Donna Leon – Vendetta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Folge der Reihe Donna Leon
Originaltitel Vendetta
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Einordnung Folge 1
Erstausstrahlung 12. Oktober 2000 auf Das Erste
Stab
Regie Christian von Castelberg
Drehbuch Arthur Michel
Musik Ulrich Reuter
Kamera Reinhard Schatzmann
Besetzung

Vendetta ist ein deutscher Fernsehfilm von Christian von Castelberg aus dem Jahr 2000, der auf dem gleichnamigen Roman von Donna Leon basiert. Es handelt sich um den ersten Filmbeitrag der Donna-Leon-Filmreihe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lückenhaft In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen:
Handlung unvollständig
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Commissario Brunetti ermittelt in seinem ersten Fall in dem Todesfall des Anwaltes Trevisan, der während einer Zugfahrt erschossen wurde. Die Ehefrau des Toten und deren Tochter zeigen beide keine wirkliche Trauer. Mit seinem Partner Capitano Della Corte findet er eine Verbindung zu einem anderen Fall in Padua, bei welchem es sich scheinbar um einen Selbstmord handelt, die Obduktion ergibt jedoch, dass der Tote so stark betäubt war, dass er sich nicht hätte bewegen können. Die Ermittlungen, bei denen Brunetti Unterstützung von seiner Tochter Chiara bekommt, welche mit der Tochter Trevisans in eine Klasse ging, führen ihn auf eine Spur, dass Trevisan, der Tote aus Padua und der ebenfalls ermordete Geliebte von Trevisans Witwe in Geschäfte mit Menschenhandel verstrickt sind. Kurz darauf wird Chiara ein Snuff-Video zugespielt, mit dem Brunetti Trevisans Witwe konfrontiert. Diese gesteht die dunklen Machenschaften ihres Mannes. In den folgenden Ermittlungen kann eine Brille sichergestellt werden, die einer Frau gehörte, welche sich zu einem Gespräch mit einem der Toten traf. Brunetti erkennt die Brille wieder, sie gehört der Reisebüroleiterin Regina Celoni, die sämtliche Reisen der Toten über ihr Büro organisierte. Er kann verhindern, dass Celoni flieht und ihr ein Geständnis abnehmen: Sie tötete die Männer aus Rache; auch sie war einst durch Menschenhandel nach Venedig gekommen. Sie räumt zwar ein, dass die Morde nicht viel ändern, die Männer es dennoch verdient hätten. Brunetti setzt sie fest, verspricht jedoch, dass ihr nichts passieren kann. Am nächsten Tag erreicht ihn die Nachricht, dass Regina Celoni nach Padua gebracht wurde und sich dort durch Erhängen umbrachte. Er fühlt sich verantwortlich, da sie ihn warnte, dass sie am nächsten Tag tot sein würde, wenn sie sich stellte. Der Film endet damit, dass er Chiara, die sich von dem Film etwas erholt hat, von der Schule abholt und sie untergehakt weitergehen.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vendetta wurde 1999 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der Degeto [1] von TPI (Trebitsch Produktion International) in Venedig gedreht und am 12. Oktober 2000 um 20:15 Uhr auf Das Erste erstausgestrahlt.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm vergaben die bestmögliche Wertung (Daumen nach oben) und fassten zusammen: „Deutscher Italokrimi mit Król-Charme“.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.crew-united.com/?mov=213495
  2. Starttermine für Donna Leon – Vendetta. In: IMDb.de. Abgerufen am 10. Januar 2017.
  3. Donna Leon – Vendetta TV Spielfilm; 10. Januar 2017.