Dieter Schlesak

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Dieter Schlesak (* 7. August 1934 in Sighișoara, Rumänien; † 29. März 2019 in Camaiore, Italien[1]) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur unterrichtete Dieter Schlesak zwei Jahre an der Volksschule in Denndorf. Von 1954 bis 1959 studierte er Germanistik an der Universität Bukarest. Anschließend war er bis 1969 als Redakteur der Bukarester Zeitschrift Neue Literatur und als Autor und Übersetzer tätig.

1968, zu Beginn der „kleinen Tauwetterperiode“ in der Sozialistischen Republik Rumänien, trat Schlesak in die Rumänische Kommunistische Partei ein.[2] 1969 kehrte er von einer Reise in die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr nach Rumänien zurück und lebte seither als freier Schriftsteller abwechselnd in Stuttgart und Camaiore/Italien, wo er im März 2019 im Alter von 84 Jahren starb.

Schlesak verfasste Lyrik, Essays, Romane und war als Herausgeber und Übersetzer tätig. Er war u. a. Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Verstrickungen mit dem rumänischen Geheimdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Akten des rumänischen Geheimdienstes Securitate wurde Schlesak auf etwa 70 handschriftlich verfassten Seiten als Inoffizieller Mitarbeiter unter dem Decknamen „Ehrlich“ geführt.[3] Schlesak bestritt, für den Geheimdienst tätig gewesen zu sein, wies auf Widersprüche in den Akten hin und bezeichnete die Aufzeichnungen als Fälschungen.[4][5][6] Stefan Sienerth, Direktor am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, hielt eine Fälschung der gesamten Securitate-Akte Schlesaks für unwahrscheinlich.[7]

2010 stieß Schlesak beim Studium seiner Akte auf Spitzelberichte seiner Freunde und Bekannten über ihn, darunter auch Oskar Pastior.[4] In seinen weiteren Publikationen beschuldigte Schlesak weitere Schriftsteller- und Journalistenkollegen der Bespitzelung, so Dieter Roth, damals Lektor beim Bukarester Jugendverlag, Anna Bretz, damals Redakteurin der Bukarester Monatsschrift Volk und Kultur, den Literaturhistoriker Heinz Stănescu,[8] Alfred Kittner und seinen ehemaligen Redaktionskollegen Claus Stephani.[4]

Schlesak erhob unter anderem den Vorwurf, Pastior habe den Selbstmord des Dichters Georg Hoprich verschuldet.[5] Der Literaturkritiker Ernest Wichner hielt dem entgegen, Schlesak könne als Grundlage für diesen Vorwurf „lediglich ein Gespräch mit Hans Bergel als Quelle angeben, eine vom Hörensagen je nach Bedarf so oder anders zu interpretierende Biertischsaga.“[9]

2012 stellte Schlesak ein Manuskript mit dem Titel Die Hölle des Verrats. Der rumänische Geheimdienst, Augenzeugenberichte, Dokumente, eigene Erfahrungen fertig, in dem er Verstrickungen und Verletzungen verarbeitete. Das Manuskript blieb bisher unveröffentlicht.[10]

Lutz Rathenow sieht in der rumäniendeutschen Debatte über die Securitate-Vergangenheit eine „Mischung aus Aufklärungsversuch und Desinformationseifer.“ „Da wünschte man sich schon deutsche Verhältnisse und Sachgutachten einer halbwegs verlässlich arbeitenden Behörde. Und wir ahnen erst einmal, wie richtig der deutsche Weg war, die Akteneinsicht nicht in dieser Art der Privatisierung versacken zu lassen.“[11]

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für eine 1963 in der Neuen Literatur veröffentlichte Gedichtmontage, darunter „Das Sonnenschiff“,[12] habe sich Schlesak nach Ansicht des reformierten Geistlichen Gerd Zikeli „den Musenkuss“ von Ingeborg Bachmanns „Die große Fracht“[13] geholt.[14] Der Schriftsteller Ingmar Brantsch war der Meinung, Schlesak habe Ingeborg Bachmann „kommunistisch veredelt“[15][16]

2006 erschien Schlesaks Dokumentarroman Capesius. Der Auschwitzapothekereine komplexe Collage aus Erzählung, Dokumentation und Rückblende, wie es im Klappentext heißt. Die Rezeption des zeitgeschichtlichen Zeugnisses war sehr unterschiedlich; einerseits brachte ihm das Buch viel Lob und Anerkennung,[17][18][19]; es wurde in zehn Sprachen übersetzt, zuletzt ins Englische und Spanische, anderseits jedoch stieß das Buch besonders bei siebenbürgisch-sächsischen Landsleuten, die ihn teilweise als „Nestbeschmutzer“ bezeichneten, auf Ablehnung.[20]

Claus Stephani erhob Plagiatsvorwürfe gegen Schlesak: Er habe auf den Seiten 339/40 ohne Verweis aus Werken Stephanis zitiert, so aus Schmerz bis in den Tod. Ein Lebensbericht, Neue Literatur (Bukarest) 3/7, Juli 1984, S. 43–47.[21] Auch im Roman Vaterlandstage habe Schlesak auf den Seiten 127 ff. aus Stephanis Oral-History-Bänden Oben im Wassertal (Bukarest 1970) und Erfragte Wege (Bukarest 1975) abgeschrieben.[22]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grenzstreifen. Gedichte. Literaturverlag, Bukarest 1968.
  • Weiße Gegend, fühlt die Gewalt in diesem Traum. Gedichte. Libri, Norderstedt 2000, ISBN 3-935284-13-6 (EA 1981).
  • Aufbäumen. Gedichte und ein Essay. Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-498-06241-7.
  • Tunneleffekt. Gedichte. Mit einem Essay „Fragmente zu einer posthumen Poetik“. Druckhaus Galrev, Berlin 2000, ISBN 3-933149-22-3.
  • Lippe Lust. Poesia erotica. Buch + Media, München 2000, ISBN 3-935284-25-X.
  • Los. Reisegedichte Lyrikedition 2000, München 2002, ISBN 3-935877-59-5.
  • Herbst Zeit Lose. Liebesgedichte. Lyrikedition 2000, München 2006, ISBN 3-86520-185-7.
  • Settanta volte sete. Oltrelimite/Poesie. Siebzig mal Durst. Edition ETS 2006, ISBN 88-467-1455-5 (in deutscher und italienischer Sprache).
  • Namen Los. Liebes- und Todesgedichte. Pop Verlag, Ludwigsburg 2007, ISBN 978-3-937139-30-2.
  • Heimleuchten. Gedichte. Pop Verlag, Ludwigsburg 2009, ISBN 978-3-937139-77-7.
  • Der Tod ist nicht bei Trost. Liebes- und Todesgedichte. Buch + Media, München 2010, ISBN 978-3-86906-117-7.
  • Licht Blicke. Gedichte. Pop Verlag, Ludwigsburg 2012, ISBN 978-3-86356-044-7.
  • EIN BUCHSTAB BLEIBT Auf grünem Zweig. Tagebuchgedichte und ein Essay. Pop Verlag, Ludwigsburg 2014, ISBN 978-3-86356-101-7.

Sachbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Visa. Ost-West Lektionen. Fischer, Frankfurt/M. 1970, ISBN 3-10-073201-4.
  • Wenn die Dinge aus dem Namen fallen. Essay. Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-498-06264-6.
  • Stehendes Ich in laufender Zeit. Reclam, Leipzig 1994, ISBN 3-379-01517-2.
  • So nah, so fremd. Heimatlegenden; Prosa und Essay. AGK-Verlag, Dinklage 1995, ISBN 3-928389-13-0.
  • Eine transsylvanische Reise. Ost-West-Passagen am Beispiel Rumäniens. Edition Köln, Köln 2004, ISBN 3-936791-08-2.
  • Zeugen an der Grenze unserer Vorstellung. Studien, Essays, Portraits. KGS-Verlag, München 2005, ISBN 3-9809851-2-1.
  • Mein Krebs Gang. Ein Überlebenstagebuch. Kann Liebe den Tod überwinden? 2008, ISBN 978-3-939845-69-0 (E-Book).
  • Zwischen Himmel und Erde. Gibt es ein Leben nach dem Tod? 2. Auflage. BoD, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3977-6.
  • Der Tod und der Teufel. Materialien zu „Vlad, der Todesfürst. Die Dracula-Korrektur“. Pop Verlag, Ludwigsburg 2009, ISBN 978-3-937139-75-3.

Herausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Transilvania mon amour. Siebenbürgische Elegien und Übersetzungen aus der Lyrik siebenbürgischer Kollegen. Zweisprachige Ausgabe Deutsch / Rumänisch. Hora-Verlag, Hermannstadt 2009, ISBN 978-973-8226-82-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Serke (Hrsg.): Die verbrannten Dichter. Berichte, Texte, Bilder einer Zeit. Fischer, Frankfurt/M. 1982, ISBN 3-596-22239-7.
  • Werner Söllner: Dieter Schlesak. In: KGL, 32. Nlg. 1989.
  • Bruno Jahn: Dieter Schlesak. In: Walther Killy: Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache, Bd. 10. Bertelsmann-Lexikon-Verlag, Gütersloh 1991, ISBN 3-570-04680-X.
  • Imre Török: Autoren in Baden-Württemberg. Ein aktuelles Nachschlagewerk. Silberburg-Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-925344-94-2.
  • Stefan Sienerth: Werner Schlesak. In: Walter Myß (Hrsg.): Lexikon der Siebenbürger Sachsen. Wort-und-Welt-Verlag, Thaur/Innsbruck 1993, ISBN 3-85373-140-6.
  • Kurt Böttcher (Hrsg.): Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller, 20. Jahrhundert, Bd. 2. Leipzig 1993, ISBN 3-487-09611-0.
  • Alexander von Bormann: Dieter Schlesak. In: Wilfried Barner (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38660-1.
  • Georg Weber u. a.: Emigration der Siebenbürger Sachsen. Richard Wagner, Herta Müller, Dieter Schlesak. Studien zu Ost-West-Wanderungen im 20. Jahrhundert. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-13671-2.
  • Marian Victor Buciu: Dieter Schlesak, un maestru german al evaziunii. (eseu critic). Editura Universitaria, Craiova 2003.
  • Kürschners Deutscher Literaturkalender. 1981ff.
  • PEN-Zentrum Deutschland (Hrsg.): Autorenlexikon. 1982, 1988, 1993, 1996/97, 2000/2001.
  • Wer ist wer?. Who's who. Jg. 35 (1996) ff. ISSN 0172-911X.
  • Edith Konradt: Über die Romane und die Gedichte. In: Kindlers Literatur Lexikon. Herbst 1999.
  • Jürgen Egyptien, George Guțu, Wolfgang Schlott, Maria Irod (Hrsg.): Sprachheimat. Zum Werk von Dieter Schlesak in Zeiten von Diktatur und Exil. Pop Verlag, Ludwigsburg 2009, ISBN 978-3-937139-85-2.
  • Walter Neumann: Dieter Schlesak, ein rumäniendeutscher Autor. In: Die Horen. Jg. 14 (1969), Heft 789, ISSN 0018-4942.
  • Dorothea Zeemann: Abschied von einem Mythos. In: Die Presse. 2. November 1972.
  • Ivo Frenzel: Skeptische Ansichten, trübe Aussichten. In: Süddeutsche Zeitung. 15./16. Januar 1977.
  • Heinrich Stiehler: Zwischen Utopie und Idylle. In: Akzente. Jg. 21 (1974), Heft. 1, ISSN 0002-3957.
  • Josef Quack: Deutsche Literatur in Rumänien. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26. Februar 1977.
  • Heinrich Stiehler: Paul Celan, Oscar Walter Cisek und die deutsche Gegenwartsliteratur Rumäniens. Ansätze zu einer vergleichenden Literatursoziologie. Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. 1979, ISBN 3-8204-6532-4.
  • Peter Motzan: Die rumäniendeutsche Lyrik nach 1944. Problemaufriß und historischer Überblick. Dacia Verlag, Cluj-Napoca 1980.
  • Hermann Kurzke: Der Melancholiker senkt die Augen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1993.
  • Stefan Sienerth: Beheimatet im kritischen Zwiespalt. In: Siebenbürgische Zeitung vom 27. Juli 1994.
  • Dieter Schlesak: Un portret. In: Vatra/NS. 1999, Heft 6, ISSN 1220-6334.
  • Marian Victor Buciu: Onto-retorica. Fictiunea. o dictatura a limbii. In: Paradigma. 1/2000.
  • Marian Victor Buciu: Dieter Schlesak, poetul. In: Viata romaneasca. 7-8/2001.
  • George-Razvan Stoica: Fizica divina. Teme în poezia lui Dieter Schlesak in anii 1981–2000. In: Transsilvania. 6/2001, S. 564–557.
  • George Vulturescu: Poemele lui Dieter Schlesak. In: Poesis. 6/2001.
  • Joachim Wittstock: Apropos Neue Literatur. In: Scherenschnitt. Hermannstadt 2002, S. 99.
  • Alina Oancea: Die Heimkehr ist ein Weisses Blatt. Rumäniendeutsche Prosa-Literatur am Beispiel von Dieter Schlesaks Prosawerk. In: Halbjahresschrift. Jg. 17 (2005), Heft 1, S. 92–110.
  • Anonym: Poezie germana cu radacini romanesti. In: Observatorul Cultural. 4./10. Mai 2006.
  • Alina Oancea: Die Heimkehr ist ein weißes Blatt. Rumäniendeutsche Gegenwartsliteratur am Beispiel von Dieter Schlesaks Prosawerk. In: Halbjahresschrift. Mai 2005.
  • Maria Irod, Silvia Blendea: Gespräch über Dieter Schlesaks Werk. Editia „Dieter Schlesak“. In: Bibliopolis. 2. November 2007.
  • Joachim Wittstock: Im Oberland von Camaiore. 2006. (Guttenbrunner Bote. Anthologie-Reihe rumäniendeutsche Literatur; Bd. 4)
  • George Guțu: Laudatio: Domini Dieter Schlesak. In: Cautarea revenirii acasa. Cabinetul de limba germana.
  • Rainer Wochele: Ein literarischer Mönch. In: Stuttgarter Zeitung. 20. September 2005.
  • Stimmen zum 7. November 2005. In: Vatra. 6-2006.
  • Poesie/poésie Zeitgenössische Dichtung aus Frankreich und Deutschland. Pop Verlag, Ludwigsburg 2004, ISBN 3-937139-00-1.
  • Rodica Draghincescu: Schreibenleben. Literaturkommentar in ungewöhnlicher Form: Interviews mit Kulturpersönlichkeiten. Pop Verlag, Ludwigsburg 2004, ISBN 3-937139-03-6.
  • Jürgen Egyptien, George Guţu, Wolfgang Schlott, Maria Irod (Hrsg.) SPRACHHEIMAT. Zum Werk von Dieter Schlesak in Zeiten von Diktatur und Exil. Pop Verlag, Ludwigsburg 2012, ISBN 978-3-937139-85-2.
  • Horst Samson (Hrsg.): Heimat – gerettete Zunge. Visionen und Fiktionen deutschsprachiger Autoren aus Rumänien. Eine literarische Begegnung. Mit einem Vorwort von Wolfgang Schlott. Pop Verlag, Ludwigsburg 2015, ISBN 978-3-86356-051-5.
  • Traian Pop (Hrsg.): Matrix. Dieter Schlesak: Theophanie. Mit Beiträgen zum Werk Schlesaks von Traian Pop, Anton Sterbling und Barbara Zeizinger. 56. Ausgabe, Pop Verlag, Ludwigsburg 2019, ISSN 1861-8006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Kister: Chronist des Schreckens. Nachruf in den Stuttgarter Nachrichten, 1. April 2019. Abgerufen am 2. April 2019.
  2. Olivia Spiridon: Untersuchungen zur rumäniendeutschen Erzählliteratur der Nachkriegszeit. Igel-Verlag Oldenburg, 2002. S. 111: „Im Nachhinein fand er es absurd, dass er [...] um die Aufnahme in die Partei nachsuchte.“
  3. Der Tagesspiegel, Ernest Wichner: Dichtung und Verrat. Das Gleiche ist nicht Dasselbe, 7. März 2011
  4. a b c Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dieter Schlesak: Die Schule der Schizophrenie, 16. November 2010, S. 33.
  5. a b Deutschlandradio, Anke Schaefer: Ich muss meine Erinnerungen korrigieren, 16. November 2010
  6. Die Zeit, Iris Radisch: Oskar Pastior. In der Beziehungshölle., 25. November 2010
  7. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Felicitas von Lovenberg: Der Mensch Pastior muss neu bewertet werden,17. November 2010
  8. Blog Dieter Schlesak: paperblog.com Bretz Anna und Dieter Roth (damals Lektor beim Jugendverlag Bukarest) waren die Securitatespitzel, 7. Juni 2012
  9. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ernest Wichner: IM-Affäre Oskar Pastior - Spitzel und Bespitzelter, 18. November 2010
  10. Siebenbürgische Zeitung, Elisabeth Krause: Zwischenschaftler und Vermittler, 7. August 2014, Zugriff 9. August 2014
  11. TABVLA RASA: Der deutsche Weg der Aktenaufklärung war richtig.
  12. Neue Literatur, Bukarest, Nr. 2/1963, S. 46
  13. Ingeborg Bachmann: „Anrufung des großen Bären. Gedichte“, Piper, 1956
  14. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerd Zikeli: Dieter Schlesak und der „sozialistische Realismus“, 2. Dezember 2010
  15. Ingmar Brantsch: „Ich war kein Dissident.“ Pop Verlag, Ludwigsburg, 2009, Seite 206–211
  16. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerd Zikeli: faz.net: Dieter Schlesak und der ‚sozialistische Realismus‘, 2. Februar 2010
  17. Siebenbürger Zeitung, Georg Aescht: Von der Familiarität des Bösen, 30. November 2006.
  18. David – Jüdische Kulturzeitschrift, Claus Stephani: Dr. Capesius – ein Monster unter vielen. (Memento des Originals vom 24. Juni 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.davidkultur.at, Wien, Heft 79, 12/2008, S. 66.
  19. Siebenbürger Zeitung, Claus Stephani: Filmreifer Bestseller, 16. Oktober 2008.
  20. Dieter Schlesak: Soll mein Buch „Capesius, der Auschwitzapotheker“ verboten werden? Dem Autor als „Nestbeschmutzer“ die geplanten Ehrenbürgerrechte seiner Heimatstadt versagt werden?, 16. September 2010.
  21. Dieter Schlesak im Selbstbedienungsladen (I). 24. April 2013. Abgerufen am 16. August 2015.
  22. Claus Stephani: Dieter Schlesak im Selbstbedienungsladen (II). 10. Februar 2013. Abgerufen am 16. August 2015.
  23. Poetrydream: PREMIO = ASTROLABIO, 3. Dezember 2014, in italienischer Sprache

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Basierend auf der Biographie von Victor Capesius (1907–1985).
  2. Basierend auf der Biographie von Vlad III. Drăculea. Übersetzt in acht Sprachen, zuletzt in die Hebräische Sprache, Verlag Kineret, Jerusalem.