Daubenrath

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Daubenrath
Stadt Jülich
Wappen von Daubenrath
Koordinaten: 50° 53′ 35″ N, 6° 25′ 4″ O
Höhe: 94 m
Einwohner: 306 (31. Dez. 2015)[1]
Eingemeindung: 1916
Postleitzahl: 52428
Vorwahl: 02461

Daubenrath ist ein Stadtteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen liegt Selgersdorf, im Norden das Forschungszentrum Jülich, im Osten Hambach und im Süden Krauthausen, beide zur Gemeinde Niederzier gehörend. Neben dem Ort verläuft der Iktebach.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegekapelle in Daubenrath

Der Ort hat keinen Durchgangsverkehr. Die Ortsstraße dient als Fluchtweg für das nahe Forschungszentrum Jülich. Den ÖPNV stellt die RVE durch die Buslinie 223 und ein Anruf-Sammel-Taxi sicher. Den Bahnhof der Rurtalbahn im benachbarten Selgersdorf erreicht man über den Daubenrather Kirchweg zu Fuß in etwa 20 Minuten, mit dem Fahrrad in 10 Minuten.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daubenrath liegt im 1-km-Radius um den ehemaligen Versuchsreaktor Jülich. DIDO wurde 2006 komplett abgeschaltet. Wegen der Nähe zum Reaktor gab es im Ort eine feste Lautsprecheranlage, die zur Alarmierung der Bevölkerung dienen sollte. Vom Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Stockheim wurde als Test regelmäßig Musik in den Ort gespielt.

Außerdem hat der Ort einen Kinderspielplatz, einen Schützenverein (St. Stephanus Schützenbruderschaft Daubenrath) und das Trommler- und Pfeiferkorps Daubenrath.

Die kleine Wegekapelle aus Backstein in der Daubenrather Kasterstraße wurde 1886 errichtet und steht seit dem 13. Januar 1987 unter Denkmalschutz.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.juelich.de/zahlen
  2. Jülich-Daubenrath Denkmal-Nr. 36, Kasterstraße zwischen 38 und 39 (819).jpg Denkmale in der Stadt Jülich, Zugriff am 8. September 2011.