Diskussion:Kalter Krieg

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Bruch der Anti-Hitlerkoalition und Beginn des kalten Krieges[Bearbeiten]

05.03.1946: Winston Churchill bricht in seiner Fultonrede mit der Anti-Hitlerkoalition und fordert ein gegen die UdSSR gerichtetes Militärbündnis - dieses Datum markiert den Beginn des Kalten Krieges. Es ist zwar richtig, dass sich die Siegermächte auf der Potsdamer Konferenz nicht mehr so ganz einig waren wie noch ein paar Monate zuvor auf Jalta, aber den Bruch der Koalition hat Winston Churchill mit seiner Fultonrede gesetzt. (siehe Karl Bittel: Das Potsdamer Abkommen und andere Dokumente, Berlin 1957) Das sollte mit eingearbeitet werden. ----[[Benutzer:ArchivMaritim|ArchivMaritim]] 06:51, 12. Jan. 2010 (CET)

„Freiheit und Demokratie“ gegen „totalitäre Diktatur“[Bearbeiten]

Falsch, weil erstens keine belegten Zitate und zweitens, weil zwar die Westmächte sicherlich "Freiheit und Demokratie" propagierten, der Warschauer Pakt aber seinerseits sicherlich nicht für eine "totalitäre Diktatur" warben, sondern der Kommunismus ebenfalls freiheitliche und demokratische Aspekte beinhaltet, genauso wie der Kapitalsmus etwas von einer totalitären Diktatur hat.

Es wird extra darauf hingewiesen, dass diese Konstellation aus Westlicher Sicht stattfand. Die Östliche Sicht steht direkt ergänzend dahinter.-- Trends (Diskussion) 11:55, 1. Mai 2012 (CEST)

US-Administration = US-Regierung[Bearbeiten]

Es gibt keine US-Administration damit ist die US-Regierung gemeint. Das ist ein ganz klarer Übersetzungfehler den auch viele journalisten gerne machen. Bsp Bush-Administration = Bush-Regierung macht auch mehr sinn. --irgendeineIP

Abschnitte neu machen, Text ergänzen[Bearbeiten]

Artikel sollte entsprechend den drei Zeiträumen, in denen der Ost-West-Gegensatz eskalierte, die folgenden Abschnitte haben:

  • Berlinblockade 1948/49 und Koreakrieg 1950
  • Berlinkonflikt 1958 bis 1962 und Kuba-Krise 1962
  • Stationierung von Mittelstreckenraketen von 1979 bis 1982/1983

Was im Text zwar schon sporadisch auftaucht, aber in der Zusammenfassung am Anfang des Artikels leider noch fehlt, sind die Aufstände im sowjetischen Machtbereich, die mit dem Ost-West-Gegensatz zu tun hatten, und wo die Sowjetunion die Regierungen militärisch unterstütz hat. DDR 1953, Ungarn und Polen 1956, Tschechoslowakei 1968. Ist jemand gegen eine solche Überarbeitung oder möchte jemand darüber diskutieren? -- Scatterbrain 21:41, 25. Mai 2008 (CEST)

Dem Artikel fehlt es nicht nur daran. Es fehlt hier massiv an Quellenangaben. Insbesondere ist die Berufung auf "geheime Dokumente" doch sehr fragwürdig. Wenn Dokumente geheim sind, steht ihr Inhalt gerade nicht öffentlich zur Verfügung. Wenn sie öffentlich zur Verfügung stehen, sind sie nicht geheim und man sollte die Quelle angeben. Bzgl. einer sehr guten Arbeit mit Quellen und Fußnoten sei auf den englischsprachigen Wikipedia-Artikel verwiesen. Den kalten Krieg mit der Oktoberrevolution beginnen zu lassen entspricht zwar einem mrxistischen Geschichtsverständnis, ist aber nur eine - wenig überzeugende - Mindermeinung und sollte als solche gekennzeichnet werden. Ein dauerhafter Vortbestand der genannten Mängel ist m.E. geeignet einen Löschungsantrag zu begründen.

Weiterhin ist unter dem Absatz "Auflösung des Ostblocks" von der Wandlung der Parolen der Montagsdemonstrationen von "Wir sind das Volk" zu "Deutschland einig Vaterland" die Rede. Meiner Erinnerung nach lautete die Parole zur Wiedervereinigung "Wir sind ein Volk".

Definition der Dauer unklar[Bearbeiten]

Zitat: "Kalter Krieg "Als "Kalten Krieg" bezeichnet man die konflikthafen Beziehungen zwischen dem Block der liberaldemokratisch und marktwirtschaftlich verfaßten Staaten des Westens unter der Führung der Vereinigten Staaten und dem Block der kommunistisch geprägten Staaten des Ostens unter der Führung der Sowjetunion in den Jahren von 1947 bis 1972...Zitat Ende. Aus "Lexikon Rüstung Frieden Sicherheit, dtv 1987 (!), S. 160. Es wird hier auch verwiesen auf ein Werk von Helmut W. Kahn "Der Kalte Krieg 1945-1973" (von 1986 !). Außerdem gibt es einen Aufsatz von Kissinger "Das war der Kalte Krieg" ebenfalls aus 1972 usw. usf. Also ganz so etabliert war die Dauer des K.K. von "1945-1990" wohl nicht immer. Wie kam es dazu ? Wann begann der "2. Kalte Krieg" und sind wir vielleicht schon im 3. (ohne dass das heute schon offiziell festgestellt ist. Und der Kalte Krieg wird dann später "ex tunc" von 1945-?, wiederum neu definiert). --129.187.244.28 10:13, 13. Aug. 2009 (CEST)

long telegram[Bearbeiten]

Ich kann nicht verstehen wie ein wichtiger Aspekt wie das Long telegram einfach mit nur einem Satz abgehandelt wird. Ich würde mich über eine etwas umfangreichere ausarbeitung im zusammenhang zu diesem Text freuen und im weiteren wäre ein spezieller Artikel auch eine überlegung wert. Mfg Der_Graff

Der Begriff heute[Bearbeiten]

Ich bin der Meinung, es sollte noch ein Abschnitt ergänzt werden. Er könnte die Überschrift "Kalter Krieg" im aktuellen Sprachgebrauch tragen. Immer öfters hört man in den Medien den Begriff "Neuer Kalter Krieg". Man sollte mit einem oder zwei Sätzen diesen Umstand erläutern. Zum Beispiel: In der Gegenwart wird der Begriff Kalter Krieg auch mit dem Zusatz Neuer Kalter Krieg benutzt. Auslöser ist der Konflikt zwischen Russland und den westlichen Staaten im Zusammenhang mit dem Kaukasus-Konflikt. --Korinthenzähler 22:19, 27. Aug. 2008 (CEST)

Was haltet ihr von dem Vorschlag? Keine Meinungen dazu? --Korinthenzähler 11:13, 1. Sep. 2008 (CEST)
stimmt, sollte man aufnehmen. Teilweise wurde vom Georgien-Konflikt auch vom "Kalten Frieden" gesprochen.--84.141.101.109 15:52, 11. Okt. 2008 (CEST)

abkürzung "BRD"[Bearbeiten]

Im Artikel wird häufig die Abkürzung "BRD" genutzt. Diese Abkürzung gab es nie und gibt es nicht, jedenfalls offiziell. Die DDR führte die Abkürzung "BRD" ein, um sich auf die selbe Stufe mit der Bundesrepublik zu setzen. Von daher schlage ich vor, von Westdeutschland oder von der Bundesrepublik zu schreiben. "BRD" würde ich rausstreichen. --84.141.101.109 15:51, 11. Okt. 2008 (CEST) Die Abkürzung BRD und DDR gibt es sehr wohl im Sprachgebrauch. Ansonsten muss auch konsequenter Weise auch die Abkürzung DDR herausgenommen werden, denn diese ist zuvorderst von Seiten der Bundesrepublik Deutschland eingeführt worden, um die Verwendung der Wortkombination "Deutsche Demokratische" zu vermeiden. Aber das ist beides politisch motiviert. Völkerrechtlich gibt es nur Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik. (nicht signierter Beitrag von 93.131.99.168 (Diskussion) 15:28, 30. Jul 2010 (CEST))

Kultur und Kalter Krieg[Bearbeiten]

Artikel behandelt vorwiegend Außen- und Sicherheitspolitik. Im Artikel steht nichts über Kultur, schweres Defizit. Wie beeinflusste der Kalte Krieg die Filmproduktion, was sind die typischen Kalte-Kriegs-Filme? Wessen Stücke wurden angegriffen, wenn sie auf dem Theaterspielplan erschienen? Wie stand es mit den aus dem Exil zurückgekehrten Literaten ? etc, etc. Giro Diskussion 22:32, 2. Nov. 2008 (CET)

Ein weites Feld, mit Fontane zu sprechen: In der Einleitung werden neben Kultur auch Wirtschaft und Sport als Gegensatzbereiche der Systeme angeführt, ohne dass sie im Artikel anschließend eine wesentliche Berücksichtigung erfahren. Das hat vielleicht darin seine Berechtigung, dass sie für das Lemma selbst erst in zweiter und dritter Linie bedeutsam erscheinen. Die Problematik an dieser Stelle ist ohnehin kein Einzelfall, wie ein Blick in diesen Diskussionsabschnitt zu Römisches Reich zeigt.
Der bruchlose Einbau eines Kulturabschnitts zum Kalten Krieg scheint mir bei erster derartiger Prüfung auch schwierig, da der Artikeltext unterdessen hinsichtlich Grobgliederung und Darstellung recht stringent aufgebaut ist. Einzelaspekte, Giro, wie Du sie aufgeführt hast, würden den Artikel m.E. weit überfrachten und sollten eher in gesondertem Lemma dargelegt werden. Da kämen neben Kulturelle Akzente im Kalten Krieg auch Sportpolitische Rivalität im Kalten Krieg und Wirtschaftliche Konzepte und Entwicklungen im Kalten Krieg in Frage. Existierten diese Sonderlemmata, könnte man direkt aus der Einleitung darauf verlinken.
Denkbar scheinen mir auch, wenn man die vorhandene Gliederung zugrunde legt, entsprechende Überblicksunterabschnitte unter dem bereits gegebenen und hinsichtlich der Überschrift ggf. modifizierbaren Oberaspekt „Historische Einordnungen“ am Ausgang der Darstellung. Für den Kulturbereich ließe sich daraus dann z.B. lohnend verlinken auf Sozialistischer Realismus oder McCarthy-Ära.
Insgesamt muss man wohl eher auf eine mittelfristige Perspektive zielen und hoffen, dass sich dafür interessierte und kompetente Mitarbeiter finden. Mit kollegialem Gruß -- Barnos -- 18:10, 3. Nov. 2008 (CET)

Mir kommt das Fehlen eines Abschnitts über Kultur auch sehr schwerwiegend vor. Der Kalte Krieg wurde ja von den USA wesentlich im Wege von Wirtschaft und (Populär-)Kultur gewonnen: also via Massenwohlstand (gegen chronische Warenknappheit), American Way of Life (transportiert über Hollywood und TV-Serien), Stipendienwesen, Jazz (nach 1945), Popmusik etc. Bei der "Coca-Colonisation" wurden dabei auch etwas fragwürdige geheimdienstliche Mittel eingesetzt (siehe Kongress für kulturelle Freiheit, Brechtboykott etc) und es wurde, speziell am Anfang, so mancher Exnazi ins gemeinsam antikommunistische Boot geholt - aber in Wahrheit hatten die östlichen Eliten zwar Waffen und Olympiasieger, aber gerade dem alltagskulturellen Appeal des Westens wenig entgegenzusetzen. Darum gaben sie auch letztlich freiwillig das eigene Gesellschaftsmodell auf (sonst wäre die Sache nicht so unblutig abgegangen. Robert Schediwy 11:25, 12. Jun. 2009 (CEST)

Historische Interpretation[Bearbeiten]

Der Abschnitt zur historischen Interpretation ist, gelinde gesagt, sehr selektiv. ICh bin zugegebenermassen kein Historiker, aber es erstaunt mich, dass der Artikel ohne Erwaehnung diverser Deutungen in den Internationalen Beziehungen auskommt. Ebenso erwaehnenswert waere die Diskussion darueber, ob das Wettruesten im atomaren Bereich von Vor- oder Nachteil fuer die Welt war - das ist ja ebenso umstritten. -- Kriegslüsterner Zur Offiziersmesse hier lang! 06:46, 19. Dez. 2008 (CET)


Der Abschnitt gibt im Großen und Ganzen die fachwissenschaftliche Diskussion über die Schuldfrage des Kalten Krieges korrekt wieder. Dennoch einige Ergänzungen meinerseits:

1) Die traditionelle Sicht heißt fachwissenschaftlich "Traditionalistisch" und nicht "orthodox". Hauptvertreter sind George F. Kennan und John F. Dulles

2) Die revisionistische Sicht entwickelte sich vor allem aufgrund der Vietnamerfahrung--> Einsicht, dass auch die USA irren können. Hauptvertreter dieser Sicht sind William Williams und David Horowitz

3) Die post-revisionistische Sicht strebt eine wertfreie Schilderung an--> Konsens: Schuldfrage nicht eindeutig zu klären, Konfrontation zweier divergierender Systeme mit inkompatiblen Vorstellungen--> K.K. unvermeidlich: SU verlangte Sicherheiten <----> USA wollte diese nicht anerkennen. deutscher Hauptvertreter: Wilfried Loth

Gruss Keyser Soze (nicht signierter Beitrag von 78.43.110.217 (Diskussion | Beiträge) 12:44, 17. Jan. 2010 (CET))

Hitler-Stalin Pakt nur wegen Atempause ?[Bearbeiten]

Ich würde es einen Trugschluss nennen, wenn man den Hitler-Stalin-Pakt bezüglich Polen als Atempause für die Sowjetunion bezeichnet. Stalin hatte nicht mit einem Angriff gerechnet und wollte durch dieses Bündnis einerseits eine Interessenssphäre erweitern und andererseits vertraglich vereinbarte Sicherheit genießen. Wäre es nur um eine Atempause gegangen bereitete sich auch die rote Armee besser auf den Angriffsfall vor, was nicht der Fall war. Aufgrunddessen würde ich das nicht so formulieren, als das herauskommt dass die Sowjets bzw. im speziellen Stalin davon gewusst hätten. --88.153.101.188 02:53, 24. Mär. 2009 (CET) Amon

Die militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg[Bearbeiten]

Warum sind Literaturangabe und der Webhinweis zum Sachbuch gemäß Überschrift und zum Thema "Kalter Krieg" gehörend nicht erwünscht und werden gelöscht ?--Jobakampe 16:11, 2. Apr. 2009 (CEST)

"Koreakrieg und Kubakrise"[Bearbeiten]

Diese Überschrift ist etwas irreführend, da es um viel mehr geht. Nämlich um alle Geschehnisse in dieser Zeit! Entweder ändert man alle Überschriften in "Phase 1", "Phase 2", "Phase 3" und "Phase 4" oder man änder nur diese Überschrift in: "Vom Koreakrieg bis zur Kubakrise" --Sabrina (nicht signierter Beitrag von 95.33.17.247 (Diskussion | Beiträge) 14:04, 28. Apr. 2009 (CEST))

Neuer Kalter Krieg[Bearbeiten]

Gibt es den abgrenzbar oder ist der nur eine halbmillionenfach beliebte Worthülse?
Gruß, Ciciban 11:04, 6. Jan. 2010 (CET)

Ohne mich[Bearbeiten]

Mich wundert es, dass mit keinem Wort

http://de.wikipedia.org/wiki/Ohne_mich-Bewegung

Erwähnung findet, sowie die damit einhergehende Verfolgung westdeutscher Kommunisten.

Weiterhin wäre zu definieren, welche Mehrheit/Minderheit mit Adenauer/Schumacher gemeint ist. Parlamentarische oder in der Bevölkerung - belegt wodurch?

Besonders erwähnenswert sicher auch:

12. 5. 1945 Die Lieferungen der USA nach dem Leih- und Pachtgesetz werden abropt eingestellt. Mit der Ladung für die Sowjetunion ausgelaufene Schiffe werden auf See gestoppt und zurückbeordert.

http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/zeit/z1945.htm


-- 84.131.49.114 00:49, 20. Aug. 2010 (CEST)

Eurozentrismus[Bearbeiten]

Der Artikel und vor allem auch die Karte ist arg eurozentristisch. Der kalte Krieg war ja eine globale Auseinandersetzung. Die Karte umfasst nur die NATO-Staaten und die Staaten des Warschauer Paktes und ist auch da nicht ganz korrekt – Grönland z.B. war sicherlich NATO-Gebiet, mindestens solange unter dänischer Herrschaft. Erwähnt wird der Korea-Krieg – nur am Rande erwähnt wird der Vietnam-Krieg (und Laos, Kambodscha), die ja mindestens in Teilen ebenfalls Stellvertreter-Kriege waren (vgl. Domino-Theorie). Nicht erwähnt wird die gesamt Entkolonialsierung Afrikas, die nicht unerheblich vom kalten Krieg beeinflusst war – und in Teilen auch Stellvertreterkriege beinhaltete. – Viele Befreiungsbewegungen in Afrika verstanden sich mehr oder weniger als sozialistisch und wurden von der UDSSR teilweise auch militärisch unterstützt. Auch die Suez-Krise ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Ebenfalls sind die diversen Guerilla-Kriege in Lateinamerika nicht unwesentlich beeinflusst durch den kalten Krieg. (Neben Kuba eben auch Nicaragua und Salvador). Ebenfalls sind der Putsch gegen Allende in Chile, die amerikanische Intervention in Grenada aber auch die Nelken-Revolution in Portugal stark beeinflusst durch den Kalten Krieg. Auch der Konflikt um Afghanistan würde eine deutlichere Erwähnung verdienen. Immerhin war das der Anfang vom Ende des sowjetischen Machtblocks – und nicht zuletzt hat die UDSSR dort ihr (zuvor in der Südhalbkugel durchaus noch verbreitetes) antikoloniales Image endgültig verspielt. Letzten Endes wirkt auch der Gegensatz „Freiheit und Demokratie gegen totalitäre Diktatur sowie Marktwirtschaft gegen Planwirtschaft“ etwas holzschnittartig. Etwas genauer wäre dabei ja zu erklären, was die bindendende Klammer zwischen den demokratischen NATO-Staaten und Diktaturen (wie in Südostasien und Lateinamerika) war; die sich ja als Teil einer weltweiten Front gegen die Ausbreitung des Kommunismus verstanden. Eine etwas bessere Karte ist: Cold_War_Map_1980

In einigen Details ist diese Karte allerdings auch fragwürdig. Beispielsweise ist da in Spanien eine Guerilla eingetragen. Die Ablösung von Franco ging aber nie wirklich über das Ausmaß einer Stadtguerilla hinaus – d.h. wenn das eine Guerilla war, dann ebenso die Roten Brigaden in Italien, die RAF in Deutschland und die Stadtguerilla in Griechenland. Es fehlen z.B. die kommunistischen Guerillabewegungen in Indien und Nepal. Und die Karte wäre eine Spur übersichtlicher, wenn die blockfreien Staaten z.B. grün eingefärbt wären. --Curt Kösters 20:36, 14. Aug. 2011 (CEST)

Ergänzend noch: Diese Karte Cold_War_Map_1959sollte da tendenziell auch eingefügt werden. Die zeigt ganz gut die Ausgangslage, während die Karte von 1980 den Zustand am Ende zeigt.
Ansonsten habe ich im englischen Artikel gesehen, dass da etliche der von mir kritisch angemerkten Punkte berücksichtigt sind. Daher würde ich ein paar mehr Anleihen aus dem englischen Artikel (auch Photos, aber nicht Karten) empfehlen. - Hinsichtlich der Kultur (s.o.): Dass das ein wichtiger Punkt in der Auseinandersetzung ist, würde ich auch so sehen. In der englischen Wiki scheint es dazu einen eigenen Artikel zu geben.

--Curt Kösters 23:02, 14. Aug. 2011 (CEST)

ic halte auch den ganzen artikel für viel zu eurozentrisch. für viele Historiker gibt es eine Phase, ind er sich die Austragung des Konfliktes von Europa in die drittel Welt verlegarte.das fehlt hier total.--Montarde (Diskussion) 17:39, 11. Jan. 2013 (CET)

Einleitung wenig informativ[Bearbeiten]

Die Einleitung finde ich wenig informativ. Kennzeichnende Merkmale des Kalten Krieges finde ich hier nicht wieder. Dafür einiges BlaBla. Als Beispiel:"mit allen Mitteln unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges"," militärische Anstrengungen ", "Einfluss", "Der Konkurrenzkampf beider Systeme" - Konkurrenz worum, was heisst hier Systeme. "ideologischen Propaganda" - gibt es nicht-ideologische Progaganda, was will der Autor sagen?

Ich respektiere de Mühe der Autoren und mache einige Vorschläge:

alt: Als Kalter Krieg wird der Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion bezeichnet, den diese von 1945 bis in die 1980er Jahre mit allen Mitteln unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges austrugen.

besser finde ich: Der Kalter Krieg bezeichnet den bewaffneten Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Von 1945 bis in die 1980er Jahre waren die Mitgliedstaten der Militärbündnisse NATO und Warschauer Pakt ständig zum offenen Krieg gegeneinander vorbereitet. In Kontinental-Europa standen sich ununterbrochen Truppen der USA und der Sowjetunion gegenüber. Unmittelbar gegenseitig bedrohten sich die USA und die Sowjetunion durch Interkontinentalraketen mit nuklearen Sprengköpfen. Kennzeichnend für den Kalten Krieg sind das Wettrüsten beider Seiten und die Stellvertreterkriege ausserhalb der Bündnissysteme.

alt: Dabei wurden jahrzehntelang auf beiden Seiten politische, ökonomische, technische und militärische Anstrengungen unternommen, bis hin zu Stellvertreterkriegen, um den Einfluss des anderen Lagers weltweit einzudämmen oder zurückzudrängen. Der Konkurrenzkampf beider Systeme zeigte sich in der ideologischen Propaganda, an ihrem Wettrüsten, in der Wirtschaft und an den Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (zum Beispiel Raumfahrtprogramme) der Supermächte und ihrer Verbündeten.

besser finde ich: Die Konfliktparteien unterschieden sich durch ihre politische, gesellschaftliche und ökonomische Systeme. Auf der Seite des Westens waren das Demokratie und Marktwirtschaft gegenüber Kommunismus und Planwirtschaft auf der Seite des Ostblocks. Beide Seiten sahen sich gegenseitig als Bedrohung. Jede Seite warb für ihr eigenes System und suchte es international zu etablieren, umgekehrt das jeweils andere zu verdrängen. Dazu dienten auch nicht-militärische Mittel in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Sport, Wissenschaft und Technik.(nicht signierter Beitrag von Das arno (Diskussion | Beiträge) 16:22, 15. Aug. 2011 (CEST))

Lesen aufgehört nach: Der Kalter Krieg bezeichnet den bewaffneten Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Das Wesen des Kalten Krieges ist ja nun gerade nicht der bewaffnete Konflikt. Magst Du nochmal drüber nachdenken? -- A.-J. 16:31, 15. Aug. 2011 (CEST)-- A.-J. 16:31, 15. Aug. 2011 (CEST)

Ich verstehe den Einwand. Ich finde es sehr schwierig, diesen Umstand gut zu beschreiben. Eine Bewaffnung die ausreichte, um die gesamte entwickelte Welt zu zerstören, ist sicherlich das Wesen dieses Konflikts. Dazu gehörten in dieser Zeit ständige Truppenbewegungen und damit verbundene gefährliche Annäherungen an einen Krieg. Ich erinnere mich gut daran. Sprachlich ist das ein Problem: wie sagt man es, daß die Waffen nicht gegeneinander bis zur letzten Konsequenz gebraucht wurden? Aber eben bis kurz davor, und das beinahe wöchentlich. (nicht signierter Beitrag von Das arno (Diskussion | Beiträge) 16:42, 15. Aug. 2011 (CEST))

Und genau das ist der Kalte Krieg, bis kurz davor, aber kein bewaffneter Konflikt. Ich denke mal die Einleitung ist so wie sie ist völlig in Ordnung. -- A.-J. 16:47, 15. Aug. 2011 (CEST)

Das ist zugegeben ein kontroverses Thema. Bewaffneter Konflikt mit Krieg, Krieg mit Schiessen zu identifizieren liegt sehr nahe. Es hängt stark vom persönlichen Standpunkt ab. Aus westlicher Sicht sieht es friedlicher aus. Menschen die sich in Ungarn oder der DDR sowjetischen Panzern gegenüber sahen, oder an der DDR-Grenze erschossen wurden, haben guten Grund das anders zu sehen. Ich denke dort trifft bewaffneter Konflikt die Realität unmittelbar. Für einen Bürger von West-Berlin in dieser Zeit hätte meine Formulierung "bewaffneter Konflikt" genauso Sinn gemacht. Trotzdem finde ich den Rest der Einleitung zu dünn. (nicht signierter Beitrag von Das arno (Diskussion | Beiträge) 17:02, 15. Aug. 2011 (CEST))

Vietnamkrieg?[Bearbeiten]

Unglücklicherweise entfällt mir im Artikel das Thema Vietnamkrieg komplett. Gibt es einen Grund warum dieser überhaupt nicht erwähnt wird? Er ist immerhin ein wichtiger Stellvertreterkrieg des Kalten Krieges, ja eigentlich der schwerste bewaffnete Konflikt im Kontext des Kalten Krieges. ME sollte hierzu in einem lesenswerten Artikel etwas stehen. Jerchel 17:56, 15. Aug. 2011 (CEST)

Im Abschnitt Entspannungsbemühungen und Machtbehauptung wird über den Vietnamkrieg geschrieben, und auf den Hauptartikel verlinkt. Sollte das ausgebaut werden? -- A.-J. 18:06, 15. Aug. 2011 (CEST)
Der Vietnamkrieg war weniger ein Stellvertreterkrieg als der Versuch der USA, ein korruptes undemokratisches Regime in Südvietnam, das von kommunistischen Kräften bedroht war, zu retten. Dabei geriet die USA in einen Guerillakrieg mit Nordvietnam. Massive Unterstützung bekam Nordvietnam aus China, aus Moskau kam fast nur propagandistische Hilfe. UdSSR und USA konnten auch, weil nicht in direkter militärischer Konfrontation in Vietnam, 1972 den ersten SALT-Vertrag abschliessen. Giro Diskussion 20:40, 26. Aug. 2011 (CEST)

Relevanz der Volksaufstände[Bearbeiten]

Es kam zu mehreren Aufständen der Bevölkerung im sowjetischen Machtbereich, bei denen Truppen die Regierungen militärisch stützten und so einen Bürgerkrieg verhinderten, 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn und Polen und 1968 in der Tschechoslowakei.

Der Kalte Krieg war eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Machtblöcken. Bei den Volksaufständen handelte es sich dagegen um Auseinandersetzungen innerhalb des sowjetischen Machtbereichs. Die sowjetischen Interventionen beruhten auch nicht auf Befugnissen aus dem Warschauer Pakt und wurden auch nicht mit solchen gerechtfertigt. Für dieses Lemma sind die Volksaufstände daher irrelevant bzw. nicht derart relevant, dass sie in die Einleitung gehörten. Gruß, Trendus 04:06, 23. Nov. 2011 (CET)

Hat weniger mit der Frage der Relevanz zu tun, da es sich hier um eine Kurzbeschreibung der Situation und von Ereignissen handelt. Sollte daher in der Einleitung bleiben. --A.-J. 09:09, 23. Nov. 2011 (CET)
Die Militäreinsätze sollten erwähnt werden, jedoch ist die Aussage hier falsch. Aus ihr geht nicht hervor, dass es 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn und 1968 in der ČSSR „sowjetische“ Truppen waren und dass sie die Regierungen in Budapest und Prag nicht stützten, sondern im Rahmen einer Okkupation absetzten, was wiederum bei der DDR, die immer noch Besatzungszone war, nicht der Fall war.
Auch ist der Geschichtsforschung nicht bekannt, dass diese sowjetischen Eingriffe einen Bürgerkrieg verhindert hatten.
In Polen kam 1956 die Sowjetarmee nicht zum Einsatz, aber 1981 wurde dies befürchtet.
Ich schlage daher vor:
Ihre Streitkräfte setzte die Sowjetunion ein, um 1953 einen Volkaufstand in der DDR gegen die von ihr eingesetzte Regierung niederzuschlagen, und in den Jahren 1956 und 1968 Ungarn und die Tschechoslowakei zu okkupieren, um die jeweiligen Regierungen, die sich ihrem Machtanspruch entzogen hatten, zu beseitigen.
Vielleicht könnte in der Formulierung, besonders wegen des Bezugs zu Polen 1981, die Breschnew-Doktrin erwähnt werden, die viel weiter unten im Text etwas zusammenhanglos genannt wird.--Gloser 11:56, 23. Nov. 2011 (CET)
Alte Fassung nicht toll, neue auch nicht, weil wenig ausgewogen. Aus formaler Sicht war zB die alte Darstellung Ungarn 1956 richtig: Die Rote Armee kam nach dem Hilfeersuchen einer ungarischen Bürgerkriegspartei. Aber eigentlich ging es bei den genannten Volksaufständen in der DDR und Osteuropa darum, dass die Sowjetunion Regierungen durchsetzte, die ihr genehm waren. Auf der "Westseite" des Ost-West-Konfliktes wären die Interventionen der USA zu nennen, die (mit oder ohne US-Truppen) für Regierungen soregn sollten, die der USA genehm waren. Mal die wichtigsten der ersten beiden Nachkriegsjahrzehnte: Iran (1953), Guatemala (1954), Libanon (1957-58), Dominikanische Republik (1965), Griechenland (1967), Kambodscha (1970), Chile (1973),...Giro Diskussion 01:34, 25. Nov. 2011 (CET)
Gut, dass die aufgetretenen Unpässlichkeiten nun angegangen werden. Mein Vorschlag für den besagten Passus:
Volkserhebungen innerhalb des „sozialistischen Lagers“ wurden seitens der Sowjetunion mit Waffengewalt niedergeschlagen, so 1953 der Volkaufstand in der DDR, der ungarische Volksaufstand 1956 und – gemäß der Breschnew-Doktrin – der Prager Frühling 1968 in der Tschechoslowakei. Die Staatssysteme und Regierungen dieser „Bruderstaaten“ blieben danach jeweils zwangsweise am sowjetischen Vorbild ausgerichtet. Die USA intervenierten ihrerseits mit militärischen Mitteln und teils verdeckten Operationen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung ihnen genehmer Herrschaftssysteme, wie zum Beispiel im Iran 1953 oder in Chile 1973.
Irreführend ist auch bereits vorher die Aussage: „Im gesamten Zeitraum kam es innerhalb der Blöcke zu heißen Kriegen, im Koreakrieg, im Vietnamkrieg und in den „Stellvertreterkriege“ genannten Kriegen in der Dritten Welt.“ Denn „innerhalb der Blöcke“ spielte sich das gemeinte Geschehen ja tatsächlich gar nicht ab. Mein Vorschlag:
In der Ära des Kalten Krieges kam es an Nahtstellen zwischen den Blöcken und ihren Interessensphären auch zu regional begrenzten „heißen“ Kriegen, so im Koreakrieg, im Vietnamkrieg und in den sogenannten „Stellvertreterkriegen“ in der Dritten Welt.
Morgengrüße -- Barnos -- 07:24, 25. Nov. 2011 (CET)
moin, moin. Ich mache ja gerne wikilinks, weil man damit Artikel stärker zuspitzen kann und dem Leser trotzdem die Möglichkeit bietet, mehr Informationen zu bekommen. In den Text über die Niederschlagung der Volkserhebungen im Ostblock sollte deswegen noch ein Link auf die Breschnew-Doktrin eingebaut werden, die letzten Endes nur die Fortsetzung stalinistischer Aussenpolitik in Europa war. Diese Politik war fundamental im Kalten Krieg, deswegen sollte sie nicht (wie zur Zeit im Artikeltext gemacht) erst im Zusammenhang mit dem Politikwechsel Gorbatschows ab 1989 erwähnt werden. Giro Diskussion 11:35, 25. Nov. 2011 (CET)
Habe Dein m. E. berechtigtes Anliegen mal in den Vorschlag eingebaut: holpert nur wenig und wohl noch hinnehmbar. -- Barnos -- 15:10, 25. Nov. 2011 (CET)

Mit der gestern eingestellten Formulierung
Volkserhebungen innerhalb des „sozialistischen Lagers“ wurden seitens der Sowjetunion mit Waffengewalt niedergeschlagen, so 1953 der Volkaufstand in der DDR, der ungarische Volksaufstand 1956 und – gemäß der Breschnew-Doktrin – der Prager Frühling 1968 in der Tschechoslowakei. Die Staatssysteme und Regierungen dieser „Bruderstaaten“ blieben danach jeweils zwangsweise am sowjetischen Vorbild ausgerichtet. Die USA intervenierten ihrerseits mit militärischen Mitteln und teils verdeckten Operationen zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung ihnen genehmer Herrschaftssysteme, wie zum Beispiel im Iran 1953 oder in Chile 1973
bin ich nicht einverstanden:
Die eher defensiv gemeinte Breschnew-Doktrin entstand zum Zweck der Rechtfertigung erst nach der Besetzung der ČSSR (wo übrigens kein „Aufstand“ stattgefunden hatte), beeinflusste die Innenpolitik der Ostblockstaaten und war einer der Auslöser für das Kriegsrecht in Polen 1981–1983.
Natürlich dürfen die mit einer Verschleppung der Regierungen verbundenen Besetzungen Ungarns und der ČSSR durch die Sowjetunion nicht mit der verdeckten Beteiligung der Geheimdienste von Nato-Staaten bei den hausgemachten Putschen in Iran und Chile gleichgesetzt werden. Und: Welche eigenen militärischen Mittel hatten die USA und ihre NATO-Verbündeten in diesen Staaten eingesetzt?
Nun schlage ich vor:
Die Sowjetunion setzte in solchen Fällen ihre Streitkräfte bei der Niederschlagung eines Volkaufstands in der DDR ein, sowie zur Besetzung Ungarns und der Tschechoslowakei, um die amtierenden Regierungen zu beseitigen. Mit der Breschnew-Doktrin rechtfertigte die Sowjetunion im Jahr 1968 ein derartiges Vorgehen innerhalb des „Sozialistischen Lagers“ auch für die Zukunft.
Die beabsichtigte Änderung steht in Zusammenhang mit der unbefriedigenden Formulierung:
In der Ära des Kalten Krieges kam es an Nahtstellen zwischen den Blöcken und ihren Interessensphären auch zu regional begrenzten „heißen“ Kriegen, so im Koreakrieg, im Vietnamkrieg und in den sogenannten „Stellvertreterkriegen“ in der Dritten Welt.
Für eine Darstellung des Kalten Krieges liegt die Bedeutung der beiden Kriege, in denen übrigens die Volksrepublik China und nicht die Sowjetunion für die kommunistische Seite das Hinterland war, in der direkten, massiven Teilnahme der Streitkräfte der USA. Umgekehrt intervenierte die Sowjetunion außerhalb ihres Lagers, aber in ein benachbartes Staatsgebiet, 1978 ebenso massiv in Afghanistan.
Die Schauplätze der Stellvertreterkriege lagen wiederum nicht an den Nahtstellen der Systeme.
Hier schlage ich vor, auch zur Lösung des oben angesprochenen Problems der vom „Westen“ unterstützten Militärputsche:
Mit eigenen Streitkräften griffen die USA 1950 und 1965 in „heiße“ Kriege um die Zukunft der nach dem Zweiten Weltkrieg gespaltenen Länder Korea und Vietnam ein und die Sowjetunion besetzte 1979 Afghanistan, um eine Bürgerkriegspartei zu unterstützen. In der Dritten Welt standen sich die Gegner in „Stellvertreterkriegen“ indirekt gegenüber.
Nach einem Absatz sollte dann folgen:
Wo sie den Übergang eines Staates in das gegnerische Lager befürchteten, mischten sich die USA und ihre Verbündeten mit verdeckten Operationen ihrer Geheimdienste durch die Organisation oder die Absicherung von Militärputschen ein, wie im Iran und Chile,
gefolgt von der oben vorgeschlagenen Textpassage Die Sowjetunion setzte in solchen Fällen ... folgen.--Gloser 00:03, 29. Nov. 2011 (CET)

Im Prinzip ja, im Detail nein. Ist vielleicht bisher in der Einleitung alles zu knapp formuliert, was die Interventionen der Supermächte in anderen Ländern anging. Breschnew-Doktrin, das nun nicht gerade eine "defensive" Doktrin, remember Afghanistan: erstmal Umsturz der Monarchie mit tatkräftiger Hilfe der SU (die Offiziere wurden in der SU ausgebildet), 1979 dann zum Teil der „sozialistischen Staatengemeinschaft“ erhoben. Da ist nix defensives dran. Giro Diskussion 00:43, 29. Nov. 2011 (CET)
Meine Einschätzung der Breschnew-Doktrin als eher defensiv gemeint bezog sich auf ihre Entstehung im Jahr 1968 und befindet sich auch nicht in den von mir vorgeschlagenen Textänderungen. Bei der „Breschnew-Doktrin“ hatte es sich seinerzeit um mehrere sowjetische Verlautbarungen gehandelt, die nach Lage der Dinge nur auf die völkerrechtliche Stellung der Mitglieder des Warschauer Vertrags bezogen werden konnten.--Gloser 01:06, 30. Nov. 2011 (CET)
Mir erscheinen Glosers Hinweise und Vorschläge als unmittelbar umsetzungsreife, neuerlich klare Verbesserungen zur Präzisierung der historischen Gegebenheiten. Allein bei der Breschnew-Doktrin, die sich als Rechtfertigung damals wie heute höchst zweifelhaft darstellt (die SU rechtfertigte, aber gerechtfertigt oder gar rechtens war solches Vorgehen dadurch noch lange nicht), schlage ich modifizierend vor:
Die 1968 entwickelte Breschnew-Doktrin sollte ein derartiges Vorgehen der Sowjetunion innerhalb des „Sozialistischen Lagers“ auch für die Zukunft rechtfertigen.
Morgengrüße -- Barnos -- 06:53, 30. Nov. 2011 (CET)
Den Begriff „sozialistisches Lager“ sollte man wie in der Fachliteratur üblich auch weiterhin kleinschreiben, da es kein Eigenname, sondern eine Beschreibung ist. --Benatrevqre …?! 14:30, 30. Nov. 2011 (CET)

Koreakrieg[Bearbeiten]

Der Text informiert unzutreffend:
Weil die Sowjetunion den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorübergehend boykottierte - die Sowjetunion boykottierte den Sicherheitsrat „vorübergehend“ von 1949 bis 1971, weil dort auf dem Platz Chinas ungeachtet des Sieges der Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg nach wie vor ein Vetreter der Tschiang-Kai-Schek-Regierung in Taipeh saß.
... segnete dieser die US-Intervention nachträglich ab - was hier der Text unenzyklopädisch als „nachträgliche Absegnung der US-Intervention“ bezeichnet, war die vier Tage nach dem Überfall Nordkoreas in New York verabschiedete Resolution 85 des UN-Sicherheitsrates, die einen sofortigen Rückzug des Angreifers forderte und widrigenfalls ein Eingreifen der UN ankündigte. Erst nach dem fortgesetzten Vormarsch Nordkoreas griffen die USA nicht länger improvisiert, wie in den ersten Tagen, in den Konflikt ein.
Nach weiteren verlustreichen Kämpfen - wieso „weiteren“?
... ohne nennenswerte Erfolge beider Kriegsparteien - die oben beschriebene Eroberung beinahe ganz Südkoreas bevor es sich durch das Eingreifen der USA berappeln konnte, die Eroberung beinahe ganz Koreas durch die „UN-Truppen“ und deren Zurückdrängung aus Nordkorea durch die Chinesen waren keine „nennenswerten Erfolge“?
... wurde rund drei Jahre nach Beginn der Auseinandersetzung - von diesen drei Jahren entfiel die Zeit von Juli 1951 bis Juli 1953 auf propagandistisch begleitete Verhandlungen in Panmunjeom, während der Krieg nur noch in der Luft und am Boden als gedämpfter Stellungskrieg stattfand.
... ein bis heute gültiges Waffenstillstandsabkommen abgeschlossen, in dem der 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea verankert wurde - das ist absoluter Kvač, wie ein Blick in jeden beliebigen Atlas lehrt.
Der Abschnitt sollte überarbeitet oder besser gestrichen werden, verbunden mit Integrierung seines verbesserten Inhalts in den vorigen (der allerdings ebenfalls Schwächen hat).--Gloser 01:38, 11. Jan. 2012 (CET)

Geschichtsklitterung[Bearbeiten]

"Wo sie den Übergang eines Staates in das gegnerische Lager befürchteten, mischten sich die USA und ihre Verbündeten mit verdeckten Operationen ihrer Geheimdienste durch die Organisation oder die Absicherung von Militärputschen ein, wie im Iran und Chile. Die Sowjetunion setzte in solchen Fällen ihre Streitkräfte bei der Niederschlagung eines Volkaufstands in der DDR ein"

Demnach waere der Aufstand vom 17. Juni auf eine Geheimdienstoperation zurückzuführen - so behauptete es allerdings nur die DDR-Propaganda, nicht die Geschichtswissenschaft. Bitte korrigieren. (nicht signierter Beitrag von 93.219.63.172 (Diskussion) 13:36, 29. Jan. 2012 (CET))

Bitte nochmal den bemängelten Textabschnitt durchzulesen und dabei diesmal logisch zu denken. Wenn der Versuch gelingt, wird sich hoffentlich der Einwand erübrigen.--Gloser 16:38, 29. Jan. 2012 (CET)

Lesenswert?[Bearbeiten]

Mit der Unmenge in den letzten Tagen zusätzlich eingefügten Überschriften, hat sich der Artikel, nach meiner Meinung, nicht unbedingt verbessert. Einige Abschnitte beinhalten nur wenige Zeilen Text. Die nun erfolgte "Zerstückelung" des Textes behindert den Lesefluss und einige Überschriften kommen daher, als entstammen sie einer großen Boulevardzeitung mit vier Buchstaben. Das Lesenswert-Prädikat stammt aus 2005 und neu bewertet werden. A.-J. 10:29, 21. Mär. 2012 (CET)

die alte geschichte mit lesenswert- und exzellenzprädikaten. ich stimme Dir zu. betrifft halt unendlich viele lemmas. Enigma (Maschine) zum beispiel. informativ finde ich den artikel über den kalten krieg durchaus, aber sehr zerfleddert und unübersichtlich. Maximilian (Diskussion) 11:56, 21. Mär. 2012 (CET)

Gründung WP[Bearbeiten]

Kann es sein, dass die Gründung des Warschauer Pakts in der Beschreibung des KK-Verlaufs nicht erwähnt wird?? (nicht signierter Beitrag von 84.176.176.86 (Diskussion) 16:54, 15. Apr. 2012 (CEST))

Doch, aber erst unter dem Abschnitt: Strategie der massiven atomaren Vergeltung: „Eine Folge der 1955 abgeschlossenen Pariser Verträge war in der Bundesrepublik die offene Wiederbewaffnung. Der Aufstellung der Bundeswehr als konventionelle, in die NATO-Struktur integrierte Armee folgte kurz darauf die der Nationale Volksarmee (NVA) der DDR sowie die Gründung des Warschauer Paktes durch die Sowjetunion.“. Da unter Kaltem Krieg, nicht allein die Militärbündnisse gemeint sind, sondern vorher schon der beginnende Ost-West-Konflikt. Die Gründung der beiden Militärbündnisse sollten aber eventuell schon einen eigenen Abschnitt erhalten. --Wikifreund (Diskussion) 17:03, 15. Apr. 2012 (CEST)
Stimmt, Verzeihung. (nicht signierter Beitrag von 84.176.176.86 (Diskussion) 17:59, 15. Apr. 2012 (CEST))

Raketenbasen der USA[Bearbeiten]

Kann jemand sagen, in welchen Ländern die USA Atomraketen stationiert hatten? Google spuckt bei mir nichts aus.--Tintenfisch 2 (Diskussion) 02:16, 7. Mai 2012 (CEST)

Außerhalb der USA wurden nur freifallende Kernbomben gelagert oder Nukleargefechtsköpfe auf Kurz- und Mittelstreckenraketensystemen und Marschflugkörpern stationiert. Einige Verweise: Nukleare Teilhabe, MGR-1 Honest John, MGM-29 Sergeant, MGM-52 Lance, NATO-Doppelbeschluss. --Wikifreund (Diskussion) 22:53, 8. Mai 2012 (CEST)

Der neue Abschnitt "These von der Wiederaufnahme des Kalten Krieges durch die USA"[Bearbeiten]

Diesem Abschnitt bzw der geäußerten These (die ja als solche gekennzeichnet ist) ist kaum zu widersprechen. Aber prinzipiell nimmt sie als "Außenseiterthese" (auch wenn sie mE voll ins Schwarze trifft...) etwas zuviel Raum im Artikel ein. Der (wort?-)gleiche Abschnitt steht auch im Artikel des Autors Stephen F. Cohen. Daher könnte man diesen hier etwas eindampfen und auf den Artikel von Cohen verlinken. Dies auch, weil wortgleiche Redundanzen in verschiedenen Artikeln hier allgemein nicht angesagt sind. Was meint der Autor dazu, der diesen Abschnitt hinzugefügt hat? 217.7.150.122 16:39, 15. Mai 2012 (CEST)

Moinsen! Mein Vorschlag wäre, diese These entweder als 8.7 nach "Abkehr vom Kalten Krieg" oder als 9.3 unter "Folgeentwicklungen" einzupflegen; dann aber in etwas verkürzter Form, selbstverständlich aber unter Verweis auf den Artikel Stephen F. Cohen – kann man vielleicht auch noch Redundanzen vermeiden. --Jonesey (Diskussion) 16:49, 15. Mai 2012 (CEST)
Habe nichts gegen ein Eindampfen. Ich sehe mir dann anschließend an, ob es gelungen ist und was vielleicht noch fehlt. --Dinarsad (Diskussion) 17:00, 15. Mai 2012 (CEST)
Ich hab leider im Moment gerad keine Zeit, würde mich erst in den nächsten Tagen dranmachen. Ich würde vorschlagen, ein paar details zu kürzen wie die Clinton-Versprechungen. 217.7.150.122 17:14, 15. Mai 2012 (CEST)
(BK) Ich habe es einmal - als ersten Vorschlag - verschoben und etwas abgekürzt. War aber, wenn ich das anmerken darf, eh' 100% aus dem Cohen-Artikel kopiert. Aber wichtig und erwähnenswert ist es meines Erachtens ohne Frage; ohne ein "Siehe auch" bin ich jetzt aber auch nicht hingekommen; suboptimal, ich weiß. Bei Nichtgefallen -> Revertieren. Grüße, --Jonesey (Diskussion) 17:25, 15. Mai 2012 (CEST)
  • Ich würde es fast schon als entstellt bezeichnen. Cohen schreibt nichts von einem "Annähern" Russlands an die USA, sondern von "beugen":

One was to treat post-Communist Russia as a defeated nation that was expected to replicate America's domestic practices and bow to its foreign policies.

In meiner Version hatte ich das so ausgedrückt:

… dass Russland in den USA übliche Praktiken kopiere und sich der amerikanischen Außenpolitik komplett unterwerfe

"komplett" ist vielleicht ein bisschen zu weit gegriffen, aber annähern würde den Punkt nicht treffen, weil sich das noch irgendwie nach Gleichberechtigung anhört. Cohen in der Weise wiederzugeben wäre falsch. --109.84.0.76 17:56, 15. Mai 2012 (CEST)

Da ist ohne Frage 'was dran; aber ein "Annähern" setzt ja nicht zwingend Augenhöhe voraus oder bestimmt es als Ziel. Grübelnde Grüße, --Jonesey (Diskussion) 18:00, 15. Mai 2012 (CEST)
Ich finde wir sollten das Thema einfach mal ein paar Tage abhängen lassen und uns überlegen, wie die Struktur aussehen sollte. Nachdem sich "USA als einzig verbliebene Weltmacht" doch ein wenig mit Cohens "Wiederaufnahme des Kalten Krieges durch die USA" beißt, sollte meiner Ansicht nach entweder ein neuer Abschnitt unter "Fortentwicklungen" hinzugefügt werden oder die beiden unter einer neuen Überschrift zusammengeführt werden. --Dinarsad (Diskussion) 18:06, 15. Mai 2012 (CEST)
Zustimmung zum Abhängen. Ich finde allerdings nicht, dass sich die "einzige Weltmacht" mit dem Wiederaufleben des Kalten Krieges logisch "beißt". Seit Emanuel Goldstein in "1984" wissen wir, dass so ein richtig schöner Feind ein enormer Gewinn für die "herrschende Klasse" sein kann, egal ob es ihn nun überhaupt gibt oder nur ein Trugbild. Die Rüstungsindustrie zB hat jedenfalls ihren Spaß und gesicherte Einkünfte. 217.7.150.122 18:23, 15. Mai 2012 (CEST)
Emanuel Goldstein wird uns da kaum weiterhelfen. Was aktuell stattfindet ist ein Ringen zwischen unipolarer und multipolarer Welt. Unipolar ist das, wofür USA als einzig verbliebene Weltmacht steht — multipolar ist das, was wofür Russland sich stark macht, zusammen mit China, Indien und vielen anderen. Bereits Solschenitzyn hatte 1978 in seiner Harvard-Rede darauf hingewiesen, dass die Welt nicht nur aus zwei Blöcken besteht:

As a minimum, we must include in this category China, India, the Muslim world and Africa, if indeed we accept the approximation of viewing the latter two as compact units. For one thousand years Russia has belonged to such a category, although Western thinking systematically committed the mistake of denying its autonomous character and therefore never understood it, just as today the West does not understand Russia in communist captivity.

Wenn man die anderen Pole (China, Indien usw.) wegläßt, dann bleibt die von Cohen als These vertretene Wiederaufnahme des Kalten Krieges gegen Russland übrig. Auch das ist aber unvereinbar mit den USA als einzig verbliebenen Weltmacht. Grüße, --Dinarsad (Diskussion) 18:47, 15. Mai 2012 (CEST)

(nach BK) Keine Einwände gegen Abhängen; insbesondere nicht, was die (von mir erstmal provisorisch gewählte) Platzierung angeht. --Jonesey (Diskussion) 18:26, 15. Mai 2012 (CEST)
Als Langzeitmitarbeiter an diesem Lemma sehe ich den Zuwachs in Sachen Fortsetzung des Kalten Krieges etwas anders, denn es scheint sich doch um eine eher randständige Einschätzung zu handeln, die man zwar vielleicht knapp erwähnen kann, die aber jedenfalls nicht als verbreitete Ansicht ausgegeben werden darf und wie die These vom "Ende der Geschichte" wohl eher dahin tendiert, von neueren Entwicklungen überholt zu werden. Da der Abschnitt "Die USA als „einzige Weltmacht“" aber insgesamt der sprachlich-inhaltlichen Überarbeitung bedurfte, habe ich eine auf das Ganze bezogene Anpassung vorgenommen.
-- Barnos -- (Diskussion) 20:32, 15. Mai 2012 (CEST)
Ich verstehe sehr gut, dass man diesem Abschnitt nicht zu groß werden lassen will. Cohens Sichtweise mag "randständig" sein, sie wird aber bis heute diskutiert. Ich habe den Absatz daher an zwei Stellen gekürzt und dafür einen kurzen Satz zur Sicht Cohens auf die Person Putins hinzugefügt. Ich finde das angemessen, weil die vom Westen angestoßenen Kontroversion schon seit Jahren um diese Person kreisen. Ansonsten finde ich es (generell) wichtig, dass Quellen mit angegeben werden. Daher die Ergänzung um die Links auf die beiden Artikel. Wenn das so stehen bleiben kann, wäre das Thema für mich erledigt. Grüße, --Dinarsad (Diskussion) 23:42, 15. Mai 2012 (CEST)
Alles in allem nicht unproblematisch: Die Kritik an Putins „Autokratie“ ist ja nicht nur in den USA anzutreffen. Und der geostrategische Fokus der amerikanischen Außenpolitik zielt neuerdings auch wohl weniger auf Russland als auf den pazifischen Raum, lässt also die für den Kalten Krieg typische bilaterale Konfrontation zunehmend hinter sich. Der neue Abschnitt, der nun vorläufig so bleiben mag, steht daher m. E. anhaltend auf dem Prüfstand.
-- Barnos -- (Diskussion) 08:09, 16. Mai 2012 (CEST)
Auch hier: Keinerlei Einwände, das Ganze im Auge zu behalten – und ggf. zu überdenken. --Jonesey (Diskussion) 12:24, 16. Mai 2012 (CEST)
Dieser Satz mit Putin soll dem Leser sagen, dass Cohen der Auffassung ist, dass der von den USA geführte Kalte Krieg bis heute andauert. Es mag sein, dass es einen besseren Weg gibt, um das auszudrücken. In gewisser Weise ist das ja schon in der These von den USA als einzig verbliebener Weltmacht enthalten. Nur steht dann halt nirgendwo, dass es permanent zu handfesten Reibereien zwischen USA und Russland kommt. Anführen ließe sich hier etwa, dass Mitt Romney Russland kürzlich als „geopolitischen Feind Nummer Eins“ bezeichnet hatte oder die Drohung des russischen Verteidigungsministers, den vor Russlands Haustüre entstehenden Raketenabwehrschirm zu vernichten. Das sind alles sehr deutliche Hinweise darauf, dass die Stellung der USA als einzig verbliebene Weltmacht nicht unumstritten ist bzw. dass man unterschiedlicher Auffassung ist, welchen Niederschlag das regional haben kann/soll/darf. Putin dient hier als Symbol, mit dem diese vielen Einzel-Geschichten abgebildet werden. --Dinarsad (Diskussion) 16:33, 16. Mai 2012 (CEST)
Und dazu gibt es bestimmt auch politologische Fachliteratur, oder? --62.224.36.86 15:40, 28. Okt. 2012 (CET)
wie meinen IP ? --Widlotic (Diskussion) 21:29, 28. Okt. 2012 (CET)
Was die IP wohl meint: Hast du Quellen die von Wikipedia genutzt werden können, oder willst du uns nur mit deiner Rede erfreuen? --GonzoTheRonzo (Diskussion) 07:11, 29. Okt. 2012 (CET)
Wieso "Wiederaufnahme" des Kalten Krieges ? Hat er je aufgehört ? Man beachte den doch interessanten Subtext des Lamentos in der deutschen Politik und den Massenmedien anl. der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013, Freunde spioniere man nicht aus. Man kann diese Ansicht naiv bis kindisch finden, aber damit ist ja wohl gemeint, dass es nach deren Überzeugung dann auch Feinde gibt (gegen deren Ausspionierung man nichts hätte). Und wer damit nach Lage der Dinge gemeint ist, dürfte auch klar sein. Freundschaftsgeheuchel hin oder her. --188.174.15.58 12:17, 1. Dez. 2013 (CET)
weiter: es gab nie ein "offizielles Ende" des Kalten Krieges. Was man schon an der simplen Tatsache erkennt, dass die (nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch) at a moments notice startbereiten nuklearen Interkontinentalraketen beider Seiten (USA incl. atomare Allliierte vs. SU, nun USA incl. atomare Alliierte vs. Russland), es sind immer noch tausende Sprengköpfe, wie vor mit Zielkoordinaten programmiert sind. Die These andererseits (vgl. z. B. Krimkrise 2014), die Nato/EU hätten Rücksicht auf russische Einkreisungsängste nehmen sollen, zeugt zwar von Einfühlungsvermögen, aber wenig Realitätssinn, besser Naivität. Von Stalin stammte doch der Satz, jeder dehnt sein politisches System aus, soweit seine Armee vordringen kann, es kann gar nicht anders sein, oder so. Und das passiert dann eben meist auch, incl. "Stimmenhören" aus zu "befreienden" bzw. "in Ordnung zu bringenden" Gebieten. --188.174.118.103 12:28, 23. Mär. 2014 (CET)

"Doppelbedrohung" durch SU/Rotchina[Bearbeiten]

Es müßte deutlicher herausgearbeitet werden, dass sich der Westen sogar einer Art "Doppelbedrohung" gegenübersah in der Zeit, als Maos China und die Sowjetunion sich vor dem Zerwürfnis noch weitgehend einig waren. Für das Ende dieser Ära Stichwort Ussuri, Stichwort Nixon - Wo stellt man das gebührend hin und deutlicher heraus ? --129.187.244.28 11:26, 22. Nov. 2012 (CET)

ost west konflikt[Bearbeiten]

wenn ich nach Ost-west konflikt suche, werde ich hier hin geleitet. dabei sehen einige historiker den Ost-west-konflikt als ein wesentlich älteres phänomen und somit den kalten Kreig nur als eine Episode des selbigen. gibt es jemanden der ahnung hat und darüber einena rtikel verfassen kann? denn mein wissen reicht dafür nicht aus.--Montarde (Diskussion) 01:25, 12. Jan. 2013 (CET)

Herbert B. Swope[Bearbeiten]

Also meinen quellen zufolge hat ein Herr namens Swope den Begriff Kalter Krieg erfunden. kann damit jemand was anfangen?--Montarde (Diskussion) 00:01, 21. Jan. 2013 (CET)

Bisher wird im Artikel Bernard Baruch in diesem Sinne genannt.
Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung nennt hier beide Herren zusammen: Bernard Baruch und seinen Mitarbeiter Herbert B. Swope.
Wikipedia englisch schreibt bei en:Herbert Bayard Swope: He is also credited with coining the phrase "Cold War".
Lektor w (Diskussion) 23:27, 9. Jul. 2014 (CEST)

Systemkonfrontation Kapitalismus/Kommunismus ?[Bearbeiten]

Was ist das für eine Einleitung ? Diese beiden Schlüsselbegriffe, selbst wenn sie vielleicht nicht immer ganz zutreffen (Anregungen: Unternehmertum, Marktwirtschaft, freie Marktwirtschaft, Staatswirtschaft, Planwirtschaft, SU/Ostblock sah sich auf "dem Weg zum Kommunismus" noch im Sozialismus, bzw. Realsozialismus) gehören doch für den mit Anfängen seit 1917/18 schwelenden Konflikt in die Einleitung. Statt dessen liest man von irgendwelchen äußeren, austauschbaren Anlässen ("begann im Iran" usw.). So geht das doch nicht, selbst wenn man der Ansicht ist, die einiges für sich hat, der Kommunismus/Realsozialismus sei Fleisch vom Fleische des kapitalistischen Weltsystems, eine Abspaltung (und den Kapitalismus beim Namen zu nennen, galt ja einige Jahrzehnte in der westlichen Welt und insbesondere auch in Westdeutschland als eher unfein, vgl. Soziale Marktwirtschaft. --Mwknacker (Diskussion) 09:34, 29. Jan. 2013 (CET)

Was war 1972?[Bearbeiten]

Frage eines zu spät Geborenen: Was ist 1972 wesentliches passiert, um das damals das "Ende des Kalten Krieges" anzusetzen?--Antemister (Diskussion) 12:39, 12. Feb. 2013 (CET)

Im Weltmächte-Spiel wohl hauptsächlich Nixons Entspannungsbesuch in der VR China; dieses Datum überzeugt tatsächlich nur bedingt. Vielleicht sollte man der Klarheit halber eher die KSZE 1973 oder deren Schlussakte 1975 in Betracht ziehen.
Betreffs der Lemma-Frage unten halte ich den Begriff "Kalter Krieg" bis auf Weiteres für den in diesem Zusammenhang geläufigeren und gegenüber Ost-West-Konflikt für den historisch eindeutigeren.
-- Barnos -- (Diskussion) 15:15, 12. Feb. 2013 (CET)
Genau das dachte ich mir auch... Gibt es dafür denn Quellen?--Antemister (Diskussion) 20:51, 12. Feb. 2013 (CET)
Nach Wiederherstellung meines manipulierten Originalbeitrags oben:
Ein allgemein etabliertes fixes Datum für das Ende der konfrontativen Kernphase des Kalten Krieges gibt es nach meinem Eindruck nicht. Weitgehendes Einvernehmen dürfte aber darüber bestehen, dass mit einsetzender Entspannungspolitik zwischen den Supermächten in der ersten Hälfte der 1970er Jahre eine veränderte Situation gegeben war.
-- Barnos -- (Diskussion) 06:34, 13. Feb. 2013 (CET)
PS: Der hinreichend einschätzbare Nachredner hat vermutlich noch nicht einmal begriffen, worauf sich Deine Anfrage überhaupt bezieht, Antemister. Im Sinne meiner obigen Erstantwort bliebe über eine Änderung an der gemeinten Stelle in dem m. E. unter bisheriger Bezeichnung fortzuführenden Lemma nachzudenken. -- Barnos -- (Diskussion) 14:24, 13. Feb. 2013 (CET)
Lies meine unten stehende Antwort bitte noch einmal, du hast sie offensichtlich in der Hast nur halb überflogen und vermutlich gar nicht begriffen, an welchen Beitrag sie knüpft. Und wisch dir bitte den Schaum vom Mund, dann fällt es dir hoffentlich leichter, bei der Sache zu bleiben, statt mit deinen schwafel-schwülstigen Absonderlichkeitsverlinkungen auf andere zu zeigen und vom eigentlichen Thema abzulenken. --Benatrevqre …?! 14:50, 13. Feb. 2013 (CET)
Es wird dort geantwortet, wo ein Thread begonnen wurde. Dieses sinnfreie Zerfleddern von Threads, worin du dich öfters und hervorragend übst, ist zum einen störend, weil dadurch der Lesefluss gehemmt wird, und zum anderen plustert es unnötigerweise die Diskussionsseite auf und macht sie durch gleichzeitiges Erstellen redundanter Threads oder Forks außerordentlich unübersichtlich; die Lemmafrage wird deswegen in diesem Thread nicht diskutiert.
Von einem wirklichen Ende des Kalten Krieges kann man Anfang bis Mitte der 1970er Jahre wahrlich noch nicht sprechen. In der Gesamtbetrachtung stehen dem zu viele später eingetretende Ereignisse entgegen, denn die Phase der Entspannungspolitik währte nur kurz und bereits in den 1980er Jahren trat wieder eine Verschärfung des Kalten Krieges ein: Es ist nur mal an das weltweite und ungebrochene Unterdrückungsbestreben der Sowjetunion und an die aufgeheizte Nachrüstungsdebatte durch Pershing-II-Raketen (für 1983 geplant) zu erinnern. Als schließlich kurz danach die UdSSR in Afghanistan einmarschierte, war dies gleichbedeutend mit dem einstweiligen Ende der Entspannung. Der Kalte Krieg ging in eine neue, diesmal wieder offensive Runde. Im wissenschaftlichen Diskurs wird angenommen, dass sowjetische Einkreisungsängste und Sorgen vor innenpolitischer Destabilisierung ausschlaggebend hierfür waren. Bezeichnend für die erneut angespannte weltpolitische Lage war 1980 auch der Boykott der Olympischen Spiele in Moskau durch den Westen.
Spekulieren führt insgesamt aber nicht weit – besser gesagt: zu nichts –, weshalb die Frage eher lauten sollte, wie sich denn die Fachliteratur zu diesem Sachverhalt äußert und ihn bewertet. --Benatrevqre …?! 10:33, 13. Feb. 2013 (CET)
Die Fachliteratur lässt den Kalten Krieg jedenfalls 1972 nicht zu Ende gehen. Eric Hobsbawm unterscheidet beispielsweise zwischen einem ersten Kalten Krieg und einem zweiten Kalten Krieg, der Mitte der 1970er Jahre begann (in "Zeitalter der Extreme" nachzulesen). Giro Diskussion 01:59, 14. Feb. 2013 (CET)

Lemma[Bearbeiten]

Die EInleitung sagt es bereits: "Kalter Krieg" ist POV. Sollte es nicht auf das neutrale "Ost-West-Konflikt" verschoben werden bzw. wie sehen es die darauf spezialisierten Historiker?--Antemister (Diskussion) 12:39, 12. Feb. 2013 (CET)

Nö, das sehe ich nicht so. Der Begriff „Kalter Krieg“ wird in der Fachliteratur und dem allgemeinen Sprachgebrauch bei weitem als gebräuchlichste Bezeichnung für den hier beschriebenen Sachverhalt herangezogen. Damit überwiegt m.E. das Interesse an diesem Wort gegenüber jedem erdenklichen POV-Vorbehalt, für den es letzten Endes keinen Beweis gibt. --Benatrevqre …?! 13:58, 12. Feb. 2013 (CET)
Im Gegenteil, "Ost-West-Konflikt" verdeckt die Natur dieses Konfliktes. Der ging nie um geografisch Ost gegen West oder überhaupt gegen Länder, sondern immer um das Recht der Besitzenden auf rücksichtslosen Gebrauch ihrer durch Besitz bestehenden Macht versus der Idee, daß die Erde allen Menschen gehört und sie auch alle satt und gesund ernähren, kleiden und behausen könnte, und daß es ein natürliches Recht ist, sich gegen die unersättliche Gier einer kleinen Schicht zur Wehr zu setzen.
Den Kalten Krieg kann man auch heute in den vielen Versuchen der Einflußnahme auf die Entwicklung in anderen teilen der Welt mittels Sabotage, Kommandounternehmen, politischen Morden, Propaganda, FalseFlag-Aktionen, Unterstützung extremistischer Kräfte, etc. sehen. --85.179.71.37 17:13, 11. Okt. 2013 (CEST)

Auswirkungen und Ende[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt ist deutlich zu positiv gefasst. Allein die ganzen Stellvertreterkriege mit der damit zusammenhängenden Waffenflut,die immer noch durch die Welt kursieren (hallo Afghnistan!) und die vielen Regierungen, die nur existierten, weil eine Supermacht sie gestützt hat, sind mindestens genauso wichtig, wie die Weiterentwicklung der Technik. --Aradir (Diskussion) 11:49, 6. Jun. 2013 (CEST)

Odd Arne Westad: The Global Cold War (hier rezensiert) könnte z. B. Material dazu liefern. Doch falls sich jemand die Mühe macht dies einzuarbeiten, wäre zu überlegen bei der Überarbeitung auch gleich einige eher „traditionelle“ Gesamtdarstellungen (z. B. von Stöver, Gaddis, …) heranzuziehen (deren Kenntnis für das Verständis des Buches von Westad ohnehin zu empfehlen ist). Die Lesenswert-Auszeichnung stammt, soweit ich sehe, noch aus der Zeit vor Einführung der Einzelnachweistechnik. Seitdem hat sich einiges am Artikel verändert, doch in den Fußnoten taucht nur wenig von der im Literaturabschnitt genannten Fachliteratur auf. --HHill (Diskussion) 13:54, 6. Jun. 2013 (CEST)

Der Artikel formuliert zum Ende des kalten Krieges wie folgt (Zitat): "Erst mit dem schleichenden Zusammenbruch der Wirtschaft im Ostblock und dem Führungswechsel im Kreml von 1985 eröffneten sich ernsthafte Chancen zu militärischer Abrüstung und politischer Annäherung der Blöcke." Diese Formulierung finde ich bedenklich, weil sie unterschwellig die Verantwortung für die lange Dauer des kalten Krieges einseitig dem Warschauer Pakt und der Sowjetunion zuweist. Damit wird Washington unterschwellig und indirekt von jeder Mitverantwortung freigesprochen. Solch einer Wertung sollte sich die Enzyklopädie enthalten. Zumal solch eine einseitige Wertung hier historisch nicht gerechtfertigt erscheint.--87.155.58.85 21:37, 29. Jan. 2014 (CET)

Verloren oder gewonnen?[Bearbeiten]

Hallo Gloser, Du hast meine Zusammenfassung von heute um 14:36 Uhr gestrichen. Mit der Forderung nach Belegen kann man es auch übertreiben. Ich wüsste keinen, der daran schon einmal gezweifelt hätte, und zwar dass der "Westen" den K. K. gewonnen hat. Würdest du es akzeptieren, wenn die Vasallen durch Verbündete ersetzt werden. Und überhaupt, wie sollte denn so ein Beleg aussehen? Kann mich entsinnen, kurz nach dem Zusammenbruch der DDR gabs ein Buch von Francis Fukuyama mit dem Titel "Ende der Geschichte". Würde so was zählen? Mir kommts so vor, als soll ich hier in wiki beweisen, dass eine Kugel rund ist. Würde mich freuen, wenn sich hier noch weitere Wikipedianer beteiligen würden. Vielleicht auch die Benutzer Rita2008 oder Benatrevqre, die sich hier bestimmt ganz gut auskennen--Wilske 16:17, 11. Nov. 2013 (CET)

Verfehlte Fragestellung sage ich als einer der hier Langzeitengagierten, der anstelle Glosers binnen kurzem in ganz ähnlicher Weise reagiert hätte. Auch der Begriff "Ergebnis" ist unangebracht für das, was im Nachgang noch anzuführen ist, weil er quasi als feststehende Größe daherkommt. Es geht aber im Grunde um unabgeschlossene Folgeentwicklungen in einer nun multipolarer gewordenen Welt. So werde ich den Großabschnitt nun auch benennen. Angenehmen Abend allerseits
-- Barnos (Post) 17:34, 11. Nov. 2013 (CET)
Ein Krieg - wenn auch nur ein kalter - wird nun mal gewonnen oder verloren. Die sog. unabgeschlossenen Folgeentwicklungen ändern m. M. nichts daran. In der Geschichte ist alles eigentlich immer unabgeschlossen. Fakt ist doch, dass der K. K. mit der Implosion des Ostblocks vorbei war. Der Terminus Ergebnis in diesem Zusammenhang ist gar nicht so falsch, denn ohne irgendein Ergebnis wäre die Welt nicht unipolarer geworden. Nur am Rande: Noch ist wohl nichts richtig unipolarer geworden, eher schon monopolarer, denn der eigentliche Sieger macht mit dem Rest nun ganz allein, was er will, sogar jetzt auch ganz offenkundig mit seinen Vasallen, wie man an der Snoden-Affäre sieht. Da änderte sich bislang auch durch Chinas "Aufstieg" bislang noch nichts.--Wilske 23:13, 11. Nov. 2013 (CET)
Jetzt also so: Das Ende der bipolaren Machtstruktur hinterließ eine globalpolitisch neue Situation, in der durch den Zerfall der Sowjetunion die Vereinigten Staaten vorerst den Status der „einzigen Weltmacht“ erreichten. Weshalb will man es nicht auf den Punkt bringen? Zwei Blöcke kämpften (K. K. = bioplare Machtstruktur), nun ist das Ende erreicht und dieses soll eine Situation hinterlassen, in der die SU zerfällt? M. E. ist die SU nach und nach (Gorbatschow kam wohl nicht ohne Grund, sondern zwangsläufig) zerfallen (sicher aufgrund wirtschaftl. und polit. Unzulänglichkeiten), und diese Tatsache hat dann das Ende der bipolaren Machtstruktur (K. K.) zur Folge gehabt. Dies ist viel genauer, denn die ökonomische Leistungskraft war die Hauptwaffe im Kalten Krieg. Die hat versagt und mithin wurde auch der K. K. verloren. Es gab also ein Ergebnis.

Jetzt stehts (nachdem der K. K. abgehandelt wurde) grob gesagt, so:

  • Ziffer 9 Folgeentwicklungen
    • Ziffer 9.1 Auflösung des Ostblocks
    • Ziffer 9.2 USA einzige Weltmacht

Da wäre es doch präziser sowie kurz und bündig (sinngemäß):

  • Ziffer 9 Ergebnis (9.1 und 9.2 können gleich ganz zusammengefasst werden)
    • Ziffer 9.1 Ostblock ist erledigt, also umgefallen wie im Boxkampf ko
    • Ziffer 9.2 USA sind stehengeblieben, also eindeutiger Sieger im Zwei(Box)kampf

Hier ist die Reihenfolge entscheidend: Die Auflösung des Ostblocks (welche mit dem Erscheinen Gorbatschows unaufhaltsam eingeleitet wurde) war keine Folgeentwicklung des K. K., sondern dessen immanenter Bestandteil, und zwar sein letztes Zucken, nämlich die endgültige Niederlage. Also, wie ich meine, das Ergebnis des Kalten Krieges.--Wilske 01:27, 12. Nov. 2013 (CET)

Das ist alles in allem eine etwas schlichte und stark verkürzte Betrachtungsweise. Gorbatschows grundlegend veränderte und verändernde Politik war gewiss entscheidend für die friedliche Beendigung des Kalten Krieges. Was daraus folgte, war wie gesagt nicht ein Ergebnis, sondern sind unabgeschlossene Entwicklungen, die wohl unterdessen auf eine multipolare Welt im 21. Jahrhundert hinführen...
-- Barnos (Post) 07:59, 12. Nov. 2013 (CET)
Der Ostblock konnte vor allem den ökonomischen Wettlauf nicht mehr leisten und hat aufgeben müssen. Das dürfte unstrittig sein. Ich nenne das mal Niederlage im Kalten Krieg. Wir können natürlich noch etwas mit bipolar und multipolar rumeiern, an den Tatsachen ändert das wohl nichts. Grüße --Phlixx (Diskussion) 08:08, 12. Nov. 2013 (CET)
Nun, die DDR-Oberen beispielsweise hätten wohl schon ganz gern noch im alten Muster weitergemacht, wenn da nur das Volk nicht gewesen wäre...
-- Barnos (Post) 08:19, 12. Nov. 2013 (CET)

Könnten wir mal mit dem Dualismus-Quark aufhören? --Phlixx (Diskussion) 09:23, 12. Nov. 2013 (CET)

Das wäre ganz unangebracht, denn auf dem Dualismus der Supermächte beruhte der sogenannte Kalte Krieg ja bekanntlich. Deshalb ist es am Ende nicht ganz unerheblich zu verdeutlichen, dass dieser Dualismus von neuen weltpolitischen Konstellationen abgelöst worden ist. Dass es seither nur noch die eine und einzige Sieger-Weltmacht USA gab und gibt (aktuell sogar in doppelter Überschriftenausführung), ist aber wie gesagt allzu schlicht und den Stand der Dinge gröblich verkürzend. Dabei kann es selbstverständlich nicht bleiben.
-- Barnos (Post) 15:24, 12. Nov. 2013 (CET)
Bitte einen Beleg, dass der Begriff Supermächte-Dualismus so in der Literatur verwendet wird. --Phlixx (Diskussion) 16:03, 12. Nov. 2013 (CET)
Damit es nicht unnötig ausufert, für die Grundorientierung nur Nächstliegendes: 1. Dualismus, 2. Supermächte
-- Barnos (Post) 17:53, 12. Nov. 2013 (CET)
Willst Du mich jetzt verkackeiern? Mir ist schon klar was Dualismus uns Supermacht ist. Ich fragte eigentlich nach dem von Dir kreierten Begriff Supermächte-Dualismus. Aber damit das nicht unnötig ausufert, habe ich mir Deine Benutzerseite und Deine sonstigen Bearbeitungen in WP angesehen. Das hätte ich wohl früher tun sollen. Also, ich entschuldige mich in aller Form, dass ich es gewagt habe, den Benutzer Barnos zu nerven. Kommt nicht wieder vor. --Phlixx (Diskussion) 19:37, 12. Nov. 2013 (CET)
Ersteres wohl kaum, Letzteres schon möglich; allerdings insgesamt besser: der Einsicht eine Gasse!
-- Barnos (Post) 06:53, 13. Nov. 2013 (CET)

Hallo noch einmal: Ich war mit der von mir gewählten Kapitel-Überschrift: Abschluss des Kalten Krieges mit den USA als einzig verbliebener Weltmacht einen Kompromiss eingegangen, Barnos tilgte auch diesen wieder. Nun sag ich es noch mal und ändere es hernach. Denn: Wenn ein Krieg zu Ende ist, gibt es gemeinhin einen Sieger, es sei denn, beide haben sich gleichzeitig totgeschlagen (hätte ja bei einem atomaren Inferno durchaus passieren können). Ich sehe nicht ein, weshalb man das verschweigen soll, und man hat mich hier auch nicht darüber aufgeklärt bzw. überzeugen können. Dass man heute die BRD nicht als Vasallenstaat bezeichnen sollte, ist vielleicht noch verkraftbar. Die DDR-Oberen wären auch böse geworden, hätten sich ihre eigenen Bürger als Satelliten der UdSSR (westlicher Terminus) bezeichnet. Was für eine Seite geht, sollte für alle möglich sein. Immer nur so verschwafelt auf Folgeentwicklungen auszuweichen, ist einfach nicht genau genug. Von mir aus ja danach. Aber die Folge kommt nach dem deutlich gemachten Abschluss. Man siehe das Beispiel im laufenden Straßenverkehr: Ich stehe an der roten Ampel. Diese wird grün. Ich fahre weiter, nun aber vielleicht auch in eine andere Richtung. Oder ich habe sogar in der Pause noch einen Mitkämpfer abgesetzt, der nicht leistungsfähig genug war, um seinen Transport-Tribut zu zahlen. Verschwommen kann man auch formulieren: Der Verkehr stockte etwas, durch gewisse Folgeentwicklungen [sic] ging es dann so und so weiter, Na ja, die Ampel war halt nicht mehr rot (der störende Kalte Krieg war zu Ende) Aber das muss man ja bei wiki nicht erwähnen. Manche nennen es politische Korrektheit. PS: @Barnos: Vielleicht könntest du mir mal verdeutlichen, weshalb du (wie am 11.11.13 um 17:34 Uhr hier geschrieben) ähnlich wie Gloser (der dir zuvor kam) wahrscheinlich die Vasallen getilgt hättest. Wäre evt. nützlicher gewesen, als hier eine Dualismusdebatte einzuführen. Ich habe dann darauf verzichtet. Ohne plausible Erläuterung hast du dich jedoch kaum kompromisbereit gezeigt. Deshalb gibst jetzt wieder ein ehrliches Ende resp. Ergebnis (was ja ohnehin jeder weiß)--Wilske 00:13, 13. Nov. 2013 (CET)

Wikipedia ist weder Boxring noch Basar. Was wir den Lesern schulden, ist eine möglichst sachgerechte Gliederung und Darstellung. Von einem singulären Ergebnis ist wie gesagt besser nicht die Rede, und die DDR ist auch nicht einfach zusammengebrochen – aber das Volk wurde ja ebenfalls bereits erwähnt.
-- Barnos (Post) 06:53, 13. Nov. 2013 (CET)
PS: Schon richtig, dass die DDR-Führung „Deutschland“ alsbald lieber gemieden hat; das betraf aber vor allem auch die Selbstbezeichnung DDR und von da aus logisch: DDR -> BRD. Das ist aber im Rahmen dieses Artikels eine lässliche Marginalie.

3M: Wilske, das ist Unsinn im Quadrat: Der "kalte Krieg" war in dem Sinne kalt, dass er gerade nicht ausgefochten wurde. Ein gewonnener Krieg endet mit der Kapitulation einer der beiden Seiten. Der Sieger kann den Verlierer Befehle erteilen und der Verlierer muss den Befehlen folgen. Davon kann beim Zusammenbruch/Zerfall der Warschauer Paktes keinerlei Rede sein.

3M Ich äußere mich als relativ themafremder Leser, der einfach die Darstellung auf sich einwirken lässt. Der Darlegung des Vorredners kann ich nicht zustimmen: Ein gewonnener Krieg muss keineswegs notwendigerweise mit der Kapitulation der Verliererseite enden. Er ist dann gewonnen, wenn die Siegerseite ihre Kriegsziele erreicht hat (z.B. Eroberung einer Provinz oder Abwehr einer Invasion), und die Kapitulation des Gegners braucht nicht zu diesen zu gehören. Dennoch würde ich nicht auf "gewonnen" insistieren, denn "Kalter Krieg" ist, da es eben kein Krieg war, nur eine Metapher, daher sind auch daran anknüpfende Begriffe aus dem militärischen Bereich nur metaphorisch zu verstehen und daher mehr oder weniger problematisch, somit nicht dazu geeignet, dass man sich darauf versteift. "Ergebnis" ist nicht optimal, es wirkt etwas zu pauschal, denn es wird der Vielfalt der Nachwirkungen nicht gerecht. Was mir verbesserungsbedürftig scheint: Abschnitt 9 ist heterogen, er behandelt sowohl Ereignisse vor dem Konfliktende (in Polen, in der DDR, in Rumänien), dann erst als letzten Unterabschnitt "Abkehr vom Kalten Krieg" (wo das Konfliktende definiert wird: Am 21. November 1990 wurde der Kalte Krieg formell beigelegt), und schließlich in 9.2 Nachwirkungen - obwohl die Überschrift, mag sie nun "Ergebnis" oder "Folgeentwicklungen" lauten, den Eindruck erweckt, es würden in dem Abschnitt ausschließlich Verhältnisse nach Konfliktende behandelt. Das Konfliktende als Zäsur sollte sich in der Gliederung spiegeln. Außerdem ist nicht ersichtlich, warum 8 (Deutungen) vor der Schilderung des Konfliktendes in 9 steht; man würde als Leser doch erst die vollständige Darstellung des Konflikts und dann erst Interpretation erwarten. Vorschlag für eine Struktur, die mir besser gefiele, statt der bisherigen Abschnitte 8 und 9: Erst neuer Hauptabschnitt 8 "Letzte Phase" oder "Ende" (behandelt die Ereignisse bis zum Konfliktende; enthält im wesentlichen den bisherigen Abschnitt 9.1); dann neuer Hauptabschnitt 9 "Nachwirkungen" (entspricht etwa dem bisherigen Abschnitt 9.2), dann neuer Hauptabschnitt 10 "Deutungen". Auf jeden Fall zuerst die komplette Darstellung des Konfliktverlaufs und dann erst die Interpretationen. Nwabueze 03:07, 15. Nov. 2013 (CET)

Danke, dass damit die sachlich-konstruktive Ebene zurückgewonnen ist. Das lässt sich alles gut nachvollziehen und berücksichtigen. Den Folgeentwicklungen werde ich nun den Ausgang voranstellen, der durchaus eher einen gestreckten Prozess als ein punktuelles Ergebnis zu markieren geeignet ist. Die vorgeschlagene Umstellung hinsichtlich der Deutungsansätze nehme ich gleichfalls vor, unter Berücksichtigung des Umstandes, dass da bisher nur auf Entstehungsursachen eingegangen wird. Deshalb konnte man bisher darüber nachdenken, diesen Abschnitt sogar noch deutlich weiter vorn zu platzieren (wo er auch schon einmal war).
-- Barnos (Post) 07:34, 15. Nov. 2013 (CET)
Das ist nun eine deutliche Verbesserung. Generell halte ich das Einschieben eines ausdrücklich der Deutung gewidmeten Abschnitts in die referierende Darstellung eines zusammenhängenden historischen Ablaufs für kaum vertretbar, egal an welcher Stelle sie erfolgt. Nwabueze 10:13, 15. Nov. 2013 (CET)

Verbesserung des Artikels: Wende oder Zusammenbruch?[Bearbeiten]

Aber die im Volksmund eingebürgerte "Wende " ist keine Marginalie. Das ist hier schließlich ein mit "L" ausgezeichneter Artikel. Vielleicht sollte man sich in Erinnerung rufen, wer das Wort erstmalig im Zusammenhang mit der Auflösung der DDR kreiert hat. Es war Egon Krenz, und zwar im Oktober 1989 in seiner Antrittsrede als Nachfolger des Diktators Honecker. Soll er, der später wegen Totschlags im Gefängnis einsaß, noch nachträglich in einem seriösen web-Lexikon dafür geehrt werden? Es wäre eine Verhöhnung. Ich hatte die Rede life gehört und habe sie noch gut in Erinnerung. Es reicht mir schon, wenn der Ausdruck landauf/landab über die Lippen der bildungsfernen Deutschen sprudelt. Diese schauen doch eher seltener in wiki nach, würden also kaum etwas vermissen. Übrigens, eine aktuelle Quelle zur passenderen Bezeichnung findet sich in der tagezeitung (taz) vom 26.10.2013 auf Seite 29. Die hat mit Zusammenbruch jedenfalls kein Problem. Ich bitte um eine differenzierte Begründung, weshalb hier - wie Barnos es wünscht- die Wende vorgezogen werden soll. "sprichwörtlicher Wendebegriff anstelle eines bloßen Zusammenbruchs", ach ja? Weshalb sagt denn niemand zum totalen Zusammenbruch 1945 (und das war kein bloßer) Wende? Wenn es doch schon sprichwörtlich sein soll. Sprichwörter sind meist schon Hunderte Jahre überliefert. Die herbeigesehnte Wende des Herrn Krenz ist mir noch allzu gegenwärtig. Es war jedenfalls nicht das, worüber heute mind. 70 bis 80 % der Ex-DDR-Deutschen ziemlich froh sind, was sie mit ihren Stimmen bei den letzten Haupt-Wahlen in unserem demokratischen Gemeinwesen bewiesen haben. P.S.: @Barnos, voriges Kapitel: Ich will nicht boxen und nicht handeln, sondern versuchen, argumentativ zu überzeugen. Letzteres würde ich mir von dir auch wünschen--Wilske 22:20, 13. Nov. 2013 (CET)

Ja, der Krenz-Evergreen, der leider oft außer Acht lässt, dass der Zug längst abgefahren war, was nur in der Situation so klar vielleicht noch nicht erschien. Auch in der Nachbetrachtung mag man seine individuellen Allergien gegen den Wendebegriff haben und hegen. Nur ist das hier nicht das Kriterium; vielmehr geht es um etablierte Begriffe und ihre zeitgeschichtliche Bedeutung. Da stehen Wende und friedlich Revolution ganz vorn. Das zugehörige Wikipedia-Lemma heißt nicht Zusammenbruch, sondern Wende und friedliche Revolution in der DDR.
-- Barnos (Post) 06:34, 14. Nov. 2013 (CET)
Fernsehepisode? Stammt von Dir, oder? Habe momentan keine Zeit, näher zu erläutern, aber das geht so nicht. Vielleicht sollten wir das mal auf Dritte Meinung setzen, bevor noch irgendwoher eine VM kommt oder der Artikel befristet gesperrt wird. Sorry, aber ich muss auch noch mal revertieren. Gruß--Wilske 17:49, 14. Nov. 2013 (CET)
Was war daran missverständlich, dass es kein Lemma Zusammenbruch der DDR gibt (und auch nicht geben sollte), stattdessen aber Wende und friedliche Revolution in der DDR?
-- Barnos (Post) 18:01, 14. Nov. 2013 (CET)
Habe das Problem bei wp:Dritte Meinung "abgestellt".--Wilske 00:58, 15. Nov. 2013 (CET)

3M: "Wende" ist nicht Volksmund. Dort heißt meist es "Wiedervereinigung" und "Fall der Mauer". "Wende" beschreibt zutreffend nicht nur den eigentlichen Vorgang der Grenzöffnung (der im Volksmund quasi als herausragendes Ereignis die große Rolle spielt), sondern den gesamten langjährigen Prozess der Umwandlung des sozialistischen Staates und seiner Strukturen. Bis zur geistigen Neuorientierung, die mindestens eine halbe Generation gedauert hat.

„Vor der Wende...“ / „Nach der Wende...“, so geht noch heute die ständige Rede im NBL-Volksmund. Nie gehört? Dann wohl nicht von da. Ist allerdings nicht der politisch und fachhistorisch üblich gewordene Hochsprech. Da wird der gemeinte Vorgang friedliche Revolution genannt. Das ist auch der Hauptgrund weshalb das betreffende Lemma nunmehr beide Begriffe enthält. Wende ist dabei tatsächlich der zeitlich ausgedehntere, weil weiter zurückreichende, allerdings nicht weiter als bis zur von Gorbatschow eingeleiteten Wende in der SU.
-- Barnos (Post) 07:24, 15. Nov. 2013 (CET)

3M: Wikipedia hat etabliertes Wissen abzubilden und nicht das, was wir gerne als solches hätten. Der Begriff "Wende" ist etabliert und gängig, ob uns das passt oder nicht. Diese Begrifflichkeit hat übrigens - um das mal in Erinnerung zu rufen - zumindest im Westen die vorher gängige Bezeichnung des Regierungswechsels 1982 als "Wende" abgelöst.
So ein Begriff ist natürlich immer in POV-Gefahr, das ist klar. Denn der Begriff "Wende" an sich suggeriert in der deutschen Sprache eine Wende zum Besseren. Das werden natürlich alle kritisch sehen, die da anderer Ansicht sind, so auch schon beim Regierungswechsel 1982. Was aber alles nichts daran ändert, dass das etablierte Begriffe sind.
Wenn man will, könnte man evtl. den Begriff selber an angemessener Stelle und mit entsprechenden Quellen problematisieren - aber Vorsicht, da lauert natürlich ganz mächtig die Gefahr von TF und POV. --Anna (Diskussion) 10:02, 15. Nov. 2013 (CET)

3M: Statt Wende oder Zusammenbruch bin ich eher für die Bezeichnung: Friedliche Revolution in der DDR. Das sollte auch im Artikel genügen. --Wikifreund (Diskussion) 21:11, 15. Nov. 2013 (CET) Eine Revolution kann per Definition niemals friedlich sein (eine Revolution richtet sich immer kämpferisch gegen einen Feind, den sie entmachten und überwinden will), sondern vielmehr lediglich unblutig und gewaltlos.--87.155.58.85 21:25, 29. Jan. 2014 (CET)

Fällige Remedur im Abschnitt Ausgang und Folgeentwicklungen[Bearbeiten]

Der gemeinte Großabschnitt 8. in dieser zuletzt aktuellen Version hatte trotz der kürzlich vorgenommenen Korrekturen im Bereich der Gliederung noch keine dauerhaft brauchbare Struktur. Hier wurde teils zu kleinschrittig, teils auch inhaltlich unplausibel gegliedert. Letzteres war besonders deutlich in Überschriften wie „Veränderungen in den Satellitenstaaten und Mauerfall“ oder „Gewaltsame Revolution in Rumänien und Zusammenbruch der DDR“. Dabei könnte (durchaus unter dem Titel „Auflösung des Ostblocks“) weit sinnvoller unterschieden werden zwischen den Entwicklungen in den MOEL einerseits und der gesamtdeutschen Entwicklung als Sonderfall andererseits. Dies ist in Verbindung mit der Zusammenlegung von Gorbatschows neuem Kurs und Abrüstungsinitiativen („Reformen Gorbatschows und Abrüstungsschritte“) nunmehr geschehen. Den in mehrerer Hinsicht fragwürdigen Miniabschnitt „Abkehr vom Kalten Krieg“ habe ich als solchen aufgelöst, den Inhalt leicht modifiziert als Auftakt für 8.2 Ende des „Supermächte“-Dualismus verwendet.
-- Barnos (Post) 10:34, 17. Nov. 2013 (CET)

Möglichkeit eines „heißen“ Krieges[Bearbeiten]

In der Einleitung: "Dieser Konflikt nahm dreimal äußerst bedrohlichen Charakter an, sodass die Möglichkeit eines „heißen“ Krieges näher rückte: in der Berlin-Blockade 1948/49, in der Kubakrise 1962 und im Streit um die Mittelstreckenraketen von 1979 bis 1982/83."

Im Abschnitt "Wettrüsten": "Der Interessenkonflikt drohte mehrmals militärisch zu eskalieren: in der Berlin-Blockade 1948, während des Korea-Kriegs 1950, beim Mauerbau in Berlin 1961 und besonders in der Kubakrise 1962."

Ist schon klar, dass es bei einem Ereignis, das nicht stattgefunden hat, schwierig ist zu sagen, wie knapp es war.

Schnittmenge der beiden Aufzählungen: Berlin-Blockade und Kuba.

--Carl B aus W (Diskussion) 19:03, 5. Jan. 2014 (CET)

Vielleicht kann man noch das Zusammentreffen russischer und US-amerikanischer Truppen am 11.06.1999 am Flughafen von Pristina (früher Jugoslawien bzw. Serbien, heute Kosovo) als Möglichkeit (bzw. Gefahr) des Umschlagens des kalten Krieges in einen heißen Krieg erwähnen.--87.155.46.164 03:27, 11. Feb. 2014 (CET) Eventuell auch die Invasion der US-amerikanischen Truppen in Russland bzw. in den beiden russischen Städten und Seehäfen Wladiwostok und Archangelsk 1918/1919?--87.155.48.173 21:01, 11. Feb. 2014 (CET)

Ähm, sry aber nein, kann man nicht. Der Kalte Krieg wird allgemein zwischen 1945 oder 47 bis 1989 angesiedelt. Ein Zusammentreffen russischer und amerikanischer Truppen 1999 zählt allein deshalb nicht mehr zum Kalten Krieg weil es sich halt um russische und nicht um sowjetische Truppen handelt. Die Invasion amerikanischer Truppen 1918/19 im bürgerkriegsgeschüttelten Russland schon gar nicht. Zum einen konnte man da gar nicht von einem Nationalstaat Russland sprechen, zum anderen war die Möglichkeit eines Krieges Russlands mit den USA damals utopisch. Die Russen konnten nicht einmal das eigene Land befrieden (deshalb wurden sie ja zum Spielball der anderen Mächte) ein Krieg mit den USA lag in weiter, weiter Ferne.--Aradir (Diskussion) 21:26, 11. Feb. 2014 (CET)
die Behauptung, es könne sich nicht mehr um den KK gehandelt haben, weil ja US Truppen auf russische und nicht sowjetische trafen, klingt allzu simpel, ein Zirkelschluss. Hast Du schon mal dran gedacht, dass der Antagonismus über einen vordergründigen, bloßen ideologischen Konflikt (capitalism vs. communism) hinaus weiterleben könnte ? Alle Anzeichen deuten darauf hin. China ist auch kein "kommunistischer Staat" mehr in dem Sinn. Nur, beide Mächte RF und VRC behaupteten sich in dem Sinne auch nach 1989, indem sie sich dem Machtanspruch ihres Hauptantagonisten, z. B. was wirtschaftliche Durchdringung, Ausverkauf usw. angeht, nach wie vor entziehen. Eine Totalkapitulation blieb eben aus. Sowohl die ziemlich großen Streitkräfte der RF wie auch Chinas mit ihrem mächtigen nuklearen Drohpotential erhielten sich. Mit andren Worten: der KK lebt nun eben als Antagonismus zwischen kapitalistischen Mächten fort (auch der Realsozialismus war im Endeffekt Fleisch vom Fleische des Kapitalistischen Weltsystems, das nur nebenbei). --93.104.190.105 12:00, 12. Jul. 2014 (CEST)

Able Archer 83[Bearbeiten]

In einen Enzyklopädie-Artikel über den kalten Krieg gehört auch ein Hinweis darauf, daß man im Novenber 1983 am Rande des dritten Weltkriegs stand. Able Archer 83 war eine europaweite NATO-Kommandostabsübung vom 7. bis 11. November 1983, die einen Atomkrieg simulierte. Der hohe Realitätsgrad, die strenge Geheimhaltung, sowie das zu dieser Zeit besonders angespannte Verhältnis zwischen den USA und der UdSSR, führten im Warschauer Pakt zu dem Verdacht, es handele sich bei der Übung um einen Deckmantel für einen tatsächlich unmittelbar bevorstehenden gegen die Warschauer-Pakt-Staaten gerichteten Nuklearschlag. Dies zog die Alarmierung konventioneller Streitkräfte und nuklearer Trägersysteme in Osteuropa nach sich. Able Archer 83 war eines der Ereignisse im Kalten Krieg, bei denen ein Atomkrieg unmittelbar drohte.--87.155.50.141 16:11, 25. Jan. 2014 (CET)

Das gehört hier unbedingt behandelt. Vermutlich stand die Welt nie näher an einem Nuklearkrieg als damals. Poklecan 14:07, 12. Mär. 2014 (CET)

Buch: Cold War Civil Rights: Race and the Image of …[Bearbeiten]

American Democracy. Erschienen 2000 (Paperback 2002):

http://www.amazon.com/Cold-War-Civil-Rights-Twentieth-Century/dp/0691152438#reader_0691152438

Der Kalte Krieg hatte auch Rückwirkungen auf die US-Innenpolitik.

Ist das Buch "gut genug" fürs Inhaltsverzeichnis ? --Neun-x (Diskussion) 22:12, 23. Feb. 2014 (CET)

Afghanistan[Bearbeiten]

Gibt es eine Quelle für den "seit Jahrhunderten ersehnten Zugang zum Indischen Ozean" der Sowjetunion (bzw. Russlands, wenn von Jahrhunderten die Rede ist)? --Rita2008 (Diskussion) 18:44, 4. Apr. 2014 (CEST)

Der Artikel ist ziemlicher Schrott[Bearbeiten]

Der Kalte Krieg entstand, als am Ende von WK II in Ostasien, danach in Indochina, in Europa und weiteren Gegenden der Welt Interessenkonflikte der Siegermächte zu militärischen Konfrontationen eskalierten. Dementsprechend gehörr eine Beschreibung dieser Interessenkonflikte auch zur Vorgeschichte. Fiddle (Diskussion) 15:11, 25. Apr. 2014 (CEST)

Und weil ein Artikel nicht deinen persönlichen Ansichten entspricht, ist er gleich Schrott? --Phlixx (Diskussion) 15:27, 25. Apr. 2014 (CEST)
weil er wissenschaftlicher Literatur nicht gerecht wird. Fiddle (Diskussion) 15:45, 25. Apr. 2014 (CEST)
Ohne besondere psychologische Kenntnisse würde ich nach dieser Absatzüberschrift nur wenig Motivation der Autoren für eine Verbesserung erwarten. Vermutlich musst Du es selbst machen. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 16:10, 25. Apr. 2014 (CEST)
welche Autoren soll ich mit der Überschrift verkrätzt haben? laut statistics ist der Artikel seit Jahren so gut wie aufgegeben worden. Der Hauptautor hat sich völlig anderen Sachgebieten zugewendet, zwei von neun Autoren mit den meisten Edits sind unbeschränkt gesperrt, ein weiterer seit vier Jahren in der wikipedia nicht mehr aufgetaucht. Fiddle (Diskussion) 17:09, 25. Apr. 2014 (CEST)
Dann wird vermutlich auch niemand da sein, der Deinen Vorschlag umsetzt. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 12:29, 27. Apr. 2014 (CEST)
Oder ich habe jemanden wachgerüttelt. Nobody knows. :-)) Fiddle (Diskussion) 13:18, 27. Apr. 2014 (CEST)

Ziel der Afghanistan Intervention 1979[Bearbeiten]

Die sowjetische Intervention versuchte, dem Zugang zum Indischen Ozean näherzukommen und die Pazifikflotte zu entlasten (?). Nun. Gibt es dafür Belege ? (In Afghanistan ein sowjet-freundliches Regime zu halten, war eindeutiges Ziel. Zum "schließlichen Durchbruch" zum Indischen Ozean hätte man aber Iran und / oder Pakistan "einnehmen" müssen). Gibt es für die erstgenannte Behauptung: beabsichtigt war Durchbruch der Sowjets zum Indischen Ozean - außerhalb zeitgenössischer westlicher und US-Propaganda, irgendwelche Nachweise ? --93.104.181.131 12:15, 29. Jun. 2014 (CEST) P.S.: vgl. die Behauptung: mit der Sicherung der Ukraine versucht der Westen, einer Einkreisung der RF "näherzukommen". Vgl.: dem und jenem ist alles zuzutrauen, und nicht zu vergessen der Unterschied zwischen gewollt und gekonnt - mit anderen Worten: dann kann man viel hinschreiben. Ohne Belege wird sowas zur Glaubensfrage).

Kriegsspiel[Bearbeiten]

Hinweise auf Able Archer 83 werden aus dem Artikel gelöscht. Was schade ist weil dieser Artikel sehr interessant ist.

Ich kann keinen Grund sehen Hinweise auf Able Archer zu löschen. Auf wenn das Able Archer zunächst nicht rezipiert wurde bzw. weitgehend unbekannt war, wird es inzwischen rückblickend in vielen Darstellungen des Kalten Krieges behandelt und sogar oft mit der Kubakrise verglichen. Dementspechend habe ich die Löschung zunächst rückgängig gemacht.--Kmhkmh (Diskussion) 00:26, 21. Okt. 2014 (CEST)
Vielleicht mal den Artikel und die Diskussionsseite lesen. Könnte helfen, wenn da eine Wissenslücke besteht. Dementsprechend werde ich den Unsinn natürlich revertieren. Nicht heute. --Hans von der Röder (Diskussion) 02:35, 21. Okt. 2014 (CEST)
Nichts für ungut, aber hier ist schon ein konkretes Sachargument nötig. Was genau soll ich auf der Diskussionsseite oder im Artikel lesen und welchen Schluss über Able Archer soll daraus folgen? Ohne eine entsprechendes Sachargument wird im Artikel sicher nichts gelöscht.--Kmhkmh (Diskussion) 03:49, 21. Okt. 2014 (CEST)
Es gibt im Artikel des Kriegsspiels zwei Quellen. Die von 2008 sagt, daß Ende der Welt stand vor der Tür und die Quelle von 2013 sagt, die Russen haben nichtmal mitbekommen das die Nato Krieg gespielt hat. --Hans von der Röder (Diskussion) 06:05, 21. Okt. 2014 (CEST)
Mir ist immer nocht ganz klar, auf welche 2 Quellen du dich beziehst. Zu Able Archer (und die Phase des Kalten Krieges in Jahre 1983) gibt es eine Unmengen von Publikationen. Sollte es um die zwei Literaturstellen gehen, die ich auf der Diskussionsseite des Able-Archer-Lemmas angegeben habe, so ist die deine Beschreibung der zweiten Quelle falsch und bei der ersten weiß ich nicht, was du daraus nun folgern willst. Entscheidend ist hier, ob das Ereignis bzw. gesamte Jahr in der Fachliteratur zum Kalten Krieg behandelt wird und als ernsthafte Krise angesehen wird, beides ist mit ja zu beantworten und dementsprechend gehört die Information in unseren Artikel.
Richtig zwar auch, dass es in der Fachliteratur unterschiedliche Einschätzungen zum Grad Gefährlichkeit gibt und dass einige kürzliche Publikationen (Mark Kramer & Co) diesen bezogen auf Able Archer deutlich herabgestuft haben. Daraus folgt aber nicht, weder dass 1983 kein Krisenjahr war noch dass Able Archer keine Gefährdung darstellte, sondern nur das eine vermutete Panikreaktion bei dem Großteil der Sovietführung, d. h. dem Politbüro, offenbar nicht vorlag. Ein abschließende allgemein akzeptierte wissenschaftliche Einschätzung kann man zum derzeit wohl noch nicht treffen.--Kmhkmh (Diskussion)

Gefährlichster Augenblick seit der Kuba-Krise[Bearbeiten]

Als voellig unstreitig gilt, dass Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow die Welt 1983 vor einem Krieg bewahrt hat. Petrow (links) bei der Verleihung des Dresden-Preis in der Semperoper; Februar 2013 (In Wikipedia steht natürlich "wohlmöglich", obwohl der Ablauf völlig bewiesen ist. Man weiss nichts über die Reaktion der Nato auf einen sowjetischen Atomangriff)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kalter-krieg-nato-manoever-fuehrte-1983-beinahe-zum-atomkrieg-a-931489.html http://www.spiegel.de/einestages/vergessener-held-a-948852.html

Im Kontrollzentrum Serpuchow-15 richteten sich die Augenpaare von 200 Mitarbeitern auf Oberst Petrow.niemals würden die USA einzelne Raketen auf die UdSSR feuern. Ein nuklearer Angriff würde mit der Vernichtungskraft von Hunderten Raketen gleichzeitig erfolgen, so hatte er es gelernt.Kosmos 1382 meldete den zweiten Raketenstart und wenig später den Anflug drei weiterer Raketen. Die Systeme in Serpuchow-15 liefen einwandfrei, sie melden keine Fehler. Vermutlich täuschte ein von einer seltenen Wolkenformation reflektierter Sonnenstrahl das sowjetische Warnsystem, Satellit Kosmos 1382 deutete den Lichtblitz als Start einer Rakete. (nicht signierter Beitrag von 95.33.11.235 (Diskussion) 09:33, 21. Okt. 2014 (CEST))

vermuteter atomarer Erstschlag der NATO[Bearbeiten]

abschnitt "vorgeschichte " aus Able Archer 83 gehört tatsächlich eher hier hinBesonders die Information zu RJaN passen in diesen Artikel. RJaN (russisch РЯН, kurz für Ракетно-Ядерное Нападение/Raketno-Jadernoje Napadenije, dt. „Atomraketenangriff“) war der größte und wichtigste sowjetische Geheimdienstauftrag während des Kalten Krieges. Der Auftrag lief von 1981 bis 1984, alle anderen Aktionen des KGB waren in den drei Jahren des Bestehens von niedrigerer Priorität.

Die Operation wurde im Mai 1981 vom KGB-Vorsitzenden Juri Andropow angeordnet und sollte Aufklärung bringen, wann ein vermuteter atomarer Erstschlag der NATO vorgesehen war, den die Vereinigten Staaten angeblich planten.[1] Die Wichtigkeit, die diesem Projekt beigemessen wurde, verdeutlicht auch die Tatsache, dass zum ersten Mal eine Zusammenarbeit zwischen dem KGB und der GRU (dem Militär-Nachrichtendienst) stattfand (nicht signierter Beitrag von 95.33.11.235 (Diskussion) 09:33, 21. Okt. 2014 (CEST))