5G

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5G (fünfte Generation [des Mobilfunks]) ist ein Mobilfunkstandard, der seit 2019 an Verbreitung gewinnt.

5G baut auf dem bestehenden Standard „Long Term Evolution“ (LTE) auf. Die Funkzellen werden voraussichtlich bei 5G in Städten engmaschiger ausgebaut werden als bei Vorgängertechniken.[1] Die Standardisierungsorganisation 3GPP hat im Dezember 2018 mit Release 15 den ersten Standard veröffentlicht, der Funktionen von 5G beinhaltet.[2] Weitere Funktionen wurden mit Release 16 im Juli 2020 festgelegt.[3]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vergleich zu LTE-Advanced gibt es bei der 5G-Technik folgende Eigenschaften:

  • Datenraten bis zu 10 Gbit/s;
  • Nutzung höherer Frequenzbereiche;
  • erhöhte Frequenzkapazität und Datendurchsatz;
  • Echtzeitübertragung, weltweit 100 Milliarden Mobilfunkgeräte gleichzeitig ansprechbar;
  • Latenzzeiten von wenigen Millisekunden bis unter eine Millisekunde.

Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 5G-Technik ist grundsätzlich auf drei verschiedene Anwendungsszenarien hin ausgerichtet.[4]

  • eMBB: Enhanced Mobile Broadband, also eine erweiterte mobile Breitbandverbindung, um Mobilgeräte mit möglichst hohen Datenraten zu versorgen. Heutige Hybrid-Access-Technik über LTE kann zudem in 5G ausgebaut werden, um die Breitbandversorgung auch für Festnetzanschlüsse in ländlichen Regionen zu verbessern.
  • mMTC: Massive Machine Type Communication. Dieser Bereich betrifft hauptsächlich das „Internet der Dinge“ (IoT) und soll möglichst viele Verbindungen mit eher geringen Datenraten und niedrigem Energieverbrauch unterstützen.
  • uRLLC: Ultra-reliable and Low Latency Communication soll zuverlässige Verbindungen mit geringer Latenz ermöglichen, die beispielsweise für autonomes Fahren oder Industrie-Automation benötigt werden.[5]

In der ersten Phase der 5G-Realisierung im Jahr 2019 wurde fast ausschließlich der Bereich eMBB ausgebaut.

Modulations- & Multiplexverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mobilfunk der 5. Generation (5G) verwendet ähnliche Frequenzmodulationen wie bereits LTE-Advanced. Dazu zählt insbesondere OFDM (Orthogonal Frequency-Division Multiplexing), wobei das Verfahren im Vergleich zu LTE erweitert wurde und nun CP-OFDM (Cyclic Prefix OFDM) verwendet wird.[6] Im Sendebetrieb der Mobilgeräte (uplink) kommt teilweise auch DFT-s-OFDM (Discrete Fourier Transform spread Orthogonal-Frequency Division Multiplexing) zum Einsatz.

Die verwendeten Modulationen sind: QPSK (Quadraturphasenumtastung), 16QAM, 64QAM und 256QAM (Quadraturamplitudenmodulation).[7]

Bei 5G kommt auch die so genannte Carrier Aggregation (CA) massiv zum Einsatz, wobei bis zu 16 Carrier kombiniert werden können, um den Datendurchsatz weiter zu erhöhen.

Latenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei 5G wird oft von sehr kurzen Latenzzeiten unter 1 ms gesprochen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich die gesamte Latenz aus mehreren Anteilen zusammensetzt:

  • Die Luftschnittstelle, also die Verbindung vom Mobilgerät zur Basistation. Die Latenz der Luftschnittstelle lässt sich bei 5G unter Laborbedingungen tatsächlich unter 1 ms realisieren.[8]
  • Die Latenz der hinter der Basisstation liegenden Datenverarbeitung hin zum Telekommunikationsnetz.
  • Latenz zum Internet: Greift der Nutzer auf Anwendungen und Daten im Internet zu, kommt noch die Latenz der beteiligten Server hinzu (die völlig unabhängig vom 5G-Standard sind).

Die realen Ende-zu-Ende-Latenzen, die der US-Telefonanbieter Verizon in Chicago im März 2019 erreicht, liegen im Bereich von 30 ms.[9]

Frequenzbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Frequenzspektrum bei 5G wird in zwei Bereiche unterteilt, die FR1 und FR2 (von engl. Frequency Range) genannt werden. FR1 umfasst im Wesentlichen die Frequenzen zwischen 600 MHz und 6 GHz. In diesem Frequenzbereich werden sowohl FDD (Frequency Division Duplexing) als auch TDD (Time Division Duplexing) verwendet. Der Frequenzbereich FR2 beginnt oberhalb von 24 GHz und arbeitet im Millimeterwellenbereich. Bis Mai 2019 waren Frequenzen bis 40 GHz für 5G freigegeben, eine Erweiterung bis 60 oder 80 GHz ist jedoch in Zukunft prinzipiell möglich und geplant.[10] Elektromagnetische Wellen im Millimeterwellenbereich sind zwar hilfreich, um große Datenmengen zu übertragen, die Reichweite nimmt aber bei höheren Frequenzen immer mehr ab. Auch können Funkwellen bei z. B. 28 GHz einfache Hindernisse wie Wände oder Bäume nicht durchdringen.

Elektromagnetische Wellen lassen sich jedoch gezielt durch Phased-Array-Antennen formen und auf ein Ziel ausrichten. Bei 5G kommt diese Technik bei Millimeterwellen zum Einsatz, um einzelne mobile Empfangsgeräte bei Bedarf gezielt mit hohen Datenraten zu versorgen.[10]

Die 5G-Spezifikation sieht bis zu 256 Einzelantennen vor, die für sogenanntes massives MIMO verschaltet werden können.

Frequenzbereich FR1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3GPP 38.104 (Rel 16 Sept 2019)[11]

Tabelle der Frequenzbänder
Band Name Modus Downlink [MHz] Bandbreite [MHz] Uplink [MHz] geografischer Bereich
Unten Mitte Oben Unten Mitte Oben
n1 2100 FDD 2110 2140 2170 60 1920 1950 1980 Global
n2 1900 PSC FDD 1930 1960 1990 60 1850 1880 1910 Nordamerika
n3 1800 FDD 1805 1842,5 1880 75 1710 1747,5 1785 Global
n5 850 FDD 869 881,5 894 25 824 836,5 849 Global
n7 2600 FDD 2620 2655 2690 70 2500 2535 2570 EMEA
n8 900 FDD 925 942,5 960 35 880 897,5 915 Global
n12 700 a FDD 729 737,5 746 17 699 707,5 716 Nordamerika
n14 700 PS FDD 758 763 768 10 788 793 798 Nordamerika
n18 800 Lower FDD 860 867,5 875 15 815 822,5 830 Japan
n20 800 FDD 791 806 821 30 832 847 862 EMEA
n25 1900+ FDD 1930 1962,5 1995 65 1850 1882,5 1915 Nordamerika
n28 700 APT FDD 758 780,5 803 45 703 725,5 748 APAC,EU
n29 700 d SDL 717 722,5 728 11 Nordamerika
n30 2300 WCS FDD 2350 2355 2360 10 2305 2310 2315 Nordamerika
n34 TD 2000 TDD 2010 2017,5 2025 14 EMEA
n38 TD 2600 TDD 2570 2595 2620 50 EMEA
n39 TD 1900+ TDD 1880 1900 1920 40 China
n40 TD 2300 TDD 2300 2350 2400 100 China
n41 TD 2600+ TDD 2496 2593 2690 194 Global
n48 TD 3600 TDD 3550 3625 3700 150 Global
n50 TD 1500+ TDD 1432 1474,5 1517 85
n51 TD 1500- TDD 1427 1429,5 1432 5
n65 2100+ FDD 2110 2155 2200 90 1920 1965 2010 Global
n66 AWS-3 FDD 2110 2155 2200 90/70 1710 1745 1780 Nordamerika
n70 AWS-4 FDD 1995 2007,5 2020 25/15 1695 1702,5 1710 Nordamerika
n71 600 FDD 617 634,5 652 35 663 680,5 698 Nordamerika
n74 L-Band FDD 1475 1496,5 1518 43 1427 1448,5 1470 EMEA
n75 DL 1500+ SDL 1432 1474,5 1517 85 Nordamerika
n76 DL 1500- SDL 1427 1429,5 1432 5 Nordamerika
n77 TD 3700 TDD 3300 3750 4200 900
n78 TD 3500 TDD 3300 3550 3800 500
n79 TD 4500 TDD 4400 4700 5000 600
n80 UL 1800 SUL 75 1710 1747,5 1785
n81 UL 900 SUL 35 880 897,5 915
n82 UL 800 SUL 30 832 847 862
n83 UL 700 SUL 45 703 725,5 748
n84 UL 2100 SUL 60 1920 1950 1980
n86 UL AWS SUL 70 1710 1745 1780
n89 UL 850 SUL 25 824 836,5 849
n90 TD 2600+ TDD 2496 2593 2690 194 Global

SDL = Supplementary Downlink

SUL = Supplementary Uplink

Frequenzbereich FR2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3GPP 38.104 (Rel 15 Sept 2019)[12]

Band Name Modus Downlink [MHz] Bandbreite [MHz] Uplink [MHz] geografischer Bereich
Unten Mitte Oben Unten Mitte Oben
n257 28 GHz TDD 26500 28000 29500 3000 Global
n258 26 GHz TDD 24250 25875 27500 3250 Global
n260 39 GHz TDD 37000 38500 40000 3000 Global
n261 28 GHz US TDD 27500 27925 28350 850 Nordamerika

Kritikpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energieverbrauch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der theoretische Energieverbrauch pro übertragenem Bit ist bei 5G zwar im Idealfall nur ein 1/100 dessen, was bei LTE verbraucht wird, da jedoch ein starker Anstieg der Datenraten erwartet wird, könnte der Energieverbrauch insgesamt deutlich steigen (vgl. Rebound-Effekt). Erste Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass sich Mobiltelefone bei Nutzung von FR2 stark erwärmen und viel Energie benötigen.[13][14]

Da die Reichweite der 5G-Basisstationen in FR2 gering ist, werden sehr viel mehr Basisstationen gebraucht als bei 4G. In Folge könnte der Energieverbrauch des Gesamtsystems steigen. Eine Abschätzung von Huawei ergab beinahe eine Verdoppelung des Energieverbrauchs.[15]

Laut einer Studie für den Stromversorger E.ON werde durch den 5G-Standard der Energiebedarf von Rechenzentren allein in Deutschland bis ins Jahr 2025 um 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen. Das entspräche ca. 0,8 % der deutschen Gesamtstromproduktion und wäre ausreichend, um die 2,5 Millionen Einwohner von Köln, Düsseldorf und Dortmund zu versorgen.[16]

Auch der erwartete Anstieg von Video-on-Demand-Nutzung könnte den Energieverbrauch ansteigen lassen, dies kommt auf das Konsumverhalten der Nutzer an.[17]

Erforderlicher Netzausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon unter Energieverbrauch beschrieben, ist die Reichweite der 5G-Basisstationen in FR2 gering, weswegen sehr viel mehr Basisstationen benötigt werden als bei 4G. Allerdings ist aktuell jeder zweite Bundesbürger gegen den Netzausbau durch weitere Basisstationen.[18]

UMTS Basisstationen werden auf 4G/5G umgerüstet.[19]

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem deutschen Politologen Thorsten Benner zufolge seien aufgrund der komplexen Anforderungen von 5G-Netzen wöchentliche Software-Aktualisierungen erforderlich, wobei er hierfür keine Quelle angibt. Es sei zeitlich nicht möglich, dass Softwaretestzentren diese Software-Versionen regelmäßig und vollständig überprüfen und ständig alle Sicherheitsaspekte überwachen.[20]

Ein Bericht der Regierung des Vereinigten Königreiches hat dem chinesischen Anbieter von 5G-Technik Huawei nur ein beschränktes Sicherheitsniveau attestiert, sodass dessen Produkte nicht für kritische Infrastrukturen eingesetzt werden dürfen.[21] Diese Bedenken wurden zu Beginn des Jahres 2019 allerdings nach einem Audit durch das GCHQ ausgeräumt.[22] Die Europäische Kommission legte eine Risikobewertung von 5G-Netzen in Europa vor, in der sie vor allem vor Angriffen aus „Nicht-EU-Staaten oder von staatlich unterstützten Organisationen“ warnte.[23] Namen von Firmen oder möglichen Staaten, die hinter Angriffen stehen könnten, nannte die EU nicht.[23]

Diskussion um mögliche Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere durch 5G werden von Kritikern als unzureichend erforscht angesehen. Dabei wird häufig auf umstrittene Effekte wie „Elektrosensibilität“ Bezug genommen.[24] Belegt ist lediglich unter bestimmten Umständen (z. B. in unmittelbarer Nähe) eine Erwärmung von Gewebe durch die elektromagnetische Strahlung. Experten halten dies jedoch für nicht gesundheitsschädlich.[25] Die Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung sowie das Bundesamt für Strahlenschutz[24] gelangen daher zu der Einschätzung, dass die 5G-Technik bei Einhaltung von Grenzwerten unbedenklich sei.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert dennoch, dass vor dem Ausbau der Mobilfunknetze zu 5G die gesundheitlichen Auswirkungen weiter erforscht werden.[26] Wegen Bedenken, ob die Grenzwerte zum Strahlenschutz mit einem geplanten 5G-Netz eingehalten werden, wurde in Brüssel ein Pilotprojekt gestoppt.[27] In der Schweiz haben die Parlamente in den Kantonen Genf und Waadt ihre Regierungen aufgefordert, ein Moratorium für die Installation von 5G-Antennen auf Kantonsgebiet zu erlassen beziehungsweise zu prüfen.[28] Ein Briefing des European Parliamentary Research Service kommt zu dem Schluss, dass die vorliegende Studienlage noch nicht ausreiche, um zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen.[29] Bei wissenschaftlichen Studien besteht jedoch grundsätzlich das Problem, dass für epidemiologische Studien in der Regel eine unbelastete Kontrollgruppe fehlt, da fast die gesamte Bevölkerung hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, wie zum Beispiel schon durch WLAN-Nutzung, ausgesetzt ist.[30]

Ein Team um die italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna berichtete 2019 über eine mögliche tumorerzeugende Wirkung von Hochfrequenzstrahlung bei Ratten.[31] An der Studie wird jedoch kritisiert, dass die verwendete Strahlenintensität um ein Vielfaches über dem erlaubten Bereich liege.[32] Innerhalb der zugelassenen Grenzwerte gab es hingegen bei keiner der über 200 durchgeführten Studien auch nur Hinweise auf eine gesundheitsschädliche Wirkung.[25]

Tatsächlich geht zudem die höchste Strahlenbelastung im Normalfall nicht von den Sendemasten, sondern von den Mobilfunkgeräten selbst aus. Je mehr (nähere) Basisstationen es gibt, desto weniger stark muss das Endgerät strahlen, um diese zu erreichen. Weil für 5G zwangsläufig mehr Masten notwendig sind, könnte dadurch die individuelle Strahlenbelastung sogar sinken.[25]

Falschinformationen um Covid-19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der COVID-19-Pandemie 2020 verbreiteten sich Falschinformationen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Pandemie und 5G gäbe. Im Zuge dessen wurden zahlreiche Brandanschläge auf 5G-Sendemasten in mehreren europäischen Ländern durchgeführt, unter anderem in Großbritannien, den Niederlanden, Irland und Zypern.[33] Die Brandstifter zielten dabei nicht ausschließlich auf die 5G-Technologie, sondern auch auf noch nicht aufgerüstete Mobilfunkmasten. Ebenfalls wurden Übergriffe auf Techniker von Vodafone gemeldet.[34]

Ausblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A-NetzB-NetzC-NetzD-NetzE-NetzUniversal Mobile Telecommunications SystemLong Term EvolutionLTE-Advanced5G

Der Chiphersteller Qualcomm kündigte für das zweite Halbjahr 2017 das erste Modem mit 5 Gbit/s im Downstream für die 5G-Technologie an.[35] Auf dem GSMA Mobile World Congress stellte der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE am 26. Februar 2017 weltweit das erste Smartphone vor, das den Standard Pre5G Giga+ MBB für eine Datenübertragung von bis zu 1 Gbit/s unterstützt.[36]

Im Smartphone-Bereich kündigte der Computer- und Smartphone-Hersteller Lenovo an, eine Führungsrolle bei der Einführung des neuen 5G-Standards anzupeilen.[37][38]

Bereits jetzt wird an dem Nachfolgestandard 6G geforscht.

5G-Einführung und Ausbau verschiedener Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als weltweit erstes Land nahm Südkorea am 3. April 2019 ein flächendeckendes 5G-Netz in Betrieb.[39]

Australien und Neuseeland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neuseeländische Nachrichtendienst Government Communications Security Bureau (GCSB) untersagt dem Telekommunikationsanbieter Spark New Zealand, für den Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G Ausrüstung des chinesischen Netzwerkkonzerns Huawei einzusetzen. Der GCSB sieht ein signifikantes Netzwerksicherheitsrisiko mit der Möglichkeit der Spionage. Australien untersagte Huawei den Einsatz bereits im Sommer 2018.[40]

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die belgische Tochter des französischen Telekomkonzerns Orange und ihr Konkurrent Proximus haben für die Erneuerung ihres existierenden Telekomnetzes und den Ausbau des 5G-Netzes das finnische Unternehmen Nokia verpflichtet. Belgien ist Sitz des NATO-Hauptquartiers, wichtiger EU-Organe und weiterer NATO-Organe wie SHAPE (Oberstes Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Europa). Die US-Regierung hat Huawei und ZTE vorgeworfen, dem chinesischen Staat als Vehikel für Spionage zu dienen. Sie drängt die übrigen NATO-Mitglieder deshalb, Huawei als G5-Lieferant auszuschließen.[41]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übergabe der Zuschlagsurkunden nach der deutschen 5G-Versteigerung am 13. Juni 2019 in Mainz bei der Bundesnetzagentur

Im Jahr 2019 fand in der Bundesrepublik Deutschland eine Versteigerung der Lizenzen statt.

Vodafone-Standort mit 5G-Antenne (roter Kasten)

In Deutschland ist die Bundesnetzagentur für die Vergabe der Mobilfunkfrequenzen verantwortlich. Am 19. März 2019 begann die Versteigerung der Frequenzen in den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz. Zur Auktion wurden die Unternehmen Drillisch Netz AG (1&1 Drillisch), Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (O2), Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH zugelassen.[42] Die Summe der Höchstgebote überstieg am 24. Mai 2019 die Marke von sechs Milliarden Euro.[43][44]

Die Vergabe der Frequenzen für den 5G-Mobilfunk im Jahr 2019 ist teurer als die vergangenen beiden Frequenzauktionen in Deutschland. 2010 hatten die Mobilfunkunternehmen 4,4 Milliarden Euro für die Frequenzen bezahlt. 2015 waren es rund fünf Milliarden Euro. Die Vergabe der UMTS-Frequenzen im Jahr 2000 war jedoch noch wesentlich teurer. Damals hatten die Firmen 50,8 Milliarden Euro bezahlt.[44]

Die Behörde hat im November 2018 die Vergabebedingungen für die Frequenzauktion im 3,6-GHz-Band[45] festgelegt. Diese sehen vor, dass die Frequenzen im Rahmen einer Auktion vergeben werden und die Vergabe an Versorgungsauflagen geknüpft wird. Demnach sollen Autobahnen und die wichtigsten Bundesstraßen bis Ende 2022 und alle übrigen Bundesstraßen bis Ende 2024 mit einer Datengeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden. Darüber hinaus muss jeder bei der Auktion erfolgreiche Netzbetreiber 1000 5G-Basisstationen ausbauen. Den ersten Sendemast nahm Vodafone Anfang November 2018 auf einem über 400.000 Quadratmeter großen Testgelände bei Aldenhoven in der Nähe von Aachen in Betrieb.[46]

Die Bundesnetzagentur hat zudem vorgesehen, dass 100 MHz im Frequenzbereich von 3,7 bis 3,8 GHz für lokale Anwendungen, insbesondere im Bereich Industrie 4.0, reserviert werden. Diese Frequenzen werden nicht versteigert, sondern können seit Dezember 2019 gegen eine Gebühr vom jeweiligen Eigentümer oder Nutzer des Grundstücks für eine lokale Nutzung beantragt werden.[47] Eines der größten privaten Netze in diesem Spektrum ist der 5G-Industry Campus Europe, der im Mai 2020 in Betrieb gegangen ist, und in dem Anwendungen von 5G in der Produktion erprobt werden.[48]

Die Deutsche Telekom kündigte an, bis zum Jahr 2025 mindestens 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche Deutschlands mit 5G zu versorgen. Dazu will sie jedes Jahr mehr als 2.000 neue Mobilfunk-Standorte bauen.[49] Von den beiden anderen Mobilfunkbetreibern in Deutschland, Vodafone und Telefónica Deutschland, liegen bislang noch keine konkreten Ankündigungen zum Ausbau von 5G in Deutschland vor. Der Gründer von United Internet, Ralph Dommermuth, kündigte an, im Falle eines Erfolgs bei der 5G-Auktion, bei der die Tochtergesellschaft 1&1 Drillisch antritt, ein eigenes 5G-Netz in Konkurrenz zu Telekom, Vodafone und Telefónica in Deutschland aufzubauen.[50]

Am 17. Juli 2019 startete Vodafone als erster Anbieter in Deutschland mit einem für Privatkunden offenen, kommerziellen 5G-Netz. Als Smartphones werden das Huawei Mate 20 X 5G und Samsung S10 5G angeboten. Außerdem gibt es mit dem GigaCube 5G einen Internetrouter.[51] Stand Mitte September 2019 waren bereits einige der teureren Laufzeitverträge der Telekom für 5G freigeschaltet. Versuche in Berlin, Darmstadt und Bonn ergaben Download-Geschwindigkeiten von bis zu 900 Mbps. Die Telekom gab den Start ihres 5G-Netzes im September 2019 bekannt mit 120 Antennen in den Städten Berlin, München, Köln, Bonn und Darmstadt.[52]

Zu Anfang des Jahres 2020 veröffentlichte die Bundesnetzagentur einen Entwurf für die zukünftigen Rahmenbedingungen für 5G Anwendungen im 26-GHz-Band, welcher bis Mitte Februar 2020 kommentiert werden konnte. Im April 2020 wurden die insgesamt 37 eingegangenen Stellungnahmen zu dem Entwurf auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.[47]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende März 2019 wurde in Österreich das erste kommerzielle 5G-Netz in den ersten fünf Gemeinden in Echtbetrieb genommen. Politisch wurde mit der neuen Technologie besonders der ländliche Raum adressiert. In der Gemeinde Hohenau an der March wurden die ersten 200 Router vom Anbieter Magenta Telekom ausgegeben.[53][54] Am 25. Januar 2020 plant A1 Telekom Austria, mit 350 Senderstandorten in 129 Gemeinden den Betrieb aufzunehmen.[55]

Magenta hat angekündigt, dass mit Juli 2020 600 weitere 5G-Standorte in Betrieb genommen werden und bis Jahresende fast 40 % aller Haushalte versorgt sein sollen.[56]

Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schwedische Telekommunikationsbehörde PTS hat am 20. Oktober 2020 mitgeteilt, dass Huawei und ZTE beim Ausbau des 5G-Mobilnetzes in Schweden ausgeschlossen werden. Bereits installierte Technik der beiden Hersteller müsse bis Januar 2025 entfernt werden.[57][58]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Schweizer Mobilfunkmarkt lässt die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) den Betrieb von 5G-Antennen nur mit geringer Reichweite zu. Der Ständerat stellte sich am 5. März 2018 nach einer bereits 15 Monate zuvor getroffenen ablehnenden Entscheidung erneut gegen die Erhöhung der bestehenden Grenzwerte.[59][60] Im Februar 2019 wurde bekannt, dass das Bundesamt für Umwelt eine Revision der Verordnung vorbereite, über welche der Bundesrat und das Parlament zu entscheiden haben.[61] Am 17. April hat der Bundesrat die NISV im Sinne der Telekomindustrie angepasst.[62] Laut OOKLA 5G MAP verfügt die Schweiz mit Stand Mai 2019 über das größte 5G-Netz der Welt.[63][64] Die Mobilfunkanbieter Swisscom (mit Ericsson[65]) und Sunrise (mit Huawei[65][66]) bauen ihre 5G-Infrastruktur aus. Beide wollen ab 2020 ein flächendeckendes 5G-Netz bereitstellen.[67][68] Auch Salt (mit Nokia[65]) will 5G noch 2019 in Betrieb nehmen.[69]

Am 15. Oktober 2019 wurde im Bundesblatt die Volksinitiative «Für einen gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk» veröffentlicht, wonach 5G-Feldstärken deutlich eingeschränkt werden sollen.[70] Damit begann die eineinhalbjährige Sammelfrist für Unterschriften; wenn 100.000 Stimmberechtigte unterschreiben, wird eine Volksabstimmung durchgeführt, ob diese vorgeschlagene Verfassungsänderung angenommen werden soll.

Am 15. Oktober 2019 wurde beim Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK eine Petition eingereicht, die ein Moratorium für die Entwicklung der 5G-Technologie fordert. Insgesamt sammelte die Privatperson Notburga Klett fast 40'000 Unterschriften. Laut Klett verstoße der Bund mit der Einführung von 5G gegen seine Pflicht zum Schutz von Gesundheit und Umwelt.[71] Am 27. Februar 2020 hat der Kanton Genf ein dreijähriges Moratorium für die Mobilfunkgenerationen 4G+ und 5G beschlossen.[72] Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) fordert einen raschen Ausbau auf 5G.[73]

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2019 kündigte Vodafone-Präsident Antonio Coimbra an, in Spanien ein 5G-Netz in zunächst 15 Städten in Betrieb zu nehmen. Bis 2021 sei eine komplette Abdeckung mindestens dieser Städte geplant und 2025 solle das 5G-Netz spanienweit zur Verfügung stehen.[74]

Südkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als weltweit erstes Land nahm Südkorea am 3. April 2019 ein flächendeckendes 5G-Netz in Betrieb.[39] Die Inbetriebnahme erfolgte zwei Tage früher als geplant, womit Südkorea dem US-amerikanischen Mobilfunkanbieter Verizon und dessen Einführung von 5G in den Städten Chicago und Minneapolis um zwei Stunden zuvorkam.[39] Im August 2019 gab der Netzbetreiber SK Telecom bekannt, als erster Mobilfunkkonzern der Welt bereits mehr als eine Million Kunden mit 5G-Tarifen zu haben.[75] Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 28 Millionen Kunden in Südkorea.[75]

Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA wird die politische Diskussion um 5G im Jahr 2019 stark beeinflusst von den durch Präsident Trump verfügten Sanktionen gegen das chinesische Unternehmen Huawei, das bisher hinsichtlich der Entwicklung und Markteinführung der 5G-Technik weltweit führend ist. Außerdem befürworten Präsident Trump und Vertreter der Industrie andere Konzepte für den Netzaufbau und Einsatz von 5G als einige prominente Mitglieder der Republikanischen Partei: Während erstere bisher dazu neigen, dies großen Unternehmen wie AT&T und Verizon zu überlassen, befürworten etwa Newt Gingrich[76] und Karl Rove den Einsatz kleinerer Unternehmen, dies dann auch mit Nutzung freier Kapazitäten staatlicher militärischer Technik.[77]

Europäische Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Europäische Kommission hat Forschungen und Innovationen im Zusammenhang mit 5G gefördert (siehe EU-Programm Horizont 2020).[78]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 5G: Mobilfunk-Standard der 5. Generation. In: fts-hennig.de. 25. September 2016, abgerufen am 18. Oktober 2018.
  2. Release 15. 3GPP, abgerufen am 19. April 2019.
  3. Release 16. 3GPP, abgerufen am 19. April 2019.
  4. Sabine Dahmen-Lhuissier: ETSI - Mobile Technologies - 5g, 5g Specs | Future Technology. Abgerufen am 3. November 2019 (britisches Englisch).
  5. Richard Gehrig: Entwicklung mobiler Standard 5G. Swisscom Magazin, 6. April 2018, abgerufen am 19. November 2019.
  6. 5G Waveforms | CP-OFDM & DFT-SOFDM | Electronics Notes. Abgerufen am 1. November 2019.
  7. 3GPP specification series: 38series. Abgerufen am 1. November 2019.
  8. Latenz: Der Eine-Millisekunde-Mythos im Mobilfunkstandard 5G - Golem.de. Abgerufen am 3. November 2019 (deutsch).
  9. Customers in Chicago and Minneapolis are first in the world to get 5G-enabled smartphones connected to a 5G network. 3. April 2019, abgerufen am 3. November 2019 (englisch).
  10. a b Making 5G NR a Commercial Reality. 3. Mai 2019, abgerufen am 1. November 2019 (englisch).
  11. NR frequency band. Abgerufen am 1. November 2019.
  12. NR frequency band. Abgerufen am 1. November 2019.
  13. heise online: Erfahrungsbericht aus den USA: 5G lässt Handys überhitzen. Abgerufen am 1. November 2019.
  14. 5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein - Golem.de. Abgerufen am 1. November 2019.
  15. Huawei: 5G-Power-White-Paper. (PDF) In: https://carrier.huawei.com/en/spotlight/5g. Huawei, 27. Februar 2019, abgerufen am 10. August 2019 (englisch).
  16. Alena Kammer, dpa: Netzausbau: Durch 5G steigt Stromverbrauch in Rechenzentren stark an. In: Die Zeit. 10. Dezember 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 1. Januar 2020]).
  17. Neue Studie sieht drastisch erhöhten Energieverbrauch von Rechenzentren durch neuen Mobilfunkstandard 5G. In: eon.com. 10. Dezember 2019, abgerufen am 15. Dezember 2019.
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