Annett Renneberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Annett Renneberg

Annett Renneberg (* 16. März 1978 in Rudolstadt) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renneberg lebte ab dem zweiten Lebensjahr in Ost-Berlin, wo sie später ein Gymnasium besuchte. Neben der Schule erhielt sie Unterricht in Gesang, Klavier und Akkordeon, früh stand der Berufswunsch Opernsängerin fest.

1991 wurde sie bei einem Casting entdeckt und erhielt die Hauptrolle in dem Kriminalfilm Die Brut der schönen Seele. 1995 spielte sie ihre zweite Hauptrolle in dem Film Maja und wurde für ihre schauspielerische Leistung für den Telestar nominiert.

Nach dem Abitur 1997 wollte Renneberg Operngesang studieren, erhielt stattdessen aber von Regisseur Peter Zadek das Angebot, eine Sprech- und Gesangsrolle in seiner Inszenierung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny bei den Salzburger Festspielen zu übernehmen. Annett Renneberg entdeckte ihre Liebe zum Theater und weitere Bühnenengagements folgten in den nächsten Jahren, hauptsächlich Arbeiten zusammen mit Peter Zadek.

Renneberg spielte in mehr als 80 TV- und Kinoproduktionen, sehr populär ist ihre Rolle der Signorina Elettra Zorzi in den Verfilmungen der Donna-Leon-Romane Commissario Brunetti. Seit 2006 tritt sie mit eigenen Bühnenprogrammen auf; sie singt, rezitiert und musiziert mit verschiedenen Künstlern. Seit 2007 begleitet sie die Schriftstellerin Donna Leon auf deren Lesereisen und liest und moderiert die Abende. 2016 übernahm sie, anstelle von Johanna Wokalek, die Rolle der Königin der Nacht in dem Stück Der Ignorant und der Wahnsinnige von Thomas Bernhard bei den Salzburger Festspielen.

Annett Renneberg lebt seit Sommer 2014 mit ihrer Familie, Schafen und Hühnern in Mecklenburg-Vorpommern.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Hinter dem Regenbogen, Regie: Jan Peter
  • 2000: Der Atemkünstler, Regie: Marco Kreuzpaintner
  • 2003: Devot, Regie: Igor Zaritzki
  • 2003: Befreite Zone, Regie: Norbert Baumgarten
  • 2004: Schatten, Regie: Markus Engel
  • 2004: Erbsen auf halb 6, Regie: Lars Büchel
  • 2005: Marie, Regie: Alexandre Powelz

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Nominierung für den Telestar (Beste Darstellerin in einem Fernsehspiel) für Maja
  • 2002: Lilli-Palmer-Gedächtniskamera (Beste Nachwuchsdarstellerin)
  • 2003: Vornominierung für den Deutschen Filmpreis als beste Schauspielerin für ihre Rolle in Devot

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]