Andreas-Gryphius-Preis

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Der Andreas-Gryphius-Preis wurde zum ersten Mal 1957 in Düsseldorf verliehen, seit Anfang 1990 dann von der Künstlergilde Esslingen in Glogau im Namen des großen Sohnes der Stadt Andreas Gryphius vergeben. Mit dem Literaturpreis wurden Autoren und Übersetzer ausgezeichnet, deren Publikationen „deutsche Kultur“ und Geschichte „in Mittel-, Ost- und Südosteuropa reflektieren“ und die „zur Verständigung zwischen Deutschen und ihren östlichen Nachbarn beitragen“.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Preis war mit 25.000 DM dotiert. Zusätzlich wurde ein mit 7000 DM dotierter Sonderpreis verliehen, der auch als Stipendium vergeben werden konnte. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde 2000 die finanzielle Unterstützung der Künstlergilde durch das Bundesministerium des Innern bzw. den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien eingestellt. Der Preis wurde daher in den folgenden Jahren nicht mehr vergeben.

Nachdem durch eine private Stiftung ein Preisgeld finanziert werden konnte, wurde ab 2009 der Preis erneut jährlich verliehen.[2] Der Preis ist nicht dotiert.

Preisträger (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Preisbeschreibung auf www.künstlergilde.de, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Ulrich Kelber: Künstler schlagen Brücken nach Osteuropa. Seit elf Jahren kommt die Künstlergilde Esslingen ihrem Auftrag ohne staatliche Hilfe nach. In: Mittelbayerische Zeitung. Online vom 24. September 2011.
  3. Wolfgang Schwarz: Kann es den „gültigen Roman“ geben? Keine Angst vor dem Thema Deutscher Osten – die Problematik sitzt tiefer. In: Ostpreußenblatt. Jahrgang 22 / Folge 31, 9. Januar 1971, S. 5, Sp. 2–4 (PDF; 10 MB) (Preisträger in Auswahl).
  4. Georg Hermanowski: „… aber Erinnerung schlägt Brücken“. Andreas-Gryphius-Förderungspreis für den Marienburger Horst Wolff. In: Ostpreußenblatt. Jahrgang 22 / Folge 31, 31. Juli 1971, S. 5 (PDF; 13,1 MB).
  5. Monika Taubitz erhält Andreas-Gryphius-Preis. In: Eßlinger Zeitung. esslinger-zeitung.de, Online-Meldung vom 18. September 2012 (Artikelanfang; Artikel nur im Abonnement).
  6. Gryphius-Preis für Monika Taubitz. In: Neisse Verlag. neisseverlag.de, „Aktuelles“ vom 17. August 2012. Online vom 30. September 2015.
  7. Andreas Gryphius-Preis an Hans Bergel. In: Siebenbürgische Zeitung. siebenbuerger.de/zeitung, Online-Meldung vom 10. Oktober 2013.
  8. Ich schrieb über Europa, wenn ich über Siebenbürgen schrieb. In: Siebenbürgische Zeitung. siebenbuerger.de/zeitung, Online-Meldung vom 15. Dezember 2013 (Preisrede Bergels).
  9. Andreas Gryphius-Preis. In: künstlergilde.eu, abgerufen am 9. April 2016 (PreisträgerInnen vor 2009 in Auswahl, 2009–2014).
  10. In einer Reihe mit Siegfried Lenz und Ottfried Preußler. Erich Pawlu im Interview mit Berthold Veh. In: Augsburger Allgemeine. augsburger-allgemeine.de/dillingen, Online-Meldung vom 20. November 2015.
  11. Lyrikzeitug 10.Oktober 2016