Deutscher Verband für Telekommunikation und Medien

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Der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien e.V. (DVTM) ist ein Interessenverband der an der Wertschöpfungskette Telekommunikation und Medien beteiligten Unternehmen. Sitz des Verbandes ist Bonn.

Der Verband vertritt die Interessen seiner über 50 Mitgliedsunternehmen[1] gegenüber Politik und Gesetzgeber, Ministerien, Bundesnetzagentur und EU-Kommission. Zu den Mitgliedern gehören Diensteanbieter, Netzbetreiber, Serviceprovider, Reseller, technische Dienstleister, Medien- und Verlagshäuser sowie Consulting- und Inkassounternehmen.

Aufgaben und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Verbandes ist es nach eigenen Angaben, im Einklang mit Verbrauchern, Politik und Wirtschaft einen zukunftsorientierten, innovativen und wettbewerbsfähigen Telekommunikations- und Medienmarkt zu schaffen. Der DVTM will Prävention und Selbstregulierung für neue innovative Geschäftsmodelle sowie die erfolgreiche Etablierung von selbstregulierenden und verbraucherschützenden Marktstandards erreichen.

Die Mitglieder agieren freiwillig im Rahmen des Kodex Deutschland für Telekommunikation und Medien, der vom DVTM herausgegeben wird. Der Kodex formuliert Branchenstandards und befähigt dazu, den Markt aktiv mitzugestalten. Er wird von einer Expertenkommission regelmäßig fortgeschrieben. Ein mit Telekommunikations-, Medien- und Regulierungsexperten besetzter Kodex-Beirat soll durch regelmäßigen Austausch sicherstellen, dass der Kodex inhaltlich aktuell und zeitnah Regelungsdefizite aufgreift und präventiv auf Entwicklungen des Marktes reagiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DVTM ging im Februar 2011 aus dem bereits 1997 gegründeten Verband Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste e.V. (FST) hervor. Der FST war ein Zusammenschluss vor allem von Content- und Diensteanbietern sowie Netzbetreibern und legte seinen Fokus insbesondere auf klassische Auskunfts- und Mehrwertdienste. Aufgrund der zunehmenden Konvergenz von Telekommunikation und Medien sowie weiterer sich verändernder Rahmenbedingungen stellte sich der Verband thematisch breiter auf. Heute will sich der DVTM allen Themen widmen, die Unternehmen und Verbrauchern im konvergenten TK- und Medienmarkt begegnen.

Vorstandsvorsitzender ist Renatus Zilles (ConvergeConsulting), bereits zuvor langjähriges Vorstandsmitglied. Er folgte 2010 auf Hans-Joachim Kruse (damals Geschäftsführer MPS Media Production Service GmbH & Co. KG), der den Vorstand ab 1997 führte und heute Ehrenvorstand ist. Mitglieder des Vorstands sind: Wulf Hambach (Hambach & Hambach Rechtsanwälte PartG mbH), Marco Priewe (InternetQ GmbH), Achim Hager (HFO Holding AG), Steffen von Alberti (Communication Services Tele2 GmbH) und Markus Schunk (SchuMa Consulting); Geschäftsführer: Markus Schunk; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Markus Schunk

Themen des DVTM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend einige aktuell vom DVTM behandelte Themen und Inhalte:

  • Konvergenz von Telekommunikation, Medien und zunehmend auch Energie
  • Fortschreibung des Kodex Deutschland für Telekommunikation und Medien
  • Mobile Commerce: Zertifizierung von Apps
  • Kostenfreie Warteschleife: markt- und verbrauchergerechte Umsetzung
  • Mehrwertdienste-Rufnummern: marktgerechte Regulierung, einheitliche und verbraucherfreundliche Preisgestaltung
  • Begleitung der Einführung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes
  • Einsatz gegen Überregulierung bei Gewinnspielen/Lotterie
  • All IP und Next Generations Networks: kritische Begleitung der Entwicklung
  • Datenschutz
  • Einsatz für eine technikneutrale Regulierung
  • Bettertainment

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DVTM-Mitgliederübersicht Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 20. Dezember 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dvtm.net