 8 22 0,52
Ryan Ellis D 45 5 17 22 0,49
Ryan Johansen C 28 7 14 21 0,75

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Zwischen 1998 und 2002 erster Mannschafts-
kapitän der Franchise-Geschichte.
Ronning war über mehrere Saisonen hinweg der Topscorer der Predators. Er hielt bis in die Saison 2005/06 hinein den Franchise-Rekord für die meisten Tore.
Der Gewinner der William M. Jennings Trophy 1997 war die erste Nummer eins im Tor der Predators. Er verlor in der Saison 2002/03 den Stammplatz und ging nach New York.
In der Saison 2002/03 übernahm er die Position des Mannschaftskapitäns von Tom Fitzgerald. Johnson war der erste Kapitän, der die Predators in die Playoffs führte.
Neun Jahre spielte der Verteidiger im Trikot der Predators. In der Saison 2006/07 war er der dritte Mannschaftskapitän in der Franchise-Geschichte.
Der All-Star begann 1998 seine NHL-Karriere in Nashville, mit ihm im Tor erreichte man in der Saison 2003/04 erstmals die Playoffs.
Langjähriger Flügelstürmer, der vor allem wegen seiner übertriebenen Härte bekannt war. Als Hartnell in der Saison 2000/01 mit 18 Jahren debütierte, war er der jüngste Spieler, der jemals für die Predators bei einem Punktspiel aufgelaufen ist.
Der zweifache Gewinner der Lady Byng Trophy hält noch heute diverse Franchise-Rekorde und wurde 2017 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.
Foppa wurde im Februar 2007 für Upshall, Parent und Draft-Picks verpflichtet. Jedoch kamen die Predators auch mit seiner Hilfe nicht über das Conference Viertelfinale hinaus.
Gemeinsam mit seinem langjährigen Defensivpartner Shea Weber und Torhüter Pekka Rinne bildete Suter das Rückgrat der Predators-Mannschaft, die von 2010 bis 2012 in zwei aufeinander folgenden Spielzeiten in die 2. Runde der Playoffs einziehen konnte. Sein jäher Wechsel zu den Minnesota Wild im Sommer 2012 bringt ihm allerdings bis heute Buhrufe in der Bridgestone Arena ein.
"The Original Predator". Legwand bestritt ab Tag 1 der Franchise 956 reguläre und 55 Playoff-Spiele für Nashville. Zum Zeitpunkt seines Wechsels nach Detroit im Frühjahr 2014 hielt er so ziemlich jeden Franchise-Karriererekord in den maßgeblichen Offensivkategorien.
Der kompromisslose Verteidiger mit dem NHL-weit gefürchteten Schlagschuss und zweimalige Olympiasieger mit Team Canada war von 2010 bis 2016 Kapitän und die Galionsfigur der Predators.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nashville Predators – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 2005 NHL Entry Draft. hockeyDB.com, abgerufen am 29. Juni 2017 (englisch).
  2. Anaheim Ducks at Nashville Predators Box Score — April 24, 2011. Hockey Reference, abgerufen am 29. Juni 2017 (englisch).
  3. predators.nhl.com, Team Name and Logo
  4. predators.nhl.com, Mascot: Gnash, Present, and Future
  5. Greg Wyshynski: Predators declare war on Blackhawks fans that invade Nashville’s arena. sports.yahoo.com, 14. August 2013, abgerufen am 28. April 2016 (englisch).
  6. Reuters: Predators complete stunning sweep of Blackhawks. reuters.com, 21. April 2017, abgerufen am 29. Juni 2017 (englisch).
  7. nhl.com, 54th NHL All-Star Game
  8. nhl.com, Team Lidstrom bests Team Staal, 11-10