Castello Düsseldorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Castello Düsseldorf
Castello Düsseldorf
Castello im Düsseldorfer Stadtteil Reisholz
Frühere Namen

Burg-Wächter Castello

Daten
Ort DeutschlandDeutschland Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Koordinaten 51° 10′ 31,8″ N, 6° 51′ 53,1″ OKoordinaten: 51° 10′ 31,8″ N, 6° 51′ 53,1″ O
Eigentümer Stadt Düsseldorf
Betreiber Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH
Baubeginn 2004
Eröffnung 24. Juni 2005
Oberfläche Parkett
Architekt Guida & Mischok, Rheinfelden
Kapazität 3.700 Plätze (Basketball)
3.163 Plätze (Handball)
4.850 Plätze (Konzerte)
Verein(e)

Das Castello Düsseldorf (Eigenschreibweise CASTELLO Düsseldorf, bis Sommer 2011 Burg-Wächter Castello) ist eine Mehrzweckhalle in Düsseldorf-Reisholz.

Das Richtfest fand nach etwa einem Jahr Bauzeit am 24. Juni 2005 in der damaligen „Mehrzweckhalle Düsseldorf-Süd“[1] statt. Bauträger war der Sportverein der Freien Christlichen Schule Düsseldorf (FCSD).[2]

Von der Saison 2008/09 bis 2012/2013 beherbergte das Castello mit den Giants Düsseldorf einen Basketball-Bundesligisten, der im Sommer 2008 von Leverkusen, dort unter dem Namen Bayer Giants Leverkusen bekannt, nach Düsseldorf umgezogen war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Castello Düsseldorf wurde für die Bereiche Sport, Konzert und Kongress sowie Events konzipiert. Ursprünglich war an diesem Ort nur eine 4-fach-Turnhalle für das benachbarte Freie Christliche Gymnasium in Düsseldorf vorgesehen. Dieses Gymnasium wurde vom Schulträger (Rheinisch-Bergischer-Verein) 2003 konzipiert und anschließend gegründet. Nach den verschiedensten Recherchen, die bundesweit durchgeführt wurden, kristallisierte sich eine Halle heraus, die etwa 1500 bis 2000 Zuschauer fassen sollte. Mit diesen Daten wurde eine Architektenausschreibung für den Neubau des Gymnasiums als auch den Bau der Mehrzweckhalle vorgenommen und mittels einer Jury die Sieger ermittelt. Das Architektenbüro Franken & Fette aus Düsseldorf erzielte den 1. Preis und erhielt den Auftrag zum Bau des Gymnasiums. Den 2. Preis erzielte das Architekturbüro Guida & Mischok aus Rheinfelden.

Nach einer Vielzahl von Gesprächen und Überlegungen kam es schließlich bei der Mehrzweckhalle zur Beauftragung an das Büro aus Rheinfelden. Doch jetzt war die Halle bereits bundesligatauglich und sogar international tauglich für die Bundesligavereine HSG Düsseldorf (Handball) und Magics Düsseldorf (Basketball). Diese beiden Vereine suchten schon lange eine adäquate Halle in Düsseldorf. Mit Unterstützung des ehemaligen Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Düsseldorf Joachim Erwin sowie der Fraktionen CDU und FDP übernahm die Stadt Düsseldorf die Ankermieten für die HSG und die Magics.[3]

Um jedoch die Halle vermarkten zu können, bedurfte es nach gründlicher Recherche einer Ausrichtung auch für andere Veranstaltungen. Umfangreiche Gespräche mit Fernsehsendern, Veranstaltern, Sportagenturen usw. ergaben die notwendige Tauglichkeit für Fernsehen, Presse, Konzerte, Events und Kongresse, ebenso wie für etwa 78 Hallensportarten (die in dieser Halle durchgeführt werden können). Im Oktober 2005 konnte die Halle mit einem Spiel der Magics und einem Boxkampf in Betrieb gehen.

Nachdem die Sportvereine ihren Spielbetrieb eingestellt haben, wird die Halle jedoch vorwiegend für Schulsport und vereinzelt für Firmenveranstaltungen genutzt.[4]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mehrzweckhalle erfüllt mit ihrem Platzangebot die Anforderungen für verschiedene Sport- und weitere Veranstaltungen. Ihre technische Ausstattung ist für die Ausrichtung aller Arten von Konzerten, Bankettveranstaltungen, Modenschauen, Events und Incentives, sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen sowie Hauptversammlungen und Tagungen geeignet. Unterschiedliche Hallenkapazitäten sind individuell realisierbar, so dass sich das Castello auch für kleinere Veranstaltungen anbietet.

Ferner dient die Mehrzweckhalle als Sportstätte. Von 2005 bis zu seiner Auflösung 2012 fanden die Heimspiele des Handball-Zweitligisten HSG Düsseldorf sowie bis 2008 auch des Basketball-Zweitligisten (ProA) Düsseldorf Magics im Castello statt. Nach der Lizenzübertragung an Bayern München und der folgenden Einstellung des Spielbetriebs der Magics diente die Halle den Düsseldorf Giants von der Saison 2008/2009 bis 2013 für die Heimspiele in der Basketball-Bundesliga, bzw. ab 2010 der Pro A. Zudem waren unregelmäßig die Mannschaften des Tischtennis-Erstligisten Borussia Düsseldorf und des Hockey-Erstligisten Düsseldorfer HC mit besonderen Heimspielen zu Gast. Daneben finden regelmäßig Boxabende der Veranstalter Universum Box-Promotion und Spotlight Boxing statt, die im Fernsehen übertragen werden.

Am 7. April 2018 fanden in der Halle die Finalrunden der der Deutschen ESL Meisterschaften statt.

Im Darts wurden die Promi-Darts-WM 2018[5] sowie das German Darts Masters 2017[6] im Castello ausgetragen.

Räumlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Konferenzräume ab 10 Personen bis hin zu Plenum-Sitzungen, Workshopräume, ausgestattet mit Beamer und Internetzugang; Veranstaltungsfläche: 73,5 m × 47 m (3086 m²); Aktionsfläche: 27 m × 60 m (1620 m²); lichte Höhe: variabel zwischen 8,50 m und 12,50 m;

Ton- und Videotechnik: hochwertige Beschallungsanlage auf den Rängen und im Innenraum, 4 LCD-Projektoren; Anlieferung: Lastenaufzug für 5 t über mehrere Ebenen

Catering/Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4 VIP-Logen; 4 Food Corners mit Profiküchen und Blick auf die Spielfläche; 2 Gastronomiebereiche; Catering: eigene Zubereitung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Castello Düsseldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Schwickerath: Wie die Stadt das Castello füllen will. In: Westdeutsche Zeitung. Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, 6. Juli 2015, abgerufen am 4. Juni 2016.
  2. Bernd Bussang: Ein Fall für den Staatsanwalt. In: RP-Online. RP Digital GmbH, 6. September 2006, abgerufen am 4. Juni 2016.
  3. Anne Heidrich: Stadt muss Castello übernehmen. In: Die Welt. WeltN24 GmbH, 27. Januar 2010, abgerufen am 4. Juni 2016.
  4. Bernd Schwickerath: Das Castello ist die teuerste Turnhalle Deutschlands. In: Westdeutsche Zeitung. Westdeutsche Zeitung, 19. Januar 2016, abgerufen am 8. August 2016.
  5. Patrick Exner, dartn.de: Dart Turniere - Promi Darts WM 2018. Abgerufen am 12. November 2018.
  6. Andreas Krüger: Castello-Arena: So geil feierten die Darts-Fans ihre Stars. In: Express.de. (express.de [abgerufen am 12. November 2018]).