Rheinbahn (Unternehmen)

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Rheinbahn AG
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Basisinformationen
Unternehmenssitz Düsseldorf
Webpräsenz www.rheinbahn.de
Bezugsjahr 2017[1][2]
Eigentümer 5 % Stadt Düsseldorf
95 % Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
Vorstand Michael Clausecker
Klaus Klar
Verkehrsverbund VRR
Mitarbeiter 3.010, davon:
  • 1.756 Betrieb
  • 692 Technik
  • 426 Verwaltung
  • 136 Auszubildende
Umsatz 263,2 Mio. Euro
+5,0 Mio. Euro zu 2016dep1
Linien
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Straßenbahn 7
Stadtbahn 11
Bus 114
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 99, davon:
  • 48 NF 6
  • 15 NF 8
  • 36 NF 10
Stadtbahnwagen 209, davon:
Omnibusse 429, davon:
  • 190 NF-Gelenkbusse
  • 227 NF-Standardbusse
Sonstige Fahrzeuge 11 Historische Triebwagen
5 Historische Beiwagen
2 Fahrschulwagen
1 Schneepflug
1 Schienenschleifwagen
1 Salzstreubeiwagen
1 Gleistransportbeiwagen
Statistik
Fahrgäste 224,7 Mio. im Jahr 2017
+1,3 Mio. (0,6 %) zu 2016
Fahrleistung 42.822 Tausend Kilometer (Tkm), davon:
  • Stadtbahn 8.281 Tkm
  • Straßenbahn 4.973 Tkm
  • Bus 29.568 Tkm
Haltestellen 1.671, davon
  • Stadtbahn: 120 (davon 23 unterirdisch)
  • Straßenbahn: 127
  • Bus: 1.424
Einzugsgebiet 570 km²
Einwohner im
Einzugsgebiet
1,05 Mio.
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 5, davon
  • 2 für Schiene und Bus (Heerdt, Lierenfeld)
  • 3 für Bus (Mettmann, Tiefenbroich, Benrath)
Sonstige Betriebseinrichtungen 1.061 Fahrgastunterstände in Düsseldorf
Länge Gleisanlagen 346,4 kmdep1

Die Rheinbahn AG (bis 2005 Rheinische Bahngesellschaft AG) ist ein 1896 gegründetes Verkehrsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, welches dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angehört und fast alle Stadtbahn-, Straßenbahn- und Buslinien des öffentlichen Personennahverkehr in den Städten Düsseldorf und Meerbusch sowie in weiten Teilen des Kreises Mettmann betreibt. Das Rückgrat bildet ein rund 346 Kilometer langes bis nach Neuss, Krefeld, Duisburg und Ratingen reichendes Schienennetz mit elf teilweise unterirdisch verkehrenden Stadtbahn- und sieben Straßenbahnlinien, das um 114 Buslinien ergänzt wird. 737 Fahrzeuge befördern jeden Werktag rund 740.000 Fahrgäste zwischen 1.671 Haltestellen in einem Einzugsgebiet von 570 Quadratkilometer mit über einer Million Einwohnern und umkreisen dabei die Erde zusammengenommen fast viermal, weshalb die Rheinbahn das fünftgrößte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands und das größte im VRR ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinische Bahngesellschaft AG wurde am 25. März 1896 durch die Düsseldorfer Unternehmer Heinrich Lueg, Franz Haniel, August Bagel und Friedrich Vohwinkel gegründet. Die Leitung wurde dem früheren Oberbürgermeister von Solingen Friedrich Haumann anvertraut.[3]

Der schnelle Aufstieg der Bahngesellschaft hing mit der dynamischen Entwicklung des Düsseldorfer Wirtschaftsraumes zusammen. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1870 vervierfachte sich die Einwohnerzahl der Stadt Düsseldorf. Die linksrheinischen vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiete boten Raum für weiteres städtische Wachstum. Deshalb brachten Lueg, Haniel, Bagel und Vohwinkel zusammen mit dem Beigeordneten und späteren Düsseldorfer Oberbürgermeister Wilhelm Marx am 5. Februar 1896 den Vorschlag in den Rat der Stadt Düsseldorf ein, das rechtsrheinische Stadtzentrum und die linksrheinischen Gemeinden Heerdt, Ober- und Niederkassel durch eine feste Rheinbrücke an Stelle der bisherigen Schiffsbrücke miteinander zu verbinden und durch den Bau einer Bahnstrecke nach Krefeld auch weitere linksrheinischen Städte und Gemeinden wirtschaftlich enger mit Düsseldorf zu verflechten. Die Düsseldorfer Stadtverordnetenversammlung unterstützte das Brücken- und Bahnprojekt und nahm es im März 1896 an. Bereits am 26. Februar 1896 hatte das Preußische Handelsministerium den Bau und Betrieb der Kleinbahn und den Bau der Brücke genehmigt. Die Stadt Düsseldorf selbst beteiligte sich aber nicht an die Finanzierung dieser Projekte. Schon deshalb engagierte sich die Bahngesellschaft auch in der Projektentwicklung bzw. Stadtentwicklung, indem sie auf linksrheinischem Gebiet Grundstücke für 30 Pfennig pro m² erwarb, sie erschloss und später als Baugrundstücke für 30 Mark pro m² wieder verkaufte. So konnte der Bahn- und Brückenbau finanziert werden und entstand durch rege Bautätigkeit von 1906 bis 1914 Oberkassel in seiner heutigen Struktur und Gestalt.[3]

Nach der Eröffnung der Oberkasseler Brücke am 12. November 1898 wurde am 15. Dezember desselben Jahres zwischen der Rheinstraße in Krefeld und zunächst dem Ratinger Tor in Düsseldorf die erste städteverbindende elektrische Schnellbahn Europas in Betrieb genommen.[4]

Die 1950er und 1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1950er Jahren verringerte sich Zahl der beförderten Fahrgäste wegen der Zunahme des Individualverkehrs deutlich. Dennoch wurde nicht – wie in vielen anderen Städten – das Straßenbahnnetz stillgelegt. Die Rheinbahn reagierte, indem sie neben einen allgemeinen Personalabbau die zwischen 1935 und 1938 in Betrieb genommenen Verstärkungslinen wieder einstellte, den Takt der übrigen städtischen Linien tagsüber von 10 auf 12 Minuten ausdünnte und das Streckennetz verkleinerte.

Schiffsbetrieb bis 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schiffsbetrieb der Rheinbahn seit 1898 gewann nach Ende des Krieges ab 1945 durch den zerstörte Brücken ersetzenden Fährverkehr an Bedeutung.[5] Dieser Betrieb, zuletzt im Auftrag der Stadt Düsseldorf, wurde im Jahr 1993 eingestellt, da die Stadt nicht mehr bereit war, die anfallenden Defizite in Millionenhöhe zu tragen. Die vorhandenen vier Schiffe wurden an die Firma Küffner verkauft, die auch Personal und Steigeranlagen von der Rheinbahn übernahm und den Fährbetrieb nach Kaiserswerth bis 2012 subventionsfrei weiterführte.[6]

Regionalverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch ihre Beteiligung an der trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH war die Rheinbahn einige Zeit auch im Regionalverkehrsgeschäft tätig.

Am 30. Juni 2011 beschloss der Aufsichtsrat jedoch den Verkauf der Geschäftsanteile an der Trans Regio in Höhe von 24,9 % an die EuRailCo GmbH, eine Tochterfirma des französischen Unternehmens Transdev GmbH. Nach eigener Aussage ging die Rheinbahn diesen Schritt, da sie im Zuge der neuen EU-Verordnung 1370/2007 die Möglichkeit der Direktvergabe nutzen möchte. Im Rahmen dieser Regelung sind Aktivitäten außerhalb des klassischen Bedienungsgebiets nicht vorgesehen.[7]

Fahrplanwechsel 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Fahrplanwechsel in der Geschichte der Rheinbahn fand am 21. Februar 2016 statt. Der hauptsächliche Grund war die Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie mit den neuen Stadtbahnlinien U71, U72, U73 und U83. In diesem Zusammenhang wurde auch das Straßenbahnnetz nahezu komplett neu geordnet, denn mit der Linie 709 behielt lediglich eine Straßenbahnlinie ihren Verlauf bei. Die Linien 703, 712, 713 und 719 entfielen ganz bzw. wurden durch die neuen Stadtbahnlinien ersetzt. Die über die Berliner Allee verkehrende neue Linie 705 ersetzte die Line 715. Der Verlauf aller anderen Straßenbahnlinien außer der Linie 709 sowie der Buslinien 723, 725, 732 und 736 wurde ebenfalls geändert. Die geplante gleichzeitige Inbetriebnahme der Straßenbahn-Neubaustrecke zwischen Rath S und dem ISS-Dome und die damit verbundene Verlängerung der Linie 701 verzögerte sich um fast zwei Jahre und erfolgte erst am 7. Januar 2018.[8]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Hauptverwaltung befindet sich seit 2017 im Gebäude Lierenfelder Straße 42 in 40231 Düsseldorf in unmittelbarer Nachbarschaft zum Betriebshof Lierenfeld.

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinbahn AG ist mit mindestens 20 Prozent am Kapital folgender Unternehmen beteiligt:[9]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Düsseldorfer Karneval ist unter Mitwirkung einiger Mitarbeiter ein unternehmensbezogenes Stimmungslied entstanden. [10]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Straßenbahn Düsseldorf

Die Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn begann im Jahr 1876, als die erste Pferdebahn durch die Stadt fuhr. Die Rheinbahn betrieb das zwischen 1896 und 1900 elektrifizierte städtische Straßenbahnnetz aber noch nicht, sondern nahm am 15. Dezember 1898 zwischen Krefeld und zunächst dem Ratinger Tor in Düsseldorf die erste städteverbindende elektrische Schnellbahn Europas – später als K-Bahn bezeichnet – in Betrieb.[4] Diese Strecke wurde 1901 um Zweigstrecken nach Uerdingen (1911 bis Moers) und nach Neuss sowie eine Verbindungsstrecke von Neuss durch Büderich zum Forsthaus Meer ergänzt. Ab dem 26. September 1911 pachtete und betrieb die Rheinbahn auch das Benrather Straßenbahnnetz mit Linien von Benrath nach Oberbilk, Vohwinkel und Ohligs. Erst seit dem 15. September 1920 betreibt die Rheinbahn alle Straßenbahn- und später auch Stadtbahnlinien in Düsseldorf und Umgebung.

In den 1950er Jahren verringerte sich Zahl der beförderten Fahrgäste wegen der Zunahme des Individualverkehrs deutlich. Dennoch wurde nicht wie in vielen anderen Städten die Anzahl der Linien reduziert oder sogar der Betrieb der Straßenbahn ganz eingestellt. Zwischen 1914 und 1988 gab es im Stadtgebiet immer 14 bis 17 Linien, auf denen außerhalb der Hauptverkehrszeit Straßenbahnen verkehrten. Erst nach Inbetriebnahme des Innenstadttunnels wurden Straßenbahnlinien sukzessive durch Stadtbahnlinien ersetzt. Deshalb gibt es seit Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie im Februar 2016 in Düsseldorf nur noch sieben Straßenbahnlinien. Seit 2012 werden im Linienbetrieb ausschließlich Straßenbahnen in Niederflurtechnik eingesetzt.

Ursprünglich verkehrten alle städtischen Straßenbahnen während der gesamten Betriebszeit mindestens alle 10 Minuten. Aus den zuvor genannten Gründen erfolgte die Umstellung auf einen 12-Minuten-Takt, die am 1. August 1960 abgeschlossen war aber rund zwei Jahrzehnte später wieder rückgängig gemacht wurde. Den ein Jahr später eingeführten 20-Minuten-Takt ab 20 Uhr hat die Rheinbahn dagegen bis heute beibehalten. Lediglich alle Stadtbahnen verkehren ab 29. August 2018 mindestens bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt. In den 1990er Jahren musste die Rheinbahn ihr Angebot an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ebenfalls einschränken, weil die Stadt Düsseldorf ihre Zuschüsse wegen einer Haushaltsnotlage reduzieren musste. Zunächst wurde tagsüber durchgängig ein 15-Minuten-Takt angewendet. Im Laufe der Zeit wurde der Takt im besser auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt und weiter differenziert. Deshalb verkehren heute die Bahnen samstags morgens bis ca. 9 Uhr nur noch alle 20 Minuten aber während der Ladenöffnungszeiten auf den Linien, die hauptsächlich zum Einkaufen in der Stadtmitte genutzt werden, wieder alle 10 Minuten sowie an Sonn- und Feiertagen morgens alle 30 und vormittags alle 20 Minuten.

Stadtbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Stadtbahn Düsseldorf

Die Rheinbahn betreibt in Düsseldorf 11 teilweise unterirdisch verlaufende Stadtbahnlinien. Der U-Bahnbau begann Mitte der 1970er Jahre. Der erste Tunnel unter dem Hofgarten und der Kaiser- und Fischerstraße einschließlich zweier U-Bahnhöfe ging 1981 in Betrieb. 1988 wurde der gesamte Stadt- bzw. Straßenbahnverkehr zwischen Altstadt und Hauptbahnhof unter die Erde verlegt. Der viergleisige Innenstadttunnel mit den U-Bahnhöfen Heinrich-Heine-Allee, Steinstraße/Königsallee, Oststraße und Düsseldorf Hbf wurde eröffnet. Er wurde 1993 östlich des Hauptbahnhofs in Richtung Eller mit zwei U-Bahnhöfen und 2002 unter Oberbilk mit drei U-Bahnhöfen verlängert. Seit dem 21. Februar 2016 ist der Tunnel zwischen den S-Bahnhöfen Wehrhahn und Bilk mit 6 weiteren U-Bahnhöfen in Betrieb. Durch ihn verkehren die vier Stadtbahnlinien der sogenannten Wehrhahn-Linie.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1924 setzt die Rheinbahn auch Linienbusse ein. Neben den Stadtbus-Linien, die das Düsseldorfer Straßenbahnnetz ergänzten und fast immer innerhalb des Stadtgebietes verliefen, gab es Fernlinien, die Verbindungen zwischen Düsseldorf und anderen Städten herstellten oder innerhalb des Kreises Mettmann verliefen. Letztere wurden insbesondere als Ersatz für eingestellte Straßenbahn-Fernlinien eingerichtet. Ihr Betrieb ist mit dem heutigen Regionalbusverkehr vergleichbar. Mit der Einführung des VRR-Tarifes 1980 fiel diese Zweiteilung des Busnetzes weg. Später erfolgte wieder eine Differenzierung der Buslinien nach Marken, die jeweils bestimmte Kriterien erfüllen und in den nachfolgenden Abschnitten auch getrennt beschrieben werden.

Metrobus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. August 2018 nimmt die Rheinbahn den Betrieb auf drei Metrobus-Linien auf. Zunächst verkehren die Metrobusse montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr und samstags von 8 bis 21 Uhr alle 20 Minuten. Sie halten nur an den wichtigsten Haltestellen und ermöglichen somit kürzere Fahrzeiten zwischen Hauptknotenpunkten. Die Führung der Linien bietet neue zusätzliche Netzverbindungen, schafft schnelle Querverbindungen zwischen den Stadt- und Straßenbahnen und entlastet gleichzeitig auch die am meisten frequentierten bestehenden Buslinien. Um die Pünktlichkeit zu gewährleisten werden 23 Maßnahmen zur Beschleunigung – wie die Einrichtung von Busspuren oder Verbesserung von Ampelschaltungen – durchgeführt.[11]

Linie Linienweg / Takt / Anmerkungen[12]
M 1 Freiligrathplatz Stadtbahn.svg – Falkenweg – Unterrath, Eckenerstraße – D-Unterrath S-Bahn-Logo.svg – D-Rath Mitte S-Bahn-Logo.svg Stadtbahn.svg – Rather Broich Stadtbahn.svg – Grafenberg, Burgmüllerstraße Stadtbahn.svg M 2 – Gerresheim, Torfbruchstraße – D-Gerresheim S-Bahn-Logo.svg Stadtbahn.svg – Knuppertsbrück – VennhausenSiedlung Freiheit – D-Eller S-Bahn – Eller, Vennhauser Allee Stadtbahn – D-Reisholz S-Bahn M 3 – Forststraße – Urdenbacher Allee Stadtbahn.svg – D-Benrath S-Bahn Stadtbahn
keine weiteren Haltestellen; Mo–Fr 7–21 Uhr und Sa 9–21 Uhr alle 20 min; verkehrt ab 29. August 2018
M 2 Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz Stadtbahn.svg – Vodafone Campus – Prinzenallee Stadtbahn.svg – Am Seestern Stadtbahn.svg M 3 – Theodor-Heuss-Brücke Stadtbahn.svg – Nordfriedhof – Johannstraße – Mörsenbroich, Heinrichstraße Stadtbahn.svg – Mörsenbroicher Weg Stadtbahn.svg – Grafenberg, Burgmüllerstraße Stadtbahn.svg M 1 – Staufenplatz
keine weiteren Haltestellen; Mo–Fr 7–21 Uhr und Sa 9–21 Uhr alle 20 min; verkehrt ab 29. August 2018
M 3 Am Seestern Stadtbahn.svg M 2 – Niederkasseler Kirchweg – OberkasselBelsenplatz Stadtbahn.svg – Jugendherberge – Landtag/Kniebrücke – Kirchplatz Stadtbahn – D-Bilk S-Bahn Stadtbahn ← Moorenstraße – Universität Mitte – Universität Südost – ItterFriedhof – Holthausen Stadtbahn.svg – D-Reisholz S-Bahn-Logo.svg M 1
keine weiteren Haltestellen; Mo–Fr 7–21 Uhr und Sa 9–21 Uhr alle 20 min; verkehrt ab 29. August 2018

Schnellbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich sollten Schnellbuslinien Städte in kurzer Fahrzeit miteinander verbinden, wenn dies durch schienengebundenen Schnellverkehr (RegionalExpress, Regionalbahn, S-Bahn oder Stadtbahn) nicht möglich ist. Schnellbusse nutzen deshalb Autobahnen und Kraftfahrstraßen und halten in größeren Abständen als Stadtbuslinien. Inzwischen verlaufen viele Linien nur innerhalb einer Stadt. Die erste Schnellbusline, die von Düsseldorf ausging, führte über Kaarst nach Viersen, wurde aber von der BVR Busverkehr Rheinland GmbH betrieben. Inzwischen betreibt auch die Rheinbahn sechs Schnellbuslinien in Eigenregie, die in Düsseldorf verkehren bzw. dort beginnen. Am Betrieb von zwei weiteren Linien, die Heiligenhaus und Velbert mit Essen sowie Mettmann mit Wuppertal verbinden, ist die Rheinbahn beteiligt.

Stadtbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle beschreibt das Stadtbus-Angebot der Rheinbahn. Im Gebiet des Kreises Mettmann verkehrende Linien haben auch eine Städte verbindende Funktion.

Ortsbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbus-Linien verkehren innerhalb der Städte Hilden, Erkrath, Haan, Mettmann, Heiligenhaus und Ratingen

Nachtverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NachtExpress-Linien in Düsseldorf (vor den Liniennummern steht „NE“) und DiscoLinien im Kreis Mettmann (vor den Liniennummern steht „DL“) verkehren in einem festen Takt in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und auf einen Feiertag. In den übrigen Nächten verkehren Nachtbusse ein- bis viermal je nach Linie und Fahrtrichtung.

Bus-Sonderlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Höltge: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland Band 4: Ruhrgebiet von Dortmund bis Duisburg. EK-Verlag, Freiburg 1994, ISBN 3-88255-334-0.
  • Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement: Nahverkehrsplan 2002–2007. Veröffentlichung, Düsseldorf 2003.
  • Hans G. Nolden: Die Düsseldorfer Straßenbahn. GeraMond Verlag, München 1998, ISBN 3-932785-02-9.
  • Axel Schild, Dieter Waltking: Die Rheinbahn Stadtverkehr in und um Düsseldorf. alba, Düsseldorf 1996, ISBN 3-87094-355-6.
  • Richard Jacobi, Dieter Zeh: Die Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn Von der Pferdetram zur Stadtbahn. EK-Verlag, Freiburg 1995, ISBN 3-88255-401-0.
  • Volkmar Grobe: Stadtbahn Düsseldorf – Von den Anfängen des spurgeführten Verkehrs zur städteverbindenden Schnellbahn. EK-Verlag, Freiburg 2008, ISBN 978-3-88255-848-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheinbahn (Unternehmen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht 2017
  2. Zahlen-Übersicht Stand 31. Dezember 2017
  3. a b Rheinbahn Geschichte 1896
  4. a b Rheinbahn Geschichte 1898
  5. 1945: Düsseldorf wieder geteilte Stadt – Fährverkehr der Rheinbahn. Rheinbahn AG, abgerufen am 5. März 2014.
  6. Lars Wallerang: Der lange Weg zu einer rentablen Flotte. In: wz newsline. Westdeutsche Zeitung, 5. Januar 2014, abgerufen am 5. März 2014.
  7. Pressemeldung der Rheinbahn vom 30. Juni 2011
  8. Liniennetz Düsseldorf gültig ab: 07.01.2018
  9. Website: Beteiligungen
  10. rheinbahn.de
  11. Rheinbahn Pressemitteilung vom 10.01.2018: Metrobusse gehen an den Start
  12. Liniennetz Düsseldorf Stadt- und Straßenbahn Metrobuslinien