Stetternich

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Koordinaten: 50° 55′ 21″ N, 6° 24′ 22″ O

Stetternich
Stadt Jülich
Wappen von Stetternich
Höhe: 93 m
Fläche: 7,54 km²
Einwohner: 1709 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52428
Vorwahl: 02461
Kopie eines römischen Meilensteins mit einer Inschrift für den Kaiser Konstantin und seine Söhne aus dem Jahr 325/326. Auf dem Stein wird eine Entfernung von XVI Leguae (35,5 km) angegeben.

Stetternich ist ein Stadtteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden und Westen verlaufen der Mühlengraben und der Ellebach. Etwa 1 km südlich von Stetternich liegt das Forschungszentrum Jülich, im Nordwesten Lich-Steinstraß, im Norden Welldorf und im Osten die Sophienhöhe mit dem Tagebau Hambach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde Stetternich durch das Aachen-Gesetz zum Stadtteil von Jülich.[2]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es den Kindergarten „St. Martin“.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Martinus: Die Pfarre wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Auf den Resten einer Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert wurde 1716 der Turm der jetzigen Kirche errichtet. 1803/04 wurde nach einem Brand der jetzige Kirchenbau angefügt, der 1936 noch erweitert und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde. Die Pfarrkirche ist St. Martin geweiht.

Burg Lindenberg: Die Wasserburg zwischen dem Ellebach und dem Mühlengraben wurde vermutlich schon im 12. Jahrhundert gegründet.

Gut Wolfshoven: vierflügeliger Gutshof mit einem klassizistischen Herrenhaus aus dem Jahr 1858

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Öffentlichen Personennahverkehr stellt die RVE durch die AVV-Buslinien 238 und 284 sowie durch ein Anruf-Sammeltaxi sicher.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theaterverein Gesellschaft Frohsinn Stetternich 1880 e.V.
  • Musikverein Tambourcorps Stetternich 1924 e.V.
  • Sportverein SC Stetternich 08
  • Sportverein TVS 1975 e.V. - Tennisvereinigung Stetternich
  • Sportverein Tischtennisfreunde Stetternich 1981 e.V.
  • Maigesellschaft Stetternich 1836 e.V.
  • Karnevalsgesellschaft Schanzeremmele Stetternich 1948 e.V.
  • Schützenverein St.-Sebastianus Bruderschaft Stetternich
  • Mal-Kasten, Malschule
  • Freiwillige Feuerwehr Jülich, Löschgruppe Stetternich 1938

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Forsthaus Stetternich ist der Sitz des Forstbetriebsbezirks Jülich des ehemaligen Forstamtes Eschweiler. Heute gehört der Bereich zum Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit Sitz in Nettersheim.
  • Östlich des Ortes in Richtung Sophienhöhe ist eine Sammlung von Meilen- und Kilometersteinen aus verschiedenen Epochen zu sehen sowie ein Stück der alten Römerstraße.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stetternich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.juelich.de/zahlen
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 308.