Diskussion:Selbsterfüllende Prophezeiung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Archiv-Tabelle Archiv
Zum Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte automatisch archiviert, die seit 7 Tagen mit dem Baustein {{Erledigt|1=~~~~}} versehen sind.

Selbstwirksamkeitserwartung[Quelltext bearbeiten]

Ich bin sicher, dass die Selbstwirksamkeitserwartung (self-efficacy) ein Mediator der Selbsterfüllende Prophezeiung ist! (Christoph) (nicht signierter Beitrag von 92.231.43.135 (Diskussion) 19:24, 13. Jun. 2012 (CEST))

Angst vor der Angst[Quelltext bearbeiten]

Geht das in die gleiche Richtung? Stephanie (nicht signierter Beitrag von 80.128.98.172 (Diskussion) 10:08, 28. Jan. 2014 (CET))

Wikipedia ist kein Frageforum. Ansonsten: Eher nein. --Jakob (Diskussion) 14:59, 28. Jan. 2014 (CET)
Das geht schon ungefähr in die gleiche Richtung. Es fehlt allerdings der Aspekt, mit dem eigenen, unbewusst durch die Erwartung beeinflussten Verhalten das Verhalten der Anderen zu beeinflussen, wodurch die Erwartung dann eintritt. Und: es gibt hier durchaus ein Frageforum: WP:AU. --Arno Matthias (Diskussion) 21:09, 28. Jan. 2014 (CET)
„Angst vor der Angst“ ist hier insofern kein nötiges Thema, weil „Angst“ allein schon ausreicht, um das Phänomen im Zusammenhang mit Angst zu erklären. Unter den Beispielen werden „Angst vor Stürzen“ und „Versagensangst“ erwähnt. Das sind anschauliche, verständliche Beipspiele für Ängste mit der beschriebenen Wirkung.
„Angst vor der Angst“ wirkt als Selbstverstärker der Angst. Wenn nun eine Angst zur Selbsterfüllung einer negativen Erwartung führt, dann führt eine gegebenenfalls vorhandene „Angst vor dieser Angst“ zu noch mehr Angst. Dann wird auch die Selbsterfüllung der negativen Erwartung wahrscheinlicher.
Insgesamt halte ich das aber für zu kompliziert, es bringt letztlich nichts. Der eigentliche Mechanismus, um den es hier geht, bleibt nämlich derselbe, egal ob man von normaler Angst ausgeht oder von einer Angst, die sich außerdem selbst verstärkt. Somit würde ich diese Verkomplizierung weglassen. --Lektor w (Diskussion) 17:59, 5. Dez. 2016 (CET)
Hm, durch die zusätzliche Selbst-Verstärkung ist es jedoch ein imo interessanter Spezialfall.
Allerdings fehlt es etwas an der "Prophezeiung"; afaik wird "Angst vor der Angst" üblicherweise eher dem Kapitel "Phobie" zugerechnet.
--arilou (Diskussion) 13:13, 6. Dez. 2016 (CET)
Genau, bei dem Effekt Angst vor der Angst > Eintreffen von Angst fehlt es an einer Prophezeiung.
Und allgemeiner: Bei dem Effekt Angst vor X > Eintreffen von X fehlt es an einer Prophezeiung. Es liegt eigentlich keine Prophezeiung vor. Daher sind diese Angst-Beispiele keine wirklich guten Beispiele.
Die Angst vor X ist nur eine Analogie zu einer Prophezeiung, weil die Empfindung beim Fixieren des befürchteten Ereignisses ungefähr ist: „X wird eintreten“, als ob man das sich selbst prophezeit. Aber ist das so? Ist eine Angst wirklich eine Selbst-Prophezeiung, der Fall werde eintreten? Keineswegs. Der Normalfall ist nicht „X wird eintreten, ich habe Angst davor“, sondern „X könnte eintreten, ich habe Angst davor“. Häufig ist auch der Fall „X wird wahrscheinlich nicht eintreten, ich habe trotzdem Angst davor“. Und gar nicht so selten ist: „Ich weiß, daß X eigentlich nicht eintreten kann, ich habe aber trotzdem Angst davor“. Das heißt: Bei Angst vor X handelt sich meistens nicht um eine Prognose „X wird eintreten“. Es handelt sich meistens nur um „X könnte eintreten“. Das ist etwas anderes als die Prophezeiung „X wird eintreten“.
Man kann diese Angst-Beispiele wegen der Ähnlichkeit mit einer Prophezeiung gerade noch gelten lassen, wenn man es passend formuliert. Das gilt zwar auch für die spezielle Befürchtung „Angst wird eintreten“ > Angst tritt tatsächlich ein. Aber warum so kompliziert? Es ist ein sprachlich irritierendes, eher schwer verständliches Beispiel.
Man kann hundert Beispiele für „Angst vor X“ finden. Menschen können vor allem möglichen Angst haben. Es sind schon zwei Beispiele für Angst vor X > Eintreffen von X im Artikel, wie oben gesagt. Das genügt. Das spezielle, eher schwer zu verstehende Beispiel „Angst vor der Angst“ ist nicht nötig. --Lektor w (Diskussion) 07:02, 10. Dez. 2016 (CET)

Bonmot (vpn Henry Ford oder ihm zugeschrieben)[Quelltext bearbeiten]

Imo im Artikel erwähnenswert : Ob du glaubst, du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht, du hast auf jeden Fall Recht. (Henry Ford)

https://www.google.de/search?q=%22Henry+Ford%22+%22auf+jeden+Fall+recht%22&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=de.web:de:official&client=firefox&channel=sb&gfe_rd=cr&ei=F2MGU7u3H4ah8weP74CoCg

Könnte das jemand im Artikel einfügen ? danke --Neun-x (Diskussion) 21:19, 20. Feb. 2014 (CET)

Einteilung der Beispiele[Quelltext bearbeiten]

Selbsterfüllende Prophezeiung und selbstzerstörende Prophezeiung: Woher stammt diese Einteilung unter selbsterfüllende Prophezeiung#Beispiele?

Der Nocebo-Effekt ist meines Erachtens ebenfalls eine selbsterfüllende Prophezeiung. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 13:35, 15. Jun. 2016 (CEST)

In diesem Artikel verschwimmen sowieso die Begriffe aus verschiedenen Forschungsrichtungen. Die Liste finde ich sehr fragwürdig und weiß echt nicht auf welchen Grundlagen diese basiert. Laut Einleitung, die hier, zumindest aus Sozialpsychologischer Richtung, korrekt ist, bezieht sich auf eine Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen. Ein Arzneimittel hat damit nichts zu tun und die Erklärungsmechanismen des Nocebos, bzw. Placebos sind um einiges komplexer, als sie alleine auf die Erwartungshaltung reduzieren zu können. Und außerdem heißt der Artikel auch nicht Erwartung, die Liste enthält aber eine Vielzahl von Beispielen, dessen Effekte auf irgendeine Form der Erwartung zurückgefürt wird, wobei dieser Artikel ein eigentlich viel spezifischeres Konzept von Erwartungen behandelt, bzw. vor allem dass damit verbundene Verhalten erklärt. Die Funktionsweise der Nocebos kann aber nicht nur durch das Verhalten erklärt werden, welches der Patient ändert (z. B. sich ungesünder ernähren). Laut Einleitung müsste sogar der Arzt (auf Grund dessen Erwartungen an das Arzneimittel) sein Verhalten dem Patienten so ändern, dass dieser sich dann entsprechend der Erwartungen verhält. Verstehe den Zusammenhang bei den meisten Beispielen der Liste nicht, bin aber freilich kein Experte in diesem Feld. --Jakob (Diskussion) 21:03, 15. Jun. 2016 (CEST)
Hmmh? Die Nocebos passen doch gut rein. Wenn als Nebenwirkung auf einem Medikament Kopfweh angegeben ist, werden auch mehr Patienten Kopfweh wahrnehmen, als wenn es nicht drauf steht. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 08:45, 16. Jun. 2016 (CEST)
Also erst einmal ist Nocebo als Beispiel geführt. Ansonsten fände ich es besser sich auf eindeutige Beispiele zu beziehen, z. B. den Rosenthal-Effekt. Beim Nocebo spielen eine Vielzahl von Wirkungen eine Rolle (bspw. auch Konditionierung, anderer Fokus der Wahrnehmung, ...), sodass ich das Beispiel nicht so passend finde. Steht aber ja wie gesagt in der Liste. --Jakob (Diskussion) 15:03, 16. Jun. 2016 (CEST)
Die Einteilung der Beispiele in die beiden Gruppen „Selbsterfüllende Prophezeiungen“ und „Selbstzerstörende Prophezeiungen“ ist selbstverständlich sinnvoll, weil es hier um gegensätzliche Phänomene geht. In der Liste stehen viele Beispiele, diese sollten also entsprechend zugeordnet werden.
Die relevante Aussage im ersten Beitrag war: „Der Nocebo-Effekt ist meines Erachtens ebenfalls eine selbsterfüllende Prophezeiung.“ Richtig, der Nocebo-Effekt war falsch eingeordnet. Habe ich jetzt korrigiert.
Grundsätzlich ist eine Liste mit Beispielen sinnvoll. Falls einzelne Beispiel nicht erwünscht oder schlecht formuliert oder sonstwie problematisch sind, ist das jeweils ein eigenes Thema. Bitte gesondert diskutieren.
Jakob S. hat bemerkt, daß die Beispiele teilweise nicht zur Definition passen. Das Problem ist aber in diesem Fall die Definition. Diese war früher einigermaßen korrekt und ist es jetzt nicht mehr. Die Definition ist deutlich zu eng, sie wird dem Begriff nicht gerecht. Eine gute Definition sieht man zum Beispiel bei en:Self-fulfilling prophecy. Der englische Artikel erwähnt auch den Placebo-Effekt in dem Artikel an insgesamt drei Stellen (wenn auch einmal mit einer vorsichtigen Formulierung: der Placebo-Effekt werde in dem Zusammenhang „diskutiert“). Jedenfalls gibt es im englischen Artikel nicht diesen Widerspruch zwischen Beispiel und Einleitung, weil die dortige Definition in Ordnung ist.
Das führt aber hier alles zu weit. Die Definition sollte nicht hier besprochen werden, sondern ggf. in einem eigenen Abschnitt. Es ging hier eigentlich nur darum, daß der Nocebo-Effekt unter den Beispielen falsch eingeordnet wurde. Dieses Problem besteht jetzt nicht mehr. --Lektor w (Diskussion) 18:25, 5. Dez. 2016 (CET)
Zum Stand: Ich habe jetzt den ersten Absatz mit der Definition umgeschrieben (beginnend mit diesem Edit), orientiert am englischen Artikel. Eine Diskussion über die Definition gehört aber nicht in diesen Abschnitt, was die Definition ein eigenständiges Hauptthema ist. Ich erwähne es nur zur Orientierung, weil ich dazu Stellung genommen hatte, daß einige Beispiele nicht der Definition entsprochen haben. --Lektor w (Diskussion) 21:02, 5. Dez. 2016 (CET)
Ich habe inzwischen den Artikel weiter bearbeitet und um zwei längere Zitate ergänzt. Es bleibt aber noch einiges zu tun, vor allem bezüglich der Liste mit den Beispielen. Diese ist – anders als zuvor von mir dargestellt – noch nicht in Ordnung.
Beispielsweise ist der Nocebo-Effekt keine selbsterfüllende Prophezeiung, jedenfalls nicht im Sinne der Definition bzw. im engeren Sinne, und zwar, weil gar keine (ausdrückliche) Prophezeiung gemacht wird. Der Nocebo-Effekt beruht nur auf einem Mechanismus, der auch bei selbsterfüllenden Prophezeiung beteiligt ist oder beteiligt sein kann. Oder man kann eine Analogie zwischen einer Befürchtung und einer bedrohlichen Prophezeiung sehen. Um ein echtes Beispiel handelt es sich aber nicht, eher um ein ähnliches Phänomen. Dasselbe gilt für andere Beispiele. Die obige Kritik von Jakob S. war zutreffend bzw. trifft immer noch zu.
Ich möchte jetzt aber eine Pause machen – und damit auch den Bearbeitern eine Pause beim Nachverfolgen ermöglichen. Ich schlage vor, die weitere Bearbeitung abzuwarten. Es ist zu kompliziert, im vorhinein die problematischen Beispiele durchzudiskutieren. --Lektor w (Diskussion) 10:17, 6. Dez. 2016 (CET)